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Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos hat OpenAI CEO Sam Altman die aus seiner Sicht nächsten möglichen Entwicklungen im Bereich KI vorgestellt.

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GPT-4 sei als "Vorschau" auf das zu verstehen, was möglich sei, so Altman. Menschen seien miserabel darin, sich exponentiellen Fortschritt vorzustellen.

GPT-4 sei sogar nützlicher als erwartet gewesen, habe jedoch viele Einschränkungen. Aber der Fortschritt in der KI sei exponentiell, nicht linear, so Altman.

"Was ist, wenn GPT-5 so viel besser ist als GPT-4, wie es GPT-4 gegenüber GPT-3 war, wie es GPT-6 gegenüber GPT-5 sein wird, und was bedeutet es, wenn wir auf diesem Weg sind", sagt Altman.

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Zwar könne man nur "ein paar Schritte" nach vorn sehen, aber Altman geht davon aus, dass sich die Welt durch KI immer schneller verändern wird.

In diesem Zusammenhang hob Altman die iterative Einführung neuer Technologien durch OpenAI hervor. Das daraus resultierende Engagement würde helfen, soziale und wirtschaftliche Regeln für KI zu finden, Fehler zu machen, solange die Auswirkungen von KI noch relativ gering sind, und über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

GPT-5 heißt womöglich nicht GPT-5

Auf die Frage nach dem nächsten großen OpenAI-Modell, GPT-5, antwortete Altman, dass er glaube, dass das nächste OpenAI-Modell "einige Dinge besser" machen werde als GPT-4 und "sehr beeindruckende" neue Fähigkeiten bieten werde. Möglicherweise werde es aber nicht GPT-5 heißen, da es nicht sein Stil sei, ein "iPhone 27" auf den Markt zu bringen.

Ein Veröffentlichungsdatum für GPT-5 nannte Altman nicht: "Ich erwarte, dass wir uns die Zeit nehmen und sicherstellen, dass wir etwas auf den Markt bringen können, mit dem wir uns bei OpenAI wohl und verantwortlich fühlen."

In einem früheren Interview sagte Altman, dass es schwierig sei, einen Zeitplan für GPT-5 aufzustellen, da schwierige wissenschaftliche Fragen zu lösen seien und mehr Rechenleistung benötigt werde.

Empfehlung

Altman erwartet AGI, aber weniger gravierende Veränderungen

Das große Ziel von OpenAI ist die Entwicklung einer generellen künstlichen Intelligenz, die Altman "in relativ naher Zukunft" für möglich hält - allerdings mit weniger gravierenden Veränderungen für die Welt und Arbeitsplätze, als viele erwarten würden und als er selbst früher erwartet hatte.

"An Nachfrage wird es nicht mangeln, die Menschen werden einfach mehr tun. Die Erwartungen steigen, aber auch die Fähigkeiten", sagt Altman.

Die Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (KI) könnte jedoch beträchtliche Mengen an Energie erfordern, was die Notwendigkeit eines Durchbruchs bei der Energieerzeugung unterstreiche, so Altman.

Eine mögliche Lösung sieht er in der Fusionsenergie, insbesondere in der Kernfusion, trotz der derzeitigen Skepsis. Der Hype um KI könnte die Investitionen in neue Energieressourcen verstärken, vermutet Altman.

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Zusammenfassung
  •  OpenAI CEO Sam Altman spricht über die Zukunft der KI-Entwicklung und betont den exponentiellen Fortschritt im Bereich. GPT-4 sei nur eine "Vorschau" auf das Mögliche.
  • Altman erwartet, dass das nächste OpenAI-Modell (möglicherweise nicht GPT-5 genannt) "einige Dinge besser" machen werde als GPT-4 und "sehr beeindruckende" neue Fähigkeiten bieten werde.
  • Altman sieht die Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) in der "relativ nahen Zukunft" als möglich, betont jedoch die Notwendigkeit eines Durchbruchs bei der Energieerzeugung, insbesondere in der Kernfusion.
Quellen
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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