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Read full article about: Ungefragte Antwort eines KI-Agenten führt bei Meta zu Datenleck-Gefahr

Ein außer Kontrolle geratener KI-Agent hat bei Meta einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall ausgelöst, berichtet The Information.

Ein Meta-Ingenieur nutzte vergangene Woche ein internes Agenten-Werkzeug, um eine technische Frage zu analysieren, die ein anderer Mitarbeiter in einem internen Forum gestellt hatte. Der Agent veröffentlichte daraufhin ohne Genehmigung eine Antwort im Forum. Ein zweiter Mitarbeiter folgte dem Rat des Agenten, was eine Kettenreaktion auslöste: Fast zwei Stunden lang waren Systeme mit sensiblen Unternehmens- und Nutzerdaten für nicht autorisierte Mitarbeiter zugänglich.

Meta stufte den Vorfall als Sev 1 ein, die zweithöchste Sicherheitsstufe. Laut einem Meta-Sprecher seien keine Nutzerdaten missbraucht worden, und es gebe keine Hinweise, dass jemand den Zugang ausgenutzt oder Daten öffentlich gemacht habe. Der Beitrag des Agenten war immerhin als KI-generiert gekennzeichnet.

Der Fall steht nicht allein: Summer Yue, Leiterin für Sicherheit bei Metas KI-Abteilung, beschrieb im Februar auf X, wie ein OpenClaw-Agent trotz klarer Anweisung eigenständig E-Mails löschte und ihre Befehle zum Stoppen ignorierte. Auch Amazon Web Services hatte im Dezember einen 13-stündigen Ausfall eines Tools nach agentengestützten Codeänderungen.

Read full article about: OpenAIs AWS-Partnerschaft könnte Microsoft-Exklusivvertrag ins Wanken bringen

Microsofts Führungsetage befürchtet, dass OpenAIs geplantes AWS-Produkt gegen den gemeinsamen Exklusivvertrag verstoßen könnte.

"Wir sind zuversichtlich, dass OpenAI die Bedeutung der Einhaltung seiner rechtlichen Verpflichtungen versteht und respektiert", sagt ein Microsoft-Sprecher gegenüber The Information. Eine Formulierung, die weniger nach Vertrauen klingt als nach Warnung.

Microsoft hält die exklusiven Rechte, OpenAIs Modelle über seine Azure-Cloud direkt an Kunden zu verkaufen. OpenAI und AWS planen jedoch ein neues Produkt, ein sogenanntes "Stateful Runtime Environment", das OpenAI-Modelle vollständig auf AWS-Infrastruktur laufen lässt, ganz ohne die von Microsoft gehosteten Versionen.

AWS will damit keine Modell-APIs direkt verkaufen, sondern Entwicklungstools für KI-Anwendungen anbieten, und könnte so die vertragliche Exklusivität technisch umgehen.

Read full article about: Auf Vibe-Coding folgt Vibe-Design: Googles KI-Tool Stitch wandelt Text in Interfaces

Google Labs hat sein Design-Tool Stitch zu einer KI-gestützten Software-Design-Plattform weiterentwickelt. Das Tool wandelt natürliche Sprache in Benutzeroberflächen um: Google nennt den Ansatz "Vibe Design". Statt mit klassischen Wireframes zu beginnen, beschreiben Nutzer ihre Ziele oder die gewünschte Nutzererfahrung in Textform. Stitch bietet dafür eine unendliche Leinwand, auf der Bilder, Text und Code als Kontext eingebracht werden können.

Ein neuer Design-Agent analysiert den gesamten Projektverlauf und kann mehrere Ideen parallel verfolgen, während sich per Sprachsteuerung Echtzeit-Änderungen direkt auf der Leinwand vornehmen lassen. Designregeln lassen sich über ein neues DESIGN.md-Format zwischen verschiedenen Tools austauschen, und statische Entwürfe werden direkt in klickbare Prototypen umgewandelt.

Stitch ist unter stitch.withgoogle.com für Nutzer ab 18 Jahren in allen Regionen verfügbar, in denen auch Gemini zugänglich ist. Über einen MCP-Server und ein SDK kann Stitch zudem in Entwicklertools wie AI Studio eingebunden werden. Google richtet das Tool sowohl an professionelle Designer als auch an Gründer ohne Design-Erfahrung.

Read full article about: Google Deepmind erweitert Gemini-API um kombinierbare Entwickler-Werkzeuge

Google Deepmind hat die Gemini-API um mehrere Werkzeuge für Entwickler erweitert. Erstmals lassen sich eingebaute Tools wie Google Search und Google Maps mit eigenen Funktionen in einer einzigen Anfrage kombinieren. Bisher mussten Entwickler diese Schritte einzeln steuern, was langsamer und aufwendiger war.

Neu ist auch die sogenannte Kontextzirkulation: Ergebnisse eines Tools können automatisch an ein anderes weitergegeben werden. Zudem gibt es jetzt eindeutige IDs für jeden Tool-Aufruf, was die Fehlersuche erleichtert.

