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Read full article about: OpenAI führt automatische Alterserkennung für Jugendschutz in ChatGPT ein

OpenAI führt eine Alterserkennung für ChatGPT ein, um festzustellen, ob ein Konto wahrscheinlich einem Minderjährigen gehört. Das KI-Modell analysiert Verhaltensmuster wie Nutzungszeiten, Kontodauer und das angegebene Alter. Wird ein Nutzer als unter 18 eingestuft, aktiviert ChatGPT automatisch zusätzliche Schutzmaßnahmen. Diese blockieren etwa grafische Gewalt, sexuelle Rollenspiele, Darstellungen von Selbstverletzung oder Inhalte zu extremen Schönheitsidealen.

OpenAI hatte zuvor angekündigt, ChatGPT für einige dieser Inhalte für Erwachsene zu öffnen; die Altersverifikation dürfte ein Schritt dorthin sein. Zudem gab es Fälle, in denen Teenager in eine gefährliche Abhängigkeit von KI-Chatbots gerieten – mit teils tödlichen Folgen.

Erwachsene, die fälschlicherweise als minderjährig eingestuft werden, können ihr Alter per Selfie über den Dienst Persona bestätigen. Eltern erhalten zusätzliche Kontrollfunktionen wie Ruhezeiten oder Benachrichtigungen bei Anzeichen akuter Belastung. In der EU soll die Funktion in den kommenden Wochen starten, um regionale Anforderungen zu berücksichtigen. Weitere Informationen bietet OpenAI auf seiner Hilfeseite.

Read full article about: Deepmind- und Anthropic-CEOs erwarten 2026 KI-Auswirkungen auf Einstiegsjobs und Praktika

Demis Hassabis (Google DeepMind) und Dario Amodei (Anthropic) sehen erste Anzeichen für Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Beim Weltwirtschaftsforum sagte Hassabis, dass in diesem Jahr Einstiegsjobs und Praktika betroffen sein könnten; das bemerke er bei Deepmind. Kurzfristig könnten zwar neue, möglicherweise sinnvollere Jobs entstehen, aber nach Erreichen von AGI (künstlicher allgemeiner Intelligenz) betrete man Neuland. Er kritisierte, dass Regierungen und Ökonomen das Ausmaß der Veränderungen nicht ausreichend erfassen.

Amodei hält an seiner Prognose fest, dass die Hälfte der Bürojobs für Berufseinsteiger in ein bis fünf Jahren wegfallen könnte. Er beobachte dies bereits bei Anthropic, wo künftig weniger Mitarbeiter auf Junior- und mittlerer Ebene gebraucht würden. KI könnte in ein bis zwei Jahren in allem besser sein als Menschen, aber der Arbeitsmarkt reagiere verzögert. Seine Sorge: Die exponentielle Entwicklung werde unsere Anpassungsfähigkeit überfordern.

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Vier Jahre Krieg, Millionen Stunden Drohnenmaterial: Ukraine teilt Daten für KI-Training

Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov kündigt ein System an, mit dem Verbündete ihre KI-Modelle auf ukrainischen Kriegsdaten trainieren können. Die Daten sollen als Verhandlungshebel dienen.

Cursor-Experiment verschiebt die Grenzen autonomer KI-Entwicklung

Einen Webbrowser von Grund auf neu zu entwickeln gilt als eines der komplexesten Softwareprojekte überhaupt. Cursor hat hunderte autonom arbeitende KI-Agenten auf genau diese Aufgabe angesetzt und nach knapp einer Woche einen lauffähigen Browser mit eigener Rendering-Engine vorgelegt.

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Read full article about: Google Gemini: API-Anfragen verdoppeln sich in fünf Monaten

Googles Geschäft mit dem Zugang zu seinen Gemini-KI-Modellen wächst stark. Die Anfragen an die Gemini-Programmierschnittstelle (API) stiegen laut The Information von etwa 35 Milliarden im März auf rund 85 Milliarden im August; mehr als eine Verdopplung. Der Anstieg begann nach der Veröffentlichung von Gemini 2.5 im Frühjahr, das von Entwicklern positiv aufgenommen wurde. Gemini 2.5 sei mit Bezug auf die Betriebskosten sogar profitabel. Google will die Ergebnisse bei den Quartalszahlen am 4. Februar präsentieren.

Gemini Enterprise hat laut Google inzwischen acht Millionen Abonnenten bei 1.500 Unternehmen sowie über eine Million Abonnenten, die sich online registriert haben. Die Kundenbewertungen sind gemischt. Einige Nutzer loben die Anbindung an Unternehmensdaten und nutzen es für Recherche und Dokumente. Interne Umfragen bei einer Beratungsfirma zeigen 83 Prozent Zufriedenheit. Andere berichten, das Produkt sei gut für einfache Fragen, aber schwach bei spezifischen Aufgaben und beim Erstellen eigener Anwendungen.

Read full article about: OpenAIs Geschäftsmodell: Mehr Rechenleistung soll automatisch mehr Umsatz bringen

OpenAI hat Geschäftszahlen veröffentlicht. Die Rechenkapazität (Compute) stieg von 0,2 Gigawatt im Jahr 2023 auf 0,6 Gigawatt im Jahr 2024 und erreicht 2025 voraussichtlich 1,9 Gigawatt, eine Verdreifachung pro Jahr. Der Umsatz folgt einer ähnlichen Wachstumskurve: von 2 Milliarden Dollar im Jahr 2023 über 6 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf mehr als 20 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Das entspricht einer Verzehnfachung innerhalb von zwei Jahren. OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar leitet daraus das Geschäftsmodell ab: mehr Compute führt zu mehr Umsatz. Auch CEO Sam Altman vertritt diese These. Ob das tatsächlich so ist, werden die nächsten Monate zeigen.

OpenAI

Als weitere Einkommensquellen will OpenAI Gesundheit, Wissenschaft und das B2B-Geschäft stärken. Außerdem plant das Unternehmen, ChatGPT durch Werbung zu monetarisieren. Nebenbei: Microsoft wird im Blogpost als einer von mehreren "Rechenleistungsanbietern" bezeichnet. Die Wortwahl sagt einiges über den aktuellen Stand der Partnerschaft aus.

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Ehemaliger OpenAI-Policy-Chef gründet Institut für unabhängige KI-Sicherheitsprüfungen

Miles Brundage, der sieben Jahre bei OpenAI die Policy-Forschung leitete, fordert mit seinem neuen Institut AVERI externe Audits für führende KI-Modelle. Die Branche soll ihre eigenen Hausaufgaben nicht mehr selbst benoten dürfen.