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Read full article about: Mira Muratis KI-Startup sichert sich Gigawatt-Deal mit Nvidia

Nvidia und Thinking Machines Lab, das KI-Startup von Ex-OpenAI-Managerin Mira Murati, gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Thinking Machines erhält mindestens ein Gigawatt an Rechenleistung durch Nvidias neue Vera Rubin-Systeme, um eigene KI-Modelle zu trainieren. Die Bereitstellung soll Anfang nächsten Jahres starten.

Nvidia hat sich zudem finanziell an Thinking Machines beteiligt – die genaue Summe wurde nicht genannt. Das Startup hatte bereits rund 2 Milliarden Dollar in einer von Andreessen Horowitz geführten Seed-Runde eingesammelt, bei einer Bewertung von 12 Milliarden Dollar. Nvidia war damals ebenfalls Investor. Zuletzt soll Thinking Machines eine weitere Finanzierungsrunde anstreben. Allerdings hat das Startup auch Abgänge zu verzeichnen: Mitgründer Barret Zoph und Luke Metz kehrten zu OpenAI zurück.

Gemeinsam wollen beide Unternehmen Trainings- und Bereitstellungssysteme für Nvidia-Hardware entwickeln und Frontier-KI-Modelle für Unternehmen und Forschung zugänglich machen. Murati hatte OpenAI 2024 verlassen und Thinking Machines Lab mitgegründet.

Read full article about: Meta kauft das soziale Netzwerk für KI-Agenten Moltbook und holt die Gründer in sein Superintelligence Lab

Meta hat Moltbook übernommen. Moltbook ist eine Art Reddit, das speziell für KI-Agenten entwickelt wurde. Die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr wechseln laut Axios zu Metas Superintelligence Labs (MSL), geleitet von Ex-Scale-AI-Chef Alexandr Wang. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, der Abschluss wird für Mitte März erwartet.

Moltbook wurde Ende Januar als experimenteller Raum gestartet, in dem KI-Agenten ihre Identität verifizieren, sich vernetzen und Aufgaben koordinieren können. Schlicht baute die Plattform großteils mit Hilfe seines eigenen KI-Assistenten. Metas Vishal Shah erklärte in einem Axios vorliegenden Blogpost, bestehende Moltbook-Kunden könnten die Plattform vorerst weiter nutzen – allerdings nur vorübergehend. Zuvor hatte OpenAI Peter Steinberger, den Entwickler des verwandten Agenten-Frameworks OpenClaw, eingestellt.

Read full article about: Eon Systems will das Gehirn einer Fruchtfliege in einen simulierten Körper kopiert haben

Das Startup Eon Systems hat laut Mitgründer Alex Wissner-Gross erstmals eine vollständige Gehirn-Emulation in einem simulierten Körper zum Laufen gebracht, die mehrere Verhaltensweisen zeigt. Konkret wurde das Gehirn einer Fruchtfliege mit über 125.000 Neuronen und 50 Millionen Synapsen in der Physiksimulation MuJoCo mit einem virtuellen Fliegenkörper verbunden. Die neuronale Verdrahtung stammt aus Elektronenmikroskopie-Daten.

Bisherige Projekte wie OpenWorm (302 Neuronen) nutzten entweder viel kleinere Nervensysteme oder maschinelles Lernen wie Reinforcement Learning statt echter Gehirndaten. Eons Ansatz unterscheidet sich grundlegend: Statt KI zu etnwickeln, will das Startup echte Gehirne Neuron für Neuron digital kopieren und simulieren. Die Fliege ist dabei nur der erste Schritt – innerhalb von zwei Jahren will Eon ein Mäusegehirn mit 70 Millionen Neuronen emulieren, langfristig ein menschliches Gehirn.

Den Code für das Gehirn-Modell hat Eon auf GitHub veröffentlicht, er basiert allerdings auf dem bereits 2024 in Nature erschienenen Paper von Philip Shiu et al. Den eigentlich neuen Teil – die Verbindung von Gehirn und simuliertem Körper – hat Eon bisher nicht veröffentlicht.

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Read full article about: AMI Labs: Yann LeCun sammelt über eine Milliarde Dollar für neues KI-Start-up in Europas größter Seed-Runde

Yann LeCun, ehemaliger Chef-KI-Wissenschaftler bei Meta und Turing-Preisträger, hat mit seinem neuen Start-up Advanced Machine Intelligence Labs (AMI Labs) über eine Milliarde Dollar in Europas größter Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Zu den Investoren gehören Nvidia, Bezos Expeditions, Singapurs Temasek und Frankreichs Cathay Innovation.

