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Read full article about: Anthropic streicht Aufpreis für riesige Kontextfenster bei Claude

Anthropic macht das extra große Kontextfenster von Claude viel günstiger. Die Modelle Opus 4.6 und Sonnet 4.6 bieten ab sofort ein Kontextfenster von einer Million Token zum Standardpreis. Vor der Preisanpassung nahm Anthropic für Anfragen mit mehr als 200.000 Token einen Aufschlag von bis zu 100 Prozent. Das Kontextfenster bestimmt, wie viel Text ein KI-Modell auf einmal verarbeiten kann.

Opus 4.6 kostet 5/25 Dollar pro Million Token (Eingabe/Ausgabe), Sonnet 4.6 liegt bei 3/15 Dollar. Ob eine Anfrage 9.000 oder 900.000 Token umfasst, spielt jetzt preislich keine Rolle mehr. Zudem steigt das Limit für Medien von 100 auf 600 Bilder oder PDF-Seiten pro Anfrage. Das Angebot gilt auch für Claude Code (Max, Team, und Enterprise) sowie über Amazon Bedrock (bis auf Medienlimit), Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry.

Der Benchmark misst, wie gut KI-Modelle über große Textmengen logisch schlussfolgern können. Das neue Opus 4.6 hat dabei angeblich fast keinen Leistungsverlust. | Bild: Anthropic

Laut Anthropic erreichen beide Modelle bei Benchmark-Tests die höchste Genauigkeit unter vergleichbaren Modellen bei voller Kontextlänge. Das Problem der sinkenden Präzision bei sehr vollen Kontextfenstern ist aber noch lange nicht gelöst.

Read full article about: Elon Musk baut xAI nach Gründer-Flucht und Programmier-Rückstand komplett um

Elon Musks KI-Firma xAI steckt in einer Krise: Musk gab auf der Plattform X zu, dass das Unternehmen "beim ersten Mal nicht richtig aufgebaut" wurde und nun von Grund auf neu strukturiert werde. Sechs der zwölf Mitgründer haben xAI seit Januar verlassen, darunter zuletzt Guodong Zhang und Zihang Dai. Nur noch Manuel Kroiss und Ross Nordeen sind neben Musk geblieben.

via X

Musk räumte auf einer Konferenz ein, dass Grok beim Coding hinter Konkurrenten wie Google, Anthropic und OpenAI liege, versprach aber, bis Mitte 2026 aufzuholen. Dafür hat xAI zwei Führungskräfte des KI-Coding-Startups Cursor abgeworben: Andrew Milich und Jason Ginsberg berichten direkt an Musk. Zudem hat Musk laut Financial Times "Problemlöser" von SpaceX und Tesla geholt, um xAI umzustrukturieren.

Bildgenerierung mit Nano Banana: Google erklärt die Unterschiede der drei Modelle

Ein offizieller Leitfaden von Google ordnet die drei Nano-Banana-Bildmodelle ein und zeigt, wann sich welches lohnt. Das günstigere Nano Banana 2 soll 95 Prozent der Pro-Fähigkeiten bieten und kann vor der Bildgenerierung eigenständig im Internet nach Referenzbildern suchen.

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Read full article about: Perplexity baut mit Personal Computer einen Always-on-KI-Agenten

Perplexity AI will mit "Personal Computer" Nutzern einen KI-Assistenten bieten, der rund um die Uhr Aufgaben erledigt – von E-Mails über Präsentationen bis zur App-Steuerung. Der Dienst läuft auf einem dedizierten Mac Mini, der mit den lokalen Apps des Nutzers und Perplexitys Servern verbunden ist, und lässt sich von jedem Gerät aus steuern. CEO Aravind Srinivas schrieb auf X, das System schlafe nie und sei ein "digitaler Stellvertreter". Der Dienst baut auf dem im Februar gestarteten Perplexity Computer auf, das verschiedene KI-Modelle bündelt.

Perplexity betont Sicherheitsfunktionen wie einen Kill Switch und ein Aktivitätsprotokoll. Voraussetzung ist das Max-Abo für 200 US-Dollar im Monat. Derzeit gibt es nur eine Warteliste.

Gleichzeitig baut Perplexity sein Angebot aus: Eine Enterprise-Version verbindet sich mit über 400 Tools wie Salesforce oder Snowflake und erledigte laut Perplexity intern in vier Wochen Arbeit im Wert von 3,25 Jahren. Das Konzept erinnert an das kontroverse OpenClaw, dessen Entwickler mittlerweile für OpenAI arbeitet. Agentische KI-Systeme dominieren derzeit die Szene, sehen sich aber auch scharfer Kritik vor allem hinsichtlich Ressourcenbedarf und Sicherheitslücken ausgesetzt.

Read full article about: EU-Rat billigt Position zu KI-Erleichterungen: Fristen für Hochrisiko-Systeme sollen 2027 und 2028 greifen

Der Rat der EU hat seine Position zu einem Vorschlag zur Vereinfachung der KI-Regeln festgelegt. Der Vorschlag ist Teil des "Omnibus VII"-Pakets, das den digitalen Rechtsrahmen der EU vereinfachen soll.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, den Start der Vorschriften für Hochrisiko-KI-Systeme um bis zu 16 Monate zu verschieben, bis die nötigen Standards und Werkzeuge vorliegen. Der Rat unterstützt diese Richtung und legt feste Termine fest: Für eigenständige Hochrisiko-KI-Systeme sollen die Regeln ab dem 2. Dezember 2027 gelten, für Hochrisiko-KI in Produkten ab dem 2. August 2028.