Ebenfalls neu: Google Maps als Datenquelle steht nun auch für die Gemini-3-Modellfamilie bereit und liefert Standortdaten, Geschäftsinformationen und Pendelzeiten. Google empfiehlt für diese Arbeitsabläufe die neue Interactions-API.

Read full article about: OpenAI will das beste Sprachmodell, das in 16 MB passt

OpenAI fordert Forscher und Entwickler heraus, das beste Sprachmodell zu bauen, das in nur 16 MB passt – und nutzt den Wettbewerb gezielt zur Talentsuche. Beim offenen Forschungswettbewerb "Parameter Golf" müssen Gewichte und Trainingscode zusammen unter 16 MB bleiben, trainiert wird in maximal zehn Minuten auf acht H100-GPUs. Bewertet wird anhand der Kompression auf einem festen FineWeb-Datensatz.

OpenAI stellt dafür eine Million Dollar an Rechenzeit-Gutschriften über den Partner Runpod bereit. Herausragende Teilnehmer können zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werden. Im Juni plant OpenAI, eine kleine Gruppe von Nachwuchsforschern einzustellen, darunter Studierende und Olympiade-Gewinner. Das GitHub-Repository enthält Baseline-Modelle, Evaluierungsskripte und eine öffentliche Rangliste. Die Teilnahme steht allen ab 18 Jahren in unterstützten Ländern offen und ist bis 30. April möglich.

Der Kampf um KI-Talente zwischen den großen Techkonzernen ist so hart wie nie. Meta hat in der Vergangenheit wiederholt Top-Forscher von OpenAI abgeworben, teilweise mit Vergütungspaketen von angeblich bis zu 300 Millionen Dollar.

Read full article about: Mistral AI veröffentlicht Mistral Small 4 als kleinen Open-Weight-Allrounder

Mistral AI hat mit Mistral Small 4 ein neues Modell veröffentlicht, das schnelle Textantworten, logisches Denken und Bildverarbeitung in einem vereint. Obwohl das Modell 119 Milliarden Parameter hat, sind pro Anfrage nur 6 Milliarden aktiv, da eine Architektur mit 128 Experten-Modulen jeweils nur vier davon gleichzeitig nutzt. Nutzer können ähnlich zur Konkurrenz über einen Parameter steuern, ob das Modell schnell oder gründlich antworten soll. Laut Mistral AI ist es 40 Prozent schneller und verarbeitet dreimal mehr Anfragen pro Sekunde als der Vorgänger.

Balkendiagramm zeigt die Benchmark-Ergebnisse von Mistral Small 4 High im Vergleich zu Magistral Medium 1.2 und Magistral Small 1.2 in den Kategorien LCR, AIME25, Collie und LiveCodeBench.
Mistral Small 4 mit hoher Reasoning-Stufe erreicht in internen Benchmarks ähnliche oder bessere Werte als die spezialisierten Magistral-Modelle.

Das Modell steht unter der offenen Apache-2.0-Lizenz und ist über Hugging Face, die Mistral API sowie Nvidia-Plattformen verfügbar. Mistral AI tritt zudem der Nvidia Nemotron Coalition bei, einem Zusammenschluss von Unternehmen, der die Entwicklung offener KI-Modelle vorantreiben soll. Bereits Anfang Dezember hatte Mistral AI mit der Mistral-3-Reihe neue multimodale Open-Source-Modelle veröffentlicht, darunter das Flaggschiff Mistral Large 3 mit 675 Milliarden Parametern.

Read full article about: Alibaba gründet "Token Hub": Neue KI-Sparte soll Forschung, Apps und Geräte unter einem Dach vereinen

Alibaba bündelt seine KI-Aktivitäten in einer neuen Geschäftseinheit namens "Alibaba Token Hub" (ATH), die CEO Eddie Wu direkt leitet, berichtet Bloomberg. Die Einheit vereint das Forschungsteam hinter den Qwen-Modellen, die Verbraucher-App-Sparte, die Kommunikationsplattform DingTalk sowie Geräte der Marke Quark wie Smart Glasses.

Ziel soll es sein, die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Produktentwicklung und Vertrieb zu beschleunigen und KI besser zu vermarkten. Der Name "Token Hub" verweist direkt auf die Abrechnungseinheiten im KI-Geschäft.

Alibaba plant laut Insidern zudem noch diese Woche einen KI-Agenten für Firmenkunden vorzustellen, der auf Qwen basiert und schrittweise mit Taobao und Alipay verknüpft werden soll. Die Umstrukturierung folgt auf den überraschenden Abgang von Qwen-Forschungsleiter Junyang Lin Anfang März. Chinesische KI-Anbieter haben es laut Bloomberg schwerer als westliche Konkurrenten wie OpenAI, mit KI Geld zu verdienen, da chinesische Nutzer ungern für Software-Abos zahlen.

