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Read full article about: 15 Millionen H100-Äquivalente: Epoch AI beziffert globale KI-Rechenleistung

Epoch AI hat eine umfassende Datenbank zu KI-Chip-Verkäufen veröffentlicht, laut der die globale Rechenkapazität nun 15 Millionen H100-Äquivalente übersteigt. Diese Maßeinheit vergleicht die Leistung verschiedener Chips mit Nvidias H100-Prozessor. Die am 8. Januar 2026 vorgestellten Daten zeigen, dass Nvidias neuer B300-Chip inzwischen den Großteil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert, während der ältere H100 auf unter zehn Prozent gefallen ist. Die Analyse umfasst Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei.

Epoch AI schätzt, dass diese Hardware zusammen über 10 Gigawatt Strom benötigt – etwa doppelt so viel wie New York City. Die Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt ausgewiesen werden. Der Datensatz ist frei zugänglich und soll Transparenz über Rechenleistung und Energiebedarf schaffen.

Read full article about: Elon Musks Klage gegen OpenAI kommt wohl vor Gericht

Elon Musks Klage gegen OpenAI und CEO Sam Altman kommt vor Gericht. Eine kalifornische Bundesrichterin kündigte am Mittwoch an, die Versuche von Altmans Anwälten zurückweisen zu wollen, den Fall abzuweisen. "Es gibt reichlich Beweise", sagte Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bei der Anhörung in Oakland.

Musk wirft OpenAI vor, ihn über den Wechsel von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Struktur getäuscht zu haben. Er spendete nach eigenen Angaben 38 Millionen Dollar an das Unternehmen. Der Prozess soll im März stattfinden. OpenAI bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet die Klage als "haltlos" und Teil einer "andauernden Belästigung" durch Musk.

Das Unternehmen behauptet, Musk sei bereits 2018 über die Gewinnpläne informiert gewesen. Musk hatte OpenAI 2015 mitgegründet und verließ das Unternehmen 2018.

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Read full article about: Erfolgreicher Börsengang: Chinesisches KI-Startup Minimax sammelt 620 Millionen Dollar ein

Die Aktien des chinesischen KI-Start-ups Minimax haben sich bei ihrem Debüt an der Hongkonger Börse im Wert verdoppelt. Der Kurs schloss mit einem Plus von 109 Prozent bei 345 Hongkong-Dollar, berichtet CNBC. Damit übertraf Minimax den lokalen Rivalen Zhipu AI deutlich, dessen Aktien am Vortag nur um 13 Prozent zulegten. Minimax sammelte beim Börsengang rund 620 Millionen US-Dollar ein.

Das von Alibaba und Tencent unterstützte Unternehmen entwickelt Sprachmodelle für Chatbots und Videogenerierung. Trotz über 200 Millionen Nutzern und einem Umsatzsprung auf 53,4 Millionen Dollar meldete Minimax für die ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Verlust von 512 Millionen Dollar. Die Einnahmen sollen laut Unternehmensangaben in die Forschung fließen. Gleichzeitig läuft seit September 2025 eine Klage von Disney, Universal und Warner Bros gegen das Unternehmen wegen Urheberrechtsverstößen.

Urheberrechtlich geschützte Romane lassen sich laut Studien fast komplett aus KI-Sprachmodellen abrufen

Harry Potter, Herr der Ringe, Game of Thrones: Forscher extrahieren ganze Romane aus kommerziellen Sprachmodellen. Zwei der vier getesteten Systeme leisteten nicht einmal Widerstand. Die Ergebnisse könnten laufende Urheberrechtsklagen gegen KI-Unternehmen beeinflussen.

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Read full article about: Microsoft und Stripe bringen Shopping-Funktion direkt in den KI-Copilot

In einer glorreichen KI-Zukunft bestellt ihr Pizza direkt aus Excel. Microsoft und Stripe kündigen eine neue Einkaufsfunktion für den KI-Assistenten Copilot an: US-Nutzer können künftig Produkte direkt im Chat kaufen, ohne die Anwendung zu verlassen. Zum Start sind Etsy-Händler sowie Einzelhändler wie Urban Outfitters und Anthropologie dabei.

Die Funktion heißt "Copilot Checkout" und wird von Stripe betrieben. Technisch basiert sie auf dem "Agentic Commerce Protocol", einem offenen Standard für KI-gestützten Handel, den Stripe mitentwickelt hat. Auch ChatGPT nutzt das Protokoll samt Stripe-Checkout.

Parallel arbeitet Google an einem eigenen offenen Protokoll namens "Agent Payments Protocol" (AP2), das mehr als 60 Unternehmen wie Mastercard, PayPal, Coinbase und Adobe unterstützen. OpenAI und Google haben auch Kooperationen mit PayPal angekündigt, um Zahlungen direkt in KI-Chats zu ermöglichen.

Für die großen Chatbot-Anbieter ist das ein potenziell lukratives Geschäft: Wenn Käufe über ihre Chatbots gestartet und abgeschlossen werden, können sie am Umsatz mitverdienen. OpenAI launchte kürzlich einen eigenen Agenten für die Produktrecherche, der Chatbots als Shopping-Kanal stärken soll. Auch Copilot in Edge bietet KI-gestütztes Shopping.

Read full article about: EU ordnet X an, alle Grok-Dokumente bis Ende 2026 aufzubewahren

Die EU-Kommission hat Elon Musks Plattform X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren. Das bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag gegenüber Reuters. Die Anordnung erweitert eine bereits im vergangenen Jahr an X gesendete Aufbewahrungspflicht, die sich auf Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte bezog.

Hintergrund sind Bedenken der Kommission zur Einhaltung von Vorschriften. "Das bedeutet: Behaltet eure internen Dokumente, werft sie nicht weg, weil wir Zweifel an eurer Compliance haben", erklärte Sprecher Thomas Regnier. Die Maßnahme bedeute jedoch nicht, dass eine neue formelle Untersuchung nach dem Digital Services Act (DSA) eröffnet wurde.

Zuvor hatte die Kommission am Montag die von Grok generierten und auf X verbreiteten Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern als rechtswidrig verurteilt.

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China will Nvidia-Chip-Importe offenbar noch dieses Quartal genehmigen

Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China stoppt angeblich die Käufe. Peking will die eigene Chipindustrie schützen und erwägt eine Kaufquote für heimische Produkte.