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Read full article about: Falcon H1R 7B: Neues Reasoning-KI-Modell schlägt in Benchmarks größere Konkurrenz

Das Technology Innovation Institute (TII) aus Abu Dhabi hat mit Falcon H1R 7B ein kleines Reasoning-Sprachmodell mit 7 Milliarden Parametern veröffentlicht. Es erreicht laut TII über verschiedene Benchmarks hinweg die Leistung von Modellen, die zwei- bis siebenmal größer sind. Das Modell nutzt eine hybride Transformer-Mamba-Architektur und erzielt dadurch höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten als vergleichbare Modelle. Wie immer gilt: Benchmarks korrelieren gerade bei kleinen KI-Modellen nur bedingt mit der realen Leistungsfähigkeit.

via Technology Innovation Institute (TII)

Das Modell steht als vollständiger Checkpoint und quantisierte Version auf Hugging Face zur Verfügung. Eine Demo ist ebenfalls verfügbar. Die Veröffentlichung erfolgt unter der Falcon-LLM-Lizenz, die kostenlose Nutzung, Vervielfältigung, Änderung und Verbreitung des Modells erlaubt. Die Nutzung muss allerdings der Acceptable Use Policy entsprechen, die jederzeit aktualisiert werden kann.

Read full article about: Nur 5 % der ChatGPT-Nutzer zahlen für ein Abonnement, fast 90 % stammen nicht aus den USA oder Kanada

Fast 90 Prozent der rund 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer befinden sich außerhalb der USA und Kanada, berichtet The Information unter Berufung auf Daten der Trackingplattform Sensor Tower. Das erschwert angeblich den geplanten Aufbau eines Werbegeschäfts, da internationale Nutzer deutlich weniger Umsatz bringen. Bei Pinterest etwa liegt der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in den USA bei 7,64 Dollar, im Rest der Welt bei nur 21 Cent.

Indien und Brasilien gehören neben den USA, Japan und Frankreich zu den größten ChatGPT-Märkten – allesamt Schwellenländer oder Industrienationen mit hoher Smartphone-Durchdringung. Nur etwa fünf Prozent der Nutzer zahlen für Abonnements. Für Schwellenländer wie Indien bietet OpenAI das günstigere "ChatGPT Go" für etwa 5 Dollar monatlich an.

OpenAI plant, bis 2030 insgesamt rund 110 Milliarden Dollar von Gratis-Nutzern zu erwirtschaften. Werbung dürfte dabei eine große Rolle spielen. Dieses starke Umsatzwachstum benötigt OpenAI, um die Verpflichtungen bei Rechenzentren erfüllen zu können.

Read full article about: Anthropic-Mitgründerin über KI-Fortschritt: Die Exponentialkurve hält an, bis sie es nicht mehr tut

"Die Exponentialkurve hält an – bis sie es nicht mehr tut", sagt Anthropic‑Präsidentin Daniela Amodei mit Blick auf die exponentielle Fähigkeitsentwicklung von Sprachmodellen. Bei Anthropic habe man jedes Jahr geglaubt, dieses Tempo könne unmöglich anhalten – und doch sei es weitergegangen. Sicher sei das nicht: Auch Anthropic kenne die Zukunft nicht und könnte mit dieser Annahme falschliegen.

Ökonomisch sei die Lage komplizierter, so Amodei (ab 15:56). Selbst wenn die Modelle immer besser werden, könne die Einführung in Unternehmen aus "menschlichen Gründen" stocken: Change-Management benötige Zeit, Beschaffungsprozesse seien träge, konkrete Anwendungsfälle oft unklar. Entscheidend für die Blasenfrage sei daher, ob die Wirtschaft die Technologie so schnell aufnehmen kann, wie sie sich entwickelt.

