Anzeige
Skip to content
Read full article about: Bytedance verhandelt mit Samsung über eigenen KI-Chip und knappe Speicherchips

Bytedance verhandelt laut Reuters mit Samsung über KI-Chip-Fertigung und will sich damit auch Zugang zu knappen Speicherchips sichern.

Bytedance entwickelt unter dem Codenamen "SeedChip" einen eigenen KI-Chip für Inferenz-Aufgaben und verhandelt mit Samsung über dessen Fertigung. Das Besondere an dem Deal: Die Verhandlungen umfassen auch den Zugang zu Speicherchip-Lieferungen, die angesichts des weltweiten Ausbaus der KI-Infrastruktur außergewöhnlich knapp sind – was den Deal für Bytedance besonders attraktiv macht.

Das Unternehmen plant, bis Ende März erste Musterchips zu erhalten und in diesem Jahr mindestens 100.000 Einheiten zu produzieren, mit einer möglichen Steigerung auf bis zu 350.000 Stück. Bytedance will 2026 insgesamt über 160 Milliarden Yuan (rund 22 Milliarden Dollar) für KI-bezogene Beschaffung ausgeben – mehr als die Hälfte davon für Nvidia-Chips, einschließlich H200-Modelle, und die Entwicklung des eigenen Chips.

Bytedance-Manager Zhao Qi räumte bei einem internen Meeting im Januar ein, dass die KI-Modelle des Unternehmens „hinter den globalen Spitzenreitern wie OpenAI zurückliegen", sagte aber weitere Unterstützung für die KI-Entwicklung zu. Bytedance selbst dementiert das Chip-Projekt gegenüber Reuters – eine Sprecherin bezeichnete die Informationen als „unzutreffend", ohne dies näher zu erläutern.

Read full article about: Anthropics KI-Assistent Cowork ist jetzt auch für Windows-Nutzer verfügbar

Anthropics KI-Assistent Cowork ist nach macOS jetzt auch für Windows verfügbar. Laut dem offiziellen Claude-Account auf X bietet die Windows-Version den vollen Funktionsumfang der MacOS-Version: Dateizugriff, mehrstufige Aufgabenausführung, Plugins und MCP-Konnektoren (Schnittstellen zur Anbindung externer Dienste). Zusätzlich können Nutzer nun globale und ordnerspezifische Anweisungen festlegen, die Claude in jede Sitzung übernimmt.

Cowork auf Windows befindet sich in der Research Preview, einer frühen Testphase. Die Funktion steht allen zahlenden Claude-Abonnenten unter claude.com/cowork zur Verfügung.

Wer das System installiert und ihm Zugriff auf eigene Dateien und insbesondere datenschutzrelevante oder private Daten gibt, sollte sich der Cybersecurity-Risiken bewusst sein: Generative KI kann unter anderem durch sogenannte gegnerische Prompts (Prompt Injections) leicht gehackt werden. So geschah es auch Cowork kurze Zeit nach dem Launch.

Elon Musks KI-Unternehmen xAI verliert die Hälfte seiner Mitgründer

Innerhalb kurzer Zeit verliert Elon Musks KI-Startup xAI die Hälfte seiner Gründer. Sie alle loben das Team, die Zukunftsaussichten und bedanken sich bei Musk. Warum gehen sie trotzdem?

Read full article about: Deep Research in ChatGPT bekomt großes GPT-5-Update

OpenAI hat Deep Research in ChatGPT verbessert. Die Funktion wird ab sofort mit dem neuen Modell GPT-5.2 betrieben, wie OpenAI auf X mitteilte. Neu ist, dass Nutzer Apps in ChatGPT anbinden und, das könnte sehr nützlich sein, gezielt bestimmte Webseiten durchsuchen können. Außerdem lässt sich der Fortschritt der Recherche in Echtzeit verfolgen, mit Rückfragen unterbrechen oder um neue Quellen ergänzen. Ergebnisse können nun als Vollbildberichte angezeigt werden.

Bisher lief das 2025 eingeführte Deep Research auf Basis von o3- und o4-mini-Modellen. Deep Research gilt als erster "KI-Agent" in ChatGPT, da das System anhand der Nutzeranfrage eigenständig mehrstufige Websuchen startet, bevor es antwortet. Allerdings schützt auch die Websuche nicht vor Fehlern generativer KI und je länger die erzeugten Texte, desto höher das Fehlerrisiko. Gezielte Suchanfragen mit Reasoning-Modellen sind im Alltag oft zuverlässiger.

