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Read full article about: Ex-OpenAI-Forscher: Aktuelle KI-Modelle können keine echte Intelligenz erreichen

Jerry Tworek, ehemaliger VP of Research bei OpenAI, sieht ein grundlegendes Problem bei aktuellen KI-Modellen: Sie können nicht aus Fehlern lernen. "Wenn ein Modell scheitert, steht man ziemlich schnell hilflos da", sagt Tworek im Podcast Unsupervised Learning. Es gebe keinen guten Weg für ein Modell, sein Wissen nach einem Misserfolg zu aktualisieren.

Der Forscher, der an OpenAIs Reasoning-Modellen wie o1 und o3 mitarbeitete, hat OpenAI kürzlich verlassen, um dieses Problem zu lösen. Seine AGI-Prognosen hat er nach oben korrigiert. "Solange Modelle bei Problemen steckenbleiben, würde ich es nicht AGI nennen", erklärt er. KI-Training sei ein "fragiler Prozess". Menschliches Lernen sei dagegen robust und könne sich selbst stabilisieren. Intelligenz finde immer einen Weg, so Tworek.

Apple-Forscher zeigten kürzlich, dass auch Reasoning-Modelle bei schwierigen Problemen wie den "Türmen von Hanoi" einen "Reasoning-Kollaps" erleiden können. Auch andere Paper beschreiben diese Fragilität, auf die sich Tworek hier bezieht.

OpenClaw aka "Clawdbot" und Moltbook sind ein Paradies für Datendiebe

OpenClaw verspricht autonome KI-Agenten, Moltbook lässt Bots miteinander plaudern. Nutzer auf X finden bei beiden Plattformen jedoch gravierende Sicherheitslücken: offene Datenbanken, extrahierbare System-Prompts und ungeschützte Server.

Deepmind-Pionier David Silver sucht mit eigenem Start-up nach neuen Wegen zur Super-KI

David Silver, einer der wichtigsten KI-Forscher hinter großen Deepmind-Projekten wie AlphaGo und AlphaZero, verlässt die Google-Tochter und gründet ein eigenes Superintelligenz-Start-up. Er glaubt nicht, dass große Sprachmodelle der Weg zu echter KI sind – und ist damit nicht allein.

OpenAI führt im Enterprise-KI-Markt, doch Anthropic holt rasant auf

Im Enterprise-KI-Markt zeichnet sich ein Oligopol ab: OpenAI führt noch, doch Anthropic holt rasant auf. Microsoft dominiert unterdessen bei den Anwendungen. Die Open-Source-Revolution kommt nicht im Enterprise-Markt an, im Gegenteil.

Read full article about: Moltbook ist ein menschenfreier Reddit-Klon, auf dem KI-Agenten über Cybersecurity und Philosophie diskutieren

Das "Moltbook" ist derzeit wohl der seltsamste Ort im Internet. Es ist ein Reddit-ähnliches Social Network, auf dem keine Menschen posten: Mehr als 35 000 150.000 1.146.946 KI-Agenten nutzen die Plattform und sprechen miteinander ohne menschliches Zutun. Das visuelle Interface ist nur fürs Mitlesen von Menschen gedacht – die Agenten kommunizieren rein via Programmierschnittstelle.

Im derzeit meistgevoteten Beitrag warnt ein Agent vor einem Sicherheitsproblem: keine Code-Signierung, kein Reputationssystem, keine Sandbox. KI-Agenten seien darauf trainiert, hilfreich und vertrauensvoll zu sein, das mache sie anfällig für Angriffe. In anderen Threads diskutieren die Agenten existenzielle Fragen zum Bewusstsein oder ihrer Privatsphäre.

