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Read full article about: Anthropic-Mitgründerin über KI-Fortschritt: Die Exponentialkurve hält an, bis sie es nicht mehr tut

"Die Exponentialkurve hält an – bis sie es nicht mehr tut", sagt Anthropic‑Präsidentin Daniela Amodei mit Blick auf die exponentielle Fähigkeitsentwicklung von Sprachmodellen. Bei Anthropic habe man jedes Jahr geglaubt, dieses Tempo könne unmöglich anhalten – und doch sei es weitergegangen. Sicher sei das nicht: Auch Anthropic kenne die Zukunft nicht und könnte mit dieser Annahme falschliegen.

Ökonomisch sei die Lage komplizierter, so Amodei (ab 15:56). Selbst wenn die Modelle immer besser werden, könne die Einführung in Unternehmen aus "menschlichen Gründen" stocken: Change-Management benötige Zeit, Beschaffungsprozesse seien träge, konkrete Anwendungsfälle oft unklar. Entscheidend für die Blasenfrage sei daher, ob die Wirtschaft die Technologie so schnell aufnehmen kann, wie sie sich entwickelt.

Google-Ingenieurin: Claude Code erzeugte in einer Stunde, woran Google ein Jahr baute

Eine Google-Ingenieurin lobt öffentlich Anthropics Claude Code: Das Tool generierte in einer Stunde ein System, an dem ihr Team seit einem Jahr arbeitet. Die Qualitäts- und Effizienzgewinne überträfen alles, was man sich hätte vorstellen können. Plus: Der Erfinder von Claude Code teilt seine besten Tipps.

Read full article about: Chinesischer KI-Boom treibt Baidus Chip-Tochter Kunlunxin an den Hongkonger Aktienmarkt

Baidus KI-Chip-Sparte Kunlunxin hat vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. Der am 1. Januar eingereichte Antrag ebnet den Weg für eine Abspaltung, wobei Kunlunxin eine Tochtergesellschaft von Baidu bleiben soll. Nach einer Finanzierungsrunde wird das Unternehmen laut Reuters mit rund drei Milliarden Dollar bewertet. Details zur Größe des Angebots stehen laut Baidu noch nicht fest.

Kunlunxin wurde 2012 als interne Einheit gegründet und liefert primär Chips an Baidu, weitet aber seit zwei Jahren den Verkauf an externe Kunden aus. Der Schritt erfolgt inmitten der Bemühungen Chinas, aufgrund von US-Exportbeschränkungen eigene Halbleiter-Alternativen zu entwickeln. Auch andere chinesische KI- und Chipfirmen wie MiniMax, Biren Technology oder OmniVision streben an die Börse in Hongkong.

Read full article about: Projekt Gumdrop: OpenAIs erstes KI-Gadget soll handschriftliche Notizen an ChatGPT senden

OpenAI hat die Fertigung seines ersten KI-Endgeräts angeblich von Luxshare auf Foxconn umgestellt. Der Grund: Das Unternehmen will eine Produktion in China vermeiden, berichtet die taiwanesische Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf Lieferkettenquellen. Die Fertigung soll stattdessen in Vietnam oder den USA erfolgen.

Das Gerät befindet sich noch in der Designphase und könnte ein intelligenter Stift oder ein tragbares Audiogerät sein. Es soll Mikrofon und Kamera haben und handschriftliche Notizen direkt an ChatGPT übertragen können. Das interne Projekt heißt "Gumdrop". Die Markteinführung sei für 2026 oder 2027 geplant, Foxconn würde damit laut der Zeitung alle OpenAI-Aufträge von Cloud bis Endgerät erhalten.

Im Oktober berichtete die Financial Times über technische Probleme bei dem Projekt, darunter Schwierigkeiten bei Software, Datenschutz und fehlender Cloud-Infrastruktur.

Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.

Read full article about: Moonshot AI sammelt 500 Millionen Dollar ein und steigert Bewertung auf 4,3 Milliarden

Das chinesische KI-Startup Moonshot AI, bekannt für seinen Chatbot Kimi, hat 500 Millionen Dollar in einer Series-C-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Bewertung liegt nun bei 4,3 Milliarden Dollar, berichtet LatePost exklusiv. IDG führte die Runde mit 150 Millionen Dollar an, bestehende Investoren wie Alibaba, Tencent und Wang Huiwen beteiligten sich ebenfalls.

