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Read full article about: OpenAI macht Mega-Finanzierung und ChatGPT-Super-App offiziell

OpenAI hat seine Finanzierungsrunde offiziell gemacht. Das Unternehmen sammelte 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein. Zu den wichtigsten Geldgebern gehören Amazon, Nvidia, SoftBank und Microsoft sowie a16z, BlackRock, Sequoia Capital und viele weitere. Privatanleger steuerten über Bankenkanäle drei Milliarden Dollar bei. Zusätzlich wurde eine Kreditlinie auf 4,7 Milliarden Dollar erweitert.

OpenAI gibt an, derzeit monatlich zwei Milliarden Dollar Umsatz zu erzielen und mehr als 900 Millionen wöchentlich aktive ChatGPT-Nutzer zu haben. Zudem macht OpenAI die ChatGPT-Super-App offiziell: Sie soll ChatGPT, den Programmieragenten Codex, Websuche und "weitere agentische Fähigkeiten" in einer "agentenzentrierten Gesamterfahrung" vereinen.

Die Mittel sollen primär in Recheninfrastruktur fließen. OpenAI dürfte sich künftig stärker auf das Unternehmensgeschäft konzentrieren, zuletzt wurde das Videomodell Sora eingestellt. Die Bekanntheit bei Verbrauchern soll als Einstieg für die Nutzung in Unternehmen dienen, so OpenAI. Das Unternehmensgeschäft macht laut eigenen Angaben derzeit mehr als 40 Prozent des Umsatzes aus.

Read full article about: Wegen teurer KI-Rechenzentren: Oracle streicht offenbar zehntausende Stellen

Oracle entlässt Tausende Angestellte, während das Unternehmen massiv in KI-Infrastruktur investiert. Das berichtete Business Insider, CNBC bestätigte die Kündigungen durch zwei anonyme Quellen. Oracle, das im Mai 2025 noch 162.000 Beschäftigte zählte, lehnte einen Kommentar ab.

Der Hintergrund sollen Oracles Investitionen in KI-Infrastruktur sein, für die das Unternehmen bereits Schulden aufnimmt, während der Cashflow sinkt. Im Januar kündigte Oracle an, 50 Milliarden Dollar aufzunehmen; der Aktienkurs ist seitdem im Sinkflug, verlor schon rund ein Viertel an Wert. Laut Analysten von TD Cowen könnte der Abbau von 20.000 bis 30.000 Stellen bis zu zehn Milliarden Dollar freien Cashflow bringen.

Co-CEO Clay Magouyrk verteidigt die Ausgaben: Die KI-Hardware-Nachfrage übersteige das Angebot. Er verweist auf zugesicherte Einnahmen von 553 Milliarden US-Dollar, unter anderem durch einen Großauftrag von OpenAI über 455 Milliarden US-Dollar. Das Problem: Niemand weiß, ob und wann OpenAI diese Bestellungen bezahlen kann, denn auch die ChatGPT-Firma verliert massiv Geld.

In der internen Kündigungs-E-Mail nennt Oracle den Betroffenen keine konkrete Begründung für den Rauswurf, sondern verweist lediglich auf "aktuelle Geschäftsanforderungen". Meta soll angeblich ebenfalls planen, die massiven KI-Infrastrukturinvestitionen durch umfassende Entlassungen zumindest teilweise zu kompensieren.

Read full article about: "Claude Code"-Leak: Anthropic veröffentlicht aus Versehen 500.000 Zeilen Code für KI-Tool

Anthropic hat versehentlich Teile des Quellcodes seiner Coding-Anwendung Claude Code veröffentlicht. Entwickler entdeckten am Dienstag mehr als 500.000 Zeilen Quellcode und über 1.000 zugehörige Dateien auf Anthropics NPM-Registry, einer Plattform für Entwickler-Dokumentation. Das Leak enthielt Details zur Funktionsweise des KI-Coding-Tools sowie Hinweise auf möglicherweise noch nicht veröffentlichte Modelle und Funktionen.

