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Read full article about: OpenAIs API-Geschäft legt in einem Monat über eine Milliarde Dollar an jährlich wiederkehrendem Umsatz zu

OpenAIs API-Geschäft wächst laut CEO Sam Altman rasant. Allein im letzten Monat kamen über eine Milliarde Dollar an jährlich wiederkehrendem Umsatz hinzu.

OpenAI erzielte Ende 2025 einen ARR von über 20 Milliarden Dollar – nach 6 Milliarden 2024 und 2 Milliarden 2023. ARR ("Annual Recurring Revenue") ist der hochgerechnete Jahreswert der wiederkehrenden Umsätze aus laufenden Abos/Verträgen (Run-Rate), typischerweise ohne einmalige Einnahmen.

Der von Altman auf X gemeldete API-Zuwachs von rund einer Milliarde Dollar ARR in einem einzigen Monat entspricht damit ungefähr fünf Prozent des gesamten ARR. Wichtig: Das ist kein Umsatzanteil, sondern zusätzliches Wachstum – wie viel vom ARR insgesamt auf API-Kunden entfällt, lässt sich daraus nicht ableiten.

Demgegenüber stehen Verpflichtungen von rund 1,4 Billionen Dollar für Rechenleistung in den kommenden Jahren. Das Unternehmen bereitet daher auch Werbung in ChatGPT vor, obwohl Altman Werbung noch vor zwei Jahren als "letzten Ausweg" bezeichnete: "Werbung plus KI ist irgendwie besonders beunruhigend für mich", sagte er im Mai 2024 bei einer Veranstaltung in Harvard. Zunächst sollen die Anzeigen für kostenlose und das neue ChatGPT-Go-Abonnement starten.

Read full article about: Meta Superintelligence Labs hat erste interne KI-Modelle fertiggestellt

Metas neues KI-Team "Meta Superintelligence Labs" hat diesen Monat intern die ersten wichtigen KI-Modelle fertiggestellt. Das sagte Chief Technology Officer Andrew Bosworth am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber Reuters. Die Modelle seien "sehr gut", obwohl das Team erst seit etwa sechs Monaten arbeite. Bosworth nannte keine Details zu den Modellen. Medienberichten zufolge arbeitet Meta an einem Text-Modell mit dem Codenamen "Avocado" und einem Bild- und Video-Modell namens "Mango". Nach der Kritik an Metas Llama-4-Modell hatte CEO Mark Zuckerberg die KI-Führung umstrukturiert und ein neues Labor gegründet. Bosworth bezeichnete 2025 als "enorm chaotisches Jahr" für den Aufbau der neuen Infrastruktur.

Zur KI-Entwicklung insgesamt sagte Bosworth bei einer Axios-Veranstaltung, dass bei alltäglichen Anfragen die Verbesserungen zwischen Modellgenerationen wie GPT-4 zu GPT-5 abnehmen. Spezialisierte Anwendungen wie Rechts- oder Gesundheitsanalysen und Personalisierung würden jedoch weiterhin deutlich besser. Die hohen Brancheninvestitionen in KI sieht er daher langfristig als gerechtfertigt an.

Read full article about: Ollama generiert jetzt KI-Bilder lokal auf dem Mac

Ollama, die Software zum lokalen Ausführen von KI-Modellen, ermöglicht ab sofort Bildgenerierung auf macOS. Die Funktion ist noch experimentell und Unterstützung für die Funktion unter Windows und Linux sollen folgen. Zum Start stehen zwei Modelle zur Verfügung: Z-Image Turbo von Alibabas Tongyi Lab ist ein 6-Milliarden-Parameter-Modell, das fotorealistische Bilder erzeugt und Text in Englisch und Chinesisch darstellen kann. Das kürzlich vorgestellte Flux 2 Klein von Black Forest Labs ist das bisher schnellste Bildmodell des deutschen Unternehmens und kommt in 4B- und 9B-Varianten.

Terminal-Fenster zeigt Ollama-Prompt für eine Katze mit "Hello"-Schild und das generierte KI-Bild im Interface.
Terminals wie Ghostty oder iTerm2 zeigen Vorschauen direkt an.

