Anzeige
Skip to content
Read full article about: Google Maps bekommt eine neue KI-Frage-Funktion

Google hat "Ask Maps" vorgestellt, eine Gesprächs-Funktion auf Basis der Gemini-Modelle. Nutzer können Fragen in natürlicher Sprache stellen, etwa nach "Smartphone-Ladestationen ohne lange Warteschlangen" oder "beleuchteten Tennisplätzen in der Nähe". Die Funktion greift laut Google auf Daten von mehr als 300 Millionen Orten und Bewertungen von mehr als 500 Millionen Mitwirkenden zu.

Ergebnisse werden auf einer angepassten Karte angezeigt und anhand bisheriger Suchanfragen und gespeicherter Orte personalisiert. Nutzer können direkt Tischreservierungen vornehmen, Orte speichern oder teilen und zur Navigation wechseln. Ask Maps startet zunächst in den USA und Indien auf Android und iOS, eine Desktop-Version soll folgen.

Ebenfalls neu ist "Immersive Navigation", eine überarbeitete Routenführung mit 3D-Ansicht der Umgebung, die Gebäude, Überführungen und Fahrspuren darstellt. Gemini-Modelle analysieren dafür Street-View- und Luftbilder.

Die Funktion wird zunächst in den USA ausgerollt und soll in den kommenden Monaten auf weitere iOS- und Android-Geräte, CarPlay, Android Auto sowie Autos mit integriertem Google ausgeweitet werden.

Read full article about: OpenAI plant angeblich Integration von Video-KI Sora in ChatGPT

OpenAI plant angeblich, seine Video-KI Sora in ChatGPT zu integrieren. Bisher war Sora nur als eigene Mobile- und als Web-App mit ChatGPT-Subdomain verfügbar. Über die App wollte OpenAI Sora als virales Phänomen und TikTok-Alternative vermarkten, was zumindest anfangs gelang, auch wegen massiver Copyright-Verstöße.

Doch laut The Information rutschte die App im Apple App Store seit dem Launch im vergangenen Herbst von Platz 1 auf Platz 165 ab. CEO Sam Altman räumte intern ein, dass nur wenige Nutzer ihre Videos öffentlich in der App teilten. Mit der Integration in ChatGPT will OpenAI die Nutzerzahlen steigern: Aktuell liegt ChatGPT bei rund 920 Millionen wöchentlich aktiven Nutzern. Wäre Sora hier verfügbar, würden zwangsläufig mehr Videos generiert. Die Sora-App soll vorerst weiterbestehen.

Auch Google bietet in seiner Gemini-App bereits Videogenerierung an, allerdings mit stark limitierten Kapazitäten und nur für Bezahlaccounts. Ähnlich dürfte OpenAI vorgehen; das Unternehmen hat ohnehin schon nur knappe Rechenleistung zur Verfügung, verbrennt viel Geld an 95 Prozent kostenlosen ChatGPT-Accounts und Videogenerierung ist besonders rechenintensiv.

Google bringt mit Gemini Embedding 2 Text, Bild, Video und Audio in einen gemeinsamen Vektorraum

Google stellt sein erstes nativ multimodales Embedding-Modell vor. Gemini Embedding 2 soll Text, Bilder, Videos, Audio und Dokumente in einem einzigen semantischen Raum abbilden und damit komplexe KI-Pipelines vereinfachen.

Read full article about: Anthropic will Wissensarbeitern den Wechsel zwischen Excel und PowerPoint ersparen und verbindet beide Apps

Finanzmodell in Excel bauen, Ergebnis in PowerPoint einfügen, alles in einem Gespräch in der jeweiligen Microsoft-App: Anthropic rückt Claude näher an den Arbeitsalltag in Microsoft 365.

Anthropic erweitert seine Add-ins Claude for Excel und Claude for PowerPoint um drei Funktionen. Erstens teilen sich beide Add-ins nun den Gesprächskontext: Claude kann in einer durchgehenden Sitzung Zellwerte lesen, Formeln schreiben und Folien bearbeiten, ohne dass Nutzer Informationen wiederholen müssen.

Zweitens führt Anthropic sogenannte Skills ein – wiederverwendbare Arbeitsabläufe, die Teams als Ein-Klick-Aktionen teilen können, etwa für Finanzmodell-Prüfungen oder Deckanalysen. Ein vorinstalliertes Starter-Set deckt gängige Anwendungsfälle ab.

