Anzeige
Skip to content
Read full article about: Google erweitert KI-Suche mit "Canvas" um einen eigenen Arbeitsplatz

Google baut die KI-Chat-Suche zum Arbeitsplatz aus. Das Unternehmen hat die Funktion „Canvas" im sogenannten AI-Mode seiner Suche für alle Nutzer in den USA auf Englisch freigeschaltet. Canvas ist ein Arbeitsbereich innerhalb der Google-Chat-Systeme, in dem Nutzer Projekte und Pläne über längere Zeit organisieren können. ChatGPT und Claude bieten eine ähnliche Funktion.

Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für kreatives Schreiben und Programmieraufgaben. Nutzer können Dokumente erstellen oder eigene interaktive Werkzeuge und Dashboards direkt in der Suche bauen. Dazu beschreibt man im AI-Mode einfach, was man braucht. Google liefert dann einen funktionierenden Prototyp, der aktuelle Informationen aus dem Web und Googles Knowledge Graph zusammenführt. Ergebnisse lassen sich testen, der Code einsehen und per Chat verfeinern. Die Funktion ist unter google.com/ai in den USA erreichbar.

Mit Canvas ähnelt der AI-Mode immer stärker der Gemini-App. Google scheint seine Chat-Angebote schrittweise zusammenzuführen und verwischt dabei die Grenze zwischen Suche und vollwertigem KI-Assistenten. Perspektivisch könnten AI-Mode und Gemini zu einem einzigen Produkt verschmelzen: Googles direkte Antwort auf ChatGPT.

Read full article about: Apple Music kennzeichnet KI-Musik, verlässt sich aber auf die Labels

Apple Music führt Transparency Tags ein, mit denen Labels und Distributoren KI-generierte Inhalte in vier Bereichen kennzeichnen sollen: Artwork, Tracks, Kompositionen und Musikvideos. Das berichtet Music Business Worldwide unter Berufung auf einen Newsletter an Industriepartner. Die Tags sind aktuell optional, sollen künftig aber verpflichtend werden. Apple sieht die Verantwortung demnach bei den Zulieferern, nicht bei der Plattform selbst. Laut Spezifikation greift die Kennzeichnungspflicht, wenn KI einen "wesentlichen Anteil" des Inhalts erzeugt hat – beim Tag "Composition" etwa auch für Songtexte, nicht nur für Melodie oder Instrumentierung. "Artwork" wird dabei auf Album-Ebene gesetzt (inklusive animierter Cover), während "Track", "Composition" und "Music Video" pro Song definiert werden.

KI-Musik ist ein wachsendes Streitthema: Suno erreichte kürzlich 300 Millionen Dollar Jahresumsatz, steht aber im Rechtsstreit mit der Musikindustrie. Universal Music hat sich indes mit Udio geeinigt und setzt auf lizenzierte KI-Partnerschaften. Gleichzeitig werden KI-Songs immer zugänglicher für Endnutzer: Google hat mit Lyria 3 einen eigenen KI-Musikgenerator in die Gemini-App integriert.

Yann LeCun will den AGI-Begriff abschaffen und durch "Superhuman Adaptable Intelligence" ersetzen

Ein neues Paper von Forschern der Columbia University und NYU, darunter Yann LeCun, argumentiert, dass AGI ein fehlerhaftes Konzept ist. Menschliche Intelligenz sei nicht allgemein, sondern spezialisiert. Stattdessen schlagen sie den Begriff der „Superhuman Adaptable Intelligence“ vor.

Read full article about: Massenkündigung bei Alibaba: Kernteam hinter Qwen verlässt das Unternehmen

Alibabas KI-Chefentwickler Junyang Lin hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Lin war der leitende Forscher hinter Alibabas Qwen-Modellreihe und trieb die Open-Source-Strategie des Unternehmens voran. Laut dem chinesischen Technikportal 36Kr folgten weitere Kernmitglieder des Teams, darunter Binyuan Hui (Qwen-Coder), Bowen Yu (Post-Training) und Kaixin Li (Qwen 3.5/VL). Auch viele junge Forscher hätten am selben Tag gekündigt. Auslöser soll eine interne Umstrukturierung gewesen sein, bei der ein von Googles Gemini-Team abgeworbener Forscher die Leitung über Qwen übernehmen sollte.

Alibaba-CEO Eddie Wu akzeptierte Lins Rücktritt und kündigte eine neue "Foundation Model Task Force" an, die er gemeinsam mit CTO Zeming Wu und Jingren Zhou leiten wird, berichtet The Information. Alibaba wolle weiter auf Open Source setzen und die KI-Investitionen erhöhen. Wu schrieb in einem Memo an das Team: "Stillstand bedeutet Rückschritt. Die Weiterentwicklung von Grundlagenmodellen ist eine zentrale strategische Priorität für unsere Zukunft."

Read full article about: Codex für Windows: OpenAI bringt sein KI-Coding-Tool nativ auf den PC

OpenAI hat seine Codex-App für Windows veröffentlicht. Codex ist ein KI-gestütztes Coding-Tool, das Entwicklern beim Erstellen von Software hilft. Für die Windows-Version hat OpenAI eine eigene Sandbox gebaut, die auf Betriebssystemebene mit eingeschränkten Tokens, Dateisystem-Zugriffsrechten und eigenen Sandbox-Benutzerkonten arbeitet. So können die KI-Agenten direkt in Windows-Umgebungen wie PowerShell laufen, ohne dass Entwickler auf WSL oder virtuelle Maschinen ausweichen müssen. Den Code der Sandbox hat OpenAI als Open Source auf GitHub veröffentlicht.