Zusätzlich will der Rat ein neues Verbot aufnehmen: KI soll nicht zur Erzeugung nicht einvernehmlicher sexueller und intimer Inhalte oder von Material zu sexuellem Kindesmissbrauch eingesetzt werden dürfen. Außerdem sollen bestimmte Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen auch auf kleinere Midcap-Unternehmen ausgeweitet und die Zuständigkeiten des EU-KI-Büros präzisiert werden.

Die zypriotische stellvertretende Europaministerin Marilena Raouna betonte, die Vereinfachung der KI-Regeln sei entscheidend für die digitale Souveränität der EU. Sie hob zudem Wettbewerbsfähigkeit und Innovation hervor. Als Nächstes beginnen die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament.

TSMCs modernste Fertigung gehört wohl bald fast vollständig der KI

Laut einer Analyse von SemiAnalysis verdrängen KI-Chips Smartphones von TSMCs modernster Fertigung. Bis 2027 könnten 86 Prozent der N3-Kapazität für KI-bezogene Chips reserviert sein.

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Read full article about: Die Ukraine stellt Verbündeten eine Plattform mit Gefechtsdaten für das KI-Training bereit

Die Ukraine öffnet ihre Gefechtsdaten für Verbündete, um KI-Modelle für autonome Drohnen zu trainieren.

"Die Ukraine verfügt heute über ein einzigartiges Spektrum an Gefechtsdaten, das weltweit seinesgleichen sucht", schreibt Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram. "Dazu gehören Millionen annotierter Bilder, die bei Zehntausenden von Kampfflügen gesammelt wurden."

Laut Fedorow ist die im Januar angekündigte Plattform online, die Verbündeten und Unternehmen ständig aktualisierte Datensätze sowie große Mengen an Foto- und Videomaterial bereitstellt. Ziel sei es, die Entwicklung von KI-Modellen zu beschleunigen, die Drohnen autonom zu ihren Zielen führen oder große Datenmengen in Echtzeit analysieren können.

Die Ukraine wolle die Rolle autonomer Systeme im Krieg gezielt ausbauen. Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj erklärte, der Krieg sei "in eine neue Phase eingetreten" – innerhalb der ukrainischen Streitkräfte würden nun Züge von Drohnen-Abfangjägern aufgestellt.

Read full article about: Meta verschiebt neues KI-Modell Avocado nach enttäuschenden internen Testergebnissen

Meta hat angeblich die Veröffentlichung seines neuen KI-Modells mit dem Codenamen "Avocado" verschoben. Ursprünglich für Mitte März 2026 geplant, soll es nun frühestens im Mai erscheinen, berichtet die New York Times unter Berufung auf drei informierte Personen.

In internen Tests schnitt Avocado bei logischem Denken, Programmieren und Schreiben schlechter ab als führende Modelle von Google, OpenAI und Anthropic. Es übertraf zwar Metas Vorgängermodell und Googles Gemini 2.5, erreichte aber nicht das Niveau von Gemini 3.0. Metas Führung diskutierte laut dem Bericht sogar, vorübergehend Gemini zu lizenzieren. Eine Entscheidung sei aber nicht getroffen worden.

Die nächste Generation mit dem Codenamen "Watermelon" sei bereits in Planung. Zudem ist ein Bild- und Videogenerator mit dem Codenamen Mango in Arbeit.

Meta betont, man sei auf einem guten Weg und werde "sehr bald" Updates liefern. Im Laufe des Jahres sollen weitere Modelle erscheinen. Nachdem Meta anfangs mit den offenen Llama-Modellen sehr erfolgreich war, verlor der Konzern mit Llama 4 den Anschluss.

CEO Mark Zuckerberg investierte daraufhin Milliarden in KI, darunter 14,3 Milliarden Dollar in das Startup Scale AI, dessen Chef Alexandr Wang nun Metas KI-Abteilung leitet. Im Raum steht auch eine Abkehr von der bisherigen Open-Source-Strategie.

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Read full article about: xAIs Grok 4.20 hängt in Benchmarks zurück und glänzt dennoch mit niedrigster Halluzinationsrate

xAIs aktuelles KI-Modell Grok 4.20 hängt in Benchmarks deutlich hinterher. Das zeigt die Auswertung von Artificial Analysis, einem unabhängigen Bewertungsdienst für KI-Modelle. Grok 4.20 Beta erreicht mit aktiviertem Reasoning-Modus 48 Punkte im Artificial Analysis Intelligence Index – die Spitzenmodelle Gemini 3.1 Pro Preview und GPT-5.4 liegen bei 57 Punkten. Gegenüber dem Vorgänger Grok 4 ist das dennoch ein Plus von 6 Punkten.

Grok hängt den neuesten Modellen der großen KI-Labore hinterher. | Bild: Artificial Analysis
Grok hängt den neuesten Modellen der großen KI-Labore hinterher. | Bild: Artificial Analysis

xAI veröffentlichte drei Varianten in der API: mit Reasoning, ohne Reasoning und einen Multi-Agenten-Modus. Das Modell bietet ein Kontextfenster von 2 Millionen Token und ist mit 2 bzw. 6 Dollar pro Million Token günstiger als Grok 4 und recht günstig für westliche Modelle.

Eine Stärke hat das Modell allerdings: Es erfindet so selten falsche Antworten wie kein anderes getestetes Modell. Im AA-Omniscience-Test erreicht Grok 4.20 eine Nicht-Halluzinationsrate von 78 Prozent, laut Artificial Analysis ein Rekordwert. Der Test prüft, wie oft ein Modell etwas Falsches behauptet, wenn es die Antwort eigentlich nicht kennt. Grok 4.20 gibt in solchen Fällen nur etwa bei jeder fünften Frage trotzdem eine (falsche) Antwort.