Laut Anthropic wurde das Leak "durch menschliches Versagen" verursacht. Es handle sich nicht um eine Sicherheitslücke, sensible Kundendaten seien nicht betroffen. Anthropic arbeite an Maßnahmen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

Es ist bereits der zweite zumindest inhaltlich relevante Leak bei Anthropic innerhalb weniger Tage: Erst kürzlich wurden intern vorbereitete Blog-Posts öffentlich, die erste Details zum neuen KI-Modell Mythos enthielten.

Read full article about: Googles neues Videmodell Veo 3.1 Lite ist besonders günstig und schnell

Google Deepmind stellt mit Veo 3.1 Lite sein günstigstes Modell zur Videoerzeugung vor. Es kostet weniger als die Hälfte von Veo 3.1 Fast, arbeitet aber laut Google genauso schnell. Zu den qualitativen Unterschieden zwischen Veo 3.1, Fast und Lite macht Google keine Angabe.

Veo 3.1 Lite unterstützt Text-zu-Video und Bild-zu-Video, bietet 720p und 1080p Auflösung sowie Hoch- und Querformat. Videos lassen sich in Längen von 4, 6 oder 8 Sekunden erstellen. Die Preise beginnen bei 0,05 Dollar pro Sekunde für 720p. Ab dem 7. April senkt Google zudem die Preise für Veo 3.1 Fast.

Pricing (pro Sekunde in USD) Veo 3.1 Lite Veo 3.1 Fast Veo 3.1
720p $0.05 $0.15 ($0.10 ab 4/7) $0.40
1080p $0.08 $0.15 ($0.12 ab 4/7) $0.40
4K $0.35 ($0.30 ab 4/7) $0.60

Veo 3.1 Lite ist ab sofort über die Gemini-API und Google AI Studio verfügbar und Google stellt mehr Video-Neuigkeiten für Entwickler in Aussicht. Weitere Details finden sich in der Entwicklerdokumentation.

Googles Veo-Ankündigung folgt just auf OpenAIs Nachricht, dass das eigene Videmodell Sora eingestellt wird. Ernsthafte Konkurrenz bei Videmodellen hat Google daher derzeit nur aus China, hier insbesondere Alibabas Videmodell Seedance 2.0, das qualitativ noch eine Schippe drauflegt, aber Probleme mit dem Copyright hat.

Read full article about: Eines der größten KI-Rechenzentren Europas entsteht nahe der russischen Grenze

Das KI-Infrastrukturunternehmen Nebius Group baut ein Rechenzentrum mit 310 Megawatt Leistung in Lappeenranta, Finnland, nahe der russischen Grenze. Der geschätzte Wert des Projekts liegt bei über 10 Milliarden Dollar. Es wäre eines der größten KI-Rechenzentren in Europa. Der finnische Entwickler Polarnode baut die Anlage bereits, die ab 2027 schrittweise in Betrieb gehen soll.

Nebius hat kürzlich Verträge über insgesamt mehr als 40 Milliarden Dollar mit Microsoft und Meta abgeschlossen. Das neue Rechenzentrum soll KI-Modelle trainieren und KI-Anwendungen betreiben, ist aber nicht an einen einzelnen Kunden gebunden. Finnland wurde wegen niedriger Energiepreise, erneuerbarer Energie und des kühlen Klimas gewählt, was die Kühlkosten senkt. Die Anlage wäre der größte Nebius-Standort außerhalb der USA und soll rund 10 Prozent der geplanten Gesamtkapazität des Unternehmens abdecken, so CEO Arkady Volozh.

Das "Ozempic" der Musikindustrie: KI ist überall, aber niemand spricht darüber

Laut einer umfassenden Recherche des Rolling Stone sind KI-Generatoren längst fester Bestandteil professioneller Musikproduktion. Top-Produzenten und Songwriter nutzen die Technologie im Verborgenen. Während sie für etablierte Kreative neue Möglichkeiten eröffnet, fürchtet eine ganze Berufsschicht um ihre Existenz.

