Meta stoppt weltweit den Zugang zu KI-Charakteren für Jugendliche. Ab den "kommenden Wochen" können Teenager die KI-Charaktere in Metas Apps nicht mehr nutzen, bis eine überarbeitete Version fertig ist. Die Sperre betrifft alle Nutzer, die ein jugendliches Geburtsdatum angegeben haben, sowie Personen, die sich als Erwachsene ausgeben, aber von Metas Alterserkennungstechnologie als Minderjährige eingestuft werden.
Metas KI-Assistent bleibt für Jugendliche weiterhin verfügbar, mit laut Meta altersgerechten Schutzmaßnahmen. Das Unternehmen arbeitet an neuen Werkzeugen, die Eltern mehr Einblick und Kontrolle über die KI-Nutzung ihrer Kinder geben sollen. Sobald diese verfügbar sind, sollen sie für die neue Version der KI-Charaktere gelten.
Meta hatte bereits im Sommer 2025 auf Enthüllungen rund um problematische Chatbot-Interaktionen mit Minderjährigen reagiert. Ein internes Dokument zeigte, dass Metas KI-Chatbots laut Richtlinien romantische oder "sinnliche" Gespräche mit Minderjährigen führen durften. Daraufhin kündigte Meta an, dass Chatbots keine Gespräche mit Teenagern mehr über sensible Themen führen dürfen.
Es gibt ein neues bestes Mathemodell. OpenAIs GPT-5.2 Pro hat einen Rekord auf dem besonders anspruchsvollen FrontierMath-Benchmark aufgestellt, wie Epoch AI getestet hat. Das Modell erreichte 31 Prozent auf der schwierigsten Stufe (Tier 4), ein deutlicher Sprung gegenüber dem bisherigen Höchstwert von 19 Prozent durch Gemini 3 Pro. Epoch AI testete das Modell manuell über die ChatGPT-Webseite, da es API-Probleme gab.
GPT-5.2 Pro erreicht 31 Prozent auf FrontierMath Tier 4, deutlich vor Gemini 3 Pro (19 Prozent) und GPT-5.2 xhigh (17 Prozent). | Bild: Epoch AI
Von 48 Aufgaben löste GPT-5.2 Pro 15, darunter vier, die zuvor noch kein Modell geschafft hatte. Mehrere Mathematiker bewerteten die Lösungen überwiegend positiv, kritisierten aber teils mangelnde Präzision in den Begründungen.
Google Photos erhält in den USA eine neue KI-Funktion namens "Me Meme". Damit können Nutzer aus eigenen Fotos personalisierte Memes erstellen. Nutzer wählen eine Vorlage aus vorgegebenen Optionen oder laden ein eigenes Bild hoch. Dann fügen sie ein Foto von sich hinzu. Die generative KI von Google erstellt daraus ein Meme, das gespeichert oder auf anderen Plattformen geteilt werden kann.
Die Funktion ist in der Google-Photos-App unter "Create" zu finden. Wann "Me Meme" außerhalb der USA verfügbar sein wird, hat Google nicht mitgeteilt. Weitere Informationen gibt es auf der Google-Support-Seite.
Ein unter dem Pseudonym "roon" bekannter OpenAI-Entwickler hat eine interessante Prognose für die Zukunft der Software-Entwicklung: Viele Entwickler in Softwareunternehmen würden bald offen zugeben, dass sie den Code, den sie einreichen, nicht mehr vollständig verstehen. Das werde früher oder später zu Systemausfällen führen, die schwerer zu finden und zu beheben seien als üblich – am Ende aber dennoch behoben würden. Er selbst schreibe keinen Code mehr von Hand.
Die Aussage berührt eine offene Debatte: Ist KI-gestütztes Programmieren ein großer Wandel der Programmierarbeit oder eine riskante Sollbruchstelle? Befürworter sehen darin eine immense Produktivitätssteigerung, Kritiker warnen vor Abhängigkeiten und schwer auffindbaren Fehlern.
Dieser Widerspruch zeigt sich unmittelbar in einer Entwicklerumfrage aus dem Sommer 2025: Nur 33 Prozent der Entwickler:innen halten die KI-Ergebnisse für zuverlässig, während gleichzeitig 84 Prozent KI-Tools nutzen oder es planen. Wie so häufig bei derart kontrovers geführten Debatten dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen.
Google Deepmind auf Einkaufstour: Tech-Konzern schließt Deals mit gleich drei KI-Start-ups ab
Googles KI-Einkaufstour zeigt, wie der Konzern seine Marktmacht ausbaut: Statt Start-ups komplett zu kaufen und Kartellwächter auf den Plan zu rufen, holt man sich einfach die besten Köpfe, lizenziert die Technologie und schließt strategische Partnerschaften mit ehemaligen Angestellten.
Anthropic muss Einstellungstests immer wieder neu gestalten, weil Claude sie löst
Das KI-Unternehmen Anthropic kämpft mit einem ungewöhnlichen Problem: Das Recruiting-Team muss ständig neue Take-Home-Tests entwicklen, weil die eigenen Modelle menschliche Bewerber abhängen.
Google verbindet Gmail und Google Photos mit seiner KI-Suche. Abonnenten von Google AI Pro und Ultra in den USA können dafür ihre E-Mails und Fotos für personalisierte Suchergebnisse freigeben.
Das System liest dann etwa Hotelbestätigungen oder analysiert Urlaubsfotos, um passende Restaurants oder Aktivitäten vorzuschlagen. Beim Shopping berücksichtigt die Suche gekaufte Marken und Reisedaten.
Die Funktion namens "Personal Intelligence", die bereits in Gemini verfügbar ist, nutzt das KI-Modell Gemini 3 und ist freiwillig aktivierbar. Google räumt ein, dass das System Fehler machen und falsche Zusammenhänge herstellen kann. Nutzer sollen fehlerhafte Empfehlungen korrigieren können. Workspace-Geschäfts- und Bildungskonten sind komplett ausgeschlossen.