Anzeige
Skip to content

Pentagon rollt ChatGPT aus und drängt auf KI ohne Schutzmaßnahmen auf sensiblen Netzwerken

Das Pentagon drängt führende KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und xAI, ihre KI-Werkzeuge ohne die üblichen Nutzungsbeschränkungen auf sicherheitseingestuften Militärnetzwerken bereitzustellen.

Read full article about: OpenAI nutzt angepasste ChatGPT-Version zur Jagd auf interne Whistleblower

OpenAI setzt eine spezielle Version von ChatGPT ein, um interne Informationslecks aufzuspüren. Das berichtet The Information unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Wenn ein Nachrichtenartikel über interne Vorgänge bei OpenAI erscheint, füttern Sicherheitsmitarbeiter den Text in diese ChatGPT-Version, die Zugriff auf interne Dokumente sowie Slack- und E-Mail-Nachrichten der Mitarbeiter hat.

Das System kann dann mögliche Quellen des Lecks vorschlagen, indem es Dateien oder Kommunikationskanäle identifiziert, die die veröffentlichten Informationen enthalten, und zeigt, wer darauf Zugriff hatte. Ob OpenAI mit dieser Methode tatsächlich schon jemanden überführt hat, ist nicht bekannt.

OpenAI-Ingenieure stellten kürzlich die Architektur eines internen KI-Agenten vor, der hier zum Einsatz kommen könnte: Er soll Mitarbeitern komplexe Datenanalysen in natürlicher Sprache ermöglichen und hat auch Zugang zu institutionellem Wissen in Slack-Nachrichten, Google Docs und mehr.

Read full article about: Skills und Internetzugang: OpenAI erweitert API-Möglichkeiten für autonome KI-Agenten

OpenAI erweitert seine Responses-API um neue Funktionen für langlaufende KI-Agenten. Drei Neuerungen stehen im Mittelpunkt: Erstens ermöglicht serverseitige Komprimierung mehrstündige Agenten-Sitzungen, ohne an Kontextlimits zu stoßen. Zweitens erhalten von OpenAI gehostete Container kontrollierten Internetzugang, um Bibliotheken zu installieren und Skripte auszuführen. Drittens führt OpenAI sogenannte "Skills" ein – wiederverwendbare Pakete aus Anweisungen, Skripten und Dateien, die Agenten bei Bedarf laden und ausführen können.

Skills sollen als Mittelschicht zwischen Systemprompts und Tools dienen: Statt lange Arbeitsabläufe in jeden Prompt zu packen, werden sie als versionierte Bündel gespeichert und nur bei Bedarf aktiviert. Sie lassen sich per ZIP-Datei hochladen, versionieren und über die API in gehosteten oder lokalen Containern nutzen. OpenAI empfiehlt, Skills wie kleine Kommandozeilenprogramme zu gestalten und in Produktionsumgebungen feste Versionen zu verwenden.

Read full article about: Neues ChatGPT-Update soll Antworten sachlicher und relevanter machen

ChatGPT-Modell-Updates gibt’s jetzt auch zwischen den Modell-Versionen: OpenAI hat am 10. Februar 2026 ein Update für GPT-5.2 Instant in ChatGPT und der API veröffentlicht. Laut OpenAI verbessert das Update den Stil und die Qualität der Antworten. Nutzer sollen Antworten erhalten, die sachlicher und im Ton besser an den jeweiligen Gesprächskontext angepasst sind. Außerdem liefere das Modell bei Ratgeber- und Anleitungsfragen klarere und relevantere Antworten, wobei die wichtigsten Informationen zuverlässiger an den Anfang gestellt werden.

Das Update bezieht sich konkret auf das "Instant"-Modell, also die Variante ohne Reasoning-Schritte. In der API kann es via "gpt-5.2-chat-latest" direkt angesteuert werden, in ChatGPT muss man im Modellwechsler auf "Instant" umstellen. Das Modell kommt zudem zum Einsatz, wenn der GPT-5-Router einschätzt, dass ein teureres Reasoning-Modell nicht nötig ist, oder wenn der Nutzer keine Credits mehr für die teureren Modelle hat – insbesondere in der kostenlosen ChatGPT-Version.

Read full article about: Bytedance verhandelt mit Samsung über eigenen KI-Chip und knappe Speicherchips

Bytedance verhandelt laut Reuters mit Samsung über KI-Chip-Fertigung und will sich damit auch Zugang zu knappen Speicherchips sichern.

Bytedance entwickelt unter dem Codenamen "SeedChip" einen eigenen KI-Chip für Inferenz-Aufgaben und verhandelt mit Samsung über dessen Fertigung. Das Besondere an dem Deal: Die Verhandlungen umfassen auch den Zugang zu Speicherchip-Lieferungen, die angesichts des weltweiten Ausbaus der KI-Infrastruktur außergewöhnlich knapp sind – was den Deal für Bytedance besonders attraktiv macht.

Das Unternehmen plant, bis Ende März erste Musterchips zu erhalten und in diesem Jahr mindestens 100.000 Einheiten zu produzieren, mit einer möglichen Steigerung auf bis zu 350.000 Stück. Bytedance will 2026 insgesamt über 160 Milliarden Yuan (rund 22 Milliarden Dollar) für KI-bezogene Beschaffung ausgeben – mehr als die Hälfte davon für Nvidia-Chips, einschließlich H200-Modelle, und die Entwicklung des eigenen Chips.

Bytedance-Manager Zhao Qi räumte bei einem internen Meeting im Januar ein, dass die KI-Modelle des Unternehmens „hinter den globalen Spitzenreitern wie OpenAI zurückliegen", sagte aber weitere Unterstützung für die KI-Entwicklung zu. Bytedance selbst dementiert das Chip-Projekt gegenüber Reuters – eine Sprecherin bezeichnete die Informationen als „unzutreffend", ohne dies näher zu erläutern.

Read full article about: Anthropics KI-Assistent Cowork ist jetzt auch für Windows-Nutzer verfügbar

Anthropics KI-Assistent Cowork ist nach macOS jetzt auch für Windows verfügbar. Laut dem offiziellen Claude-Account auf X bietet die Windows-Version den vollen Funktionsumfang der MacOS-Version: Dateizugriff, mehrstufige Aufgabenausführung, Plugins und MCP-Konnektoren (Schnittstellen zur Anbindung externer Dienste). Zusätzlich können Nutzer nun globale und ordnerspezifische Anweisungen festlegen, die Claude in jede Sitzung übernimmt.

Cowork auf Windows befindet sich in der Research Preview, einer frühen Testphase. Die Funktion steht allen zahlenden Claude-Abonnenten unter claude.com/cowork zur Verfügung.

Wer das System installiert und ihm Zugriff auf eigene Dateien und insbesondere datenschutzrelevante oder private Daten gibt, sollte sich der Cybersecurity-Risiken bewusst sein: Generative KI kann unter anderem durch sogenannte gegnerische Prompts (Prompt Injections) leicht gehackt werden. So geschah es auch Cowork kurze Zeit nach dem Launch.