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Read full article about: KI-Bilder erschweren Suche nach entlaufenen Affen in St. Louis

Ein weiterer Schritt zur KI-Idiokratie: In St. Louis sind mehrere Affen entlaufen, und KI-generierte Bilder erschweren die Suche nach den Tieren. Die Vervet-Affen wurden erstmals am Donnerstag in der Nähe eines Parks im Norden der Stadt gesichtet, berichtet AP.

Seitdem kursieren zahlreiche Gerüchte: Menschen behaupten, die Affen gefangen zu haben, und posten KI-gefälschte Bilder als Beweis. Doch bis Montag waren die Tiere noch nicht eingefangen, sagte Willie Springer, Sprecher des städtischen Gesundheitsamtes.

Es war viel los in Bezug auf KI und was echt ist und was nicht. Die Leute haben einfach Spaß. Ich glaube nicht, dass jemand etwas Böses im Sinn hat.

Willie Springer

Es ist unklar, wem die Affen gehören, wie sie entkommen sind und wie viele es genau sind. Die Behörden warnen davor, sich den Tieren zu nähern, da sie unter Stress aggressiv reagieren können.

Read full article about: Google Deepmind aktualisiert Veo 3.1 mit Referenzbild-Funktion für dynamischere Videos

Google Deepmind hat Veo 3.1 mit neuen Funktionen für die Videogenerierung aus Referenzbildern aktualisiert. Das Update ermöglicht laut der Firma dynamischere und ausdrucksstärkere Videos, selbst mit einfachen Textanweisungen. Nutzer können nun Charaktere konsistent über mehrere Szenen hinweg darstellen und verschiedene Elemente wie Texturen, Objekte und Hintergründe nahtlos kombinieren.

Neu ist die native Unterstützung für vertikale Videos im 9:16-Format, optimiert für YouTube Shorts und die YouTube Create App sowie andere mobile Plattformen. Zudem bietet Veo 3.1 jetzt Hochskalierung auf 1080p und 4K-Auflösung für professionelle Produktionen. Die Flut an KI-generierten Inhalten auf YouTube, speziell bei Shorts, dürfte damit weiter zunehmen.

Die Updates sind ab sofort in der Gemini App, YouTube, Flow, Google Vids sowie über die Gemini API und Vertex AI verfügbar. Alle generierten Videos werden mit dem unsichtbaren SynthID-Wasserzeichen versehen, um KI-generierte Inhalte erkennbar zu machen. Nutzer können in der Gemini-App prüfen, ob ein Video mit Google-KI erstellt wurde.

China will Nvidias H200-Chips angeblich nur noch in nicht definierten Ausnahmefällen zulassen

Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China schränkt die Käufe offenbar auf Sonderfälle ein. Peking will die eigene Chipindustrie schützen.

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Read full article about: Salesforce veröffentlicht neuen KI-Slackbot auf Basis von Anthropics Claude

Salesforce hat den neuen Slackbot veröffentlicht, der auf Anthropics KI-Modell Claude basiert. Das Unternehmen testet laut Mitgründer und Technikchef Parker Harris aber auch Alternativen. Der KI-Assistent ist direkt in Slack eingebaut und kann Daten in Slack, Salesforce, Google Drive, Box und Atlassians Confluence durchsuchen. Er nutzt den Kontext aus Gesprächen, Dateien und Kanälen, um Fragen zu beantworten, Inhalte zu erstellen und Meetings vorzubereiten. Dabei respektiert er Zugriffsrechte und Berechtigungen.

Salesforce

Slackbot ist ab sofort für Business+- und Enterprise+-Kunden verfügbar und wird bis Februar schrittweise ausgerollt. Künftig soll Slackbot auch mit Agentforce und anderen KI-Agenten zusammenarbeiten können.

Read full article about: OpenAIs KI-Wearable "Sweetpea" soll Apples Airpods Konkurrenz machen

Es gibt neue Gerüchte zu OpenAIs geplanter Hardware, die in erster Linie wohl Konkurrenz zu Apples Airpods werden soll. Laut dem X- und Weibo-Leaker "Smart Pikachu" arbeitet OpenAI an einem Audio-Gerät mit dem Codenamen "Sweetpea". Das Projekt hat Priorität, da Designer Jony Ive beteiligt ist. Der Marktstart ist für September geplant, mit 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr.

Das ovale Metallgehäuse enthält zwei kapselförmige Teile, die hinter dem Ohr getragen werden. Als Prozessor ist ein 2nm-Chip vorgesehen, wobei Samsung Exynos favorisiert wird. Ein weiterer Chip soll die iPhone-Steuerung via Siri ermöglichen. Die Materialkosten liegen angeblich nahe Smartphone-Niveau.

