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Podcast über Künstliche Intelligenz und Wissenschaft
Künstliche Intelligenz im Militär | DEEP MINDS #14

IBM möchte mit Künstlicher Intelligenz zukünftige Leistungen der Mitarbeiter vorhersagen. Das System ist bei IBM schon im Einsatz und dient Managern als Entscheidungshilfe bei Beförderungen und Gehaltszahlungen.

Beim Jahresgespräch verhandeln Beschäftigte und Arbeitgeber das Gehalt auf Basis bisheriger Leistungen. So das Standard-Prozedere. Dass diese Verhandlungen zukünftig im Vorgriff auf die Qualität erst noch zu erbringender Leistungen geführt werden könnten, ist dann doch eher ungewöhnlich.

Genau dieses Szenario wird mit IBMs „Watson Analytics“ Realität, berichtet die Wirtschaftsseite Bloomberg. IBM setzt den Analyse-Algorithmus bereits im eigenen Unternehmen ein.

Gefüttert wird die Software mit arbeitsrelevanten Daten des Mitarbeiters, zum Beispiel mit Informationen zum Erfahrungsschatz, zu bisherigen Projekten und den Aktivitäten in IBMs Trainingsangeboten. Basierend auf diesen Daten berechnet die Watson-KI dann eine potenzielle Leistungskurve für die Zukunft.

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Die KI-Vorhersagen werden in Stichproben überprüft: IBM behauptet, dass sie zu 96 Prozent akkurat sind.

IBM-Manager berücksichtigen die Zukunftsbewertung, wenn sie über Gehälter, Boni und Aufstiegschancen entscheiden. Dadurch soll das Personalmanagement effizienter werden. IBM hat weltweit rund 350.000 Beschäftigte.

Valide Prognose oder selbsterfüllende Prophezeiung?

Das Unternehmen nutzt die Watson-KI laut Bloomberg außerdem, um besonders talentierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu identifizieren – die besten zehn Prozent der Belegschaft. Diese Angestellten sollen langfristig ans Unternehmen gebunden werden.

Dafür werden sie bevorzugt trainiert, weitergebildet und belohnt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden die KI-Vorhersagen zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

Das Bewertungsverfahren soll Mitarbeiter auch dazu motivieren, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Das soll nötig sein in der schnelllebigen IT-Branche, die sich permanent verändert.

Empfehlung

Watson ist IBMs generelle Dachbezeichnung für die eigenen KI-Bemühungen: Bekannt wurde die Watson-KI, die 2011 in der TV-Show „Jeopardy!“ auftrat – und gewann.

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Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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