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Microsofts großangelegter Rollout von GPT-4 geht weiter. Diese Woche: Cybersicherheit.

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Nach GPT-4 im Bing Chat, in Office 365 und für die Programmierung mit Copilot X bringt Microsoft mit "Security Copilot" das nächste OpenAI-basierte Produkt auf den Markt.

Laut Microsoft kombiniert der Security Copilot GPT-4 mit einem von Microsoft entwickelten sicherheitsspezifischen Modell, das über eine "wachsende Anzahl sicherheitsspezifischer Fähigkeiten" verfügt. Dazu nutzt das Modell Microsofts eigene Sicherheitsdaten und "65 Billionen tägliche Signale". Die Ankündigung erfolgte im Rahmen von Microsofts "Secure Event".

Security Copilot soll neue Fähigkeiten entwickeln können

Laut Microsoft verfügt das Sicherheitsmodell über ein integriertes Lernsystem, mit dem es neue Fähigkeiten erstellen und erlernen kann. Für den Lernprozess der grundlegenden KI-Modelle sollen keine Unternehmensdaten verwendet werden.

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"Security Copilot kann dann dabei helfen, zu erkennen, was andere Ansätze möglicherweise übersehen, und die Arbeit eines Analysten verbessern. Bei einem typischen Vorfall führt diese Verstärkung zu einer Verbesserung der Erkennungsqualität, der Reaktionsgeschwindigkeit und der Fähigkeit, die Sicherheitslage zu verbessern", schreibt Microsoft.

Die Modelle würden nicht immer richtig liegen und KI-generierte Inhalte könnten Fehler enthalten. Das System lerne aber durch die Eingaben der Nutzerinnen und Nutzer ständig dazu. Sie könnten sich "in Minuten statt in Stunden oder Tagen" gegen Cyberangriffe verteidigen und beispielsweise automatisch visuelle Berichte oder Powerpoint-Präsentationen erstellen, die eine Sicherheitslücke beschreiben oder Angriffe dokumentieren.

Dass Microsoft bereits bei der Produktankündigung auf Systemfehler hinweist, aber dennoch ausrollt, unterstreicht die risikoreiche Strategie, große Sprachmodelle trotz Fehleranfälligkeit schnellstmöglich in möglichst viele Produkte einzubauen. Der Feedback-Prozess bei Fehlern des Modells soll dabei umfangreicher sein als die Daumen-hoch-Daumen-runter-Abstimmung im Bing-Chat.

Der Security Copilot kann in die Azure Cloud und in die eigenen End-to-End Sicherheitsprodukte von Microsoft integriert werden. Perspektivisch soll der Security Copilot in ein wachsendes Portfolio von Drittanwendungen integriert werden.

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Zusammenfassung
  • Microsoft setzt die aggressive Integration von GPT-4 in eigene Produkte fort.
  • Nach Suche, Office und Programmierung folgt mit Security Copilot ein KI-System für Cybersicherheit.
  • Dieses nutzt neben GPT-4 ein auf Cybersicherheitsaspekte optimiertes KI-Modell von Microsoft.
Quellen
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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