Die Bewertung des Unternehmens lag vor der Finanzierungsrunde bei 3,5 Milliarden Dollar. CEO ist Alexandre LeBrun, ehemaliger Chef des französischen Start-ups Nabla. LeCun wird als Vorstandsvorsitzender fungieren. Das Unternehmen startet mit rund einem Dutzend Mitarbeitern in Paris, New York, Singapur und Montreal.

AMI Labs will sogenannte Weltmodelle entwickeln, die die physische Umgebung verstehen – etwa für Robotik und Transport. Laut LeCun und LeBrun seien heutige Sprachmodelle dafür nicht geeignet. Meta ist kein Investor, soll aber eine Partnerschaft mit AMI Labs eingehen.

Read full article about: Claude Code reviewt jetzt Pull Requests mit einem ganzen Team aus KI-Agenten

Claude Code kann ab sofort automatisch Code-Änderungen auf Fehler prüfen, bevor sie in ein Projekt einfließen. Mehrere KI-Agenten suchen dabei parallel nach Bugs, Sicherheitslücken und Regressionen. Das System ist als Research Preview für Team- und Enterprise-Kunden verfügbar. Anthropic nutzt es intern bereits seit Monaten. Laut dem Unternehmen ist der Code-Ausstoß pro Entwickler im letzten Jahr um 200 Prozent gestiegen, was die manuelle Prüfung zum Engpass macht.

Vor dem Einsatz erhielten 16 Prozent der Änderungen inhaltliche Kommentare, jetzt sind es 54 Prozent. Bei großen Änderungen über 1.000 Zeilen findet das System in 84 Prozent der Fälle Probleme, im Schnitt 7,5 pro Änderung. Insgesamt werden weniger als ein Prozent aller Funde als falsch markiert. Das System genehmigt keine Änderungen – das bleibt Aufgabe der Entwickler. Die Kosten werden nach Token-Verbrauch abgerechnet und liegen im Durchschnitt bei 15 bis 25 Dollar pro Review, abhängig von Größe und Komplexität. Admins können ein monatliches Ausgabenlimit setzen.

Anthropic baut Claude Code in diesem Jahr massiv aus. Zuletzt kamen unter anderem automatisierte Desktop-Funktionen, eine Remote-Steuerung fürs Smartphone, eine Memory-Funktion und ein Scheduling-Feature für geplante Aufgaben hinzu.

Read full article about: Schutz vor Jailbreaks und Datenlecks: OpenAI übernimmt Sicherheitsplattform Promptfoo für Frontier

OpenAI übernimmt Promptfoo, eine Sicherheitsplattform für KI-Systeme. Promptfoo hilft Unternehmen, Schwachstellen in KI-Anwendungen während der Entwicklung zu finden und zu beheben. Die Technik soll nach Abschluss der Übernahme direkt in OpenAIs Unternehmensplattform Frontier eingebaut werden, mit der Firmen KI-Assistenten erstellen und betreiben können.

Konkret sollen automatisierte Sicherheitstests gegen Angriffe wie Prompt Injections, Jailbreaks und Datenlecks fester Bestandteil von Frontier werden. Zudem will OpenAI damit Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und die Einhaltung von Vorschriften für KI-Systeme in Unternehmen stärken.

Promptfoo bietet auch ein viel genutztes Open-Source-Projekt, das weitergeführt werden soll. Die Übernahme ist noch nicht abgeschlossen, Details zu den finanziellen Bedingungen sind nicht bekannt. Das Start-up hatte insgesamt 23 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt bei einer Bewertung von 86 Millionen US-Dollar im Sommer 2025.

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Read full article about: Microsoft integriert Anthropics Claude-Cowork-Technologie in Copilot für eigenständigere Büroarbeit

Microsoft hat Anthropics Claude-Cowork-Technologie in Copilot integriert. Das neue Feature namens "Copilot Cowork" soll Aufgaben in Microsoft 365 eigenständiger ausführen. Nutzer beschreiben ein gewünschtes Ergebnis, und Cowork erstellt daraus einen Plan, der im Hintergrund abläuft. Dabei greift es auf E-Mails, Meetings, Dateien und Daten aus Outlook, Teams und Excel zu. Beispiele sind Kalenderbereinigung, Meeting-Vorbereitung, Unternehmensrecherche und Produktlaunch-Planung. Bei Unklarheiten fragt Cowork nach und wartet auf Freigabe, bevor Änderungen umgesetzt werden.

