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Read full article about: Mathe-Star Terence Tao definiert KI neu: Cleverness statt echter Intelligenz

Der KI-interessierte Mathematik-Star Terence Tao hat eine eigene KI-Definition. Der Mathematiker bezweifelt auf Mastodon, dass echte "künstliche allgemeine Intelligenz" (AGI) mit aktuellen KI-Werkzeugen erreichbar ist. Stattdessen schlägt er den Begriff "künstliche allgemeine Cleverness" (AGC) vor.

Laut Tao bedeutet "allgemeine Cleverness" die Fähigkeit, komplexe Probleme mit teils improvisierten Mitteln zu lösen. Diese Lösungen können zufallsbasiert sein, auf roher Rechenleistung beruhen oder aus Trainingsdaten stammen. Sie seien daher keine echte "Intelligenz", könnten aber bei vielen Aufgaben erfolgreich sein, besonders wenn strenge Prüfverfahren falsche Ergebnisse aussortieren.

Das Ergebnis sei eine Technologie, die gleichzeitig nützlich und unbefriedigend wirke, ähnlich wie ein Zaubertrick, dessen Wirkung nachlässt, sobald man den Trick kennt. Bei Menschen seien Cleverness und Intelligenz verbunden, bei KI jedoch entkoppelt, so Tao. Der Mathematiker hatte sich zuletzt mehrfach positiv darüber geäußert, dass KI seine Arbeit beschleunigt habe.

Nvidia veröffentlicht Nemotron 3: Hybride Mamba-Modelle für autonome KI-Agenten

Nvidia bricht mit reinen Transformer-Modellen: Die neue Nemotron-3-Familie kombiniert Mamba-2- und Transformer-Architekturen, um KI-Agenten mit Millionen-Token-Kontextfenstern ressourcenschonend zu betreiben, und veröffentlicht ungewöhnlich offen Trainingsdaten und Rezepte.

Google stellt günstigeres und schnelleres Gemini-3-Flash-Modell vor

Der Preiskampf bei KI-Modellen verschärft sich: Google bringt mit Gemini 3 Flash ein Modell auf den Markt, das die Konkurrenz von OpenAI und Anthropic bei Kosten und Geschwindigkeit deutlich unterbieten soll. Die Botschaft ist klar: Spitzenleistung muss nicht mehr teuer sein.

Read full article about: Amazon verhandelt über 10-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI

Amazon führt Gespräche über eine Investition von mindestens 10 Milliarden Dollar in OpenAI. Das berichten drei mit den Diskussionen vertraute Personen gegenüber The Information. Die Bewertung von OpenAI würde dabei auf über 500 Milliarden Dollar steigen. Das Geld soll OpenAI helfen, Serverkosten zu decken, darunter einen kürzlich vereinbarten 38-Milliarden-Dollar-Deal mit Amazon Web Services (AWS). Teil der Vereinbarung wäre auch, dass OpenAI Amazons eigene KI-Chips "Trainium" nutzt, anstatt sich nur auf Nvidia zu verlassen.

Zusätzlich diskutieren die Unternehmen über eine mögliche Umwandlung von ChatGPT in eine Einkaufsplattform. Allerdings könnte Microsofts exklusives Recht, OpenAI-Modelle an Cloud-Kunden zu verkaufen, die Möglichkeiten für Amazon einschränken. Die Gespräche begannen im Oktober nach der Unternehmensumstrukturierung von OpenAI, sind aber noch nicht abgeschlossen. OpenAI benötigt weiterhin dringend Kapital, da das Unternehmen erwartet, in den nächsten vier Jahren über 100 Milliarden Dollar zu verbrennen.

Read full article about: Google hat einen neuen KI-Agenten, der helfen soll, den Tag zu planen

Google hat einen neuen KI-Agenten, der helfen soll, den Tag zu planen. Der experimentelle Produktivitätsassistent namens CC stammt aus den Google Labs und basiert auf Gemini. Nach der Anmeldung verbindet sich CC mit Gmail, Google Kalender, Google Drive und dem Internet, um den Tagesablauf des Nutzers zu verstehen. Solche KI-Agenten mit Zugriff auf private Daten werfen bekannte Sicherheitsfragen auf.

Jeden Morgen liefert CC eine Zusammenfassung namens "Your Day Ahead" per E-Mail. Diese fasst Termine, wichtige Aufgaben und Neuigkeiten zusammen, etwa anstehende Rechnungen oder Termine. Der Agent erstellt bei Bedarf auch E-Mail-Entwürfe und Kalendereinträge. Nutzer können CC per E-Mail-Antwort steuern, eigene Wünsche mitteilen oder den Agenten bitten, sich Ideen und Aufgaben zu merken.

CC startet als früher Testlauf zunächst für Nutzer ab 18 Jahren in den USA und Kanada. Voraussetzung ist ein privates Google-Konto sowie ein Abo von Google AI Ultra oder anderen kostenpflichtigen Diensten. Interessierte können sich auf der Google Labs-Website für die Warteliste anmelden.

Read full article about: Google verbessert Gemini-Audiomodelle für realistischere KI-Stimmen

Google hat ein Update für Gemini 2.5 Flash Native Audio veröffentlicht, das Sprachassistenten verbessern soll. Das Modell kann nun komplexe Arbeitsabläufe besser bewältigen, Nutzeranweisungen präziser umsetzen und natürlichere Gespräche führen. Die Befolgung von Entwickleranweisungen stieg von 84 auf 90 Prozent. Auch die Gesprächsqualität in mehrstufigen Unterhaltungen wurde verbessert.

Laut Google erreicht das neue Audiomodell bei Funktionsaufrufen 71,5 Prozent Genauigkeit auf dem ComplexFuncBench-Benchmark und liegt damit vor OpenAIs gpt-realtime (66,5 Prozent); allerdings wurde hier wohl nicht gegen die neueste Realtime-Version getestet, die erst gestern erschien.

Das Update ist in Google AI Studio, Vertex AI, Gemini Live und Search Live verfügbar. Google-Cloud-Kunden nutzen die Technologie bereits. Entwickler können das Modell über die Gemini-API testen.