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Read full article about: Nvidia sucht mit Indiens größten Risikokapitalfirmen nach KI-Startups

Nvidia baut seine Partnerschaften in Indien stark aus. Wie CNBC berichtet, arbeitet der Chipkonzern mit großen Risikokapitalfirmen zusammen, um indische KI-Startups zu finden und zu finanzieren. Mehr als 4.000 KI-Startups in Indien sind demnach bereits Teil von Nvidias globalem Startup-Programm.

Gleichzeitig hat der indische Cloud-Anbieter Yotta laut Economic Times rund zwei Milliarden Dollar in Nvidia-Chips investiert. Nvidia kooperiert zudem mit indischen Cloud-Anbietern beim Aufbau von Rechenzentren.

Indien erwartet laut Regierungsangaben bis zu 200 Milliarden Dollar an Investitionen in Rechenzentren in den nächsten Jahren. Adani allein plant 100 Milliarden Dollar für KI-fähige Rechenzentren. Die Aktivitäten sind Teil von Indiens „IndiaAI Mission", die das Land zu einer globalen Technologiemacht ausbauen soll.

Read full article about: Warner Bros. wirft Bytedance Urheberrechtsverletzung von Batman, Superman und „Game of Thrones" vor

Warner Bros. wirft Bytedance vor, mit seinem neuen KI-Videodienst Seedance 2.0 Urheberrechte zu verletzen. Das Studio schickte am Dienstag einen Brief an Bytedances Chefjuristen John Rogovin, der früher selbst bei Warner Bros. arbeitete.

Nutzer hatten mit Seedance KI-Videos von Superman, Batman, "Game of Thrones", "Harry Potter", "Herr der Ringe" und weiteren Warner-Figuren erstellt. Warner Bros. betont, nicht die Nutzer seien das eigentliche Problem: Seedance komme bereits mit den geschützten Figuren vorgeladen, was eine bewusste Entscheidung von Bytedance gewesen sei.

Zuvor hatten bereits Disney und Paramount Unterlassungsschreiben verschickt. Bytedance kündigte daraufhin zusätzliche Schutzmaßnahmen an. Warner Bros. kritisiert jedoch, dass solche einfach umsetzbaren Schutzmechanismen nicht von Anfang an vorhanden waren. Das ist mittlerweile gängige Praxis, auch OpenAI entdeckt immer wieder Urheberrechte erst nach der Veröffentlichung seiner Modelle.

Read full article about: Anthropic gewinnt Infosys als ersten großen Partner in Indien

Anthropic und der indische IT-Konzern Infosys entwickeln gemeinsam KI-Agenten für regulierte Branchen. Im Fokus stehen Telekommunikation, Finanzwesen, Fertigung und Softwareentwicklung. Die Agenten sollen eigenständig komplexe Aufgaben übernehmen – etwa Schadensfälle bearbeiten, Compliance-Prüfungen durchführen oder Netzwerkbetrieb bei Telekommunikationsanbietern automatisieren.

Dafür werden Anthropics Claude-Modelle mit Infosys Topaz kombiniert, einer KI-Plattform für Unternehmen. Anthropic-CEO Dario Amodei sagte, zwischen einer KI-Demo und dem Einsatz in regulierten Branchen liege eine große Lücke und Infosys bringe das nötige Branchenwissen mit, um diese zu schließen.

Indien ist laut Anthropic der zweitgrößte Markt für Claude. Infosys ist einer der ersten Partner von Anthropics neuem Büro in Bengaluru.

Deutsche Wikipedia-Community beschließt weitreichendes Verbot für KI-Inhalte

Die deutschsprachige Wikipedia-Community hat ein weitreichendes Verbot von KI-generierten Inhalten beschlossen. Damit geht sie einen internationalen Alleingang, denn andere Wikipedia-Sprachversionen und die Wikimedia Foundation setzen auf einen weniger restriktiven Ansatz.

Read full article about: Indiens Adani-Konzern plant 100 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren in Indien bis 2035

Der indische Mischkonzern Adani will bis 2035 rund 100 Milliarden Dollar in KI-fähige Rechenzentren investieren, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Die Adani-Gruppe ist ein Großkonzern mit Geschäftsfeldern von Häfen bis Energie. Das Unternehmen erwartet laut Reuters, dass die Investition weitere 150 Milliarden Dollar in verwandten Branchen wie Serverfertigung und Cloud-Plattformen auslöst – insgesamt ein KI-Infrastruktur-Ökosystem von 250 Milliarden Dollar in Indien.

Adani will seine Rechenzentrumskapazität von 2 auf 5 Gigawatt ausbauen und damit laut Unternehmensangaben die weltweit größte integrierte Rechenzentrumsplattform schaffen. Zusätzlich fließen 55 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien. Adani arbeitet bereits mit Google zusammen und baut mit Walmart-Tochter Flipkart ein zweites KI-Rechenzentrum. Auch Amazon, Meta, Microsoft und Reliance investieren in Indiens KI-Infrastruktur. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen des KI-Gipfels in Neu-Delhi.

Read full article about: EU-Datenschutzbehörde ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder durch Grok

Die irische Datenschutzbehörde (DPC) hat eine umfassende Untersuchung gegen Elon Musks Plattform X eingeleitet. Es geht um KI-generierte sexualisierte Bilder realer Personen, einschließlich Kindern, die mit dem in X integrierten Chatbot Grok erstellt wurden.

Die DPC prüft, ob X gegen grundlegende Pflichten der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen hat – etwa bei der rechtmäßigen Datenverarbeitung, beim Datenschutz durch Technikgestaltung und bei der Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung vor dem Start riskanter Funktionen. Vize-Kommissar Graham Doyle erklärte, die Behörde stehe seit den ersten Medienberichten vor einigen Wochen mit X in Kontakt.

Anfang Januar hatten Nutzer tausende sexualisierte Deepfakes mit Grok erzeugt, was heftige Kritik von Nutzern, Sicherheitsexperten und Politikern, sowie mehrere behördliche Untersuchungen auslöste.

Read full article about: Manus Agents: Neue Funktion ermöglicht komplexe KI-Aufgaben per Chat-App

Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.

Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.

Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.