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Read full article about: Google Gemini: API-Anfragen verdoppeln sich in fünf Monaten

Googles Geschäft mit dem Zugang zu seinen Gemini-KI-Modellen wächst stark. Die Anfragen an die Gemini-Programmierschnittstelle (API) stiegen laut The Information von etwa 35 Milliarden im März auf rund 85 Milliarden im August; mehr als eine Verdopplung. Der Anstieg begann nach der Veröffentlichung von Gemini 2.5 im Frühjahr, das von Entwicklern positiv aufgenommen wurde. Gemini 2.5 sei mit Bezug auf die Betriebskosten sogar profitabel. Google will die Ergebnisse bei den Quartalszahlen am 4. Februar präsentieren.

Gemini Enterprise hat laut Google inzwischen acht Millionen Abonnenten bei 1.500 Unternehmen sowie über eine Million Abonnenten, die sich online registriert haben. Die Kundenbewertungen sind gemischt. Einige Nutzer loben die Anbindung an Unternehmensdaten und nutzen es für Recherche und Dokumente. Interne Umfragen bei einer Beratungsfirma zeigen 83 Prozent Zufriedenheit. Andere berichten, das Produkt sei gut für einfache Fragen, aber schwach bei spezifischen Aufgaben und beim Erstellen eigener Anwendungen.

Read full article about: OpenAIs Geschäftsmodell: Mehr Rechenleistung soll automatisch mehr Umsatz bringen

OpenAI hat Geschäftszahlen veröffentlicht. Die Rechenkapazität (Compute) stieg von 0,2 Gigawatt im Jahr 2023 auf 0,6 Gigawatt im Jahr 2024 und erreicht 2025 voraussichtlich 1,9 Gigawatt, eine Verdreifachung pro Jahr. Der Umsatz folgt einer ähnlichen Wachstumskurve: von 2 Milliarden Dollar im Jahr 2023 über 6 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf mehr als 20 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Das entspricht einer Verzehnfachung innerhalb von zwei Jahren. OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar leitet daraus das Geschäftsmodell ab: mehr Compute führt zu mehr Umsatz. Auch CEO Sam Altman vertritt diese These. Ob das tatsächlich so ist, werden die nächsten Monate zeigen.

OpenAI

Als weitere Einkommensquellen will OpenAI Gesundheit, Wissenschaft und das B2B-Geschäft stärken. Außerdem plant das Unternehmen, ChatGPT durch Werbung zu monetarisieren. Nebenbei: Microsoft wird im Blogpost als einer von mehreren "Rechenleistungsanbietern" bezeichnet. Die Wortwahl sagt einiges über den aktuellen Stand der Partnerschaft aus.

Ehemaliger OpenAI-Policy-Chef gründet Institut für unabhängige KI-Sicherheitsprüfungen

Miles Brundage, der sieben Jahre bei OpenAI die Policy-Forschung leitete, fordert mit seinem neuen Institut AVERI externe Audits für führende KI-Modelle. Die Branche soll ihre eigenen Hausaufgaben nicht mehr selbst benoten dürfen.

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Thinking Machines unter Druck: Start-up verliert in einer Woche fünf wichtige Mitarbeiter

Das KI-Start-up von Ex-OpenAI-CTO Mira Murati erlebte eine turbulente Woche: Nach der Entlassung eines Mitgründers wechseln mehrere Forscher ausgerechnet zu ihrem früheren Arbeitgeber. Eine geplante Finanzierungsrunde mit 50-Milliarden-Dollar-Bewertung könnte ins Wanken geraten.

Read full article about: KI-Boom in Südkorea: Ausgaben für ChatGPT & Co. übertreffen Netflix

Südkorea gibt angeblich monatlich mehr für KI-Abos aus als für Netflix. Laut Hankyung Aicel erreichten die Zahlungen für sieben KI-Dienste wie ChatGPT und Gemini im Dezember 2025 schätzungsweise 80,3 Milliarden Won (rund 50–55 Millionen Euro) – mehr als die durchschnittlichen monatlichen Netflix-Abogebühren in Korea 2024 von 75 Milliarden Won (rund 45–50 Millionen Euro). Die KI-Zahl enthält allerdings auch Firmenzahlungen, Netflix ist ein reiner Endkunden-Dienst.