Die Komponenten von "Sweetpea": ein EMG-Signalfenster zur Erkennung von Muskelsignalen, ein Keramik-Hautkontaktfenster, Hauptplatine mit Lithium-Ionen-Akku sowie ein Ultraschall-Sende-/Empfangsmodul. | Bild: via zhihuipikachu
"Sweetpea" wird angeblich hinter dem Ohr getragen und verfügt laut Beschriftung über EMG-Sensoren zur Erfassung von Muskelströmen, Ultraschall-Sender sowie eine keramische Kontaktfläche. | Bild: via zhihuipikachu

Foxconn soll bis 2028 insgesamt fünf OpenAI-Geräte produzieren, darunter auch einen Stift mit dem Codenamen Gumdrop. Der Auftragsfertiger sieht darin eine Chance, nachdem er alle Airpods-Programme an Luxshare verloren hat. OpenAI soll zuvor Luxshare bevorzugt haben, wechselte aber zu Foxconn, um eine Produktion außerhalb Chinas zu ermöglichen.

Read full article about: Microsoft macht Zugeständnisse bei Rechenzentrums-Ausbau

Microsoft kündigt eine neue Initiative für KI-Rechenzentren an, mit der der Konzern auf den wachsenden Widerstand in US-Gemeinden reagieren will. Das Unternehmen verpflichtet sich, die vollen Stromkosten seiner Rechenzentren selbst zu tragen, damit Anwohner keine höheren Stromrechnungen zahlen müssen. Microsoft will außerdem keine lokalen Steuervergünstigungen mehr beantragen, den Wasserverbrauch bis 2030 um 40 Prozent senken und mehr Wasser zurückführen als es nutzt.

Präsident Brad Smith sagte gegenüber GeekWire, die Branche habe früher anders gearbeitet und müsse sich nun ändern. Trump hatte die Ankündigung vorab auf Truth Social erwähnt. In Rechenzentrumsgebieten wie Virginia, Illinois und Ohio stiegen die Strompreise zuletzt 12-16 Prozent schneller als im US-Durchschnitt. Microsoft will zudem lokale Arbeitskräfte ausbilden und in KI-Bildungsprogramme investieren.

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Read full article about: Software schreibt Software: Claude Code programmiert Claude Cowork in 1,5 Wochen

Laut Anthropics Claude-Code-Erfinder hat sein Tool fast den kompletten Code für Claude Cowork geschrieben. Claude Cowork ist ein frisch vorgestelltes KI-Tool von Anthropic, das auf Claude Code basiert, aber mit einer nutzerfreundlichen Oberfläche für Nicht-Programmierer kommt. Laut Claude-Code-Erfinder Boris Cherny wurde "so ziemlich" der gesamte Code mit Claude Code generiert.

Screenshot via X

Fertig war die App laut Produktmanager Felix Rieseberg angeblich innerhalb eines Sprints von anderthalb Wochen. Allerdings habe es vorab schon einige Prototypen und Ideen gegeben, und die Anwendung sei derzeit eine Forschungsvorschau mit noch einigen Ecken und Kanten. Zudem existierte mit Claude Code bereits eine umfangreiche Basis; Rieseberg dürfte sich hier in erster Linie auf das Frontend beziehen.

Read full article about: Wer von Sprachmodellen Widerspruchsfreiheit erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage

Wer von Sprachmodellen innere Kohärenz erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage.

"Warum sagt Seite fünf eines Buches, das beste Essen sei Pizza, und Seite 17, das beste Essen sei Pasta? Was denkt das Buch wirklich? Und du sagst: 'Es ist ein Buch!'", erklärt Josh Batson, Research Scientist bei Anthropic, in einem lesenswerten Artikel über Methoden zur Interpretierbarkeit von LLMs im MIT Technology Review.

Die Analogie stammt aus Experimenten zur internen Verarbeitung von Fakten. Anthropic fand heraus, dass Claude unterschiedliche Mechanismen nutzt, um zu wissen, dass Bananen gelb sind, und um zu bestätigen, dass der Satz "Bananen sind gelb" wahr ist. Diese Mechanismen sind nicht miteinander verbunden. Wenn ein Modell widersprüchliche Antworten gibt, greift es auf verschiedene Teile seiner selbst zurück – ohne zentrale Instanz. "Es könnte sein, dass du mit Claude redest und es dann abdriftet", sagt Batson. "Und jetzt redest du nicht mehr mit Claude, sondern mit etwas anderem." Die Implikation: Die Annahme, Sprachmodelle besäßen mentale Kohärenz wie Menschen, könnte ein Kategorienfehler sein.

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Basecamp Research kartiert eine Million Spezies für KI-gestützte Medikamente

Das britische Unternehmen Basecamp Research hat gemeinsam mit Forschern von Nvidia und Microsoft KI-Modelle entwickelt, die aus einer Datenbank von über einer Million Spezies potenzielle neue Therapien gegen Krebs und multiresistente Bakterien generieren sollen. Die Forscher selbst mahnen jedoch zur Vorsicht.