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Read full article about: Netflix-KI-Framework VOID entfernt Objekte aus Videos und passt physikalische Effekte an

Netflix hat ein Open-Source-KI-System zur Objektentfernung in Videos veröffentlicht. Das Framework namens VOID ("Video Object and Interaction Deletion") entfernt Objekte aus Videos und passt dabei auch physikalische Auswirkungen wie Kollisionen im restlichen Video an.

VOID baut auf Alibabas Video-Diffusionsmodell CogVideoX auf, das mit synthetischen Daten aus Googles Kubric und Adobes HUMOTO für die Interaktionserkennung feinabgestimmt wurde. Googles Gemini 3 Pro analysiert die Szene und erkennt betroffene Bereiche, Metas SAM2 segmentiert die zu entfernenden Objekte. Ein optionaler zweiter Durchlauf korrigiert Formverzerrungen mithilfe von optischem Fluss.

Das Projekt wurde von Netflix-Forschern gemeinsam mit der Universität INSAIT Sofia entwickelt. Code, Paper und Demo sind auf GitHub, arXiv und Hugging Face verfügbar. Das System ist mit der Apache-2.0-Lizenz verfügbar, darf also kommerziell genutzt werden.

Read full article about: OpenAI baut Führungsebene um: Krankheitsfälle erzwingen personelle Veränderungen

Bei OpenAI stehen personelle Veränderungen an. Fidji Simo, CEO des neu geschaffenen Bereichs "AGI-Deployment", geht wegen einer Autoimmunerkrankung des Nervensystems für mehrere Wochen in den Krankenstand. Während ihrer Abwesenheit übernimmt OpenAI-Präsident Greg Brockman die Produktverantwortung, einschließlich der Super-App-Pläne des Unternehmens. Auf der Geschäftsseite übernehmen CSO Jason Kwon, CFO Sarah Friar und CRO Denise Dresser.

Auch Marketingchefin Kate Rouch tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Rouch plant, in einer kleineren Rolle zurückzukehren, sobald es ihre Gesundheit erlaube. Gary Briggs ersetzt sie vorübergehend.

COO Brad Lightcap gibt ebenfalls seinen Posten ab und wechselt in ein neues Team für "Spezialprojekte" unter CEO Sam Altman. Dresser übernimmt einen Großteil seiner Aufgaben. Lightcaps Zuständigkeiten für Regierung und "OpenAI for Countries" gehen an die Strategieabteilung.

Read full article about: Anthropic übernimmt KI-Pharma-Startup Coefficient Bio für 400 Millionen Dollar

Anthropic hat das KI-Biotech-Startup Coefficient Bio für rund 400 Millionen Dollar in Aktien übernommen, wie Newcomer und The Information berichten. Coefficient Bio wurde erst vor etwa acht Monaten gegründet und hatte weniger als zehn Mitarbeitende. Das Startup entwickelte eine Plattform, die KI für Aufgaben in der Pharmabranche einsetzt, etwa für die Planung von Arzneimittelforschung oder die Identifikation neuer Wirkstoffchancen.

Sehr wahrscheinlich ist Anthropic aber stärker am Fachpersonal interessiert, das Anthropics Arbeit in diesem Bereich sofort beschleunigen kann. Das Team wechselt zu Anthropics Abteilung für Gesundheitswesen und Biowissenschaften unter der Leitung von Eric Kauderer-Abrams. Die Risikokapitalfirma Dimension hielt rund die Hälfte des Startups und gibt eine Rendite von 38.513 Prozent an. Sowohl Anthropic als auch Dimension lehnten eine Stellungnahme ab.

Auch die großen Pharmafirmen rüsten sich fürs KI-Zeitalter: Der US-Forschungskonzern Eli Lilly kündigte kürzlich einen Milliarden-Deal mit der Medizin-KI-Firma Insilico Medicine an. Anthropic arbeitet bereits mit Pharmakonzernen wie Sanofi, Novo Nordisk und AbbVie zusammen, Deepmind hat ein eigenes Spinoff für KI-Medizin gegründet.

Read full article about: Deepseek v4 läuft auf Huawei-Chips und soll Chinas Chip-Unabhängigkeit demonstrieren

Deepseek v4 soll in den kommenden Wochen erscheinen und auf Huawei-Chips laufen. Laut The Information soll das Modell einen Meilenstein in Chinas Streben nach Chip-Unabhängigkeit markieren. Deepseek hatte zuvor monatelang mit Huawei und dem Chipdesigner Cambricon daran gearbeitet, das Modell auf chinesische Chips zu übertragen. Nvidia erhielt keinen frühen Zugang zu v4, nur chinesische Chipfirmen bekamen dieses Privileg.

Chinesische Techkonzerne wie Alibaba, ByteDance und Tencent haben laut fünf Insidern Hunderttausende Einheiten von Huaweis neuem Ascend 950PR bestellt, um Deepseek v4 über ihre Cloud-Dienste anzubieten und in ihre eigenen KI-Anwendungen zu integrieren. Der Chippreis stieg durch die Großbestellungen um 20 Prozent.

