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Read full article about: Beliebter KI-Modell-Router LiteLLM gehackt: Nutzer sollen sofort alle Zugangsdaten wechseln

Die Open-Source-Bibliothek LiteLLM, ein beliebter Proxy für KI-Sprachmodell-APIs, wurde über das Python-Paketverzeichnis PyPI mit Schadsoftware infiziert. Laut dem Sicherheitsforscher Callum McMahon von Futuresearch wurden am 24. März 2026 die Versionen 1.82.7 und 1.82.8 kompromittiert, ohne entsprechende Freigabe im offiziellen GitHub-Repository.

Die Schadsoftware stiehlt SSH-Schlüssel, Cloud-Zugangsdaten, Datenbank-Passwörter und Kubernetes-Konfigurationen, verschlüsselt diese und sendet sie an einen fremden Server. Zusätzlich verbreitet sie sich in Kubernetes-Clustern und richtet dauerhafte Hintertürchen ein. Entdeckt wurde der Angriff, als das Paket innerhalb des Code-Editors Cursor abstürzte. Der LiteLLM-Autor selbst sei "sehr wahrscheinlich vollständig kompromittiert", so McMahon. Betroffene sollten sofort alle Zugangsdaten wechseln. Details gibt es bei Github.

Jim Fan, Director of AI bei NVIDIA, nennt den Vorfall auf LinkedIn "reinen Albtraum-Stoff". KI-Agenten könnten über verseuchte Dateien im Dateisystem manipuliert werden, jede Textdatei im Kontext werde so zum Angriffsvektor und ein kompromittierter Agent könnte den Nutzer auf allen Konten täuschend echt imitieren. Fan empfiehlt, Abhängigkeiten zu minimieren und stattdessen eigene, schlanke Lösungen zu bauen, und prognostiziert eine ganze neue Branche für "De-Vibing": klassische, geprüfte Software, die als Schutzschicht um KI-Agenten gelegt wird.

Read full article about: Google Deepminds Gemini 3.1 Flash-Lite generiert Webseiten fast in Echtzeit

Google Deepminds Gemini 3.1 Flash-Lite kann Webseiten fast in Echtzeit rendern. Der Konzern hat eine neue Pseudo-Browser-Demo veröffentlicht, die das Prinzip veranschaulicht: Einfach einen Prompt für die gewünschte Seite eingeben, und sie wird live erstellt. Natürlich hat sie keine Konsistenz, und die Inhalte driften schnell in Unsinn ab. Aber mit engen Leitplanken könnte es interessante Einsatzszenarien geben, etwa schnelle UI-Entwürfe, um Ideen zu visualisieren. Testen kann man die App kostenlos im Google-AI-Studio.

Gemini 3.1 Flash-Lite ist laut Google 2,5-mal schneller beim ersten Antwort-Token als Gemini 2.5 Flash und liefert über 360 Tokens pro Sekunde. Bei multimodalen Aufgaben schlägt es laut Artificial Analysis größere Modelle wie Claude Opus 4.6. Allerdings hat sich der Output-Preis mehr als verdreifacht: 1,50 Dollar pro Million Tokens statt zuvor 0,40 Dollar. Das Modell ist seit Anfang März im Google AI Studio und Vertex AI verfügbar.

Read full article about: Google Deepmind bringt Gemini-KI in Roboter des Münchner Unternehmens Agile Robots

Das Münchner Unternehmen Agile Robots und Google Deepmind haben eine strategische Forschungspartnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die Gemini-Robotics-KI-Modelle von Google Deepmind in die Robotik-Hardware von Agile Robots zu integrieren. So sollen anpassungsfähige, intelligente Roboter primär für industrielle Umgebungen entstehen, in denen ein "akuter und wachsender Bedarf an anpassungsfähiger, verlässlicher Automatisierung besteht".

Carolina Parada, Leiterin der Robotik-Abteilung bei Google Deepmind, bezeichnete die Zusammenarbeit als "wichtigen Schritt, um die Wirkung von KI in die reale Welt zu übertragen". Daten aus dem realen Betrieb sollen die KI-Modelle laufend verbessern, die wiederum die Fähigkeiten der Roboter erweitern.

Das 2018 in München gegründete Unternehmen Agile Robots beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeitende und hat nach eigenen Angaben weltweit bereits über 20.000 Robotiklösungen installiert. Google Deepmind hatte zuletzt mit Gemini Robotics 1.5 und Gemini Robotics-ER 1.5 zwei neue KI-Modelle vorgestellt, die Roboter dazu befähigen sollen, komplexe Aufgaben in der physischen Welt eigenständig zu planen, zu verstehen und auszuführen.