Die Windows-App erscheint wenige Wochen nach der Mac-Version, die laut OpenAI in der ersten Woche über eine Million Mal heruntergeladen wurde. Für die Windows-Version hatten sich vorab mehr als 500.000 Entwickler auf eine Warteliste eingetragen. Insgesamt hat Codex laut OpenAI inzwischen über 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Die App ist in allen ChatGPT-Tarifen verfügbar.

Read full article about: GPT-5.4 soll bei stundenlangen Aufgaben zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen

OpenAIs GPT-5.4 soll ein Sprung nach vorn sein. Die ChatGPT-Firma kündigte 5.4 bereits kurz nach dem Release von 5.3 Instant für ChatGPT an. Das Modell solle demnächst kommen, offiziell sind noch keine Details bekannt.

via X

Laut The Information wird GPT-5.4 ein Kontextfenster von einer Million Token haben, mehr als doppelt so viel wie die 400 000 Tokens des aktuellen GPT-5.3. Damit zieht OpenAI mit Google und Anthropic gleich. Außerdem soll das Modell bei längeren Aufgaben, die mehrere Stunden dauern können, zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen. Das ist etwa für OpenAIs Codex-Programmiertool relevant.

Neu ist ein "extremer" Denkmodus, in dem das Modell deutlich mehr Rechenzeit für schwierige Fragen aufwendet. Dieser Modus richtet sich eher an die Forschung als an Alltagsnutzer, die schnelle Antworten erwarten. Die häufigeren Updates – teils monatlich – sollen laut The Information verhindern, dass sich wie beim GPT-5-Launch überzogene Erwartungen aufbauen, die dann enttäuscht werden könnten. OpenAIs Nutzerwachstum verlief zuletzt langsamer als intern prognostiziert.

Read full article about: Meta gründet neue KI-Abteilung für angewandtes Engineering

Meta baut laut einem internen Memo, das dem Wall Street Journal vorliegt, eine neue Organisation für angewandtes KI-Engineering auf. Die neuen Teams werden von Maher Saba geleitet, derzeit Vizepräsident in der Reality Labs Abteilung, und berichten an Technikchef Andrew Bosworth.

Die Struktur soll extrem flach sein: Bis zu 50 Mitarbeiter kommen auf einen Manager. Die neue Abteilung soll mit Metas Superintelligence Lab zusammenarbeiten und die „Daten-Engine" aufbauen, die Metas KI-Modelle schneller verbessert.

Laut Saba bestehe die Organisation aus zwei Teams: eines für Schnittstellen und Werkzeuge, eines für Aufgaben, Datengewinnung und Auswertungen.

Meta hatte seine KI-Aktivitäten im vergangenen Sommer umstrukturiert und das Superintelligence Lab unter der Leitung des früheren Scale AI Chefs Alexandr Wang gegründet. CEO Mark Zuckerberg kündigte im Januar an, in den kommenden Monaten neue Modelle und Produkte zu veröffentlichen.

Read full article about: Anthropics Umsatz nähert sich 20 Milliarden Dollar trotz Konflikt mit dem Pentagon

Anthropic steuert laut Bloomberg auf einen hochgerechneten Jahresumsatz von über 19 Milliarden Dollar zu. Das ist mehr als doppelt so viel wie Ende 2025 (9 Milliarden Dollar). Noch vor wenigen Wochen lag der Wert bei rund 14 Milliarden Dollar. Das Wachstum wird dabei weiter durch die starke Nachfrage nach Anthropics KI-Modellen und dem Coding-Tool Claude Code getrieben. Das Unternehmen wird derzeit mit 380 Milliarden Dollar bewertet.

Gleichzeitig steht Anthropic im Konflikt mit dem US-Verteidigungsministerium. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als Lieferkettenrisiko ein, eine Maßnahme, die normalerweise Firmen aus gegnerischen Staaten betrifft. Auslöser war Anthropics Forderung nach Einschränkungen beim militärischen Einsatz seiner KI für Überwachung und autonome Waffen. Der frühere Regierungsberater Dean Ball nannte die Einstufung "versuchten Unternehmensmord". Anthropic kündigte rechtliche Schritte an. Die Haupt-App des Unternehmens stieg zuletzt an die Spitze der Apple-Download-Charts.

Read full article about: OpenAI baut eigene Code-Plattform als Alternative zu Microsofts GitHub

OpenAI arbeitet laut The Information an einer eigenen Alternative zu GitHub, Microsofts weit verbreiteter Plattform für Code-Verwaltung und Zusammenarbeit. Auslöser waren zunehmende Ausfälle bei GitHub in den vergangenen Monaten, die auch OpenAI-Entwickler betrafen. Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium und dürfte erst in einigen Monaten fertig sein.

Intern wird laut dem Bericht diskutiert, das Produkt auch externen Kunden anzubieten – was OpenAI in direkte Konkurrenz zu Microsoft bringen würde, einem seiner größten Investoren. GitHub führte die Ausfälle teils auf Probleme mit Microsofts Azure-Cloud zurück, auf die der Dienst derzeit migriert wird. Auch Google und Meta betreiben eigene Code-Plattformen, bieten diese aber nicht extern an. OpenAI, Microsoft und GitHub lehnten eine Stellungnahme ab.