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Read full article about: Ein Kinderbuch zeigt das Dilemma der kommerziellen Nutzung von KI-Bild-Generatoren 

Der Unternehmer Niels Hoven veröffentlichte ein Alphabetbuch mit fast 1000 KI-Illustrationen – aus seiner Sicht zu aufwendig für menschliche Künstler. Bei etwa zwei Stunden pro Bild hätte die Produktion rund 50.000 Dollar gekostet. In sozialen Medien und Amazon-Kommentaren gab es für diese Entscheidung Kritik.

Der Streit um KI-Bildgeneratoren, ausgedrückt in einem Screenshot. Laut jüngster Rechtsprechung aus UK ist KI-Datentraining keine Copyright-Verletzung. | via X

Hoven verteidigt sich: Ohne KI hätte das Hardcover rund 200 Dollar kosten müssen. Dank generativer KI könne das Buch als kostenloses PDF erscheinen und für 30 Dollar als Hardcover verkauft werden. Laut Hoven gehe der gesamte Betrag an Amazon für Druck und Versand, er selbst verdiene daran nichts. Das Buch sei ohne KI nicht möglich gewesen und solle Kindern beim Lesenlernen helfen. Zur Wahrheit gehört auch, dass es Werbung für sein Unternehmen ist, das eine entsprechende Lern-App vertreibt.

Tech-Konzerne nehmen für KI-Ausbau Rekordschulden auf

Technologiekonzerne wie Google, Meta, Microsoft und Amazon geben aktuell enorme Summen für den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur aus. Die Bank of England warnt: „Das ist ein sich schnell entwickelndes Thema, und die Zukunft ist äußerst ungewiss“, schrieb die Bank Ende Oktober.

"Teen Safety Blueprint": OpenAI führt Jugendschutz-Regeln ein

OpenAI will mit einem „Teen Safety Blueprint“ festlegen, wie KI-Systeme Jugendliche besser schützen sollen. Die neuen Regeln kommen, nachdem ChatGPT in mehreren Fällen psychisch belastete Nutzer nicht ausreichend geschützt haben soll.

US-Regierung blockiert Nvidias China-Chip, CEO warnt vor chinesischer KI-Dominanz

Die US-Regierung will den Verkauf eines neuen, abgespeckten KI-Chips von Nvidia nach China unterbinden. CEO Jensen Huang reagiert mit einer scharfen Warnung: China werde das KI-Rennen dank geringerer Hürden gewinnen und die USA überholen.

Gerichtsurteil: KI-Bildgenerator "Stable Diffusion" ist keine "rechtsverletzende Kopie"

Der High Court in London hat die zentrale Urheberrechtsklage von Getty Images gegen Stability AI abgewiesen. Interessant ist das Urteil insbesondere wegen der klaren Feststellung zur sekundären Urheberrechtsverletzung.

Read full article about: KI-Rechenzentren könnten bald so viel Strom verbrauchen wie ein Drittel aller US-Haushalte

Laut Barclays sollen KI-Rechenzentren großer Tech-Konzerne wie OpenAI, Meta und Amazon bis zu 46 Gigawatt Leistung benötigen. Das sei genug Strom für rund 44 Millionen US-Haushalte - oder etwa ein Drittel aller US-Haushalte. Die Kosten für alle angekündigten Projekte belaufen sich demnach auf 2,5 Billionen Dollar.

Dieser Ausbau belastet die Stromnetze: Nvidia, Microsoft und OpenAI warnen bereits vor Instabilitäten durch schnelle Lastwechsel. Teilweise sollen Energieanlagen wie Solarkraftwerke und Gasspeicher direkt integriert werden. OpenAI hat die US-Regierung aufgefordert, jährlich 100 Gigawatt Strom neu bereitzustellen. Ob all diese Projekte tatsächlich umgesetzt werden, ist unklar. Barclays betont, dass die Abgrenzung zwischen realen und spekulativen Vorhaben schwierig bleibt.

Microsoft investiert fast 8 Milliarden Dollar in KI- und Cloud-Infrastruktur in den Emiraten

Microsoft baut seine Präsenz im Nahen Osten weiter aus. Bis 2029 will der Konzern Milliarden in Rechenzentren, Chips und Fachkräfte in den Vereinigten Arabischen Emiraten investieren – trotz geopolitischer Spannungen.

Trump-Regierung torpediert Nvidias Pläne für KI-Chip-Exporte nach China

Kurz vor einem Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping verhinderten hochrangige Berater eine mögliche Lockerung der Exportbeschränkungen für Nvidias neueste KI-Chips. CEO Jensen Huang hatte sich intensiv für den Zugang zum chinesischen Markt eingesetzt.

OpenAIs und Microsofts AGI-Theater steckt voller Widersprüche

Vergangene Woche haben Microsoft und OpenAI angekündigt, selbst festlegen zu wollen, wann sogenannte AGI (Artificial General Intelligence) erreicht ist, und anschließend ein Expertengremium einzuberufen, das diesen Zustand bestätigt.

Dass AGI in der Ankündigung beider Unternehmen derart viel Bedeutung beigemessen wird, wirkt absurd, wenn man die früheren Aussagen der Firmenchefs berücksichtigt.