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Read full article about: Deepseek v4 läuft auf Huawei-Chips und soll Chinas Chip-Unabhängigkeit demonstrieren

Deepseek v4 soll in den kommenden Wochen erscheinen und auf Huawei-Chips laufen. Laut The Information soll das Modell einen Meilenstein in Chinas Streben nach Chip-Unabhängigkeit markieren. Deepseek hatte zuvor monatelang mit Huawei und dem Chipdesigner Cambricon daran gearbeitet, das Modell auf chinesische Chips zu übertragen. Nvidia erhielt keinen frühen Zugang zu v4, nur chinesische Chipfirmen bekamen dieses Privileg.

Chinesische Techkonzerne wie Alibaba, ByteDance und Tencent haben laut fünf Insidern Hunderttausende Einheiten von Huaweis neuem Ascend 950PR bestellt, um Deepseek v4 über ihre Cloud-Dienste anzubieten und in ihre eigenen KI-Anwendungen zu integrieren. Der Chippreis stieg durch die Großbestellungen um 20 Prozent.

Der Ascend 950PR liefert laut Huawei etwa die 2,8-fache Rechenleistung von Nvidias H20, bleibt aber hinter dem H200 zurück. Huawei kämpft zudem weiterhin mit Produktionsengpässen durch US-Exportkontrollen.

Read full article about: Microsoft will eine Million japanische Fachkräfte für KI ausbilden

Microsoft investiert zehn Milliarden Dollar in Japan und baut damit seine bisher größte Zusage an das Land massiv aus. Vizevorsitzender und Präsident Brad Smith stellte die Pläne bei einem Besuch in Tokio vor. Das Geld fließt von 2026 bis 2029 in KI-Infrastruktur, Cybersicherheit und Fachkräfteausbildung.

Gemeinsam mit SoftBank und Sakura Internet will Microsoft GPU-basierte KI-Dienste über Azure anbieten, bei denen alle Daten in Japan verbleiben. Das soll unter anderem die Entwicklung japanischer Sprachmodelle ermöglichen. Im Bereich Sicherheit vertieft Microsoft die Zusammenarbeit mit Japans Cybersicherheitsbehörde und der Nationalpolizei, um Cyberangriffe besser zu erkennen und zu verhindern.

Weil Japan laut Wirtschaftsministerium bis 2040 ein Mangel von 3,26 Millionen KI- und Robotik-Fachkräften droht, will Microsoft zusammen mit Fujitsu, Hitachi, NEC, NTT Data und SoftBank bis 2030 eine Million Ingenieure und Entwickler ausbilden. Bereits 2024 hatte Microsoft 2,9 Milliarden Dollar in Japan investiert.

Read full article about: Claude Code: Anthropic reagiert auf Beschwerden über zu strenge Nutzungslimits

Anthropic hat die Beschwerden von Nutzern untersucht, die bei Claude Code deutlich schneller als von ihnen erwartet an ihre Nutzungslimits stoßen. Demnach seien die Limits zu Spitzenzeiten enger und Sitzungen mit 1-Million-Token-Kontext größer geworden, das seien die beiden Hauptgründe für das Problem.

Einige Fehler seien seitens Anthropic behoben worden, aber keiner habe zu falschen Abrechnungen geführt, schreibt Lydia Hallie von Anthropic auf X. Anthropic habe außerdem Effizienzverbesserungen eingeführt und Pop-ups im Produkt ergänzt.

Hallie empfiehlt: Sonnet 4.6 statt Opus nutzen, da Opus etwa doppelt so schnell verbrauche. Extended Thinking (erweiterte Denkzeit des Modells) abschalten, wenn es nicht nötig sei. Neue Sitzungen starten statt alte fortzusetzen. Das Kontextfenster begrenzen. Nutzer, die weiterhin ungewöhnlich hohen Verbrauch bemerken, sollen dies über die Feedback-Funktion melden.