Cowork läuft innerhalb der Sicherheits- und Compliance-Grenzen von Microsoft 365. Die Funktion befindet sich derzeit in einer eingeschränkten Research Preview und soll Ende März 2026 breiter im Frontier-Programm verfügbar sein.

Bemerkenswert ist die zunehmende Öffnung Microsofts gegenüber anderen KI-Anbietern neben OpenAI: Claude Cowork basiert auf den Prinzipien von Anthropics Claude Code, das im Programmierumfeld große Erfolge feiert. OpenAI bietet bislang keine vergleichbare Software, arbeitet allerdings mit Frontier ebenfalls an einem agentischen B2B-Framework, das auf bessere Integration in Unternehmens-IT abzielt.

Read full article about: Keine KI für autonome Waffen und Massenüberwachung: Anthropic zieht gegen US-Regierung vor Gericht

Der KI-Entwickler Anthropic hat vor einem Bundesgericht in San Francisco Klage gegen 17 US-Bundesbehörden und das Exekutivbüro des Präsidenten eingereicht. Das Unternehmen wirft der Regierung vor, es rechtswidrig dafür bestraft zu haben, dass es an zwei Nutzungsbeschränkungen für sein KI-Modell Claude festhielt: keine letale autonome Kriegsführung und keine Massenüberwachung von US-Bürgern.

Das Kriegsministerium drohte Anthropic laut Klageschrift gleichzeitig mit zwei sich widersprechenden Maßnahmen: Entweder werde man den Defense Production Act nutzen, um Anthropic zur Bereitstellung von Claude zu zwingen, oder man werde das Unternehmen als Sicherheitsrisiko aus der Lieferkette verbannen. Ein Unternehmen könne aber kaum gleichzeitig so unverzichtbar sein, dass es per Gesetz zur Kooperation gezwungen werden muss, und so gefährlich, dass es komplett ausgeschlossen werden soll, argumentiert Anthropic.

Juristisch stützt sich die Klage unter anderem darauf, dass das verwendete Gesetz 10 U.S.C. § 3252 nur für Fälle gedacht sei, in denen ein ausländischer Gegner ein Informationssystem sabotieren oder unterwandern könnte. Die Exekutive selbst definiere solche Gegner als China, Russland, Iran, Nordkorea, Kuba und Venezuela.

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Read full article about: Millionen Menschen nutzen KI-Chatbots bereits als Finanzberater

Millionen Menschen nutzen bereits Chatbots wie ChatGPT für ihre Rentenplanung, berichtet die Financial Times. Laut einer Lloyds-Bank-Umfrage verwendet mehr als die Hälfte der befragten Briten KI für Finanzfragen. Experten weisen aber auf klare Grenzen hin, so auch die britische Finanzaufsicht FCA, die erst kürzlich vor Halluzinationen warnte.

Ein Test von Which? zeigte beispielsweise im November, dass gängige Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Meta AI Gesamtbewertungen von nur 55 bis 71 Prozent erzielten. Trotzdem ist der Druck auf die Finanzindustrie groß: Rentenanbieter wie Scottish Widows entwickeln mittlerweile eigene KI-Tools.

"Ich denke, das ist die große Gefahr von KI: dass die Leute annehmen werden, sie wüssten, was sie nicht wissen", warnt dagegen JPMorgan-Stratege John Bilton. Wenn Nutzer KI als Investment-Tool statt als reines Datenwerkzeug verwenden, riskieren sie laut Bilton, "zugrundeliegende Verhaltensverzerrungen – wie die Tendenz, zu viel Bargeld zu halten oder zu oft zu handeln – stärker zu machen".

Ein Gegenbeispiel ist ein 41-jährige Software-Ingenieur, der sein gesamtes 200.000-Dollar-Portfolio von ChatGPT umstrukturieren ließ. ChatGPT riet ihm, seine Risiken breiter zu streuen: 80 Prozent in einen Marktindex-Tracker und den Rest in einen Anleihen-ETF. Er betonte laut der Financial Times, dass das Gespräch mit dem Chatbot ihm vor allem auch half, "sich zu verpflichten und [den Plan] tatsächlich auszuführen".