Read full article about: Widerstand gegen Tech-Konzerne: Anwohner stoppen Milliarden-Projekte für KI-Infrastruktur

Tech-Unternehmen, die Milliarden in Rechenzentren für KI investieren wollen, stoßen zunehmend auf Widerstand in lokalen Gemeinden in den USA, berichtet die Los Angeles Times. Laut Data Center Watch wurden zwischen April und Juni 20 Projekte im Wert von 98 Milliarden Dollar in elf Bundesstaaten blockiert oder verzögert – das entspricht zwei Dritteln der verfolgten Vorhaben. Anwohner sorgen sich um steigende Stromkosten, Wasserverbrauch, Lärm und den Verlust von Farmland.

Immobilien- und Projektentwickler erwägen nun, Grundstücke zu verkaufen, weil sie Genehmigungsverfahren fürchten. Bürgermeister John Higdon aus Matthews, North Carolina, sagte der LA Times, Politiker, die solche Projekte genehmigen, würden abgewählt. In Indiana allein scheiterten laut Aktivist Bryce Gustafson mehr als ein Dutzend Projekte an Baugenehmigungen. Branchenvertreter wie Dan Diorio von der Data Center Coalition fordern bessere Kommunikation mit den Gemeinden.

KI-Firmen wie Google oder OpenAI haben gigantische Aufrüstungspläne bei Rechenleistung. Allein Google möchte seine Rechenleistung innerhalb von fünf Jahren um den Faktor 1000 steigern. OpenAI verfolgt mit dem Stargate-Projekt massive Ausbaupläne für Rechenleistung. Neben dem Widerstand der Gemeinden droht ein weiteres Problem: Das amerikanische Stromnetz kann mit der Nachfrage nicht Schritt halten.

Read full article about: OpenAI-Präsident Greg Brockman spendet 25 Millionen Dollar an Trump-Organisation

Greg Brockman, Mitgründer und Präsident von OpenAI, hat 25 Millionen Dollar an Trumps Super-PAC MAGA Inc. gespendet. Das geht aus einer Meldung an die US-Wahlkommission hervor, wie Bloomberg berichtet. Die Spende ist Teil einer Gesamtsumme von 102 Millionen Dollar, die das politische Aktionskomitee in der zweiten Jahreshälfte 2025 einsammelte. MAGA Inc. verfügte Ende Dezember 2025 über 294 Millionen Dollar. Drei Großspender machten mehr als die Hälfte dieser Summe aus: Neben Brockman spendeten die Krypto-Börse Crypto.com 20 Millionen und der Private-Equity-Investor Konstantin Sokolov 11 Millionen Dollar.

Brockman hat sich bislang nicht zur Unterstützung für Trump geäußert. OpenAI und die KI-Branche insgesamt könnten jedoch von den lockeren Regulierungen profitieren, die die Trump-Regierung in Aussicht stellt. Dazu gehört unter anderem die Absicht, KI zentral zu regulieren, anstatt dies den einzelnen Staaten zu überlassen. Großspender wie Brockman könnten sich zudem Zugang zur Regierung oder Einfluss auf politische Entscheidungen versprechen. Brockman ist auch Mitglied im "Pro-KI-Netzwerk" Leading the Future, das sich parteiübergreifend gegen strengere KI-Regeln einsetzen soll.

Read full article about: Elon Musks KI-System Grok zieht Menschen die Klamotten aus – sogar Kindern

Seit Tagen wird Grok mit Bildern halbnackter Menschen geflutet, von jungen Frauen bis zu Fußballstars. Schuld daran ist die Bildbearbeitungsfunktion im KI-System Grok, die es erlaubt, Personen auf Bildern zu verändern – also auch, ihnen andere Kleidung anzuziehen, etwa Bikinis oder Reizwäsche. Dafür reicht eine einfache Anweisung in natürlicher Sprache. Einem Nutzer fiel jetzt auf, dass Grok solche Bilder sogar für Kinder generiert hat.

via X

Immerhin, das zwang Grok dann doch mal zu einer Reaktion: Der Betreiber xAI räumte Lücken bei den Sicherheitsvorkehrungen ein und arbeite dringend an einer Lösung. Material, das sexuellen Kindesmissbrauch darstellt, sei illegal und verboten.

