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Read full article about: Nur 5 % der ChatGPT-Nutzer zahlen für ein Abonnement, fast 90 % stammen nicht aus den USA oder Kanada

Fast 90 Prozent der rund 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer befinden sich außerhalb der USA und Kanada, berichtet The Information unter Berufung auf Daten der Trackingplattform Sensor Tower. Das erschwert angeblich den geplanten Aufbau eines Werbegeschäfts, da internationale Nutzer deutlich weniger Umsatz bringen. Bei Pinterest etwa liegt der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in den USA bei 7,64 Dollar, im Rest der Welt bei nur 21 Cent.

Indien und Brasilien gehören neben den USA, Japan und Frankreich zu den größten ChatGPT-Märkten – allesamt Schwellenländer oder Industrienationen mit hoher Smartphone-Durchdringung. Nur etwa fünf Prozent der Nutzer zahlen für Abonnements. Für Schwellenländer wie Indien bietet OpenAI das günstigere "ChatGPT Go" für etwa 5 Dollar monatlich an.

OpenAI plant, bis 2030 insgesamt rund 110 Milliarden Dollar von Gratis-Nutzern zu erwirtschaften. Werbung dürfte dabei eine große Rolle spielen. Dieses starke Umsatzwachstum benötigt OpenAI, um die Verpflichtungen bei Rechenzentren erfüllen zu können.

Read full article about: Amazon öffnet Alexa Plus Webversion für bestimmte Nutzer im Early Access

Amazon hat die Webversion seines KI-Assistenten Alexa Plus für Nutzer in den USA und Kanada im Early Access freigegeben. Unter Alexa.com können sich Nutzer anmelden und den neuen Chatbot im Browser nutzen. Alexa Plus war bereits auf neuen Echo-Geräten verfügbar und wurde kürzlich auch für ältere Echos ausgerollt. Ein Beta-Test läuft in Deutschland.

Die Weboberfläche ermöglicht das Hochladen von Dokumenten, E-Mails und Bildern. Alexa Plus kann daraus Informationen extrahieren – etwa Rezepte in Einkaufslisten umwandeln oder Termine automatisch in den Kalender eintragen. Amazon bewirbt zudem Funktionen wie die automatische Erstellung von Essensplänen und das Befüllen von Amazon-Fresh-Warenkörben unter Berücksichtigung von Ernährungseinschränkungen. Auch Smart-Home-Geräte lassen sich über die Webseite steuern. Amazon startet außerdem eine neue Seitenleiste für Schnellzugriffe und eine überarbeitete mobile Alexa-App.

Alibabas PANDA-System findet Tumore, die Ärzte übersehen

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten – vor allem, weil er meist zu spät entdeckt wird. Ein von Alibaba entwickeltes KI-Tool soll das ändern: Es erkennt Tumore in einfachen Routine-CTs, noch bevor Patienten Symptome haben.

An einem chinesischen Krankenhaus hat das System bereits Dutzende Fälle gefunden, die Ärzte übersehen hatten. Experten warnen vor Fehlalarmen.

Read full article about: Anthropic-Mitgründerin über KI-Fortschritt: Die Exponentialkurve hält an, bis sie es nicht mehr tut

"Die Exponentialkurve hält an – bis sie es nicht mehr tut", sagt Anthropic‑Präsidentin Daniela Amodei mit Blick auf die exponentielle Fähigkeitsentwicklung von Sprachmodellen. Bei Anthropic habe man jedes Jahr geglaubt, dieses Tempo könne unmöglich anhalten – und doch sei es weitergegangen. Sicher sei das nicht: Auch Anthropic kenne die Zukunft nicht und könnte mit dieser Annahme falschliegen.

Ökonomisch sei die Lage komplizierter, so Amodei (ab 15:56). Selbst wenn die Modelle immer besser werden, könne die Einführung in Unternehmen aus "menschlichen Gründen" stocken: Change-Management benötige Zeit, Beschaffungsprozesse seien träge, konkrete Anwendungsfälle oft unklar. Entscheidend für die Blasenfrage sei daher, ob die Wirtschaft die Technologie so schnell aufnehmen kann, wie sie sich entwickelt.

Read full article about: Widerstand gegen Tech-Konzerne: Anwohner stoppen Milliarden-Projekte für KI-Infrastruktur

Tech-Unternehmen, die Milliarden in Rechenzentren für KI investieren wollen, stoßen zunehmend auf Widerstand in lokalen Gemeinden in den USA, berichtet die Los Angeles Times. Laut Data Center Watch wurden zwischen April und Juni 20 Projekte im Wert von 98 Milliarden Dollar in elf Bundesstaaten blockiert oder verzögert – das entspricht zwei Dritteln der verfolgten Vorhaben. Anwohner sorgen sich um steigende Stromkosten, Wasserverbrauch, Lärm und den Verlust von Farmland.

Immobilien- und Projektentwickler erwägen nun, Grundstücke zu verkaufen, weil sie Genehmigungsverfahren fürchten. Bürgermeister John Higdon aus Matthews, North Carolina, sagte der LA Times, Politiker, die solche Projekte genehmigen, würden abgewählt. In Indiana allein scheiterten laut Aktivist Bryce Gustafson mehr als ein Dutzend Projekte an Baugenehmigungen. Branchenvertreter wie Dan Diorio von der Data Center Coalition fordern bessere Kommunikation mit den Gemeinden.

KI-Firmen wie Google oder OpenAI haben gigantische Aufrüstungspläne bei Rechenleistung. Allein Google möchte seine Rechenleistung innerhalb von fünf Jahren um den Faktor 1000 steigern. OpenAI verfolgt mit dem Stargate-Projekt massive Ausbaupläne für Rechenleistung. Neben dem Widerstand der Gemeinden droht ein weiteres Problem: Das amerikanische Stromnetz kann mit der Nachfrage nicht Schritt halten.

Google-Ingenieurin: Claude Code erzeugte in einer Stunde, woran Google ein Jahr baute

Eine Google-Ingenieurin lobt öffentlich Anthropics Claude Code: Das Tool generierte in einer Stunde ein System, an dem ihr Team seit einem Jahr arbeitet. Die Qualitäts- und Effizienzgewinne überträfen alles, was man sich hätte vorstellen können. Plus: Der Erfinder von Claude Code teilt seine besten Tipps.

ByteDance gibt KI-Videomodellen ein Gedächtnis für längere Geschichten

ByteDance löst ein hartnäckiges Problem der KI-Videogenerierung: Charaktere, die von Szene zu Szene ihr Aussehen wechseln. Das neue System StoryMem merkt sich, wie Figuren und Umgebungen aussehen sollen und hält sie über eine ganze Geschichte hinweg stabil.