Anzeige
Skip to content

Forscher bringen Sprachmodellen wissenschaftlichen Geschmack bei

Welche Forschungsidee hat das Zeug zum Durchbruch und welche versandet in der Bedeutungslosigkeit? Ein Team chinesischer Universitäten will genau diese Frage mit KI beantworten. Ihr Ansatz: 2,1 Millionen wissenschaftliche Arbeiten und deren Zitationsdaten als Trainingsgrundlage für Sprachmodelle, die lernen sollen, vielversprechende Forschung von weniger wirkungsvoller zu unterscheiden.

Anzeige
Read full article about: Googles "Agent Skill" für die Gemini-API hilft KI-Modellen bei aktuellen SDK-Änderungen

Google hat einen sogenannten "Agent Skill" für die Gemini-API entwickelt, der die Wissenslücke von Sprachmodellen bei schnelllebigen SDK-Änderungen schließen soll. Das Problem: KI-Modelle kennen nach dem Training weder ihre eigenen Updates noch aktuelle beste Lösungen. Der neue Skill liefert Coding-Agenten Informationen zu aktuellen Modellen, SDKs und Beispielcode. In Tests mit 117 Aufgaben stieg die Erfolgsrate des besten Modells (Gemini 3.1 Pro Preview) von 28,2 auf 96,6 Prozent.

Erfolgsrate von Gemini-Modellen mit und ohne Agent-Skill bei 117 Coding-Aufgaben: Neuere Modelle der 3er-Reihe profitieren dank stärkerem Reasoning mehr vom Skill als ältere Modelle mit schwächerem Reasoning. | Bild: Google

Ältere 2.5-Modelle profitierten deutlich weniger, was laut Google an schwächer ausgeprägtem Reasoning liegt. Eine Vercel-Studie zeigt allerdings, dass direkte Anweisungen via AGENTS.md noch wirksamer sein könnten. Google prüft daher auch andere Wege, darunter MCP-Dienste. Der Skill ist auf GitHub verfügbar.

ChatGPT vs. Claude: Anthropic sieht sich angeblich als gesunde Alternative zur "Tabakindustrie" OpenAI

Anthropic entstand nicht nur aus Sorge um KI-Sicherheit, sondern auch aus einem erbitterten Macht- und Beziehungskonflikt bei OpenAI. Ein Bericht von Sam-Altman-Biografin Keach Hagey zeigt, wie persönliche Verletzungen, Rivalitäten und strategische Differenzen die wohl folgenreichste Abspaltung der KI-Branche hervorgebracht haben.

Anzeige
Read full article about: OpenAIs Fahrplan für das Sora-Aus: Web-Version endet im April, API folgt im September

OpenAI schaltet Sora im April und September ab. Das KI-Videotool wird in zwei Stufen eingestellt: Die Web- und App-Version endet am 26. April 2026, die Sora-API am 24. September 2026. OpenAI empfiehlt Nutzern, ihre Inhalte vor der Abschaltung herunterzuladen. Videos und Bilder lassen sich direkt aus der Sora-Bibliothek exportieren.

Ob es danach noch ein letztes Zeitfenster für den Datenexport geben wird, ist laut OpenAI noch nicht entschieden. Falls ja, werden Nutzer per E-Mail informiert. Nach Ablauf aller Fristen werden sämtliche Nutzerdaten dauerhaft gelöscht. Die Einstellung betrifft auch die Plattform sora.chatgpt.com, die zur Bild- und Videogenerierung genutzt werden konnte. Details finden sich auf der OpenAI-Hilfeseite unter "What to know about the Sora discontinuation".

Die Einstellung von Sora fügt sich in einen größeren Strategiewechsel bei OpenAI ein. Das Unternehmen will seine Rechenressourcen künftig auf zwei Kernbereiche konzentrieren: Coding-Werkzeuge und Geschäftskunden – ähnlich dem Rivalen Anthropic – sowie eine Super-App, die ChatGPT und weitere Tools vereint. Sora soll als Forschungsprojekt zum Thema Weltmodelle weiterleben, mit dem Ziel, "die physische Arbeit zu automatisieren".

Anzeige
Read full article about: Neues Gemini-Update lässt Nutzer Erinnerungen aus ChatGPT und Claude importieren

Google kopiert Anthropics Memory-Import-Funktion, um Erinnerungen aus ChatGPT in Gemini zu holen. Gemini-Nutzer können ab sofort ihre gespeicherten Erinnerungen, Vorlieben und den kompletten Chatverlauf aus anderen KI-Apps wie ChatGPT und Claude importieren.

Dazu kopiert man einen vorgeschlagenen Prompt in die bisherige KI-App, lässt dort eine Zusammenfassung erstellen und fügt diese in Gemini ein. Gemini speichert die Informationen dann im eigenen Kontext. Zusätzlich lassen sich Chatverläufe als ZIP-Datei (bis zu 5 GB) hochladen und frühere Gespräche in Gemini fortsetzen. Google benennt zudem die bisherige Funktion "Past Chats" in "Memory" um. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt.

Googles neue Memory-Import-Funktion in Gemini: Nutzer kopieren einen Prompt in ihre bisherige KI-App und fügen die generierte Zusammenfassung in Gemini ein. | Bild: Google

Anthropic hatte die Funktion zuerst vorgestellt, nachdem OpenAI wegen eines Militär-Deals in die Kritik geraten war, den Anthropic aus ethischen Gründen abgelehnt hatte. Die daraufhin gestiegene Zahl an Wechslern wollte Anthropic mit einem zusätzlichen Anreiz bedienen. Interessant ist, dass die Datenextraktion sowohl bei Google als auch bei Anthropic rein auf einem Prompt basiert, der die bisherige KI-App dazu bringt, alle gespeicherten Informationen über den Nutzer auszugeben.