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Read full article about: Wegen KI und schwacher Nachfrage: Einstiegsgehälter für Berater stagnieren

Die Einstiegsgehälter für Berater sind laut einem Bericht von Management Consulted das zweite Jahr in Folge gleich geblieben. Die Stagnation betrifft sowohl Top-Firmen wie McKinsey und die Big Four als auch Boutique-Beratungen. Als Gründe nennt der Bericht eine geringere Nachfrage, Produktivitätssteigerungen durch KI und weniger Mitarbeiter, die die Branche verlassen.

Laut Namaan Mian von Management Consulted können Firmen durch KI mehr mit weniger Personal erreichen, was das Gehaltswachstum bremse. Der Bericht basiert laut Management Consulted auf verifizierten Angeboten und stellt fest, dass Firmen weniger teure MBA-Absolventen einstellen. Zuvor waren jährliche Gehaltssteigerungen von fünf bis zehn Prozent üblich. Management Consulted erwartet, dass die Gehälter für Neueinsteiger stagnieren könnten, obwohl die Nachfrage wieder steigen dürfte.

Read full article about: Deutsches KI-Start-up Black Forest Labs bekommt 300 Millionen von Investoren

Black Forest Labs hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde über 300 Millionen US-Dollar abgeschlossen und erreicht damit eine Bewertung von 3,25 Milliarden US-Dollar. Angeführt wird die Runde von Salesforce Ventures und Anjney Midha (AMP), beteiligt sind zudem bestehende Investoren wie a16z und Nvidia sowie neue Geldgeber wie Canva und Figma Ventures.

Das Start-up ist bekannt für seine Flux-Bildmodelle, die laut eigenen Angaben zu den beliebtesten auf der Plattform Hugging Face gehören und von Partnern wie Adobe, Meta und Microsoft genutzt werden. Erst vor wenigen Tagen erschien das neue Flux-2-Modell.

Das frische Kapital soll die Entwicklung von "visueller Intelligenz" beschleunigen: Modelle, die Wahrnehmung, Generierung, Gedächtnis und logisches Denken vereinen sollen. Das Unternehmen mit Sitzen in Freiburg und San Francisco plant, sein Team mit den neuen Mitteln zu erweitern.

Read full article about: HSBC setzt auf Mistral AI für weltweite KI-Integration

HSBC hat eine mehrjährige Partnerschaft mit dem französischen Start-up Mistral AI vereinbart, um generative KI weltweit in der Bank einzusetzen. Ziel ist es laut einer Pressemitteilung, Arbeitsprozesse zu beschleunigen und den Kundenservice zu verbessern. HSBC wird die KI-Modelle von Mistral auf der eigenen Infrastruktur betreiben.

Die Bank plant, die Technologie für Aufgaben wie Finanzanalysen, Übersetzungen und Risikobewertungen zu nutzen. Auch Marketing und Kreditprüfung sollen profitieren. Die Bank nutzt bereits KI zur Betrugserkennung und integriert die neuen Tools in ihre bestehenden Sicherheitsrichtlinien.

Read full article about: GPT-5 löst komplexen Mathematik-Beweis in Rekordzeit und begeistert OpenAI-Forscher

OpenAI-Forscher Sebastien Bubeck sagt, dass ihm GPT-5s mathematische Fähigkeiten einen Monat Zeit sparen würden. In einem Beitrag auf X berichtet er, dass GPT-5 für ihn eine sehr komplexe mathematische Aufgabe übernommen habe. Das Modell entwarf den Lösungsweg, führte eine Simulation aus, um eine Formel zu prüfen, und schrieb anschließend einen vollständigen Beweis, also eine lückenlose Rechnung. Für all dies hätte er früher rund einen Monat gebraucht, GPT-5 hingegen habe nur einen Nachmittag benötigt. Für ihn ist dies die „bisher beeindruckendste“ Ausgabe eines großen Sprachmodells.

Der Mathematiker Terence Tao sagte kürzlich, dass ihm generative KI bei einer Aufgabe mehrere Stunden Arbeit erspart habe, jedoch nicht im autonomen Modus: Er hatte eigene theoretische Annahmen, die er im Austausch mit der KI überprüfte. OpenAI veröffentlichte zudem einen Bericht, der zeigt, dass GPT‑5 in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen Zeit bei der Forschung einsparen kann.

Read full article about: Programmierer mit KI-Hilfe stellen laut Studie weniger Fragen und lernen oberflächlicher

Eine Studie der Universität des Saarlandes zeigt, dass Entwickler Vorschläge von KI‑Assistenten weniger kritisch prüfen. Das Team um Sven Apel stellte fest, dass Lernprozesse schwächer ausfallen, wenn Studierende beim Programmieren mit GitHub Copilot arbeiten. Apel sagte, dass menschliche Paare mehr Fragen stellen, breiter diskutieren und stärker voneinander lernen. In den KI‑Teams drehte sich vieles nur um den Code.

Apel et al.

Die Forscher ließen 19 Studierende in Paaren arbeiten: sechs mit Menschen, sieben mit KI. Laut Apel übernahmen die KI‑Nutzer Vorschläge oft einfach, weil sie annahmen, dass der Code schon passt. Er warnte, dass so spätere Fehler entstehen können, die viel Arbeit verursachen. Apel betonte, dass KI bei einfachen Aufgaben hilft, komplexe Probleme aber weiter menschlichen Austausch benötigen.

