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Bei einer Anhörung vor dem US-Senat zu den Chancen und Risiken der generativen KI wurde OpenAI-CEO Sam Altman auch nach seinen "schlimmsten Albträumen" gefragt. So richtig wollte er darauf nicht antworten. Der Entwicklung am Jobmarkt sieht er positiv entgegen.

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Er erwarte "signifikante Auswirkungen" auf den Arbeitsmarkt, so Altman, aber wie diese genau aussehen würden, sei schwer vorherzusagen. Er gehe davon aus, dass es "auf der anderen Seite" der KI-Revolution deutlich mehr Jobs geben werde und dass bestehende Jobs "besser" würden.

Altman betonte, dass KI-Modelle Werkzeuge seien. "GPT-4 und ähnliche Modelle sind gut darin, Aufgaben zu erledigen, keine Jobs", sagte Altman.

Dennoch, so Altman, würde GPT-4 wahrscheinlich "einige Jobs" vollständig automatisieren, ohne jedoch konkrete Berufe zu nennen. OpenAI hat bereits eine Studie über die möglichen Auswirkungen von GPT-4 auf den Arbeitsmarkt veröffentlicht, und es gibt erste Berichte aus der Arbeitswelt.

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Es sei Aufgabe von Industrie und Politik, primär jedoch Politik, mögliche Probleme eines sich verändernden Arbeitsmarktes aufzufangen. Altman ist insgesamt zuversichtlich: "Ich bin sehr optimistisch, wie großartig die Jobs der Zukunft sein werden." Menschen seien "unglaublich kreativ" darin, mit neuen Werkzeugen neue Aufgaben zu finden.

Wovor hat Altman am meisten Angst?

Mit dieser Antwort wich Altman zunächst der Frage des Senators nach seinem schlimmsten Albtraum aus. Doch nach einem freundlichen Hinweis des OpenAI-Kritikers Gary Marcus, der ebenfalls zur Anhörung geladen war, dass Altman die Frage nicht beantwortet habe, wiederholte der Senator seine Aufforderung.

Doch auch im zweiten Anlauf wollte Altman nicht wirklich konkret werden. OpenAI habe versucht, sehr klar über die Risiken von KI zu sprechen, die auf "viele verschiedene Arten" der Welt "signifikanten Schaden" zufügen könne. Deshalb sei OpenAI gegründet worden. "Wenn mit dieser Technologie etwas schiefgeht, dann richtig", so Altman.

Zuvor war Altman an anderer Stelle deutlicher geworden: In einem Interview mit "StrictlyVC" Anfang des Jahres bezeichnete Altman die Auslöschung der Menschheit als das schlimmste Szenario.

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Zusammenfassung
  • Sam Altman, CEO von OpenAI, musste vor dem US-Senat zu den Chancen und Risiken von KI aussagen.
  • Dabei wurde er auch nach seinen schlimmsten Albträumen gefragt. Altman äußerte sich jedoch vor allem zu den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
  • In der Vergangenheit wurde Altman deutlicher und sprach von einem Worst-Case-Szenario, in dem KI zum Ende der Menschheit führen würde.
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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