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Read full article about: MEMORY.md: Claude Code merkt sich jetzt Vorlieben und wendet sie automatisch an

Claude Code kann sich ab sofort selbstständig Notizen machen und Gelerntes innerhalb eines Projekts über Sitzungen hinweg abrufen, etwa Debugging-Muster, Projektkontext und bevorzugte Arbeitsweisen. Bisher mussten Nutzer solche Informationen manuell bzw. per /init in CLAUDE.md-Dateien festhalten. Die neue Auto-Memory-Funktion ergänzt das: Claude legt pro Projekt eigenständig eine MEMORY.md-Datei an, in der es Erkenntnisse festhält und in späteren Sitzungen desselben Projekts automatisch wieder abruft. Wer zum Beispiel in einem Projekt auf ein kniffliges Debugging-Problem stößt, muss die Lösung nicht erneut erklären. Nutzer können Claude auch direkt auffordern, bestimmte Informationen zu speichern. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und lässt sich per /memory, Einstellungsdatei oder Umgebungsvariable deaktivieren.

Kürzlich hat Claude Code noch ein weiteres großes Update bekommen: Eine lokal laufende Sitzung lässt sich jetzt von unterwegs per Smartphone, Tablet oder Browser über claude.ai/code weiterführen, ohne dass Daten in die Cloud wandern.

Read full article about: Anthropics KI-Assistent Claude erledigt mit Cowork jetzt Aufgaben automatisch nach Zeitplan

Anthropics KI-Assistent Claude bekommt in seiner Desktop-Anwendung Cowork neue Funktionen. Nutzer können nun geplante Aufgaben einrichten, die Claude automatisch zu festgelegten Zeiten ausführt, etwa ein morgendliches Briefing, wöchentliche Tabellen-Updates oder Freitags-Präsentationen für das Team.

Ergänzend verweist Anthropic auf die bereits verfügbaren Plugins, die Cowork Fachwissen in bestimmten Bereichen wie Design, Technik oder Recht verleihen. Eine Übersicht der verfügbaren Plugins gibt es hier. Außerdem gibt es einen neuen "Customize"-Bereich in der Seitenleiste von Cowork, über den sich Plugins, Fähigkeiten und Verbindungen zentral verwalten lassen.

Cowork ist als Forschungsvorschau für macOS und Windows verfügbar und steht allen zahlenden Claude-Abonnenten offen. Wie bei allen agentischen KI-Systemen, die anfällig sind für Cybersecurity-Probleme, empfiehlt es sich, genau zu prüfen, auf welche Bereiche des eigenen Computers man der Software Zugriff gewährt.

Read full article about: Anthropic kauft Startup Vercept, um Claudes Computersteuerung zu verbessern

Anthropic übernimmt das KI-Startup Vercept, um die Computernutzungsfähigkeiten seines KI-Modells Claude zu verbessern. Vercept entwickelte KI, die direkt auf dem Computer des Nutzers arbeitet, Bildschirminhalte versteht und Aufgaben ausführt. Die Gründer Kiana Ehsani, Luca Weihs und Ross Girshick wechseln mit ihrem Team zu Anthropic, die Übernahmesumme ist nicht bekannt.

Laut Anthropic löst Vercept schwierige Wahrnehmungs- und Interaktionsprobleme, die für die Computernutzung durch KI zentral sind. Gemeint ist damit, dass ein KI-Modell Screenshots oder Videos von für Menschen gemachten Oberflächen auswerten und bedienen kann, ohne dafür eine spezielle Programmierschnittstelle (API) zu benötigen.

Vercept wird sein eigenes Desktop-KI-Agenten-Produkt "Vy" in den kommenden Wochen einstellen. Anthropic dürfte insbesondere am Oberflächenerkennungsmodell "VyUI" interessiert sein, das angeblich in Vergleichstests besser abschnitt als vergleichbare OpenAI-Technologie.

Benchmark (UI element identification / grounding) VyUI accuracy OpenAI model
ScreenSpot v1 92% 18.3%
ScreenSpot v2 94.7% 87.9%
GroundUI Web 84.8% 82.3%

Claude kann bereits mehrstufige Aufgaben in laufenden Anwendungen erledigen: Mit dem kürzlich veröffentlichten Modell Sonnet 4.6 erreicht Claude auf dem OSWorld-Vergleichstest 72,5 Prozent, der genau diese Fähigkeit misst, gegenüber weniger als 15 Prozent Ende 2024. Das Vercept-Team soll diese Fähigkeit weiter steigern.