CEO Yang Zhilin erklärte in einem internen Schreiben, das Unternehmen verfüge über mehr als 1,4 Milliarden Dollar Barreserven. Die Mittel sollen für den Ausbau der Rechenkapazität und die Entwicklung des K3-Modells verwendet werden. Laut eines Insiders habe es das Start-up daher nicht eilig mit einem Börsengang, anders als Zhipu und MiniMax, zwei andere chinesische KI-Start-ups, die an die Börse drängen. Im September startete Moonshot AI die Agent-Funktion "OK Computer" und ein Abo-Modell. Die Zahl der zahlenden Nutzer wächst laut Yang monatlich um 170 Prozent.

Moonshot AI verblüffte in diesem Jahr insbesondere mit dem Modell Kimi-K2-Thinking, das als Open-Source-Reasoning-Modelle mit proprietären Modellen Schritt halten konnte.

Read full article about: Alibabas neues offenes Qwen-Bildmodell soll deutlich natürlichere Bilder generieren

Alibaba hat Qwen-Image-2512 veröffentlicht, ein Update seines Text-zu-Bild-Modells. Das Modell erzeugt laut Alibaba realistischere Bilder von Menschen, mit mehr Gesichtsdetails und weniger künstlichem Aussehen.

Das Bildmodell-Update soll den "Plastik"-Look des Vorgängermodells ablegen. | Bild: Qwen

Zusätzlich verbessert sich die Darstellung von Text in Bildern, etwa bei Infografiken oder Präsentationen. Auch Landschaften, Tierfell und andere natürliche Elemente werden feiner dargestellt.

Auch beim Text-Rendering soll das neue Qwen-Modell bessere Ergebnisse erzielen. | Bild: Qwen

In mehr als 10 000 Blindtests auf der Alibaba-Plattform AI Arena erreichte Qwen-Image-2512 den vierten Platz und ist damit laut Alibaba das stärkste Open-Source-Modell in diesem Bereich. Es konkurriert mit offenen Modellen wie HunyuanImage-3.0, Z-image oder Flux.2.

Qwen-Image-2512 ist auf Hugging Face und ModelScope verfügbar und kann über Qwen Chat getestet werden. Weitere Informationen bieten der Tech Report und der Blog.

Read full article about: Gehälter-Rekord: OpenAI entlohnt Angestellte so hoch wie kein Tech-Startup zuvor

OpenAI zahlt seinen Mitarbeitern so viel wie kein anderes Tech-Startup zuvor. Die aktienbasierte Vergütung liegt im Schnitt bei 1,5 Millionen Dollar pro Mitarbeiter, verteilt auf rund 4000 Beschäftigte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Finanzdaten, die Investoren gezeigt wurden. Das ist etwa 34-mal so viel wie der Durchschnitt von 18 großen Tech-Firmen im Jahr vor ihrem Börsengang und mehr als siebenmal so viel wie Google 2003 zahlte.

Aktienbasierte Vergütung als Anteil am Jahresumsatz

Unternehmen Anteil am Umsatz
OpenAI 46,2 %
Palantir 32,6 %
Alphabet (Google) 14,6 %
Meta (Facebook) 5,9 %
Durchschnitt (18 Tech-Firmen) ~6 %

Quellen: Wall Street Journal, Equilar-Analyse. Alle Werte beziehen sich auf das Jahr vor dem jeweiligen Börsengang (außer OpenAI: Prognose 2025).

Die hohen Gehälter sollen OpenAI im KI-Wettbewerb vorn halten, treiben aber die Verluste in die Höhe. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte den Druck erhöht, indem er Spitzenkräften Pakete im Wert von Hunderten Millionen Dollar anbot und über 20 OpenAI-Mitarbeiter abwarb. OpenAIs Vergütungskosten sollen bis 2030 jährlich um drei Milliarden Dollar steigen.