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Read full article about: Google Chrome: Neue "Skills"-Funktion speichert häufig genutzte KI-Prompts

Google führt mit "Skills" eine neue Funktion in Chrome ein, mit der Nutzer häufig verwendete KI-Prompts speichern und per Klick wiederverwenden können. Bisher musste man denselben Prompt jedes Mal neu eingeben, etwa um Rezepte vegan umzuschreiben. Mit Skills lässt sich ein solcher Prompt direkt aus dem Chatverlauf speichern und über einen Schrägstrich ( / ) oder das Plus-Zeichen ( + ) in Gemini in Chrome aufrufen. Die Funktion arbeitet auch über mehrere Tabs hinweg. Google stellt zusätzlich eine Bibliothek mit fertigen Skills bereit, etwa für Produktvergleiche, Mahlzeitenplanung oder Geschenkauswahl. Nutzer können diese anpassen oder eigene erstellen.

Skills nutzen laut Google die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzfunktionen von Chrome und fragen vor bestimmten Aktionen wie dem Versenden von E-Mails um Erlaubnis. Die Funktion ist ab sofort auf Mac, Windows und ChromeOS verfügbar, allerdings nur für Nutzer, deren Chrome-Sprache auf Englisch (US) eingestellt ist.

Read full article about: Claude Code bekommt Routines für wiederkehrende Entwickleraufgaben

Anthropic hat für Claude Code sogenannte "Routines" vorgestellt, also automatisierte Abläufe, die eigenständig Fehler beheben, Pull Requests prüfen oder auf Ereignisse reagieren können. Routines werden einmal konfiguriert und laufen dann zeitgesteuert, per API-Aufruf oder als Reaktion auf GitHub-Ereignisse auf Anthropics Web-Infrastruktur, unabhängig vom eigenen Rechner.

Typische Anwendungen sind etwa das nächtliche Sortieren und Zuweisen neuer Fehlerberichte, automatische Code-Reviews nach teamspezifischen Checklisten, das Portieren von Änderungen zwischen Programmiersprachen oder das Prüfen von Deployments auf Fehler. Routines greifen auf bestehende Repository-Anbindungen und Konnektoren zu. Die Funktion ist als Forschungsvorschau für die Tarife Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar, mit täglichen Limits von 5 bis 25 Ausführungen je nach Plan. Weitere Webhook-Quellen neben GitHub sollen folgen.

Screenshot der Claude Code Oberfläche zum Erstellen einer neuen Routine mit Feldern für Name und Aufgabenbeschreibung, Modellauswahl Opus 4.6, einem verknüpften Repository, drei Trigger-Optionen (Schedule, GitHub event, API) sowie Konnektoren für Slack und Asana.
Nutzer vergeben einen Namen, beschreiben die Aufgabe, wählen einen Trigger (Zeitplan, GitHub-Event oder API) und verbinden externe Dienste wie Slack oder Asana.

Zuletzt erhielt die Desktop-Version Funktionen, mit denen Claude Code Entwicklungsserver starten, Web-Apps anzeigen und Fehler selbstständig beheben kann. Kurz darauf folgte der /loop-Befehl für lokale, zeitgesteuerte Aufgaben, die im Hintergrund auf dem eigenen Rechner laufen. Mit Routines verlagert Anthropic diese Automatisierung nun in die Cloud.

Ukrainische Bodenroboter erobern erstmals feindliche Stellung ohne einen einzigen Soldaten

Präsident Zelenskyy verkündet einen historischen Meilenstein: Eine russische Position wurde ausschließlich von unbemannten Systemen eingenommen. Ein CSIS-Bericht zeigt, wie KI die ukrainische Kriegsführung bereits verändert und wo (noch) die Grenzen liegen.

KI-Cybersecurity: Anthropics Claude Mythos kann autonom Unternehmensnetzwerke hacken

Das britische AI Security Institute, eine Behörde der britischen Regierung, hat Anthropics Claude Mythos Preview auf Cyber-Fähigkeiten getestet. Das Modell konnte erstmals eine vollständige Angriffssimulation auf ein Unternehmensnetzwerk autonom durchführen. Es gibt aber viele Einschränkungen.

Read full article about: OpenAI übernimmt KI-Finanz-Startup Hiro, das einen "persönlichen CFO" entwickelt hat

Das KI-Startup Hiro, das einen persönlichen KI-Finanzberater entwickelt hat, stellt seinen Dienst ein. Das Team wechselt zu OpenAI, zur Übernahmesumme sind keine Details bekannt.

Hiro ermöglichte Nutzern, Gehalt, Schulden und monatliche Ausgaben einzugeben. Das System berechnete daraus verschiedene Finanzszenarien und erklärte die Ergebnisse. Laut eigenen Angaben hat Hiro Kunden bei der Verwaltung von mehr als einer Milliarde Dollar an Vermögenswerten geholfen. Die Vision sei ein "persönlicher KI-CFO" (Chief Financial Officer).

Der Wechsel zu OpenAI gleicht einem sogenannten Acqui-Hire, also einer Übernahme, bei der es vor allem um das Team geht. Dafür spricht: Hiro nimmt keine neuen Anmeldungen mehr an, das Produkt wird am 20. April 2026 abgeschaltet. Nutzer können ihre Daten bis zum 13. Mai 2026 exportieren, danach werden alle persönlichen Daten gelöscht. Nutzerdaten werden nicht an OpenAI übertragen.

