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Laut OpenAI-CEO Sam Altman ist GPT-4 das bei weitem dümmste Modell, das Menschen heute noch verwenden müssen, verglichen mit dem, was kommen wird.

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Für Sam Altman, Gründer und CEO von OpenAI, haben die aktuellen KI-Modelle des Unternehmens noch viel Luft nach oben. "GPT-4 ist bei weitem das dümmste Modell, das Menschen je benutzen mussten", sagte er bei einem Auftritt an der Stanford University.

In Zukunft, so Altman, werde es wesentlich leistungsfähigere Systeme geben. Jedes Jahr werde die Menschheit über wesentlich leistungsfähigere Systeme verfügen, das lasse sich mit hoher wissenschaftlicher Sicherheit sagen.

"GPT-5 wird viel intelligenter sein als GPT-4, GPT-6 wird viel intelligenter sein als GPT-5, und wir sind noch nicht am oberen Ende dieser Kurve."

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Die Entwicklung solcher Systeme ist zwar teuer, aber Altman macht sich darüber keine Sorgen. "Ob wir 500 Millionen Dollar pro Jahr ausgeben oder 5 Milliarden oder 50 Milliarden, ist mir egal. Solange wir auf einem Weg bleiben, auf dem wir am Ende einen viel größeren Wert für die Gesellschaft schaffen, und solange wir einen Weg finden, die Rechnungen zu bezahlen, werden wir AGI machen. Es wird teuer sein, aber es wird sich lohnen."

Einen Zeitplan für die Entwicklung einer Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (KI) wollte Altman nicht nennen. Er glaube aber, dass es mehrere Versionen von KI geben werde, sagt er MIT Technology Review. Diese werden für bestimmte Aufgaben besser oder schlechter geeignet sein.

Agenten als nächste Entwicklungsstufe der KI

Als Killerapplikation für künftige KI-Systeme sieht Altman intelligente Agenten. Sie sollen als "superkompetente Kollegen" fungieren, die alles über das Leben eines Menschen wissen, jede E-Mail und jedes Gespräch. Sie könnten bestimmte Aufgaben sofort erledigen und bei komplexeren Problemen Lösungsvorschläge machen und bei Bedarf nachfragen.

Laut Altman ist dafür nicht unbedingt neue Hardware erforderlich. Die Vision eines KI-Assistenten könne in der Cloud existieren - auch wenn viele Nutzer dafür sicher gerne ein neues Gerät hätten.

In Zukunft werde KI in der Lage sein, bessere Texte, Bilder und Videos zu erzeugen und echte Aufgaben in der realen Welt zu übernehmen. Damit würden die Systeme noch stärker in den Alltag der Menschen integriert.

Empfehlung

Altman soll zusammen mit dem iPhone-Designer Jony Ive an neuer KI-Hardware arbeiten. Außerdem soll OpenAI zwei Agenten-Systeme entwickeln, die ganze Arbeitsprozesse automatisieren sollen.

Einen Ausblick auf GPT-5 gab Altman allerdings nicht. Auf die Frage eines Journalisten, ob er wisse, wann der Nachfolger von GPT-4 erscheinen werde, antwortete er nur lächelnd: "Ja."

GPT-5 befindet sich angeblich gerade in der Entwicklung und könnte frühestens Mitte des Jahres veröffentlicht werden. Es soll deutlich besser sein als sein Vorgänger GPT-4 und insbesondere die "Faulheit" von GPT-4 soll in der Version 5 nicht mehr auftreten. Gerüchten zufolge soll GPT-5 neben Text und Bild auch Video unterstützen.

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Zusammenfassung
  • OpenAI-CEO Sam Altman erwartet in Zukunft deutlich leistungsfähigere KI-Modelle als GPT-4. Seiner Meinung nach ist GPT-4 im Vergleich zu dem, was noch kommen wird, "bei weitem das dümmste Modell".
  • Als Killerapplikation für zukünftige KI-Systeme sieht Altman intelligente Agenten. Sie sollen als "superkompetente Kollegen" fungieren, die alles über das Leben eines Menschen wissen und bestimmte Aufgaben erledigen oder Lösungsvorschläge für komplexere Probleme machen können.
  • GPT-5 soll sich bereits in der Entwicklung befinden und frühestens Mitte des Jahres veröffentlicht werden. Es soll deutlich besser sein als GPT-4, insbesondere soll die "Faulheit" von GPT-4 behoben werden. Gerüchten zufolge soll GPT-5 neben Text und Bild auch Video unterstützen.
Quellen
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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