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Read full article about: OpenAI kauft Convogo-Team, um die Lücke zur KI-Alltagsnutzung zu schließen

Das KI-Startup Convogo, das KI-Software für die Bewertung von Führungskräften entwickelt hat, schließt sich OpenAI an. Das gab Gründer Matt Cooper bei LinkedIn bekannt. Die Software analysiert Interviews, Umfragen und psychometrische Tests mithilfe von KI automatisch.

Laut OpenAI (via Techcrunch) geht es bei der Übernahme vor allem um das Team: Die drei Gründer Matt Cooper, Evan Cater und Mike Gillett sollen die KI-Cloud-Bemühungen von OpenAI vorantreiben. Der Deal wurde laut Techcrunch komplett über Aktien abgewickelt, die Summe ist nicht bekannt. Die Convogo-Software wird eingestellt.

Relevant dürfte der starke Produktfokus des Gründerteams sein. Der Schlüssel, um die Lücke zwischen dem Potenzial von KI und ihrer tatsächlichen Nutzung zu schließen, liege in durchdachten, zweckgebundenen Anwendungen, schreibt Cooper.

Das Narrativ einer solchen Nutzungslücke haben Microsoft und OpenAI schon zuvor bedient. Die Übernahme passt auch in OpenAIs Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren zu wollen: von der Infrastruktur über die Modelle bis zum Produkt. Das dürfte auch eine Konsequenz daraus sein, dass die Differenzierung allein über die Fähigkeiten von KI-Modellen wegen deren Leistungsangleichung und Open-Source-Varianten zunehmend schwierig wird.

Read full article about: OpenAI reserviert angeblich 50 Milliarden Dollar für Mitarbeiter-Aktienprogramm

OpenAI hat im vergangenen Herbst einen Aktienpool für Mitarbeiter eingerichtet, der zehn Prozent des Unternehmens entspricht. Bei einer Bewertung von 500 Milliarden Dollar im Oktober 2025 entspricht das einem Wert von 50 Milliarden Dollar, berichtet The Information unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Zusätzlich hat OpenAI bereits 80 Milliarden Dollar an zugeteilten Aktien ausgegeben. Zusammen mit dem neuen Aktienpool macht das etwa 26 Prozent des Unternehmens aus. OpenAI führt derzeit Vorgespräche mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde bei rund 750 Milliarden Dollar.

Schon zuvor zeigte eine Analyse, dass OpenAI seine Mitarbeiter so hoch entlohnt wie kein anderes Tech-Start-up je zuvor. Die aktienbasierte durchschnittliche Vergütung pro Mitarbeiter soll bei 1,5 Millionen US-Dollar liegen.

Den Weg zur Profitabilität erleichtert das nicht: Das Unternehmen peilt circa 20 Milliarden US-Dollar jährlichen Umsatz an. Dem gegenüber stehen neben den hohen Personalkosten und den Kosten für Entwicklung und Betrieb noch rund 1,4 Billionen US-Dollar an finanziellen Verpflichtungen für in Auftrag gegebene Rechenzentrumsprojekte in den nächsten acht Jahren.

Read full article about: 15 Millionen H100-Äquivalente: Epoch AI beziffert globale KI-Rechenleistung

Epoch AI hat eine umfassende Datenbank zu KI-Chip-Verkäufen veröffentlicht, laut der die globale Rechenkapazität nun 15 Millionen H100-Äquivalente übersteigt. Diese Maßeinheit vergleicht die Leistung verschiedener Chips mit Nvidias H100-Prozessor. Die am 8. Januar 2026 vorgestellten Daten zeigen, dass Nvidias neuer B300-Chip inzwischen den Großteil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert, während der ältere H100 auf unter zehn Prozent gefallen ist. Die Analyse umfasst Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei.

Epoch AI schätzt, dass diese Hardware zusammen über 10 Gigawatt Strom benötigt – etwa doppelt so viel wie New York City. Die Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt ausgewiesen werden. Der Datensatz ist frei zugänglich und soll Transparenz über Rechenleistung und Energiebedarf schaffen.

Read full article about: Microsoft und Stripe bringen Shopping-Funktion direkt in den KI-Copilot

In einer glorreichen KI-Zukunft bestellt ihr Pizza direkt aus Excel. Microsoft und Stripe kündigen eine neue Einkaufsfunktion für den KI-Assistenten Copilot an: US-Nutzer können künftig Produkte direkt im Chat kaufen, ohne die Anwendung zu verlassen. Zum Start sind Etsy-Händler sowie Einzelhändler wie Urban Outfitters und Anthropologie dabei.

Die Funktion heißt "Copilot Checkout" und wird von Stripe betrieben. Technisch basiert sie auf dem "Agentic Commerce Protocol", einem offenen Standard für KI-gestützten Handel, den Stripe mitentwickelt hat. Auch ChatGPT nutzt das Protokoll samt Stripe-Checkout.

Parallel arbeitet Google an einem eigenen offenen Protokoll namens "Agent Payments Protocol" (AP2), das mehr als 60 Unternehmen wie Mastercard, PayPal, Coinbase und Adobe unterstützen. OpenAI und Google haben auch Kooperationen mit PayPal angekündigt, um Zahlungen direkt in KI-Chats zu ermöglichen.

Für die großen Chatbot-Anbieter ist das ein potenziell lukratives Geschäft: Wenn Käufe über ihre Chatbots gestartet und abgeschlossen werden, können sie am Umsatz mitverdienen. OpenAI launchte kürzlich einen eigenen Agenten für die Produktrecherche, der Chatbots als Shopping-Kanal stärken soll. Auch Copilot in Edge bietet KI-gestütztes Shopping.

China will Nvidia-Chip-Importe offenbar noch dieses Quartal genehmigen

Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China stoppt angeblich die Käufe. Peking will die eigene Chipindustrie schützen und erwägt eine Kaufquote für heimische Produkte.

Read full article about: Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive

Arm Holdings hat sein Unternehmen neu strukturiert und eine Einheit namens "Physical AI" geschaffen, um stärker in den Robotik-Markt einzusteigen. Das britische Unternehmen, das Chip-Technologie für Smartphones und andere Geräte lizenziert, wird künftig drei Hauptgeschäftsbereiche betreiben: Cloud und AI, Edge (mobile Geräte und PCs) sowie Physical AI, das Automotive und Robotik vereint.

Drew Henry, Leiter der neuen Einheit, sagte Reuters, Physical AI könne "Arbeit grundlegend verbessern und Zeit freisetzen". Arm plant, Personal für Robotik aufzustocken. Die Zusammenlegung von Automotive und Robotik erfolgt laut Marketing-Chefin Ami Badani wegen ähnlicher Kundenanforderungen bei Stromverbrauch, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Robotik dominierte die CES 2026 mit Dutzenden Ausstellern humanoider Roboter.

Tailwind-CSS-Debakel zeigt, wie KI-Assistenten etablierte Online-Geschäftsmodelle austrocknen

Tailwind CSS ist eines der erfolgreichsten Open-Source-Projekte der Webentwicklung. Doch während das Framework boomt, ist der Umsatz des Unternehmens um 80 Prozent eingebrochen. Gründer Adam Wathan macht KI dafür verantwortlich. Die Geschichte ist ein Vorzeichen, was weiten Teilen des Webs blühen könnte.