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Studie zeigt, wie KI-Tools geschlechtsspezifische Gewalt auf Telegram industrialisieren

Nudifying-Bots, Deepfakes und automatisierte Archive: Eine Analyse von 2,8 Millionen Telegram-Nachrichten in Italien und Spanien dokumentiert, wie KI-Werkzeuge ein monetarisiertes Missbrauchsökosystem antreiben.

Read full article about: Anthropic wirbt Microsoft-Manager für Infrastruktur ab

Anthropic hat Eric Boyd, einen hochrangigen Microsoft-Manager, als neuen Leiter für Infrastruktur eingestellt, berichtet Bloomberg. Boyd war zuvor bei Microsoft für die "AI Platform" des Unternehmens zuständig, die den Einsatz großer Sprachmodelle durch Kunden und interne Teams ermöglicht. Zuvor hatte er Führungsrollen bei Yahoo inne.

Anthropic braucht dringend Verstärkung im Infrastrukturbereich: Das Unternehmen hatte zuletzt Schwierigkeiten, seine Dienste stabil zu halten, weil die Nachfrage nach Produkten wie Claude Code stark gestiegen ist. Anthropic plant Investitionen von 50 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren in den USA. Anthropics CTO Rahul Patil sagte, Boyds Erfahrung solle helfen, die Rekordnachfrage weltweit zu bedienen.

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Read full article about: Musk fordert Milliarden-Schadensersatz von OpenAI - für die OpenAI-Stiftung

Elon Musk hat seine Klage gegen OpenAI und Microsoft geändert. Er fordert nun, dass mögliche Schadensersatzzahlungen von mehr als 150 Milliarden Dollar nicht an ihn, sondern an die gemeinnützige Stiftung von OpenAI gehen sollen. Zudem verlangt er die Absetzung von OpenAI-Chef Sam Altman aus dem Vorstand der Stiftung, berichtet das Wall Street Journal. Musks Anwalt Marc Toberoff sagte, Musk wolle "keinen einzigen Dollar für sich selbst".

Musk wirft OpenAI vor, sich von seiner gemeinnützigen Mission entfernt zu haben und ihn als Spender betrogen zu haben. Er fordert, dass Altman und OpenAI-Präsident Greg Brockman ihre Anteile und finanziellen Vorteile an die gemeinnützige Stiftung abgeben. Der Prozess soll noch im April in Oakland, Kalifornien, beginnen.

OpenAI bezeichnete die Klage auf X als "Belästigungskampagne, getrieben von Ego, Eifersucht und dem Wunsch, einen Konkurrenten auszubremsen". OpenAI hat zudem die Generalstaatsanwälte von Delaware und Kalifornien aufgefordert, Musks Verhalten zu untersuchen. OpenAI wird derzeit mit 852 Milliarden Dollar bewertet und plant einen Börsengang.

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Read full article about: Microsofts Bing-Team veröffentlicht Embedding-Modell Harrier als Open Source

Microsofts Bing-Team (ja, genau!) stellt das Embedding-Modell "Harrier" als Open Source bereit. Harrier unterstützt mehr als 100 Sprachen, bietet ein Kontextfenster von 32.000 Tokens und wurde mit mehr als zwei Milliarden Trainingsbeispielen sowie synthetischen Daten von GPT-5 trainiert. Laut des Teams belegt Harrier Platz 1 auf dem mehrsprachigen MTEB-v2-Benchmark und übertrifft laut Microsoft auch proprietäre Modelle von OpenAI und Amazon.

Rank (Borda) Model Zero-shot Active Params (B) Total Params (B) Embedding Dim Max Tokens
1 harrier-oss-v1-27b 78% 25.6 27.0 5376 131072
2 KaLM-Embedding-Gemma3-12B-2511 73% 10.8 11.8 3840 32768
3 llama-embed-nemotron-8b 99% 7.0 7.5 4096 32768
4 Qwen3-Embedding-8B 99% 6.9 7.6 4096 32768
5 gemini-embedding-001 99% 3072 2048
6 Qwen3-Embedding-4B 99% 3.6 4.0 2560 32768
7 Octen-Embedding-8B 99% 6.9 7.6 4096 32768
8 F2LLM-v2-14B 88% 13.2 14.0 5120 40960
9 F2LLM-v2-8B 88% 6.9 7.6 4096 40960
10 harrier-oss-v1-0.6b 78% 0.440 0.596 1024 32768

Neben dem großen 27-Milliarden-Parameter-Modell gibt es zwei kleinere Varianten (0,6B und 270M) für schwächere Hardware. Alle Modelle sind bei Hugging Face unter der MIT-Lizenz verfügbar. Das Team will die Technik künftig in Bing und neue Grounding-Dienste für KI-Agenten integrieren.