Read full article about: Google zeigt neue KI-Sicherheitswerkzeuge auf der RSA-Konferenz

Google Cloud hat auf der RSA-Konferenz 2026 in San Francisco neue Sicherheitsfunktionen vorgestellt. Zentral ist ein KI-Agent namens "Triage and Investigation" für Sicherheitsteams in Unternehmen, der in Googles Plattform "Security Operations" eingebettet wird. Der Agent prüft Sicherheitswarnungen selbstständig, sammelt dazu automatisch weitere Daten und Zusammenhänge und bewertet, ob es sich um eine echte Bedrohung oder einen Fehlalarm handelt. Damit sollen Analysten in sogenannten SOCs (Security Operations Centers, also den Sicherheitszentralen von Unternehmen) weniger Zeit mit Fehlalarmen verbringen.

Laut dem neuen M-Trends-Bericht von Mandiant, Googles Tochter für Cybersicherheit, arbeiten Cyberkriminelle zunehmend professionell und arbeitsteilig: Sie gehen Partnerschaften ein und zerstören gezielt die Wiederherstellungsfähigkeit ihrer Opfer, um maximalen Erpressungsdruck aufzubauen. Das Zeitfenster zwischen erstem Eindringen und Angriff ist laut dem Bericht dabei auf nur 22 Sekunden geschrumpft. Ein weiterer Mandiant-Bericht zeigt auch, dass Angreifer KI-Tools nutzen, die sich während eines Angriffs selbst anpassen, um Sicherheitssysteme zu umgehen.

Google bietet zudem eine neue KI-gestützte Dark-Web-Analyse an. Dabei werden Aktivitäten in versteckten Bereichen des Internets automatisch ausgewertet, etwa Beiträge in Foren oder auf Marktplätzen, auf denen gestohlene Daten gehandelt werden. Laut internen Tests soll das System Millionen solcher Aktivitäten pro Tag mit 98 Prozent Genauigkeit filtern können und nur tatsächlich relevante Bedrohungen melden.

Read full article about: ChatGPT erleichtert Dateimanagement mit neuer Werkzeugleiste und Library-Tab

ChatGPT erleichtert den Umgang mit hochgeladenen und erstellten Dateien. Nutzer können Dateien jetzt schneller finden, wiederverwenden und in Chats einbinden. Über eine neue Werkzeugleiste lassen sich zuletzt verwendete Dateien direkt referenzieren. Außerdem kann man ChatGPT gezielt zu bereits hochgeladenen Dateien befragen. In der Web-Version gibt es zudem einen neuen "Library"-Tab in der Seitenleiste, der alle Dateien übersichtlich anzeigt.

OpenAI

Die Funktion wird weltweit für Plus-, Pro- und Business-Nutzer ausgerollt. Nutzer in der EU, der Schweiz und Großbritannien müssen sich noch gedulden, für sie soll das Feature bald folgen.

Nvidia-Chef: Die Vorstellung, dass KI bald alle Software und Tools zerstört, ist lächerlich

Jensen Huang erklärt mit einem Gedankenexperiment, warum KI-Agenten Software benutzen, statt sie zu ersetzen. Nvidia hat deshalb seine gesamte Rack-Architektur umgebaut.

Read full article about: Meta stärkt Agenten-Fokus mit indirekter Übernahme des KI-Startups Dreamer

Dreamer, ein KI-Startup für persönliche Software-Erstellung, schließt sich mit dem gesamten Team den Meta Superintelligence Labs an. Das gab einer der Gründer, David Singleton, auf X bekannt. Dreamer ermöglicht es Nutzern, mit einfacher Sprache individuelle KI-Agenten zu bauen, etwa für E-Mail, Kalender, Reiseplanung oder Lernhilfen. Die Beta wurde vor einem Monat veröffentlicht und wird laut Singleton von Tausenden genutzt.

Die Gründer zeigten Dreamer Mark Zuckerberg und Nat Friedman, die die Vision teilten: Milliarden Menschen sollen Software für ihre Bedürfnisse erstellen können. Dreamer lizenziert seine Technologie an Meta, wahrscheinlich um eine direkte Übernahme wegen kartellrechtlicher Bedenken zu umgehen. Letztlich dürfte Meta primär das Talent wollen.

Die Übernahmesumme ist nicht bekannt. Dreamer erhielt Ende 2024 56 Millionen Dollar bei einer Bewertung von einer halben Milliarde Dollar. Hugo Barra, einer der Gründer, leitete zuvor als Vice President die Oculus-Sparte bei Meta, bevor er das Unternehmen verließ. Nun kehrt er mit Dreamer zu Zuckerberg zurück.

Für Meta ist der Dreamer-Deal nach der möglichen Manus-Übernahme die zweite Akquisition im Bereich agentischer KI im Jahr 2025. Meta will in diesem Jahr bei KI wieder angreifen, nachdem es zuletzt zurückgefallen war.