Künstliche Intelligenz

Disneys neue humanoide Roboter vollführen tollkühne Flugmanöver

Matthias Bastian
Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein, es ist Super ... äh, ein Stunt-Roboter von Disney.

Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein, es ist Super ... äh, ein Stunt-Roboter von Disney.

In Disneys Themenparks werden seit Jahrzehnten sogenannte "Animatronics" eingesetzt. Das sind mechanische Figuren, die sich programmiert oder ferngesteuert eigenständig bewegen. In den Parks verkörpern sie Charaktere aus dem Disney-Universum, die eigentlich nur auf der Leinwand existieren.

Jetzt stellt Disney die nächste Generation dieser Roboter vor: Sie heißen "Stuntronics" und bewegen sich spektakulär durch die Lüfte - wie man es von Superhelden aus Filmen kennt. Sie sollen die beeindruckenden Flug-Sequenzen aus den Verfilmungen der Marvel-Comics oder aus Star Wars in den Disney-Parks erlebbar machen.

Die Besonderheit der Roboter ist das auf Flugmanöver optimierte Innenleben: Stuntronics richten sich während des Flugs autonom aus und justieren ihre Pose, Rotation und den Schwerpunkt für spektakuläre Tricks und typische Heldenhaltungen.

In der Luft orientieren sie sich über integrierte Beschleunigungsmesser, Gyroskope und Laserlicht. Sämtliche Berechnungen finden im Roboter statt.

Die Disney-Ingenieure sind stolz auf ihre Erfindung, die aus ihrer Sicht den Uncanny-Valley-Effekt komplett vermeiden kann: "In der Luft kann man mit wenig Funktion viel überzeugendes Material produzieren", sagt einer der Ingenieure gegenüber Techcrunch.

So spektakulär und anmutig die Flüge der Stuntronics auch sein mögen, der heilige Gral der Roboter-Konstruktion ist und bleibt der zweibeinig laufende Roboter. Hier zeigte zuletzt das Robo-Unternehmen Boston Dynamics, was möglich ist: Der Roboter Atlas schlägt aus dem Stand einen Salto rückwärts oder rennt ohne Wackler über unebenes Terrain.

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