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Read full article about: "Open Responses": OpenAI will eigene API-Struktur zum offenen Standard für die gesamte KI-Branche machen

OpenAI hat "Open Responses" angekündigt, eine offene Schnittstelle für Sprachmodelle verschiedener Anbieter. Das Projekt basiert auf OpenAIs eigener Responses-API und soll es Entwicklern ermöglichen, ihre Anwendungen einmal zu programmieren und dann mit verschiedenen KI-Modellen zu nutzen.

Bisher verwenden Anbieter wie Google, Anthropic oder Meta unterschiedliche Formate für ihre Schnittstellen, was zusätzliche Arbeit macht. Open Responses definiert ein gemeinsames Schema für Anfragen, Antworten, Streaming und Werkzeugaufrufe. Das Projekt wird unter anderem von Vercel, Hugging Face, LM Studio, Ollama und vLLM unterstützt.

Für OpenAI hat das Projekt strategische Vorteile: Etabliert sich die eigene Schnittstelle als Standard, müssen Konkurrenten sich anpassen, während bestehende OpenAI-Kunden nichts ändern müssen. Zudem signalisiert es Offenheit, ohne dass OpenAI Wettbewerbsvorteile wie Modelltechnologie preisgibt.

OpenAI macht's offiziell: ChatGPT bekommt Werbung

OpenAI kündigt Werbung in ChatGPT an – trotz früherer Bedenken von CEO Sam Altman. Die Anzeigen sollen helfen, die enorme Unternehmensbewertung von bis zu 750 Milliarden US-Dollar zu rechtfertigen. Denn ein Großteil der ChatGPT-Nutzer verwendet den Service, ohne dafür zu bezahlen.

Read full article about: Anthropic öffnet neuen KI-Agenten Claude Cowork für alle Pro-Abonnenten

Anthropic hat sein neues Feature Claude Cowork für Pro-Abonnenten freigeschaltet. Die Funktion war am Montag zunächst nur für Max-Abonnenten verfügbar. Dadurch sinken die Zugangskosten auf nun 15 Euro monatlich im Pro-Abo. Anthropic weist darauf hin, dass Pro-Nutzer schneller an ihre Nutzungsgrenzen stoßen könnten: Cowork verbraucht mehr Token als der herkömmliche Chat. Max-Abonnenten haben höhere Nutzungslimits.

Cowork bringt die agentenbasierten Fähigkeiten von Claude Code auf die Desktop-App für alltägliche Aufgaben, die nichts mit Programmieren zu tun haben. Claude soll dank Computer-Zugriff eigenständig komplexere Aufgaben erledigen. Cowork ist weiter nur für die macOS-Desktop-App verfügbar.

Seit dem Start am Montag hat Anthropic erste Verbesserungen nachgeliefert: Sitzungen lassen sich umbenennen, Verbindungen zu anderen Diensten sind stabiler, Dateivorschauen wurden verbessert und vor dem Löschen von Dateien wird jetzt eine Bestätigung verlangt.

Read full article about: Webseitenbetreiber sollen für KI-Training bezahlt werden: Cloudflare übernimmt Human Native

Cloudflare will mit der Übernahme des britischen Startups Human Native ein neues Bezahlmodell aufbauen. Das Unternehmen betreibt einen Marktplatz für KI-Trainingsdaten und wandelt Multimedia-Inhalte in strukturierte, lizenzierbare Daten um.

Der Hintergrund: KI-Crawler durchforsten das Internet massenhaft, ohne dass Webseitenbetreiber dafür bezahlt werden. Statt dass KI-Firmen Inhalte einfach abgreifen, sollen Publisher ihre Daten über einen Index bereitstellen und dafür Geld bekommen.

Cloudflare arbeitet bereits an Tools wie "AI Crawl Control" und "Pay Per Crawl", mit denen Webseitenbetreiber kontrollieren können sollen, wer ihre Inhalte für KI-Training nutzen darf. Zusammen mit Coinbase hat Cloudflare außerdem die x402 Foundation gegründet, die automatische Zahlungen zwischen Maschinen ermöglichen soll. Cloudflare betreibt eine eigene KI-Plattform und hat diese kürzlich durch die Übernahme von Replicate gestärkt.

Read full article about: Amazon, Meta, Microsoft und mehr: Wikimedia Enterprise gewinnt KI-Riesen als zahlende Kunden

Die Wikipedia hat große KI-Unternehmen als Partner gewonnen: Amazon, Meta, Microsoft, Mistral AI und Perplexity sind dem Partnerprogramm Wikimedia Enterprise beigetreten. Bereits zuvor waren Google, Ecosia und weitere Unternehmen Partner. Die Firmen nutzen die Schnittstellen von Wikimedia Enterprise, um Wikipedia-Inhalte in ihre Produkte einzubinden.