Das 4B-Modell von Flux 2 Klein läuft auf handelsüblichen Grafikkarten mit mindestens 13 GB VRAM, etwa einer Nvidia RTX 3090 oder 4070. Die kleinere Version ist kommerziell nutzbar, die größere unterliegt einer nicht-kommerziellen Lizenz. Generierte Bilder werden direkt im aktuellen Verzeichnis gespeichert, und Nutzer können Bildgröße, Schrittanzahl und Seed-Werte anpassen. Geplant sind weitere Modelle und Bildbearbeitungsfunktionen.

OpenAI bepreist ChatGPT-Anzeigen vorerst nach Impressionen statt nach Klicks

OpenAI hat begonnen, dutzenden Werbetreibenden Anzeigenplätze in ChatGPT anzubieten. Anders als bei Google oder Amazon setzt das Unternehmen zunächst auf Abrechnung nach Aufrufen statt nach Klicks.

Programmierte Loyalität: Grok zieht seinen Chef der Friedensikone Gandhi vor

Eine neue interaktive Demo der Non-Profit-Organisation CivAI zeigt, wie unterschiedlich KI-Modelle auf ethische und politische Fragen antworten. Und wieso Grok Elon Musk mehr mag als Mahatma Ghandi.

Read full article about: OpenAI führt automatische Alterserkennung für Jugendschutz in ChatGPT ein

OpenAI führt eine Alterserkennung für ChatGPT ein, um festzustellen, ob ein Konto wahrscheinlich einem Minderjährigen gehört. Das KI-Modell analysiert Verhaltensmuster wie Nutzungszeiten, Kontodauer und das angegebene Alter. Wird ein Nutzer als unter 18 eingestuft, aktiviert ChatGPT automatisch zusätzliche Schutzmaßnahmen. Diese blockieren etwa grafische Gewalt, sexuelle Rollenspiele, Darstellungen von Selbstverletzung oder Inhalte zu extremen Schönheitsidealen.

OpenAI hatte zuvor angekündigt, ChatGPT für einige dieser Inhalte für Erwachsene zu öffnen; die Altersverifikation dürfte ein Schritt dorthin sein. Zudem gab es Fälle, in denen Teenager in eine gefährliche Abhängigkeit von KI-Chatbots gerieten – mit teils tödlichen Folgen.

Erwachsene, die fälschlicherweise als minderjährig eingestuft werden, können ihr Alter per Selfie über den Dienst Persona bestätigen. Eltern erhalten zusätzliche Kontrollfunktionen wie Ruhezeiten oder Benachrichtigungen bei Anzeichen akuter Belastung. In der EU soll die Funktion in den kommenden Wochen starten, um regionale Anforderungen zu berücksichtigen. Weitere Informationen bietet OpenAI auf seiner Hilfeseite.

Vier Jahre Krieg, Millionen Stunden Drohnenmaterial: Ukraine teilt Daten für KI-Training

Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov kündigt ein System an, mit dem Verbündete ihre KI-Modelle auf ukrainischen Kriegsdaten trainieren können. Die Daten sollen als Verhandlungshebel dienen.

Read full article about: Google Gemini: API-Anfragen verdoppeln sich in fünf Monaten

Googles Geschäft mit dem Zugang zu seinen Gemini-KI-Modellen wächst stark. Die Anfragen an die Gemini-Programmierschnittstelle (API) stiegen laut The Information von etwa 35 Milliarden im März auf rund 85 Milliarden im August; mehr als eine Verdopplung. Der Anstieg begann nach der Veröffentlichung von Gemini 2.5 im Frühjahr, das von Entwicklern positiv aufgenommen wurde. Gemini 2.5 sei mit Bezug auf die Betriebskosten sogar profitabel. Google will die Ergebnisse bei den Quartalszahlen am 4. Februar präsentieren.

Gemini Enterprise hat laut Google inzwischen acht Millionen Abonnenten bei 1.500 Unternehmen sowie über eine Million Abonnenten, die sich online registriert haben. Die Kundenbewertungen sind gemischt. Einige Nutzer loben die Anbindung an Unternehmensdaten und nutzen es für Recherche und Dokumente. Interne Umfragen bei einer Beratungsfirma zeigen 83 Prozent Zufriedenheit. Andere berichten, das Produkt sei gut für einfache Fragen, aber schwach bei spezifischen Aufgaben und beim Erstellen eigener Anwendungen.