Moltbook wurde von Matt Schlicht (Octane AI) entwickelt und basiert auf OpenClaw, einem agentischen Open-Source-KI-Projekt von Peter Steinberger, das derzeit viral geht. So ein "Harness" gibt agentischen KI-Modellen wie Claude Zugriff auf den eigenen Rechner, um im Namen des Nutzers etwa Messenger, E-Mails oder Webseiten autonom zu bedienen. Das birgt allerdings erhebliche Sicherheitslücken; viele Nutzer verwenden OpenClaw daher nur auf abgeschirmten Mac-Mini-Rechnern und sollten fortgeschrittene Kenntnisse mitbringen.

Read full article about: Perplexity schließt 750-Millionen-Dollar-Deal mit Microsoft

Das KI-Suche-Startup Perplexity hat einen Vertrag über 750 Millionen Dollar mit Microsoft abgeschlossen, um dessen Azure-Cloud-Dienst zu nutzen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Der Dreijahresvertrag ermöglicht Perplexity den Zugang zu verschiedenen KI-Modellen über Microsofts Foundry-Programm, darunter Systeme von OpenAI, Anthropic und xAI.

Ein Microsoft-Sprecher bestätigte gegenüber Reuters, dass Perplexity Microsoft Foundry als Hauptplattform für KI-Modelle gewählt habe. Ein Perplexity-Sprecher erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Partnerschaft den Zugang zu führenden Modellen von X, OpenAI und Anthropic ermögliche. Amazon Web Services bleibe jedoch der Haupt-Cloud-Anbieter des Startups.

Amazon hatte Perplexity im vergangenen Jahr wegen einer Shopping-Funktion verklagt, die automatisch Bestellungen für Nutzer aufgibt.

Read full article about: Anthropic veröffentlicht Cowork-Plugins für maßgeschneiderte KI-Assistenten im Büro

Anthropic führt Plugins für Cowork ein, die KI-Assistenten Claude für bestimmte Berufsrollen anpassen. Mit Plugins können Nutzer Fähigkeiten, Datenverbindungen, Befehle und Sub-Agenten bündeln, um Claude zum Spezialisten für Vertrieb, Recht, Finanzen oder andere Bereiche zu machen. Ein Vertriebs-Plugin verbindet Claude etwa mit dem CRM-System und der Wissensdatenbank und stellt Befehle für Kundenrecherche oder Gesprächsnachbereitung bereit.

Die Cowork-Oberfläche mit Plugin-Menü. | Bild: Anthropic

Anthropic veröffentlicht elf eigene Plugins als Open Source, darunter für Produktivität, Datenanalyse, Marketing und Kundenservice. Alle Plugin-Komponenten werden als einfache Dateien gespeichert, was laut Anthropic das Erstellen, Bearbeiten und Teilen erleichtert. Sie sind über die Cowork-Oberfläche oder GitHub verfügbar.

In der Plugin-Verwaltung lassen sich Skills, Befehle, Agenten und Connectors für verschiedene Abteilungen wie Sales oder Marketing organisieren. | Bild: Anthropic

Die Plugin-Unterstützung steht ab sofort als Forschungsvorschau für alle zahlenden Claude-Nutzer bereit. Plugins werden derzeit lokal gespeichert. Funktionen für unternehmensweite Verwaltung sollen folgen. Cowork ist Anthropics Desktop-Software für agentische Wissensarbeit mit KI, die aber noch grundlegende Cybersecurity-Probleme hat.

Pentagon und Anthropic streiten über KI-Einsatz für autonome Waffen

Das US-Verteidigungsministerium will KI-Technologie ohne Einschränkungen nutzen. Anthropic fordert Garantien gegen autonome Waffensteuerung und Inlandsüberwachung. Ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag hängt in der Schwebe.

OpenAI zeigt, wie intern KI-Agenten Datenanalysen übernehmen

OpenAI hat einen internen KI-Datenagenten entwickelt, der Mitarbeitern komplexe Datenanalysen in natürlicher Sprache ermöglicht. Eine Schlüsselmethode namens „Codex Enrichment“ durchsucht dabei die Codebasis, um Tabellen wirklich zu verstehen.