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OpenAIs und Microsofts AGI-Theater steckt voller Widersprüche

Vergangene Woche haben Microsoft und OpenAI angekündigt, selbst festlegen zu wollen, wann sogenannte AGI (Artificial General Intelligence) erreicht ist, und anschließend ein Expertengremium einzuberufen, das diesen Zustand bestätigt.

Dass AGI in der Ankündigung beider Unternehmen derart viel Bedeutung beigemessen wird, wirkt absurd, wenn man die früheren Aussagen der Firmenchefs berücksichtigt.

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Große Sprachmodelle wie GPT oder Claude machen gelegentlich Aussagen, die Bewusstsein oder subjektives Erleben suggerieren. Ein Forschungsteam hat nun untersucht, unter welchen Bedingungen dieses Verhalten auftritt und welche internen Mechanismen es beeinflussen.

Skyfall-GS verwandelt Satellitenbilder in begehbare 3D-Städte

Forschende haben eine KI-Methode entwickelt, die aus normalen Satellitenbildern begehbare 3D-Städte generiert. Das System namens Skyfall-GS soll erstmals immersive Stadtmodelle nur aus Luftaufnahmen erstellen, ohne teure 3D-Scanner oder Street-View-Fahrzeuge zu benötigen.

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OpenAI und Microsoft haben sich darauf geeinigt, künftig selbst zu entscheiden, was AGI ("Artificial General Intelligence") ist – und wann sie angeblich erreicht wird.

Ein Expertengremium soll das festlegen, aber wer da sitzt, nach welchen Regeln entschieden wird oder was überhaupt als AGI gilt, bleibt offen. In einem gemeinsamen Podcast zeigen Sam Altman und Satya Nadella, dass es weder eine einheitliche Definition noch einen Zeitplan gibt; nicht mal untereinander.

Ursprünglich war die Entwicklung von AGI als wissenschaftliches Ziel gedacht: eine KI, die menschenähnlich denken, lernen und Probleme lösen kann. Eine mögliche technische Sternstunde der Menschheit. Jetzt ist sie Verhandlungsmasse in einem Vertrag zwischen zwei Tech-Giganten – und damit belanglos, denn der Begriff verliert jede objektive Bedeutung und wird zum Etikett, das nach Bedarf aufgeklebt oder weggelassen wird.

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Google hat eine KI-Werbung über KI-Suche ohne KI-Kennzeichnung generiert. Angeblich wurde die Werbung vollständig mit Googles eigenem KI-Tool Veo 3 erstellt. Sie wird ab heute im Fernsehen sowie ab Samstag in Kinos und Online-Medien ausgestrahlt. Um Kritik am künstlichen Aussehen von Menschen zu vermeiden, setzte Google auf eine stilisierte, spielzeugartige Darstellung.

Auf eine KI-Kennzeichnung hat das Unternehmen verzichtet. Laut Robert Wong von Google Creative Lab interessiere es Verbraucher nicht, ob eine Werbung mit KI erstellt wurde. Google versteht KI als normales Kreativwerkzeug, ähnlich wie Photoshop. Eine Weihnachtsversion der Werbung ist geplant.