Read full article about: KI-Start-up Kimi veröffentlicht Slide-Generator mit Nano Banana Pro – 48 Stunden kostenlos testen

Kimi bietet für 48 Stunden kostenlosen Zugang zu „Agentic Slides“ mit dem KI-Modell Nano Banana Pro. Nutzer können damit aus PDFs, Bildern und Dokumenten automatisch Präsentationen erstellen. Die Slides sind editierbar und als PowerPoint-Datei exportierbar. Bestandteil ist auch die Suchfunktion Kimi K2, die Inhalte agentenbasiert durchsucht. Das Angebot ist hier nach Anmeldung verfügbar.

Infografiken von Nano Banana Pro lassen sich im Tool als bearbeitbarer Text einfügen, das klappte in einem ersten Test aber nicht durchgängig zuverlässig (siehe Text auf Slide 6 und 7, Grundlage war dieser Artikel). Das Tool berücksichtigt zudem keine vorgegebenen Unternehmensdesigns, was den praktischen Nutzen einschränken dürfte.

Read full article about: OpenAI-Partner häufen 96 Milliarden Dollar Schulden für KI-Ausbau an

Partner von OpenAI haben laut einer Analyse der Financial Times Schulden in Höhe von rund 96 Milliarden US-Dollar angehäuft, um den Ausbau von Rechenzentren und Chips zu finanzieren. Zu den Kreditnehmern gehören Schwergewichte wie Oracle und Softbank sowie spezialisierte Anbieter wie Coreweave. Allein Coreweave weist laut Bericht Verbindlichkeiten und Leasing-Verpflichtungen auf, die den erwarteten Jahresumsatz von fünf Milliarden Dollar um ein Vielfaches übersteigen.

Dieser Trend zur Verschuldung betrifft die gesamte Branche. Laut der Bank of America haben die fünf großen Tech-Konzerne, darunter Amazon und Microsoft, in diesem Jahr 121 Milliarden Dollar neue Schulden aufgenommen – das Vierfache des üblichen Durchschnitts. Die Deutsche Bank beobachtet als Folge steigende Kosten für Kreditausfallversicherungen (CDS) bei betroffenen Firmen wie Oracle.

Read full article about: OpenAI weist Schuld von ChatGPT am Selbstmord eines Teenagers zurück

OpenAI sieht im Falle des Selbstmords von Adam Raine die Schuld nicht bei ChatGPT. In einer gerichtlichen Stellungnahme wies das Unternehmen am Dienstag die Klage der Familie zurück. OpenAI argumentiert, der 16-Jährige habe den Chatbot entgegen der Nutzungsbedingungen missbraucht und Sicherheitsfilter gezielt umgangen. Laut den Anwälten des Konzerns habe die KI über 100 Mal auf Hilfsangebote verwiesen, doch der Teenager habe harmlose Absichten vorgetäuscht, um diese Hinweise zu umgehen. Die Familie und ihr Anwalt Jay Edelson werfen dem Konzern hingegen vor, das für Schmeichelei stark in der Kritik stehende Modell GPT-4o sei unsicher und habe aktiv beim Suizid geholfen. Ein OpenAI-Entwickler nannte das Modell kürzlich "nicht ausreichend ausgerichtet" im Kontext von Nutzerinteraktionen.

In einem Blogbeitrag ergänzt OpenAI, man wolle das Verfahren respektvoll führen, müsse aber zur Verteidigung "schwierige Fakten" zu Raines psychischer Gesundheit offenlegen. Die Gegenseite habe Chats nur selektiv zitiert, weshalb OpenAI dem Gericht nun die vollständigen, versiegelten Protokolle übergab.

Read full article about: OpenAI-Datenleck: Hacker stehlen Kundendaten über gehackten Analyse-Dienstleister

OpenAI hat über eine Drittanbieter-App Kundendaten von API-Nutzern geleakt, nachdem der Analysedienstleister Mixpanel gehackt wurde. Unbefugte exportierten Datensätze, die Namen, E-Mail-Adressen, ungefähre Standortdaten sowie Informationen zu Betriebssystemen und Browsern enthielten. Auch Organisations- und Nutzer-IDs sowie verweisende Webseiten waren Teil des Lecks. OpenAI versichert, dass kritische Daten wie Passwörter, API-Schlüssel oder Chat-Inhalte nicht betroffen sind; auch ChatGPT-Nutzer seien nicht betroffen.

Der Vorfall ereignete sich am 9. November 2025, woraufhin OpenAI die Nutzung von Mixpanel beendete. Das Unternehmen informiert betroffene Organisationen direkt und warnt vor Phishing-Versuchen, die die erbeuteten Metadaten nutzen könnten. OpenAI will nun die Sicherheitsanforderungen für alle externen Partner verschärfen.

Read full article about: Microsoft startet Shopping-Funktion für Copilot

Microsoft stattet seinen Browser Edge in den USA mit neuen KI-Shopping-Funktionen aus. Der integrierte Copilot bietet jetzt direkt im Browser Preisvergleiche, Preisverläufe und Cashback-Optionen. Nutzer können ihn über ein Icon in der Seitenleiste aktivieren und erhalten automatisch Produktinfos sowie Preisalarme. Mit dem neuen "Copilot Mode" werden Nutzer zudem benachrichtigt, wenn ein günstigeres Angebot oder ein Rabatt verfügbar ist. Die Funktionen sind optional und derzeit nur in den USA verfügbar.

OpenAI hatte kurz zuvor mit ChatGPT-Shopping ebenfalls ein neues E-Commerce-Interface vorgestellt, mit einem Fokus auf personalisierte Produktrecherche.