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Read full article about: New York Times verklagt KI-Suchmaschine Perplexity

Die New York Times hat Perplexity vor einem Bundesgericht in New York verklagt. Das KI-Start-up soll laut Klage ohne Erlaubnis Inhalte der Zeitung kopiert, ganze Artikel übernommen und diese als eigene Antworten ausgegeben haben. Nutzer würden dadurch vom Besuch der NYT-Website abgehalten. Die Zeitung hatte Perplexity laut eigenen Angaben über 18 Monate mehrfach gewarnt, doch das Unternehmen reagierte nicht. Zudem soll Perplexity falsche Informationen erstellt und der NYT zugeschrieben haben, was dem Ruf der Marke schade.

Die New York Times fordert Schadenersatz und ein dauerhaftes Verbot der Nutzung ihrer Inhalte. Perplexity äußerte sich zunächst nicht. Unter anderem klagen auch Chicago Tribune, Reddit und Amazon gegen Perplexity. Die Klage ist Teil einer wachsenden Zahl von Verfahren gegen KI-Firmen in den USA. Die New York Times ist zudem in einem Verfahren gegen die ChatGPT-Firma OpenAI, in dem sie gerade die Herausgabe von mehr als 20 Millionen Chats erzwingen konnte.

Read full article about: Meta AI wird zum Nachrichtenportal durch Partnerschaften mit CNN, Fox News und anderen

Meta baut seinen KI-Assistenten zum Nachrichtenportal aus und integriert Echtzeitinhalte aus verschiedenen Medienquellen. Das Unternehmen arbeitet dafür mit CNN, Fox News, Le Monde Group, People Inc., USA Today, The Daily Caller und The Washington Examiner zusammen, um Inhalte mit unterschiedlichen Perspektiven liefern zu können. Nutzer erhalten bei nachrichtenbezogenen Fragen künftig Informationen und Links aus diesen Quellen. Die Verlinkungen führen direkt zu den Artikeln auf den Partner-Websites. Allerdings haben in der Vergangenheit Studien immer wieder gezeigt, dass KI-Suchmaschinen die Klickraten auf Nachrichtenquellen deutlich reduzieren. Gleichzeitig neigen solche Tools dazu, lieber mit falschen als gar keinen Informationen bei Nachrichtenthemen zu antworten.

Meta will mit dem neuen Angebot neue Zielgruppen für die Medienpartner erschließen und plant, mit weiteren Medien Kooperationen einzugehen. Auch andere KI-Suchmaschinenanbieter wie OpenAI, Google und Perplexity haben bereits Deals mit Publishern abgeschlossen.

Read full article about: Google Cloud und Replit kooperieren bei KI-Tools für Unternehmen

Google Cloud geht eine mehrjährige Partnerschaft mit dem KI-Coding-Startup Replit ein, um seine Position gegen Wettbewerber wie Anthropic und Cursor zu stärken. Im Rahmen der Vereinbarung wird Replit verstärkt Google-Cloud-Dienste nutzen und Google-Modelle auf seiner Plattform anbieten.

Replit verzeichnete zuletzt ein starkes Wachstum und steigerte seinen jährlichen Umsatz laut Bericht in weniger als einem Jahr von 2,8 auf 150 Millionen Dollar. Google nutzt für diesen Vorstoß den Rückenwind seines neuen Modells Gemini 3. Größter Konkurrent ist Anthropic, dessen Entwickler-Werkzeug Claude Code im November einen annualisierten Umsatz von einer Milliarde US-Dollar erreicht hat. Die dahinter stehenden Claude-Modelle werden zudem von vielen Entwicklern über andere Tools wie Cursor genutzt. Zuletzt hat Anthropic eine Partnerschaft mit Snowflake gestartet und JavaScript-Laufzeitumgebung Bun gekauft. Anthropic ist aber auch Kunde von Google Cloud: Im Oktober verkündete das Unternehmen, bis zu einer Million TPUs zu mieten.

