Bytedance hat angekündigt, sein KI-Videotool Seedance einzuschränken, nachdem Disney dem Unternehmen mit rechtlichen Schritten gedroht hat. Disney warf Bytedance in einem Unterlassungsschreiben vor, eine „Piratenbibliothek" geschützter Figuren aus Marvel, Star Wars und weiteren Franchises zu nutzen – ein „virtueller Raubzug" geistigen Eigentums, so Disneys Anwälte. Das Unternehmen hat einen bisher exklusiven Deal mit OpenAI.
Seit dem Start von Seedance 2.0 tauchten zahlreiche virale Videos mit geschützten Figuren auf. Auch Paramount Skydance schickte ein Unterlassungsschreiben. Die Motion Picture Association und die Schauspielgewerkschaft Sag-Aftra forderten ebenfalls ein sofortiges Ende der Verstöße. Japan leitete zudem eine Untersuchung wegen möglicher Urheberrechtsverletzungen bei Anime-Figuren ein.
Bytedance erklärte gegenüber der BBC, man respektiere geistiges Eigentum und arbeite an stärkeren Schutzmaßnahmen, nannte aber keine Details.