Die Kreditkartenzahlungen stiegen von 52 000 (Januar 2024) auf 1,666 Millionen (Dezember 2025). Im Schnitt zahlten Privatkunden 34 700 Won (grob 20–25 Euro), Firmen 107 400 Won (grob 60–75 Euro). ChatGPT kam auf 71,5 Prozent der Zahlungen, vor Gemini (11,0 Prozent) und Claude (10,7 Prozent). Hankyung-Aicel-Chef Kim Hyung-min sagt, der koreanische Abo-Markt befinde sich weiter im Wachstum, und generative KI etabliere sich als reguläres Abo-Produkt.

Zum Vergleich: Netflix weist für Asien-Pazifik einen Umsatz pro Abo von rund 7 US-Dollar aus, gegenüber circa 17 US-Dollar in den USA/Kanada, also deutlich mehr Umsatz pro Abo und Monat.

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Snaps SnapGen++ generiert hochauflösende KI-Bilder in unter zwei Sekunden direkt auf dem iPhone

Diffusion Transformer galten als zu groß fürs Handy. Snap widerlegt das: SnapGen++ generiert 1024-Pixel-Bilder in 1,8 Sekunden auf dem iPhone und schlägt dabei angeblich deutlich größere Servermodelle.

Read full article about: Google verbessert AI Overviews in der Suche mit Gemini 3 Pro für komplexe Anfragen

Google verbessert seine AI Overviews in der Suche mit Gemini 3 Pro. Das System leitet komplexe Anfragen automatisch an Googles leistungsstärkstes Sprachmodell weiter, während einfachere Fragen weiterhin von schnelleren Modellen bearbeitet werden, wie Robby Stein, Produktmanager für die Google-Suche, mitteilt.

Stein via X

Dieses intelligente Routing funktioniert bereits im AI Mode, also Googles KI-Suche-Chat, und wird nun auch auf die AI-Overviews ausgeweitet, das sind die schnellen Antworten direkt unter der Suchanfrage. Die Funktion ist ab sofort weltweit auf Englisch verfügbar, allerdings ausschließlich für zahlende Abonnenten von Google AI Pro und Ultra.

Die AI Overviews sowie auch die fortschrittlicheren Suche-Chatbots wie der AI Mode stehen immer wieder in der Kritik, weil sie mit großer Selbstsicherheit falsche Antworten geben können. Dass sie dabei Quellen zitieren, kann das Vertrauen in die Antworten weiter stärken, schließt aber Fehler nicht aus. Menschen prüfen die Quellen zudem fast nie. Leistungsfähigere Modelle können solche Fehler reduzieren, aber nicht beseitigen.

Read full article about: KI-Modell GPT-5.2 Pro liefert neuen Beweis für offenes mathematisches Problem

GPT-5.2 Pro hat dabei geholfen, ein weiteres Erdős-Problem zu lösen. Neel Somani berichtet, dass er mit dem KI-Modell das Erdős-Problem #281 aus der Zahlentheorie gelöst hat. Der Mathematiker Terence Tao bezeichnet dies als "vielleicht das eindeutigste Beispiel" für eine KI, die ein offenes mathematisches Problem löst. Allerdings existierten wohl bereits frühere Beweise, die womöglich die Antwort des Modells beeinflussten. Tao bestätigt jedoch, dass der Beweis von GPT-5.2 Pro "ziemlich anders" als die früheren Beweise sei.

via Neel Somani

Gleichzeitig warnt Tao vor einer verzerrten Wahrnehmung der KI-Fähigkeiten: Negative Ergebnisse würden selten veröffentlicht, positive Resultate gingen dagegen viral. Eine neue Datenbank von Paata Ivanisvili und Mehmet Mars Seven dokumentiert systematisch KI-Versuche an Erdős-Problemen. Die tatsächliche Erfolgsquote liege nur bei ein bis zwei Prozent, konzentriert auf leichtere Probleme. Dennoch sei KI hier eine Unterstützung, wenn auch das durchschnittlich schwere Erdős-Problem wohl bisher nicht lösbar sei. Die erste von Tao bestätigte autonome Lösung eines Erdős-Problems stammt vom 4. Januar 2026.

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