Read full article about: Google veröffentlicht Gemini 3 "Deep Think" für Gemini-Abonnenten

Google AI hat einen aktualisierten "Deep Think"-Modus für Abonnenten von Google AI Ultra in der Gemini-App veröffentlicht. Diese neue Funktion basiert auf dem Modell Gemini 3 und soll die Fähigkeiten der KI beim logischen Schlussfolgern verbessern. Laut Google AI nutzt der Modus "fortschrittliches paralleles Denken", um mehrere Hypothesen gleichzeitig zu untersuchen. Deep Think soll insbesondere für anspruchsvolle wissenschaftliche Aufgaben genutzt werden.

Die Technologie baut auf der Deep-Think-Variante von Gemini 2.5 auf, die kürzlich bei der Internationalen Mathematik-Olympiade und einem Programmierwettbewerb sehr gute Ergebnisse erzielte. Um die Funktion zu nutzen, müssen Abonnenten in der Gemini-App in der Eingabezeile "Deep Think" und im Auswahlmenü das Modell "Gemini 3 Pro" wählen. Das Ultra-Abo kostet im Standardtarif 275 Euro pro Monat.

Die Veröffentlichung könnte eine Reaktion auf Deepseeks neues Open-Source-Mathematikmodell sowie auf das neue Modell von OpenAI sein, das angeblich in der kommenden Woche erscheinen und Gemini 3 übertreffen soll.

Read full article about: EU plant fünf KI-Gigafactories mit 100 000 Hochleistungs-KI-Chips

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die EU-Kommission wollen gemeinsam bis zu fünf große KI-Gigafactories in Europa aufbauen. Ziel sei es, die Rechenleistung für komplexe KI-Modelle deutlich zu erhöhen und Europas technologische Unabhängigkeit zu stärken. Die Kommission stellt dafür über das InvestAI-Programm 20 Milliarden Euro bereit, die EIB prüft ergänzende Kredite. Die fünf Gigafactories sollen jeweils mit rund 100 000 Hochleistungs-KI-Chips ("the most advanced AI chips") ausgestattet sein – angeblich viermal so viele wie bisherige Anlagen – und Anwendungen in Bereichen wie Medizin, Klima und Raumfahrt ermöglichen.

Die KI-Gigafabriken trainieren sehr große, hoch komplexe KI-Modelle, die für Durchbrüche in Bereichen wie Medizin, Cleantech oder Raumfahrt eine umfangreiche Recheninfrastruktur benötigen.

Die Initiative ist Teil des EIB-Programms TechEU, das bis 2027 Investitionen in Höhe von 250 Milliarden Euro mobilisieren soll.

Read full article about: Anthropic und Snowflake vereinbaren 200-Millionen-Dollar-Kooperation

Anthropic und Snowflake haben eine mehrjährige Partnerschaft über 200 Millionen Dollar geschlossen. Anthropics Sprachmodell Claude wird in die Datenplattform von Snowflake integriert, die weltweit über 12.600 Unternehmen nutzen. Firmen sollen damit komplexe Datenanalysen durchführen und natürliche Spracheingaben verwenden können.

Laut Anthropic-Chef Dario Amodei soll die Zusammenarbeit helfen, KI sicher in bestehende Datensysteme einzubetten. Snowflake-CEO Sridhar Ramaswamy sprach von gemeinsamer Produktentwicklung mit praktischem Nutzen für Kunden. Unternehmen wie Intercom und Simon Data nutzen laut Anthropic Claude bereits über Snowflake Cortex AI für Analysen oder Kundendienst-Automatisierung.

Read full article about: EU-Kommission startet Kartellverfahren gegen Meta wegen WhatsApp-KI-Richtlinie

Die EU-Kommission hat eine offizielle Kartelluntersuchung gegen Meta eingeleitet. Im Fokus steht eine neue Richtlinie, die es Drittanbietern von KI erschwert, ihre Dienste über WhatsApp anzubieten. Seit Oktober 2025 verbietet Meta externen Anbietern die Nutzung der „WhatsApp Business Solution“, wenn deren Hauptdienst aus KI besteht. Unter anderem OpenAI musste daher sein ChatGPT-Angebot aus dem Messenger-Dienst entfernen.