Drittens sind beide Add-ins nun über Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry verfügbar, sodass Unternehmen den für sie passenden Cloud-Anbieter wählen können. Alle Funktionen stehen für zahlende Nutzer auf Mac und Windows bereit.

Viele dieser Funktionen sind bereits fester Bestandteil der Claude-App, insbesondere im Cowork-Modus - der jetzt auch Teil von Microsofts Copilot ist.

Read full article about: KI-Schreibassistent Grammarly verwendet ungefragt echte Namen für Expertentipps

Grammarly nutzt offenbar ohne Erlaubnis die Namen von Journalisten und Autoren für eine KI-Funktion namens "Expert Review". Das Feature gibt Nutzern Schreibtipps, die angeblich von Experten wie Stephen King oder Neil deGrasse Tyson "inspiriert" sind. Auch bereits verstorbene Personen wie Carl Sagan sollen in der Funktion vertreten sein. Wie The Verge, Platformer und Wired berichteten, tauchen zudem zahlreiche Tech-Journalisten auf, darunter Verge-Chefredakteur Nilay Patel und weitere Redakteure. Keiner soll vorab gefragt worden sein.

Screenshot: Grammarly Expert Review-Panel mit AI-Schreibvorschlägen von Technologie- und Stil-Experten.
Das Expert Review-Panel in Grammarly liefert kontextbasierte Schreibempfehlungen.

Nach Kritik soll Grammarly lediglich eine Opt-out-Möglichkeit per E-Mail angeboten haben, jedoch keine Entschuldigung. Alex Gay, Vizepräsident für Produktmarketing bei Mutterkonzern Superhuman, erklärte, die Funktion beanspruche keine direkte Beteiligung der Experten. Die Quellenlinks der Funktion führten laut The Verge teilweise zu Spam-Seiten oder völlig fremden Inhalten. Expertenbeschreibungen enthielten zudem veraltete Jobtitel. Die KI-Vorschläge ähneln in Google Docs echten Nutzerkommentaren, was irreführend wirken kann.

Ein KI-Agent hackt McKinseys KI-Plattform Lilli mit einer Schwachstelle aus den 1990ern

Die Sicherheitsfirma Codewall ließ einen offensiven KI-Agenten auf McKinseys interne KI-Plattform Lilli los, ein System, das über 43.000 Mitarbeiter für Strategiearbeit, Mandantenrecherche und Dokumentenanalyse nutzen. Ohne Zugangsdaten, ohne Insiderwissen, ohne menschliche Hilfe. Innerhalb von zwei Stunden hatte der Agent vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf die Produktionsdatenbank.

Read full article about: Amazon stoppt Perplexitys KI-Agenten per einstweiliger Verfügung beim Online-Shopping

Amazon hat vor einem Bundesgericht in San Francisco eine einstweilige Verfügung gegen das KI-Startup Perplexity erwirkt. Das Unternehmen muss vorerst aufhören, seinen KI-Browseragenten Comet für Einkäufe auf Amazon einzusetzen.

Amazon hatte Perplexity im November verklagt und dem Startup Betrug vorgeworfen, weil Comet nicht offenlege, wenn es im Namen einer realen Person einkaufe, und Amazons Aufforderung ignoriere, damit aufzuhören. Richterin Maxine Chesney befand, Amazon habe starke Beweise vorgelegt, dass Perplexity zwar mit Erlaubnis der Nutzer, aber ohne Autorisierung durch Amazon auf deren passwortgeschützte Konten zugreife. Perplexity muss zudem Kopien von Amazon-Daten löschen und hat eine Woche Zeit für eine Berufung.

Der Fall zeigt, wie Gerichte Regeln für KI-Agenten schaffen müssen, die zunehmend komplexe Aufgaben wie Online-Einkäufe übernehmen. Erwähnenswert ist in diesem Kontext, dass Amazon neuerdings Großinvestor bei OpenAI ist, das Produktrecherche und Online-Shopping ebenfalls als relevante KI-Chat-Funktionen betrachtet. OpenAI gelang es bislang jedoch nicht, die Abrechnung direkt im Chat zu machen, und setzt vorerst auf externe Anbieter.