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Meta stellt sich bei Künstliche Intelligenz neu auf. KI-Fachkräfte werden zukünftig dezentral in den einzelnen Abteilungen agieren. Die wichtige Forschungsabteilung FAIR siedelt sich bei den Metaverse-Projekten in den Reality Labs an.

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KI sei das Herzstück der Arbeit bei Meta, schreibt Metas neuer Technikchef Andrew Bosworth in einer Ankündigung der Umstrukturierung. Es sei schwer, auch nur ein einzelnes Produkt zu identifizieren, das nicht von KI transformiert werde.

Jetzt dezentralisiert Meta die bisherige KI-Organisation und weist Angestellte und Projekte den Produkt-Teams zu. Anlass ist laut Bosworth, dass es in der bisherigen Aufstellung nicht tiefgreifend genug gelungen sei, KI in andere Projekte zu integrieren.

Dennoch will Meta weiter an Grundlagen und KI-Innovation forschen. Dafür gibt es in den Teams sogenannte "KI-Innovationszentren". Ziel ist es, dass Metas Produktgruppen ein ausgewogenes Portfolio schaffen, bei dem die KI-Entwicklung bestehende Systeme unterstützt und gleichzeitig den Stand der Technik vorantreibt.

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KI-Forschung wandert in die Metaverse-Abteilung

Die größte Veränderung: Metas KI-Forschungsabteilung FAIR gehört ab sofort zur Metaverse-Abteilung Reality Labs, ebenso wie die KI-Einheit "AI4AR".

FAIR steht weiter unter der Leitung des renommierten KI-Forschers Yann LeCun, der das Team gemeinsam mit Joelle Pineau und Antoine Bordes führt. Der bisherige Leiter der KI-Abteilung Jerome Pesenti verlässt Meta Mitte Juni.

Die Aufgabe von FAIR verändert sich laut Bosworth nicht: Die Forschungsabteilung soll weiter "grundlegende Durchbrüche in der KI durch exzellente Forschung, offene Wissenschaft und breite Zusammenarbeit" fördern.

Dem Akronym FAIR weist Meta jedoch eine neue Bedeutung zu: Bislang stand es für Facebook AI Research, was aus bekannten Gründen nicht mehr passt. Die neue Bedeutung: Fundamental AI Research.

KI fürs Metaverse

Künstliche Intelligenz ist eine Grundlagentechnologie fürs Metaverse. So orientieren sich etwa Metas VR- und AR-Brillen über KI-Bilderkennung im Raum oder tracken Hände. Meta stellte vergangenen Februar eine Universalübersetzungs-KI vor, die eines Tages Sprachbarrieren im Metaverse beseitigen könnte, und eine KI-Assistenz, die auf Zuruf virtuelle Welten generiert (siehe Video).

Empfehlung

Metaverse-Welten wie Metas Horizon Worlds könnten von KI-generierten Inhalten erweitert werden, etwa stilistisch zu einer Welt passende Avatare, die automatisch in neue Designs schlüpfen, ohne dass diese zuvor von menschlichen Designer:innen entwickelt werden müssen. Auch Metas Neural-Interface-Armband (siehe Titelbild), das motorische Hirnsignale in Computerbefehle umwandelt, setzt bei der Interpretation dieser Signale auf KI.

Zentrales Führungsteam soll KI-Fortschritt im ganzen Unternehmen messen

Das Team für den verantwortungsvollen Umgang mit KI ist zukünftig in Metas "Social Impact"-Team angesiedelt. Das "AI for Product"-Team, das sich mit Sicherheit und Content-Empfehlungen auf Metas Plattformen befasst, wandert zu den Produkt-Ingenieuren. Ein neues Führungsteam rund um Joelle Pineau soll die dezentralen KI-Fortschritte im Konzern zentral evaluieren und die Entwicklung steuern.

"KI wird zur Grundlage für so ziemlich alles, was bei Meta wichtig ist - bessere Empfehlungen, Sicherheit der Plattform, Einnahmen und zunehmend auch für das Metaverse - die Art und Weise, wie die meisten von uns täglich mit KI interagieren werden", schreibt Metas früherer Technikchef Mike Schroepfer bei Twitter.

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Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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