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Read full article about: Qwen3.6-Plus: Alibaba stellt neues proprietäres KI-Modell für Entwickler vor

Alibaba hat mit Qwen3.6-Plus sein drittes proprietäres KI-Modell innerhalb weniger Tage veröffentlicht. Das Modell ist über die Alibaba Cloud Model-Studio-API verfügbar und bietet ein Kontextfenster von einer Million Token. Laut dem Qwen-Team liegt der Schwerpunkt auf stark verbesserten Fähigkeiten für agentenbasiertes Programmieren, etwa bei Frontend-Entwicklung und komplexen Code-Aufgaben. In von Alibaba veröffentlichten Benchmarks liegt das Modell teilweise vor Anthropics altem Spitzenmodell Claude 4.5 Opus, das im Dezember 2025 vom stärkeren 4.6 Opus  abgelöst wurde. Einige der Messungen hat das Unternehmen allerdings selbst durchgeführt.

Das neue Qwen3.6-Plus übertrifft das ältere 3.5-Modell und in einigen Fällen auch Opus. Allerdings erreicht das im Dezember 2025 veröffentlichte Opus 4.6 etwa im Terminal-Bench 2.0 65,4 Prozent und liegt damit vor Qwen3.6-Plus. | Bild: Alibaba
Das neue Qwen3.6-Plus übertrifft das ältere 3.5-Modell und in einigen Fällen auch Opus. Allerdings erreicht das im Dezember 2025 veröffentlichte Opus 4.6 etwa im Terminal-Bench 2.0 65,4 Prozent und liegt damit vor Qwen3.6-Plus. | Bild: Alibaba

Lange hatte Alibaba seine Qwen-Modelle als Open Source bereitgestellt, zuletzt aber seine Strategie gewechselt: Das jüngste Qwen3.5-Omni ist ebenfalls nicht frei verfügbar. Das Unternehmen will mit den proprietären Modellen mehr Umsatz von Firmenkunden erzielen, da die Cloud-Sparte unter starkem Wettbewerb mit ByteDance steht. Laut Bloomberg strebt Alibaba 100 Milliarden Dollar KI-Umsatz in fünf Jahren an. Qwen3.6-Plus wird in die Qwen-Chatbot-App und den neuen Unternehmens-KI-Dienst Wukong integriert.

KI-Modelle schreiben Roboter-Code fast so gut wie Menschen, aber nur mit Stützrädern

Ein neues Framework von Nvidia, UC Berkeley und Stanford untersucht systematisch, wie gut KI-Modelle Roboter per Code steuern können. Das Ergebnis: Ohne menschliche Abstraktionen scheitern selbst die besten Modelle, doch mit gezielter Laufzeit-Skalierung schließt sich die Lücke.

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Read full article about: Chinesische Chiphersteller erobern 41 Prozent des heimischen KI-Marktes

Chinesische Chiphersteller haben laut einem IDC-Bericht, den Reuters einsehen konnte, im Jahr 2025 fast 41 Prozent des chinesischen Marktes für KI-Beschleuniger-Server erobert. IDC ist ein weltweit tätiges Marktforschungsunternehmen, das auf die Technologiebranche spezialisiert ist.

Nvidia bleibt zwar Marktführer mit rund 2,2 Millionen ausgelieferten Karten und 55 Prozent Marktanteil, verliert aber deutlich an Boden. Insgesamt wurden laut dem Bericht in China rund 4 Millionen KI-Beschleunigerkarten ausgeliefert.

Chinesische Anbieter kamen zusammen auf 1,65 Millionen Karten. Huawei führt die heimischen Hersteller mit etwa 812.000 Chips an, gefolgt von Alibabas Chipsparte T-Head mit 265.000 Karten. Baidu Kunlunxin und Cambricon liegen gleichauf bei je 116.000 Stück. AMD hielt nur 4 Prozent Marktanteil. Hintergrund sind verschärfte US-Exportkontrollen und Pekings Vorgaben, verstärkt auf heimische Chips zu setzen.

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Read full article about: Nach Claude-Code-Leak: Anthropics Quellcode wurde bereits mehr als 8000 Mal kopiert

Anthropics "Claude Code"-Code ist offenbar schon mehr als 8000 Mal auf Github aufgetaucht. Das Unternehmen hat nach dem versehentlichen Leak des Quellcodes seines beliebten KI-Coding-Tools mehr als 8000 Kopien und Adaptionen per Urheberrechtsantrag von GitHub entfernen lassen, berichtet das Wall Street Journal.

Ein Programmierer hat den Code bereits mit anderen KI-Tools in andere Programmiersprachen umgeschrieben, um ihn trotz der Löschanträge verfügbar zu halten. Im KI-Zeitalter scheint ein Code-Leak daher besonders verheerend. Bei der Masse an Replikationen ist ohnehin klar: Der Geist ist aus der Flasche.

Für Anthropic ist die schnelle Verbreitung ein konkretes Problem: Der Code enthält wertvolle Techniken, mit denen das Unternehmen seine KI-Modelle als Coding-Agenten steuert, etwa eine "Dreaming"-Funktion zur Aufgabenkonsolidierung und viele weitere. Konkurrenten haben nun eine detaillierte Vorlage, um Claude Codes Funktionen schneller nachzubauen. Das schwächt Anthropics Wettbewerbsvorteil in einem ohnehin hart umkämpften Markt. Investoren dürfte es verärgern, denn das Unternehmen plant mit einer Bewertung von 380 Milliarden Dollar einen Börsengang.

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EU-Institutionen verbieten laut Bericht KI-generierte Bilder und Videos in offizieller Kommunikation

Politico berichtet, dass Kommission, Parlament und Rat ihren Presseteams den Einsatz vollständig KI-generierter Inhalte untersagen. Experten sehen darin eine verpasste Chance.