Der Fall zeigt die gesellschaftliche Desensibilisierung, die hier bereits stattgefunden hat: Vor Jahren wurden solche schmähenden Deepfakes, insbesondere für Frauen, noch geächtet und politisch diskutiert. Man benötigte spezielle Apps. Auf X ist es jetzt Alltag und mit einem einfachen Textbefehl auf jedes Bild anwendbar, selbst von Personen, die gerade so ein Smartphone bedienen können.

Read full article about: US-Armee bildet eigene KI-Offiziere aus

Die US-Armee richtet einen neuen Karriereweg für Offiziere im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein. Die neue Spezialisierung trägt die Bezeichnung "49B AI/ML Officer" und soll die Armee zu einer datengestützten, KI-fähigen Streitmacht weiterentwickeln.

"Das ist ein bewusster und entscheidender Schritt, um mit gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen Schritt zu halten", sagt Lt. Col. Orlandon Howard, Sprecher der US-Armee. Ausgewählte Offiziere durchlaufen eine Ausbildung auf Hochschulniveau und sammeln praktische Erfahrung mit KI-Systemen.

Eine erste Auswahl erfolgt ab Januar 2026, die Umschulung soll bis Ende des Haushaltsjahres 2026 abgeschlossen sein. Bewerber mit fortgeschrittenen akademischen und technischen Kenntnissen in KI-relevanten Bereichen haben besonders gute Chancen.

Ihre Aufgaben umfassen schnellere Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld, optimierte Logistik und die Unterstützung von Robotik und autonomen Systemen. Die Armee prüft, das Programm künftig auch für Fachoffiziere zu öffnen.

Read full article about: Chinesischer KI-Boom treibt Baidus Chip-Tochter Kunlunxin an den Hongkonger Aktienmarkt

Baidus KI-Chip-Sparte Kunlunxin hat vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. Der am 1. Januar eingereichte Antrag ebnet den Weg für eine Abspaltung, wobei Kunlunxin eine Tochtergesellschaft von Baidu bleiben soll. Nach einer Finanzierungsrunde wird das Unternehmen laut Reuters mit rund drei Milliarden Dollar bewertet. Details zur Größe des Angebots stehen laut Baidu noch nicht fest.

Kunlunxin wurde 2012 als interne Einheit gegründet und liefert primär Chips an Baidu, weitet aber seit zwei Jahren den Verkauf an externe Kunden aus. Der Schritt erfolgt inmitten der Bemühungen Chinas, aufgrund von US-Exportbeschränkungen eigene Halbleiter-Alternativen zu entwickeln. Auch andere chinesische KI- und Chipfirmen wie MiniMax, Biren Technology oder OmniVision streben an die Börse in Hongkong.

Read full article about: Projekt Gumdrop: OpenAIs erstes KI-Gadget soll handschriftliche Notizen an ChatGPT senden

OpenAI hat die Fertigung seines ersten KI-Endgeräts angeblich von Luxshare auf Foxconn umgestellt. Der Grund: Das Unternehmen will eine Produktion in China vermeiden, berichtet die taiwanesische Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf Lieferkettenquellen. Die Fertigung soll stattdessen in Vietnam oder den USA erfolgen.

Das Gerät befindet sich noch in der Designphase und könnte ein intelligenter Stift oder ein tragbares Audiogerät sein. Es soll Mikrofon und Kamera haben und handschriftliche Notizen direkt an ChatGPT übertragen können. Das interne Projekt heißt "Gumdrop". Die Markteinführung sei für 2026 oder 2027 geplant, Foxconn würde damit laut der Zeitung alle OpenAI-Aufträge von Cloud bis Endgerät erhalten.

Im Oktober berichtete die Financial Times über technische Probleme bei dem Projekt, darunter Schwierigkeiten bei Software, Datenschutz und fehlender Cloud-Infrastruktur.

Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.