Teresa Ribera, Vizepräsidentin der Kommission, warnt davor, dass digitale Marktführer ihre Macht missbrauchen könnten, um Wettbewerber zu verdrängen. Die Untersuchung deckt den Europäischen Wirtschaftsraum ab, mit Ausnahme von Italien, wo bereits eine eigene Prüfung läuft. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnte Meta gegen EU-Wettbewerbsregeln zum Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung verstoßen. Die Kommission will die Prüfung nun priorisiert durchführen.

Read full article about: Nvidia-CFO bestätigt: 100-Milliarden-Deal mit OpenAI noch nicht fix

Der geplante 100-Milliarden-Dollar-Deal zwischen Nvidia und OpenAI ist noch nicht unterzeichnet. Das bestätigte Nvidia-Finanzchefin Colette Kress am Dienstag auf einer Konferenz in Arizona. Obwohl die Unternehmen im September Pläne verkündeten, Nvidia-Systeme mit einer Leistung von 10 Gigawatt für OpenAI bereitzustellen, existiert bisher nur eine Absichtserklärung. Kress betonte, man arbeite noch an einer endgültigen Vereinbarung.

Die Verzögerung wirft Fragen zu den zirkulären Geschäften auf, bei denen Tech-Riesen in Start-ups investieren, die das Geld dann für Produkte der Investoren ausgeben. Die möglichen Einnahmen aus dem OpenAI-Deal sind in Nvidias aktueller Umsatzprognose von 500 Milliarden Dollar noch nicht enthalten. Auch ein geplantes 10-Milliarden-Dollar-Investment in den Konkurrenten Anthropic steht noch aus.

Read full article about: Microsoft weist Berichte über gesenkte KI-Vertriebsziele zurück

Microsoft hat Berichte zurückgewiesen, wonach das Unternehmen Wachstumsziele für den Verkauf von KI-Software gesenkt habe, nachdem viele Vertriebsteams die Vorgaben im letzten Geschäftsjahr verfehlt hatten. Laut The Information schafften in einer US-Einheit weniger als 20 Prozent der Verkäufer das Ziel von 50 Prozent Wachstum beim Azure-Produkt Foundry, einer Plattform zur Entwicklung von KI-Agenten. In einem anderen Team wurde das Ziel von ursprünglich 100 auf 50 Prozent gesenkt.

Microsoft erklärte gegenüber CNBC, man habe die Gesamtziele nicht angepasst, und warf The Information vor, Wachstum und Quoten verwechselt zu haben. Die Aktie verlor dennoch zeitweise mehr als zwei Prozent – ein Hinweis darauf, dass Investoren die Zweifel an der Marktdynamik ernst nehmen.

Read full article about: KI-Modelle knacken Smart Contracts und erzielen simulierte Millionen-Gewinne

Eine neue Untersuchung von MATS und Anthropic zeigt, dass KI-Modelle wie Claude Opus 4.5, Sonnet 4.5 und GPT-5 in simulierten Tests Smart-Contract-Schwachstellen erkennen und ausnutzen können. Auf dem Benchmark SCONE-bench wurden 405 reale Angriffe zwischen 2020 und 2025 analysiert. Dabei entwickelten die Modelle Exploits mit einem simulierten Schaden von bis zu 4,6 Millionen US-Dollar.

Anthropic

In einem weiteren Versuch analysierten die KI-Agenten 2849 neue Verträge und entdeckten zwei bislang unbekannte Schwachstellen. GPT‑5 erzielte bei rund 3.476 Dollar API‑Kosten simulierte Einnahmen (‘exploits worth’) von 3.694 Dollar. Der durchschnittliche Nettogewinn lag bei 109 Dollar pro Exploit. Alle Tests fanden in isolierten Umgebungen statt.

Die Forscher sehen in den Ergebnissen einen Hinweis auf reale Risiken, aber auch Potenzial für Verteidigungstools. Anthropic hatte vor Kurzem eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass KI-Modelle die Cybersecurity stärken können.