Read full article about: Meta schließt 27-Milliarden-Dollar-Deal mit Nebius für KI-Infrastruktur ab

Meta hat einen Vertrag über bis zu 27 Milliarden US-Dollar mit dem niederländischen Cloud-Anbieter Nebius für KI-Infrastruktur abgeschlossen. Der Deal läuft über fünf Jahre und umfasst 12 Milliarden Dollar für dedizierte Kapazitäten an mehreren Standorten sowie bis zu 15 Milliarden Dollar für zusätzliche verfügbare Rechenleistung, wie CNBC berichtet.

Nebius wird dabei laut eigenen Angaben eine der ersten großen Installationen von Nvidias neuesten KI-Chips namens Vera Rubin betreiben. Nebius-Gründer und CEO Arkady Volozh sprach von einer Erweiterung der bestehenden Partnerschaft mit Meta, die den Ausbau des KI-Cloud-Geschäfts beschleunigen soll. Die Nebius-Aktie stieg nach der Ankündigung um 14 Prozent im vorbörslichen Handel.

Meta hatte im vergangenen November Investitionen über bis zu 600 Milliarden Dollar für KI-Technologie, Infrastruktur und den Ausbau der Belegschaft bis 2028 angekündigt. Aufgrund der hohen Kosten für KI-Infrastruktur soll angeblich beim Personal gespart werden. Konkrete Ergebnisse dieser Investitionen sieht man bei Meta bislang nicht: Derzeit teilen sich Google, OpenAI und Anthropic den KI-Markt auf. Meta und xAI sind nach anfänglichen Erfolgen zunächst abgehängt.

Read full article about: Chinas zweitgrößter Chiphersteller entwickelt 7-Nanometer-Fertigung

Chinas zweitgrößter Chiphersteller Hua Hong Group hat laut Reuters fortschrittliche Fertigungstechnologien für KI-Chips entwickelt. Die Tochterfirma Huali Microelectronics bereitet in ihrer Fabrik in Shanghai eine 7-Nanometer-Chipproduktion vor. Damit wäre Hua Hong nach SMIC der zweite chinesische Hersteller mit dieser Technologie. Laut vier mit der Sache vertrauten Personen arbeitet der chinesische Technikkonzern Huawei bei der 7-nm-Technik mit Hua Hong zusammen.

Die Forschung begann vergangenes Jahr, unterstützt von heimischen Zulieferern wie dem Huawei-nahen Unternehmen SiCarrier. Huali plant bis Jahresende eine anfängliche Kapazität von einigen tausend Wafern pro Monat. Der chinesische Chipdesigner Biren, der seit 2023 auf einer US-Handelssperrliste steht und keinen Zugang mehr zu TSMC hat, nutzt Hualis 7-nm-Linie bereits für erste Prototypen.

Peking treibt die technologische Unabhängigkeit voran und drängt insbesondere bei KI heimische Firmen, chinesische Technologie zu kaufen. Hintergrund sind die US-Restriktionen für den Kauf von Nvidia-Chips und die Abhängigkeit von einer Kerntechnologie für KI eines westlichen Rivalen. Der Weg dürfte für China noch weit sein: Gerade erst kaufte Bytedance angeblich rund 500 Nvidia-Blackwell-Systeme.

Read full article about: KI-Agenten-Hype durch OpenClaw: China fördert Ein-Personen-Unternehmen mit Millionen-Subventionen

Der KI-Agenten-Hype rund um OpenClaw hat auch in China voll eingeschlagen. Mindestens sieben chinesische Lokalregierungen haben innerhalb weniger Tage Förderprogramme rund um OpenClaw aufgelegt, berichtet die SCMP. Die Maßnahmen zeigen: Peking betrachtet KI-Agenten als industriepolitisches Werkzeug.

Der Technologiebezirk Hefei in der Provinz Anhui bietet bis zu 1,4 Millionen Dollar an Subventionen für Wohnraum, Büros und Rechenleistung. unter anderem zur Förderung sogenannter "Ein-Personen-Unternehmen", bei denen ein einzelner Gründer mit KI-Agenten als Belegschaft arbeitet. Shenzhen zog mit ebenfalls bis zu 1,4 Millionen Dollar nach, Wuxi mit rund 700.000 Dollar plus Rechenressourcen, Changshu mit etwa 830.000 Dollar. Changzhou bietet rund 700.000 Dollar Förderung und zusätzlich 280.000 Dollar für Rechenleistung, Nanjing lockt mit kostenlosen Büroflächen und Rechenressourcen.

"KI für [die Nutzer] arbeiten zu lassen, Aufgaben in ihrem Namen zu erledigen, bietet ein Erlebnis, das über das bloße Gerede rund um die Technologie hinausgeht", sagt Li Zhi, Leiterin des Intelligent Institute bei Analysys International. "Es hat ein gesellschaftliches Gefühl und eine Vision von Produktivität getroffen und letztlich einen landesweiten Hype ausgelöst, der alle mitgerissen hat – von Tech-Geeks bis zu gewöhnlichen Nutzern."