Read full article about: KI-Entwickler Andrej Karpathy: "Coding hat sich seit Dezember 2025 grundlegend verändert"

Andrej Karpathy, ehemaliger KI-Entwickler von Tesla und OpenAI, bestätigt seine Aussage, dass sich Programmieren durch KI-Agenten in den vergangenen zwei Monaten grundlegend verändert hat. Laut Karpathy funktionierten KI-Agenten vor Dezember 2026 kaum, seitdem aber schon – dank höherer Modellqualität und Ausdauer bei langen Aufgaben.

Als Beispiel beschreibt er, wie ein KI-Agent an einem Wochenende selbstständig ein Video-Analyse-Dashboard einrichtete: Er gab die Aufgabe in Englisch ein, der Agent arbeitete 30 Minuten, löste Probleme eigenständig und lieferte ein fertiges Ergebnis. Vor drei Monaten wäre das noch ein ganzes Wochenendprojekt gewesen.

Programmieren wird dadurch unkenntlich. Man tippt keinen Computercode mehr in einen Editor, so wie es seit der Erfindung des Computers war – diese Ära ist vorbei. Man startet KI-Agenten, gibt ihnen Aufgaben auf Englisch und verwaltet und überprüft ihre Arbeit parallel.

Karpathy via X

Karpathy betont aber: Die Systeme seien nicht perfekt und benötigten weiterhin menschliche Richtungsvorgaben, Urteilsvermögen und Kontrolle.

Karpathys Einordnung ist interessant, denn noch im Oktober 2025 bezeichnete er den Hype um KI-Agenten als übertrieben: Die Produkte seien lange nicht marktreif. Diese Meinung änderte er grundlegend nach den Veröffentlichungen von Opus 4.5 und Codex 5.2 im Winter.

Read full article about: Perplexity "Computer" bündelt verschiedene agentische KI-Modelle für komplexe Arbeitsabläufe

Perplexity hat eine neue Chat-Oberfläche gelauncht, die die agentischen Fähigkeiten aktueller KI-Modelle besser zum Einsatz bringen soll. Das neue Produkt "Perplexity Computer" bündelt die Fähigkeiten verschiedener KI-Modelle in einem System. Ähnlich wie Claude Cowork, aber im Browser und mit Zugriff auf Modelle verschiedener Hersteller, soll es ganze Arbeitsabläufe eigenständig ausführen.

Nutzer beschreiben ein gewünschtes Ergebnis, das System zerlegt es in Aufgaben und erstellt Unter-Agenten für Webrecherche, Dokumentenerstellung, Datenverarbeitung oder API-Aufrufe. Perplexity begründet den Ansatz damit, dass sich KI-Modelle entgegen der gängigen Meinung nicht angleichen, sondern zunehmend spezialisieren. Jedes Spitzenmodell sei bei anderen Aufgaben am besten, weshalb ein vollständiger Arbeitsablauf Zugriff auf alle Modelle benötige.

Als Kern-Modell nutzt Perplexity Computer Opus 4.6, ergänzt durch Gemini, Grok, ChatGPT 5.2, Nano Banana für Bilder und Veo 3.1 für Video. Jede Aufgabe läuft laut Perplexity in einer eigenen, abgesicherten Umgebung mit Browser, Dateisystem und Tool-Anbindungen. Perplexity Computer ist im Max-Plan für 200 US-Dollar monatlich verfügbar.

Read full article about: Google relaunched sein KI-Kreativstudio Flow mit neuen Funktionen und Integrationen

Google hat sein KI-Kreativstudio Flow gerelauncht und ausgebaut. Nun werden die bisherigen Bildgeneratoren Whisk und ImageFX direkt in Flow integriert; ab März können Nutzer ihre bestehenden Projekte und Dateien übertragen. Herzstück ist Googles Bildmodell Nano Banana, mit dem sich Bilder erzeugen und direkt als Grundlage für Videos mit Veo nutzen lassen.

Neu sind außerdem ein Lasso-Werkzeug zum gezielten Bearbeiten von Bildbereichen per Texteingabe, eine flexible Medienverwaltung mit Sammlungen sowie Funktionen zum Verlängern von Clips und Steuern von Kamerabewegungen. Google will damit Text-, Bild- und Videoerstellung in einem Arbeitsablauf bündeln.