Read full article about: Microsoft rollt Copilot Cowork breiter aus und lässt KI-Modelle sich gegenseitig kontrollieren

Microsoft macht "Copilot Cowork" breiter verfügbar und bringt einen neuen KI-Research-Agenten. Das schon zuvor angekündigte Feature basiert auf Claude Cowork und ermöglicht es dem System, mehrstufige Aufgaben mit Werkzeuggebrauch durchzuführen, dabei auf Dateien zuzugreifen und Dateien auszugeben. Zusätzliche Fähigkeiten umfassen Kalenderplanung und tägliche Briefings. Die Funktion ist im Rahmen des Frontier-Programms verfügbar.

Zusätzlich erhält Microsofts "Researcher"-Tool eine neue "Critique"-Funktion: Ein KI-Modell erstellt einen Entwurf, ein zweites prüft ihn. Dabei kommen Modelle von Anthropic und OpenAI zum Einsatz. Laut Microsoft erreicht der neue Agent im DRACO (Deep Research Accuracy, Completeness, and Objectivity) einen neuen Bestwert. In dem Benchmark fehlt allerdings der Vergleich zu OpenAIs neuem GPT-5-basierten Deep Research.

Eine weitere Neuerung ist "Model Council": Nutzer können Antworten verschiedener KI-Modelle nebeneinander vergleichen und sehen, wo sie übereinstimmen oder sich unterscheiden. Alle Neuerungen sind Teil von Wave 3 von Microsoft 365 Copilot.

Read full article about: OpenAIs Sora-App war ein Flop und bremste die Entwicklung anderer KI-Innovationen

OpenAIs Sora-App wurde immer weniger genutzt, kostete das Unternehmen laut dem Wall Street Journal aber rund eine Million US-Dollar pro Tag. Nach einem gehypten Start wuchs die App zwar zunächst auf rund eine Million Nutzer, fiel anschließend jedoch auf etwa 500.000 zurück und erreichte dieses Niveau nicht wieder.

Hinzu kamen Ärger um Copyright-Fragen sowie das Risiko, dass die billigen Engagement-Slop-Videos der Marke OpenAI schadeten. Sora erwies sich damit als teures Produkt, das OpenAI mehr belastete als nutzte. Auch die Weiterentwicklung war kostspielig; das Training neuer Videomodelle wurde dem Bericht zufolge gestrichen.

Ausschlaggebend für Soras Ende war dann der zunehmende Konkurrenzdruck durch Anthropic. OpenAI wollte seine knappen Rechenressourcen deshalb lieber in Coding-, Enterprise- und agentische KI-Produkte mit höherem langfristigem Geschäftswert stecken. Letztlich fiel Sora damit einem Strategiewechsel zum Opfer: weg von aufwendiger Videogenerierung, hin zu den ökonomisch wertvollsten Bereichen. Das Sora-Team soll sich zukünftig auf Weltmodelle für Robotik fokussieren. Die Sora-App wird im April eingestellt, die API folgt im September.

Read full article about: Mistral AI sichert sich 830-Millionen-Dollar-Kredit für neues Rechenzentrum bei Paris

Mistral AI hat einen Kredit über 830 Millionen Dollar aufgenommen. Das Geld soll den Betrieb eines neuen Rechenzentrums nahe Paris in Bruyères-le-Châtel finanzieren. Mistral muss hierfür keine Firmenanteile abgeben, allerdings geht das Unternehmen damit auch hohe Schulden ein. Ein Risiko für ein Startup, und die investierenden Banken, das bisher nicht profitabel sein dürfte.

Die Anlage wird mit 13.800 NVIDIA Grace Blackwell GB300 GPUs ausgestattet und eine Leistungskapazität von 44 Megawatt erreichen. Unterstützt wird der Kredit von einem Konsortium globaler Banken, darunter Bpifrance, BNP Paribas, Crédit Agricole CIB, HSBC, La Banque Postale, MUFG und Natixis.

Bis Ende 2027 will das französische KI-Unternehmen 200 Megawatt Rechenkapazität in Europa bereitstellen, um die Nachfrage von Regierungen und Unternehmen zu bedienen, die eigene KI-Systeme aufbauen wollen. Mistral profitiert als einziges europäisches Frontier-KI-Startup von der wachsenden Sorge in Europa vor einer technologischen Abhängigkeit von den USA.