Generell gilt, dass Websuche die Halluzinationsraten zwar deutlich reduziert, aber nicht beseitigt. Mehr Tipps, wie man KI-Halluzinationen reduzieren kann, gibt es bei heise KI Pro.

Read full article about: Pony AI und Toyota starten Serienproduktion von selbstfahrenden Elektro-Taxis in China

Der chinesische Robotaxi-Betreiber Pony AI hat gemeinsam mit Toyota die kommerzielle Produktion eines selbstfahrenden Elektroautos gestartet. Das erste von 1.000 vollelektrischen und autonomen Toyota bZ4X-Kompakt-SUVs ist in einem Gemeinschaftswerk von Toyota und der Guangzhou Automobile Group vom Band gelaufen. Die Fahrzeuge sollen Pony AIs Ziel unterstützen, seine Robotaxi-Flotte bis Jahresende auf über 3.000 Autos auszubauen. Der bZ4X ist eines von drei Modellen, die Pony AI mit seiner neuesten Software für autonomes Fahren in großen chinesischen Städten einsetzt.

Die Fahrzeuge nutzen Pony AIs autonomes Fahrsystem der Stufe SAE Level 4. Das heißt: Das Auto fährt in bestimmten Gebieten komplett selbstständig, ohne dass ein Mensch am Steuer sitzen muss. Ein Fahrer muss weder das Lenkrad halten noch die Straße beobachten. Allerdings gibt es noch Einschränkungen, etwa bei Einsatzgebiet oder Wetter.

Obwohl die Technik fahrerloses Fahren ermöglicht, braucht es noch menschliche Unterstützung – derzeit kommt eine Person auf 30 Fahrzeuge, die bei Problemen eingreifen können soll.

Pony AI konkurriert mit chinesischen Robotaxi-Firmen wie Baidu und WeRide.

Read full article about: OpenAI startet Testphase für Werbung in ChatGPT

OpenAI startet in den USA mit ChatGPT-Werbung. Der Test gilt für eingeloggte erwachsene Nutzer der kostenlosen und der "Go"-Stufe. Plus, Pro, Business, Enterprise und Education bleiben werbefrei. Alternativ kann man auch im Free-Tarif auf Werbung verzichten, erhält dann aber weniger tägliche Nachrichten.

OpenAI begründet den Schritt mit hohen Infrastrukturkosten. Werbung beeinflusse die Antworten nicht, Gespräche blieben privat. Welche Anzeige erscheint, hängt vom Gesprächsthema, früheren Chats und Interaktionen ab.

Unter-18-Jährige sehen keine Werbung, ebenso wenig werden Anzeigen bei sensiblen Themen wie Gesundheit oder Politik angezeigt. Nutzer können Anzeigen ausblenden, Werbedaten löschen und Personalisierung anpassen. Werbetreibende erhalten zusammengefasste Statistiken zu ihrer Werbung, keinen Zugang zu Chats oder persönlichen Daten.

Was immer gelten wird: Die Antworten von ChatGPT bleiben unabhängig und unvoreingenommen, Gespräche bleiben privat und die Nutzer behalten die volle Kontrolle über ihr Erlebnis.

Werbung in Chatbots ist umstritten, da die Manipulationsgefahr höher ist als bei Suchmaschinen. OpenAI betont daher, Werbung klar getrennt vom Inhalt darzustellen. Langfristig plant das Unternehmen weitere Werbeformate.

Read full article about: Neues ChatGPT-Modell soll diese Woche erscheinen

OpenAI-Chef Sam Altman hat Mitarbeitern in einer internen Slack-Nachricht mitgeteilt, dass ChatGPT wieder mehr als zehn Prozent monatlich wächst, berichtet CNBC. Die letzte offizielle Angabe sind 800 Millionen wöchentliche Nutzer aus dem Januar 2026.

Außerdem soll diese Woche ein aktualisiertes Chat-Modell für ChatGPT veröffentlicht werden; womöglich handelt es sich um die Chat-Variante des GPT-5.3-Modells, das letzte Woche als Coding-Version Codex erschien. Das Modell schneidet in agentischen Coding-Benchmarks besonders gut ab und ist laut OpenAI 25 Prozent schneller.

Das Coding-Produkt Codex sei innerhalb einer Woche um rund 50 Prozent gewachsen, so Altman, der das Wachstum als "Wahnsinn" bezeichnet. Es konkurriert direkt mit Anthropics Erfolgsprodukt Claude Code. Speziell die neue Desktop-App von Codex dürfte von OpenAI Schritt für Schritt auch für Anwendungsfälle über Code hinaus ausgebaut werden, ähnlich wie Anthropics Cowork.