Der Ascend 950PR liefert laut Huawei etwa die 2,8-fache Rechenleistung von Nvidias H20, bleibt aber hinter dem H200 zurück. Huawei kämpft zudem weiterhin mit Produktionsengpässen durch US-Exportkontrollen.

Read full article about: Microsoft will eine Million japanische Fachkräfte für KI ausbilden

Microsoft investiert zehn Milliarden Dollar in Japan und baut damit seine bisher größte Zusage an das Land massiv aus. Vizevorsitzender und Präsident Brad Smith stellte die Pläne bei einem Besuch in Tokio vor. Das Geld fließt von 2026 bis 2029 in KI-Infrastruktur, Cybersicherheit und Fachkräfteausbildung.

Gemeinsam mit SoftBank und Sakura Internet will Microsoft GPU-basierte KI-Dienste über Azure anbieten, bei denen alle Daten in Japan verbleiben. Das soll unter anderem die Entwicklung japanischer Sprachmodelle ermöglichen. Im Bereich Sicherheit vertieft Microsoft die Zusammenarbeit mit Japans Cybersicherheitsbehörde und der Nationalpolizei, um Cyberangriffe besser zu erkennen und zu verhindern.

Weil Japan laut Wirtschaftsministerium bis 2040 ein Mangel von 3,26 Millionen KI- und Robotik-Fachkräften droht, will Microsoft zusammen mit Fujitsu, Hitachi, NEC, NTT Data und SoftBank bis 2030 eine Million Ingenieure und Entwickler ausbilden. Bereits 2024 hatte Microsoft 2,9 Milliarden Dollar in Japan investiert.

Read full article about: Claude Code: Anthropic reagiert auf Beschwerden über zu strenge Nutzungslimits

Anthropic hat die Beschwerden von Nutzern untersucht, die bei Claude Code deutlich schneller als von ihnen erwartet an ihre Nutzungslimits stoßen. Demnach seien die Limits zu Spitzenzeiten enger und Sitzungen mit 1-Million-Token-Kontext größer geworden, das seien die beiden Hauptgründe für das Problem.

Einige Fehler seien seitens Anthropic behoben worden, aber keiner habe zu falschen Abrechnungen geführt, schreibt Lydia Hallie von Anthropic auf X. Anthropic habe außerdem Effizienzverbesserungen eingeführt und Pop-ups im Produkt ergänzt.

Hallie empfiehlt: Sonnet 4.6 statt Opus nutzen, da Opus etwa doppelt so schnell verbrauche. Extended Thinking (erweiterte Denkzeit des Modells) abschalten, wenn es nicht nötig sei. Neue Sitzungen starten statt alte fortzusetzen. Das Kontextfenster begrenzen. Nutzer, die weiterhin ungewöhnlich hohen Verbrauch bemerken, sollen dies über die Feedback-Funktion melden.

Read full article about: Neues Preismodell: OpenAI rechnet zusätzliche Codex-Nutzer in ChatGPT für Unternehmen nach Nutzung ab

OpenAI führt ein neues Preismodell für sein Coding-Tool Codex innerhalb von ChatGPT Business und Enterprise ein. Admins können ab sofort einen kostenlosen Codex-Zugang im Workspace einrichten und zahlen nur nach tatsächlicher Nutzung. Damit müssen Unternehmen keine zusätzlichen festen Lizenzen im Voraus kaufen. Für ausgewählte Business-Kunden gibt es zudem eine befristete Aktion: bis zu 500 Dollar Guthaben pro Workspace.

OpenAI will laut eigenen Angaben so die Einführung in Unternehmen erleichtern, da Coding-Tools oft bei einzelnen Entwicklern starten und sich dann auf ganze Teams ausweiten. Die Strategie dahinter: OpenAI senkt die Einstiegshürde bewusst, um über Gewöhnungseffekte schneller zu wachsen und Unternehmenskunden langfristig zu binden; ein direkter Wettbewerbszug gegen Konkurrenten wie GitHub Copilot und Cursor, die noch auf Lizenzbasis abrechnen.

Laut OpenAI nutzen weltweit mehr als zwei Millionen Entwickler Codex wöchentlich. In ChatGPT-Business- und Enterprise-Accounts habe sich die Codex-Nutzerzahl seit Januar versechsfacht. OpenAIs größter Konkurrent ist derzeit Anthropic mit Claude Code.

KI-Modell GLM-5V-Turbo verwandelt Design-Mockups direkt in lauffähigen Code

Vom Design-Mockup direkt zum fertigen Code: Das chinesische KI-Start-up Zhipu AI veröffentlicht mit GLM-5V-Turbo sein erstes multimodales Grundlagenmodell für Programmieraufgaben. Das Modell verarbeitet Bild, Video sowie Text und ist speziell darauf ausgelegt, nahtlos mit autonomen Agenten-Workflows zusammenzuarbeiten.