Wikipedia gilt als einer der hochwertigsten Datensätze für das Training großer Sprachmodelle. Ihre Inhalte speisen zudem die Antworten von Chatbots, Suchmaschinen und Sprachassistenten. Entsprechend sieht die Wikimedia Foundation menschlich gepflegtes Wissen im KI-Zeitalter wichtiger denn je an. Ohne finanzielle Beiträge sei das offene Wissensmodell gefährdet.

Bereits Ende Oktober beklagte Wikipedia einen Besucherschwund durch KI-Systeme, die Inhalte ausspielen, ohne Nutzer auf die Webseite zu bringen, und forderte eine faire Lizenzierung über die dafür angebotene API.

Ähnliche Fälle dürfte es in Zukunft immer häufiger geben: Chatbots saugen das WWW leer, bei einer rechtlich nach wie vor ungeklärten Lage. Nicht alle Webseiten-Betreiber werden wie die Wikipedia oder die offene CSS-Bibliothek Tailwind verlorenen Umsatz durch Partner und APIs ausgleichen können.

TranslateGemma: Google veröffentlicht offene KI-Modelle für Übersetzungen

TranslateGemma zeigt, wie Google mit gezieltem Training mehr aus kleineren Modellen herausholt: Das 12B-Modell übersetzt besser als das doppelt so große Basismodell – und läuft auf einem Consumer-Laptop. Mit der wachsenden Gemma-Familie positioniert sich Google im Wettbewerb um offene KI-Modelle.

OpenAI lehnte Rolle als exklusiver KI-Lieferant für Apple angeblich bewusst ab

OpenAI wollte angeblich nie Apples KI-Partner werden und konzentriert sich stattdessen auf eigene Hardware. Die ChatGPT-Integration auf dem iPhone wurde angeblich kaum genutzt.

Read full article about: Konter gegen China: OpenAI will US-Lieferketten für KI-Infrastruktur stärken

Was China kann, kann die USA auch: OpenAI will die heimische Produktion von KI-Hardware stärken und hat dazu eine Ausschreibung veröffentlicht. Das Unternehmen sucht Hersteller und Zulieferer für Rechenzentrumskomponenten wie Kühlung, Stromversorgung und Netzwerktechnik sowie für Unterhaltungselektronik und Robotik. KI hängt laut OpenAI nicht nur von Chips ab, sondern von einem breiten Ökosystem physischer Komponenten. Bewerbungen werden bis Juni 2026 angenommen.

Die Ankündigung folgt auf Gerüchte, dass China die Einfuhr von Nvidia-H200-Chips stark einschränkt und heimische Hersteller zwingt, Hardware mehrheitlich aus inländischer Produktion zu beziehen. Sollte China mit dieser Abkopplung erfolgreich sein, muss die USA mit Gegenmaßnahmen rechnen. Wenn einer unabhängig sein will, müssen es letztlich beide sein.

Freilich ist die Ankündigung auch eine Anbiederung an Trumps "America First"-Politik. OpenAI spricht von einer "Reindustrialisierung des Landes". OpenAI-Präsident Greg Brockman spendete 25 Millionen US-Dollar für Trumps Wahlkampf.

Read full article about: OpenAI investiert in Gehirn-Computer-Schnittstellen Start-up Merge Labs

OpenAI beteiligt sich an der Seed-Finanzierungsrunde von Merge Labs, einem Forschungslabor für Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs). Das Unternehmen will biologische und künstliche Intelligenz verbinden, um menschliche Fähigkeiten zu erweitern.

Die Firma entwickelt laut OpenAI neue Ansätze für sichere BCIs mit höherer Bandbreite durch die Kombination von Biologie, Geräten und KI. OpenAI sieht BCIs als wichtige Schnittstelle, damit Menschen natürlicher mit KI interagieren können.

Die Zusammenarbeit umfasst wissenschaftliche Grundlagenmodelle und andere Werkzeuge, um die Forschung zu beschleunigen. KI soll dabei helfen, Absichten zu interpretieren und zuverlässig mit begrenzten Signalen zu arbeiten. Merge Labs setzt auf Ultraschall-Technologie statt Elektroden wie Neuralink. Das Ziel: weniger invasive BCIs, die mit mehr Neuronen interagieren können.

Damit bestätigen sich die Gerüchte aus dem Sommer. Der Umfang von OpenAIs Beteiligung ist nicht bekannt; insgesamt sammelte das Start-up laut Bloomberg 252 Millionen US-Dollar ein. OpenAI-CEO Sam Altman ist Mitgründer von Merge Labs.

Die Investition reiht sich in OpenAIs Strategie ein, in Hardware- und Schnittstellentechnologien zu investieren. Mit der Investition tritt OpenAI in direkte Konkurrenz zu Elon Musks Neuralink, das bereits 2016 gegründet wurde.