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Podcast über Künstliche Intelligenz und Wissenschaft
KI bei der Bundeswehr und der BWI | DEEP MINDS #16

IBM kündigt auf der Think-Konferenz Watsonx an, ein neues "Enterprise-Studio für KI-Entwickler", das etwa generative KI-Modelle umfasst.

Kurz nach der Ankündigung von IBM, einige Stellen vorerst nicht mehr zu besetzen, da sie in Zukunft durch KI ersetzt werden könnten, kündigt das Unternehmen mit Watsonx eine neue KI-Plattform an. Nach Angaben des Unternehmens soll Watsonx Unternehmen dabei helfen, künstliche Intelligenz in ihren Geschäftsbereichen einzusetzen.

Watsonx von IBM soll Unternehmen Werkzeuge, Infrastruktur und Support zur Verfügung stellen, um eigene Foundation-Modelle zu erstellen, bestehende Modelle durch Finetuning mit eigenen Daten für ihre Zwecke anzupassen und auf ihre Probleme anzuwenden. Die entwickelten Modelle sollen dann mit Watsonx validiert und überwacht werden können. IBM bezeichnete Watsonx.ai auf der Think-Konferenz als "Enterprise Studio für KI-Entwickler".

IBM bringt mit Watsonx Foundation-Modelle für Text und Code

Laut IBM ist Watsonx die einzige KI-Tooling-Plattform, die eine Reihe vortrainierter, unternehmensspezifischer Modelle und gleichzeitig eine kostengünstige Infrastruktur bietet. IBM steht hier im direkten Wettbewerb mit Microsoft, Google, Amazon und Nvidia, aber auch mit Startups wie Anthropic und Cohere.

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Für Watsonx arbeitet IBM mit dem KI-Startup Hugging Face zusammen, das Tausende von KI-Modellen, Datensätzen und Bibliotheken hostet. Zu den von IBM vorgestellten Modellfamilien gehören fm.model.code (Codegenerierung), fm.model.NLP (große Sprachmodelle) und fm.model.geospatial, das mit Klima- und Fernerkundungsdaten der NASA trainiert wurde.

Die Foundation-Modelle können dann angepasst werden: "Wir ermöglichen es Unternehmen, ihren eigenen Code zu verwenden, um die Modelle so anzupassen, wie sie ihre Playbooks und ihren Code ausführen wollen", sagte Arvind Krishna, CEO von IBM. "Das ist für Anwendungsfälle gedacht, in denen die Leute ihre eigene private Instanz haben wollen, sei es in einer öffentlichen Cloud oder in ihren eigenen Räumlichkeiten."

Watsonx.ai, Watsonx.data & Watsonx.governance für die Zukunft der Arbeit

IBM selbst verwendet die Modelle beispielsweise in Watson Code Assistant, AIOps Insight, Watson Assistant, Watson Orchestrate oder EIS Builder Edition, einem Produkt, mit dem Organisationen Lösungen für Umweltrisiken entwickeln können.

Neben Watsonx.ai kündigte IBM auch Watsonx.data an, ein Repository für kontrollierte Daten und KI-Workloads, sowie Watsonx.governance, ein Toolkit mit Mechanismen zum Schutz der Privatsphäre von Kunden, zur Erkennung von Bias und zur Unterstützung von Unternehmen bei der Einhaltung ethischer Standards.

IBM stellte außerdem ein neues GPU-Angebot vor, das für rechenintensive Workloads optimiert ist, sowie den IBM Cloud Carbon Calculator, der dabei hilft, die Kohlenstoffemissionen von Cloud-Anwendungen zu verfolgen.

Empfehlung

Das Unternehmen erwartet, dass KI der Weltwirtschaft bis 2030 einen Mehrwert von 16 Billionen Dollar bringen und innerhalb der nächsten fünf Jahre 30 % der Back-Office-Tätigkeiten automatisieren könnte.

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Zusammenfassung
  • IBM kündigt mit Watsonx eine Reihe neuer KI-Dienste an, darunter auch generative KI.
  • Watsonx.ai umfasst Foundation-Modelle für Text, Code und Umgebungsplanung. Watsonx.data und Watsonx.governance helfen bei Datensicherheit, Datenmanagement und Voreingenommenheit.
  • Konkurrenten von IBM sind Microsoft, Google, Amazon, aber auch Startups wie Anthropic oder Cohere.
Quellen
Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
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