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Read full article about: Neues Preismodell: OpenAI rechnet zusätzliche Codex-Nutzer in ChatGPT für Unternehmen nach Nutzung ab

OpenAI führt ein neues Preismodell für sein Coding-Tool Codex innerhalb von ChatGPT Business und Enterprise ein. Admins können ab sofort einen kostenlosen Codex-Zugang im Workspace einrichten und zahlen nur nach tatsächlicher Nutzung. Damit müssen Unternehmen keine zusätzlichen festen Lizenzen im Voraus kaufen. Für ausgewählte Business-Kunden gibt es zudem eine befristete Aktion: bis zu 500 Dollar Guthaben pro Workspace.

OpenAI will laut eigenen Angaben so die Einführung in Unternehmen erleichtern, da Coding-Tools oft bei einzelnen Entwicklern starten und sich dann auf ganze Teams ausweiten. Die Strategie dahinter: OpenAI senkt die Einstiegshürde bewusst, um über Gewöhnungseffekte schneller zu wachsen und Unternehmenskunden langfristig zu binden; ein direkter Wettbewerbszug gegen Konkurrenten wie GitHub Copilot und Cursor, die noch auf Lizenzbasis abrechnen.

Laut OpenAI nutzen weltweit mehr als zwei Millionen Entwickler Codex wöchentlich. In ChatGPT-Business- und Enterprise-Accounts habe sich die Codex-Nutzerzahl seit Januar versechsfacht. OpenAIs größter Konkurrent ist derzeit Anthropic mit Claude Code.

KI-Modell GLM-5V-Turbo verwandelt Design-Mockups direkt in lauffähigen Code

Vom Design-Mockup direkt zum fertigen Code: Das chinesische KI-Start-up Zhipu AI veröffentlicht mit GLM-5V-Turbo sein erstes multimodales Grundlagenmodell für Programmieraufgaben. Das Modell verarbeitet Bild, Video sowie Text und ist speziell darauf ausgelegt, nahtlos mit autonomen Agenten-Workflows zusammenzuarbeiten.

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OpenAI kauft Tech-Show "TBPN", die unabhängig bleiben, aber an den PR-Chef berichten soll

OpenAI hat die Tech-Talkshow TBPN gekauft. Die Sendung soll redaktionell unabhängig bleiben, berichtet aber künftig an OpenAIs Kommunikationsabteilung. Was nach einem Widerspruch klingt, ist auch einer. Was könnte OpenAIs Motivation sein?

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Read full article about: "Ultra Deep Research": Sakana AI will wochenlange Strategieanalysen automatisieren

Das japanische KI-Start-up Sakana AI hat "Ultra Deep Research" entwickelt. Das Programm namens "Sakana Marlin" ist das erste Produkt des Unternehmens für Geschäftskunden. Laut Sakana AI arbeitet das System autonom: Nach der Eingabe eines Themas recherchiert es bis zu acht Stunden selbstständig. Anschließend erstellt es Berichte und Präsentationen rund um das Thema.

Eine Übersichtsansicht eines von der KI generierten Beispiel-Dokuments. Zu sehen sind mehrere hochformatige Textseiten eines Berichts sowie darunterliegende querformatige Präsentationsfolien in japanischer Sprache. Auf dem Deckblatt sind das Logo von Sakana AI, der Name „Sakana Marlin“ sowie das Wasserzeichen „Sample output“ zu erkennen.
Ein Beispiel-Output des KI-Assistenten "Sakana Marlin" mit "Ultra Deep Research": Zu einem vorgegebenen Thema (hier: KI-Trends im Finanzsektor) erstellt das Tool nach seiner autonomen Recherche selbstständig umfangreiche Textberichte sowie die passenden Präsentationsfolien. | Bild: Sakana AI

Laut Sakana AI soll das Tool professionelle Strategieanalysen übernehmen können, für die Teams sonst mehrere Wochen benötigen. Die Technik basiert auf Sakana AIs "AI Scientist", der Widersprüche auflösen soll, kombiniert mit der zuvor vorgestellten Methode "AB-MCTS" für strategische Suche. Im Prozess kommen mehrere KI-Modelle zum Einsatz und längeres Nachdenken soll bessere Ergebnisse liefern.

Sakana AI sucht derzeit Betatester etwa aus den Bereichen Finanzen, Forschung und Business-Beratung. Die Testphase ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung hier (Formular in japanischer Sprache). Die Achillesferse solcher automatisierten Reports sind schwer zu findende KI-Fehler; hierzu äußert sich das Start-up nicht.