Flow ist unter flow.google verfügbar und kann nach Anmeldung kostenlos genutzt werden; zahlende Nutzer erhalten höhere Nutzungslimits und Zugriff auf alle Werkzeuge. Seit dem Start im vergangenen Jahr haben Nutzer laut Google über 1,5 Milliarden Bilder und Videos erstellt.

Read full article about: Adobe Firefly: Neue KI-Funktion "Quick Cut" übernimmt den ersten Videoschnitt

Adobe hat für seine KI-Kreativplattform Firefly eine neue Funktion namens "Quick Cut" vorgestellt. Das Tool ermöglicht es Videoerstellern, eigenes Rohmaterial hochzuladen oder neues Material per KI zu generieren und daraus automatisch einen ersten Rohschnitt zu erstellen. Nutzer beschreiben in eigenen Worten, worum es im Video gehen soll, etwa ein Interview, eine Produktdemo oder ein Reise-Vlog. Firefly erstellt daraus einen strukturierten Erstedit. Optional lassen sich Drehbücher oder Shot-Listen eingeben.

Quick Cut richtet sich an Produkttester, Reporter, Podcaster und Marketer. Firefly bündelt KI-Modelle von Adobe, Google, OpenAI und Runway in einer App. Bis zum 16. März bietet Adobe unbegrenzte Bild- und Videogenerierungen in bis zu 2K-Auflösung für bestimmte Abo-Pläne an.

Read full article about: Claude Code folgt Entwicklern jetzt aufs Handy

Nutzer von Claude Code können jetzt eine lokal laufende Programmier-Sitzung von unterwegs über Smartphone, Tablet oder Browser weiterführen. Die Sitzung läuft weiterhin auf dem eigenen Rechner, keine Daten werden in die Cloud verschoben. Lokale Dateien, Server und Projektkonfigurationen bleiben nutzbar. Der Zugriff erfolgt über claude.ai/code oder die Claude-App für iOS und Android, Nutzer können nahtlos zwischen Terminal, Browser und Handy wechseln. Bei Netzwerkunterbrechungen verbindet sich die Sitzung automatisch neu, nach etwa zehn Minuten Offline-Zeit endet sie allerdings.

Die Funktion ist als Research Preview zunächst für Max-Abonnenten verfügbar, Pro-Nutzer sollen folgen. Im Unterschied zu Claude Code im Web, das seit letztem Jahr Aufgaben in Anthropics Cloud-Umgebungen ausführt, läuft eine Remote-Control-Sitzung vollständig auf dem eigenen Rechner.

Anthropic baut Claude Code derzeit massiv aus, unter anderem mit automatisierten Code-Reviews und GitHub-Funktionen. Parallel sammelt das Unternehmen 10 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar ein. Das neue Tool Claude Cowork wurde laut Erfinder Boris Cherny fast vollständig mit Claude Code selbst programmiert.

Read full article about: Claude arbeitet jetzt eigenständig über Excel und PowerPoint hinweg

Anthropic lässt Claude nun eigenständig zwischen Excel und PowerPoint wechseln, etwa um Analysen direkt in Präsentationen zu überführen. Zugleich erhalten Enterprise-Kunden private Plugin-Marktplätze in Cowork, über die Admins eigene Plugin-Sammlungen an Teams verteilen können. Neue Vorlagen decken unter anderem HR, Design, Engineering, Finanzen und Vermögensverwaltung ab.

Besonders stark wächst der Finanzbereich: MCP-Schnittstellen für FactSet und MSCI liefern Echtzeit-Marktdaten und Index-Analysen; S&P Global (Capital IQ Pro) und LSEG steuern eigene Plugins bei.

Neue Drittanbieter-Verbindungen umfassen Google Workspace, Docusign, Salesforce, Slack und weitere. Admins bekommen erweiterte Zugriffskontrollen sowie OpenTelemetry-Support für Kosten- und Nutzungsüberwachung. Die Excel-PowerPoint-Funktion ist als Forschungsvorschau für alle Bezahlpläne verfügbar.

Cowork ist Anthropics Desktop-Tool für agentenbasierte Büroarbeit. Plugins machen Claude zum Spezialisten für einzelne Abteilungen – das Tool hat allerdings bekannte Sicherheitslücken.