OpenAI arbeitet bereits seit einiger Zeit an einer eigenen Finanzlösung innerhalb von ChatGPT. Mit dem Hiro-Team könnte OpenAI diese Pläne nun schneller umsetzen.

OpenAIs neues KI-Modell "Spud" soll Grundlage für Super-App werden

OpenAIs Umsatzchefin Denise Dresser legt in einem internen Memo fünf strategische Prioritäten für das Enterprise-Geschäft dar. Darin finden sich interne Codenames für neue Produkte, eine Plattform-Strategie rund um KI-Agenten und der Vorwurf, Anthropic blähe seine Umsatzzahlen um Milliarden auf.

Read full article about: Google bietet Ultra-Abonnenten ab sofort Videogenerierung mit Veo 3.1 Lite ohne zusätzliche Credit-Kosten

Google stellt Ultra-Nutzern seines KI-Videodienstes ab sofort eine neue Option zur Videogenerierung bereit, die keine zusätzlichen Credits verbraucht. Das Modell "Veo 3.1 – Lite [Lower Priority]" ergänzt die bisherige Option "Veo 3.1 – Fast [Lower Priority]" und kostet null Credits. Veo 3.1 Lite wurde kürzlich als kostengünstigstes und schnellstes Videomodell vorgestellt. Es kostet weniger als die Hälfte von Veo 3.1 Fast, arbeitet aber laut Google genauso schnell.

Am 10. Mai wird Google die bisherige "Veo 3.1 Fast – Lower Priority"-Option einstellen und durch die neue "Lite – Lower Priority"-Option ersetzen. Das reguläre Veo 3.1 Fast-Modell bleibt davon unberührt, sowohl in der Verfügbarkeit als auch bei den Kosten. Ultra-Nutzer zahlen bereits für ihr Abonnement und können mit der neuen Option mehr Ideen ausprobieren, ohne zusätzliche Credits einsetzen zu müssen.

Sieht man von leistungsfähigen chinesischen Videomodellen ab, kann Google seit der Einstellung von Sora durch OpenAI den westlichen Markt bei KI-Video fast im Alleingang bespielen. Googles Vorteil gegenüber OpenAI spielt sich hier voll aus: deutlich mehr Ressourcen, insbesondere bei der Rechenleistung.

Read full article about: Stahlkonzerne, Autobauer und Banken sollen Japans Antwort auf die KI-Dominanz der USA und Chinas bauen

Softbank bündelt Japans Industrie-Elite, um ein eigenes KI-Fundament gegen die Abhängigkeit von US- und China-Modellen zu schaffen.

NEC, Honda, Sony, drei Großbanken, Nippon Steel und Kobe Steel - acht japanische Konzerne haben sich an einer neuen Softbank-Einheit beteiligt, die bis Ende des Jahrzehnts ein Foundation Model mit rund einer Billion Parametern entwickeln soll. Der Fokus liegt auf "Physical AI", also KI, die Roboter und Maschinen autonom steuert.

Selbst große japanische Unternehmen setzen zunehmend auf Foundation Models von OpenAI, Anthropic oder Alibaba. Doch je stärker KI sensible Daten wie den Betriebsstatus von Industrieanlagen verarbeitet, desto größer werden laut Nikkei die Bedenken hinsichtlich des Abflusses von Trainingsdaten ins Ausland. Die gesamte Datenverarbeitung soll daher auf japanischem Boden stattfinden, unter anderem in einem Rechenzentrum, das Softbank in einer ehemaligen Sharp-LCD-Fabrik in Sakai bei Osaka einrichtet.

Über die Förderorganisation NEDO sollen in den nächsten fünf Jahren rund eine Billion Yen (etwa 6 Milliarden Euro) in die nationale KI-Entwicklung fließen. Die neue Softbank-Einheit gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Mittel.

Read full article about: Apple entwickelt KI-Wearable-Strategie mit Smart Glasses ohne Display

Apple entwickelt laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman Smart Glasses ohne Display, die als KI-Wearable dienen sollen. Die Brille ist Teil einer Strategie mit drei Geräten - Brille, AirPods und ein Kamera-Anhänger -, die alle über Computer Vision die Umgebung erfassen und Daten an Siri und Apple Intelligence weitergeben sollen. So will Apple unter anderem bessere Navigationsanweisungen und visuelle Erinnerungen ermöglichen.

Die Brille mit dem internen Codenamen N50 soll Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgestellt und im selben Jahr verkauft werden. Ein Erkennungsmerkmal sollen vertikal ausgerichtete ovale Kameralinsen sein. Anders als Meta, Google und Samsung, die mit Brillenherstellern kooperieren, will Apple das Design selbst übernehmen. Die Brille soll auf die neue Siri-Version in iOS 27 setzen.

Apples ehemaliger KI-Chef John Giannandrea verlässt laut Gurman diese Woche endgültig das Unternehmen, nachdem seine Rolle wegen der schwachen Einführung von Apple Intelligence bereits 2025 beschnitten wurde.