Embedding-Modelle sind dafür zuständig, Informationen zu suchen, abzurufen und zu ordnen, damit KI-Systeme korrekte Antworten liefern können. Laut Microsoft gewinnen sie im Zeitalter von KI-Agenten stark an Bedeutung, da diese eigenständig Informationen suchen, Kontext über mehrere Schritte aktualisieren und sich Dinge merken müssen.

Read full article about: China versucht laut Taiwan gezielt an dessen Chip-Technologie zu gelangen

China versucht aktiv, Taiwans Halbleiter-Knowhow und Fachkräfte abzuwerben, um die internationale technologische Eindämmung zu umgehen. Das geht laut Reuters aus einem Bericht von Taiwans Nationaler Sicherheitsbehörde hervor.

China nutze demnach indirekte Kanäle, um Talente abzuwerben, Technologie zu stehlen und kontrollierte Güter zu beschaffen. Taiwan ist Heimat von TSMC, dem weltgrößten Auftragschiphersteller und Zulieferer für Nvidia und Apple.

Im ersten Quartal 2026 wurden laut dem Bericht zudem über 170 Millionen Angriffsversuche auf Taiwans Regierungsnetzwerk registriert. Die Behörde warnt zudem vor möglicher chinesischer Wahlbeeinflussung durch Deepfakes und gefälschte Umfragen bei den Kommunalwahlen Ende des Jahres.

Read full article about: Jeff Bezos KI-Labor Prometheus wirbt xAI-Mitgründer von OpenAI ab

Jeff Bezos Start-up Project Prometheus hat Kyle Kosic eingestellt, einen Mitgründer von Elon Musks xAI, der zuletzt bei OpenAI arbeitete. Das berichtet die Financial Times. Kosic leitete bei xAI die Infrastruktur hinter dem Colossus-Supercomputer und soll bei Prometheus weiter an KI-Infrastruktur arbeiten.

Das von Bezos und dem ehemaligen Google-Manager Vikram Bajaj geführte Start-up entwickelt KI-Systeme, die die physische Welt verstehen sollen, etwa für Triebwerksdesign oder Ingenieurwesen. Prometheus hat bereits Hunderte Mitarbeiter in San Francisco, London und Zürich eingestellt. Bezos und Bajaj wollen laut FT zweistellige Milliardensummen für ein dauerhaftes Beteiligungsvehikel einsammeln, das Beteiligungen von Firmen in Branchen wie Luftfahrt und Architektur aufkaufen soll.

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Read full article about: OpenAI, Anthropic und Google arbeiten gemeinsam gegen chinesisches Modell-Kopieren

OpenAI, Anthropic und Google haben laut Bloomberg begonnen, gemeinsam gegen das unautorisierte Kopieren ihrer KI-Modelle durch chinesische Wettbewerber vorzugehen. Die drei Unternehmen tauschen über das 2023 gegründete "Frontier Model Forum" Informationen aus, um sogenannte feindliche Destillation zu erkennen. Bei der Destillation werden die Outputs eines bestehenden KI-Modells genutzt, um ein günstigeres Nachahmungsmodell zu trainieren. Eines der ersten Beispiele war Stanfords Alpaca-Modell, das die Machbarkeit demonstrierte, doch mittlerweile ist die Praxis zu einem echten Problem für die US-Unternehmen geworden.

US-Behörden schätzen laut Bloomberg, dass diese Praxis den amerikanischen Labs jährlich Milliarden Dollar an Gewinn kostet. OpenAI hatte bereits im Februar den US-Kongress gewarnt, dass Deepseek zunehmend ausgefeilte Methoden nutze, um Daten aus US-Modellen abzuziehen. Anthropic identifizierte Deepseek, Moonshot und Minimax als Akteure. Die Zusammenarbeit ähnelt dem Vorgehen in der Cybersicherheitsbranche, wo Firmen routinemäßig Angriffsdaten austauschen.