Anzeige
Skip to content
Read full article about: Claude Code kann mit neuem "Channels"-Update auf Telegram- und Discord-Nachrichten antworten

Claude Code bekommt Channels. Die neue Funktion erlaubt es, Nachrichten, Benachrichtigungen und Webhooks direkt in eine laufende Claude-Code-Sitzung zu senden. So kann Claude auf Ereignisse reagieren, auch wenn der Nutzer nicht am Terminal sitzt – etwa auf CI-Ergebnisse, Chat-Nachrichten oder Monitoring-Alerts.

Channels funktionieren über MCP-Server und können auch bidirektional arbeiten: Claude liest eine Nachricht und antwortet über denselben Kanal. In der aktuellen Forschungsvorschau werden Telegram und Discord unterstützt. Entwickler können auch eigene Channels bauen. Damit rückt Anthropic die Funktionalität näher an den KI-Agenten-Hype OpenClaw heran.

Die Funktion erfordert Claude Code ab Version 2.1.80 und einen claude.ai-Login. API-Keys werden nicht unterstützt. Team- und Enterprise-Organisationen müssen Channels explizit aktivieren. Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Dokumentation.

Read full article about: Google baut Browser-Agenten-Team um und setzt auf Coding-Agenten

Browser-Agenten verlieren den Kampf gegen Coding-Agenten – und Google zieht daraus Konsequenzen. Das Unternehmen strukturiert laut Wired das Team hinter Project Mariner um, seinem KI-Agenten für den Chrome-Browser. Einige Mitarbeiter wurden auf Projekte mit höherer Priorität versetzt. Google bestätigte die Änderungen, betonte aber, dass die entwickelten Fähigkeiten in andere Produkte wie den letztes Jahr angekündigten Gemini Agent einfließen.

Die gesamte Branche setzt zunehmend auf Agentensysteme wie OpenClaw und Kommandozeilen-Tools wie Claude Code. Die Nutzerzahlen von Browser-Agenten bleiben schwach: Auch OpenAI gibt seinen Browser-basierten "ChatGPT Agent" praktisch auf. Das Produkt startete mit vier Millionen wöchentlich aktiven zahlenden Nutzern, fiel aber innerhalb weniger Monate auf unter eine Million. Stattdessen setzt OpenAI nun auf spezialisierte Lösungen wie einen Shopping-Agenten. Auch Anthropic baut seine Coding-Agenten bereits zu künftigen Allzweck-Assistenten aus.

Read full article about: Google gibt KI-Agenten neue Werkzeuge zum Einkaufen

Google hat das Universal Commerce Protocol (UCP) um Warenkorb-, Katalog- und Identitätsfunktionen erweitert, die KI-Agenten das Einkaufen im Netz erleichtern sollen. Neu ist eine Warenkorb-Option, mit der KI-Agenten mehrere Artikel auf einmal in den Warenkorb eines Shops legen können. Eine Katalog-Funktion erlaubt es Agenten, ausgewählte Echtzeit-Produktdaten wie Preise, Varianten und Verfügbarkeit direkt beim Händler abzurufen. Über eine Identitätsverknüpfung können eingeloggte Käufer auf UCP-Plattformen dieselben Treue- und Mitgliedsvorteile nutzen wie direkt im Shop des Händlers.

Google will UCP in den AI Mode der Suche und die Gemini-App einbauen. Über das Merchant Center sollen künftig auch kleinere Händler leichter angebunden werden. Partner wie Commerce Inc, Salesforce und Stripe planen, UCP auf ihren Plattformen zu unterstützen. Google hatte UCP Anfang des Jahres gemeinsam mit Shopify, Etsy, Wayfair, Target, Walmart und über 20 weiteren Unternehmen wie Visa und Zalando als offenen Standard für KI-gestütztes Shopping vorgestellt.

Elevenlabs lässt dich jetzt KI-Musik verkaufen, die du nicht besitzt

Elevenlabs startet einen Marktplatz für KI-generierte Musik und zahlt Erstellern Geld aus. Klingt gut, aber wem gehört die Musik eigentlich? Ein Blick in die Nutzungsbedingungen zeigt: niemandem so richtig.

Read full article about: Google zeigt neue Vibe-Coding-App für die App-Entwicklung mit natürlicher Sprache

Google stellt eine neue Vibe-Coding-Anwendung im Google-AI-Studio vor. Damit sollen auch Nicht-Programmierer mit natürlicher Sprache eine Idee in eine funktionierende App verwandeln können. Nutzer beschreiben die gewünschte App, Gemini 3.1 Pro übernimmt die technische Umsetzung. Apps können direkt im Browser erstellt werden und etwa Zahlungen annehmen, Daten speichern oder Nachrichten versenden. Auch Multiplayer-Anwendungen wie Echtzeitspiele sind laut Google möglich.

Ein neuer "Antigravity Agent" erkennt automatisch, wenn eine App eine Datenbank oder Anmeldung benötigt, und richtet beides über Firebase ein. Externe Dienste wie Zahlungsanbieter oder Google Maps lassen sich über eigene API-Schlüssel anbinden. Der Agent installiert bei Bedarf selbstständig Web-Tools wie Framer Motion oder Shadcn. Neben React und Angular wird jetzt auch Next.js unterstützt.

Read full article about: OpenAI räumt die Modellauswahl in ChatGPT auf

OpenAI hat die Modellauswahl in ChatGPT neu gestaltet. Statt einzelner Modellnamen sehen Nutzer auf den ersten Blick je nach Abonnement bis zu drei Stufen: "Instant" für schnelle, alltägliche Antworten, "Thinking" für komplexere Aufgaben und "Pro" für die leistungsstärksten Modelle. Im neuen Menü lässt sich über ein Dropdown die Modellversion wählen, etwa "Neueste" (momentan 5.4), 5.2, 5.0 oder o3.

Über "Konfigurieren" erreicht man erweiterte Einstellungen. Dort kann man etwa die ehemalige Auto-Funktion aktivieren, damit ChatGPT bei komplexen Fragen von Instant zu Thinking wechselt. Zusätzlich hat OpenAI kürzlich das Wiederholungsmenü unter Antworten vereinfacht und den Persönlichkeitsstil "Nerdy" eingestellt. Außerdem rollt OpenAI GPT-5.4 mini aus und verbessert GPT-5.3 Instant, das laut Changelog nun weniger reißerische Formulierungen verwendet.

Das sogenannte Routing-System, bei dem ChatGPT entscheidet, welches Modell antwortet, ist schon lange ein Sorgenkind von OpenAI. Viele Nutzer empfanden das System bei Einführung als intransparent, da der Router nicht immer das leistungsfähigste Modell wählte und der Verdacht entstand, OpenAI wolle teure Anfragen auf günstigere Modelle umleiten.