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Read full article about: Ex-Angestellte frustriert über xAI: Keine Innovation, keine Sicherheit, kein Widerspruch erlaubt

xAI hat in den vergangenen Wochen und Monaten die Hälfte seiner Gründer verloren. Elon Musk erklärte auf X, dass einige Abgänge Teil einer Umstrukturierung seien, bei der man sich "leider von einigen Leuten trennen musste", um die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Doch einige ehemalige Mitarbeitende zeichnen ein anderes Bild. Ein früherer Angestellter sagte gegenüber The Verge, viele im Unternehmen seien desillusioniert gewesen, wegen des Fokus auf NSFW-Inhalte bei Grok und mangelnder Sicherheitsstandards. Ein zweiter Ex-Mitarbeiter bestätigte dies: "Es gibt null Sicherheit im Unternehmen." Musk wolle das Modell bewusst enthemmter machen, da Sicherheitsmaßnahmen für ihn Zensur bedeuten. Grok hatte unter anderem sexualisierte Bilder von Kindern generiert.

Man überlebt, indem man den Mund hält und tut, was Elon will.

xAI stecke zudem in einer "Aufholjagd" fest, ohne etwas grundlegend Neues gegenüber OpenAI oder Anthropic zu liefern, obwohl ohnehin alle dasselbe versuchen, lautet eine weitere Kritik. Mehrere Abgänger gründen nun mit dem Geld aus dem SpaceX-Merger eigene Startups, einer davon das KI-Infrastruktur-Unternehmen Nuraline.

Read full article about: Anthropic plant eigene Rechenzentren und wirbt dafür Ex-Google-Manager an

Anthropic plant massiv in eigene Rechenzentrumskapazitäten zu investieren und hat dafür erfahrene Ex-Google-Manager angeworben, berichtet The Information. Das KI-Unternehmen diskutiert intern den Aufbau von mindestens 10 Gigawatt Kapazität – Kosten: Hunderte Milliarden Dollar. Da Anthropic als Startup keine starke Bonität hat, braucht es finanzstarke Partner als Absicherung. Google sprang bereits bei einem Rechenzentrum in Louisiana als Bürge ein.

Bisher mietet Anthropic Rechenkapazität bei Cloud-Anbietern, will künftig aber auch eigene Rechenzentren leasen. Dafür wurden Tim Hughes von Stack Infrastructure und Brett Rogers eingestellt, der bei Google sechs Jahre lang Rechenzentren baute. Bereits an Bord ist Winnie Leung mit über 20 Jahren Google-Erfahrung.

Zum Vergleich: OpenAI kündigte im letzten Jahr strategische Allianzen mit Nvidia über mindestens 10 Gigawatt, Broadcom, Oracle über 4,5 Gigawatt und AMD über bis zu 6 Gigawatt an. Ob diese Pläne tatsächlich umgesetzt werden und OpenAI wie Anthropic genug Umsatzwachstum erzielen, um die Rechnungen zu begleichen, bleibt offen. Anthropic konnte zuletzt zumindest ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen.

Autonomer KI-Agent startet Rufmordkampagne gegen Open-Source-Entwickler

Ein autonomer KI-Agent hat nach einer Code-Zurückweisung eine Rufmordkampagne gegen einen Entwickler gestartet. Der Vorfall bei Matplotlib zeigt, wie theoretische Sicherheitsrisiken durch autonom agierende KI-Agenten in der Praxis ankommen.

Read full article about: Anthropic sammelt 30 Milliarden Dollar ein und steigt auf eine Bewertung von 380 Milliarden Dollar

Anthropic hat 30 Milliarden Dollar in einer Series-G-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Bewertung des KI-Unternehmens liegt nun bei 380 Milliarden Dollar nach Geldeingang.

Die Runde wurde von GIC, dem Staatsfonds Singapurs, und der US-Investmentfirma Coatue angeführt. Als Co-Leads beteiligten sich D. E. Shaw Ventures, Dragoneer, Founders Fund, ICONIQ sowie MGX, ein Technologie-Investmentfonds aus Abu Dhabi. Auch Microsoft und Nvidia sind Teil der Finanzierungsrunde, basierend auf zuvor angekündigten strategischen Partnerschaften. Das Geld soll in Forschung, Produktentwicklung und den Ausbau der Infrastruktur fließen.

Der annualisierte Umsatz liegt laut Anthropic derzeit bei 14 Milliarden Dollar und ist in den vergangenen drei Jahren jeweils um mehr als das Zehnfache gewachsen. Das Coding-Werkzeug Claude Code erzielt demnach einen Jahresumsatz von über 2,5 Milliarden Dollar.

Ein interessantes Detail über die KI-Nutzung: Über 500 Kunden geben laut Anthropic jährlich mehr als eine Million Dollar für Claude aus, acht der zehn größten Fortune-Unternehmen zählen zu den Nutzern.

OpenAI bringt mit Codex-Spark ein Echtzeit-Coding-Modell auf Cerebras-Hardware

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.3-Codex-Spark ein kleineres Coding-Modell, das auf Cerebras-Hardware läuft und über 1000 Tokens pro Sekunde liefern soll. Es ist das erste Modell, das speziell für Echtzeit-Programmierung optimiert ist.

Read full article about: OpenAI stellt GPT-4o und weitere ältere KI-Modelle in ChatGPT endgültig ein

OpenAI stellt am 13. Februar 2026 mehrere ältere KI-Modelle in ChatGPT ein: GPT-4o, GPT-4.1, GPT-4.1 mini und o4-mini. In der API bleiben die Modelle vorerst verfügbar. Offiziell begründet das Unternehmen den Schritt mit gesunkenem Traffic: Nur noch 0,1 Prozent der Nutzer wählen GPT-4o täglich.

Dass OpenAI speziell zu GPT-4o so detailliert kommuniziert, hat einen Grund: Das Modell hat eine wechselhafte Geschichte. OpenAI hatte es bereits im August 2025 abgeschaltet, dann aber nach massivem Nutzer-Backlash für zahlende Abonnenten wieder aktiviert. Einige Menschen hatten sich emotional an das Modell gebunden, das für seinen gefallsüchtigen Kommunikationsstil bekannt war. OpenAI adressiert das am Ende des Posts:

Wir wissen, dass der Verlust des Zugangs zu GPT-4o für einige Nutzer frustrierend sein wird, und wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Modelle abzuschalten ist nie einfach, aber es erlaubt uns, die Modelle zu verbessern, die die meisten Menschen heute nutzen.

OpenAI

OpenAI verweist zudem auf die verbesserten Nachfolger GPT-5.1 und GPT-5.2, in die das Feedback der GPT-4o-Nutzer eingeflossen sei. Nutzer können nun Ton und Stil von ChatGPT anpassen, etwa Wärme und Enthusiasmus einstellen. Die GPT-4o-Bewegung wird das nicht überzeugen: Mehr als 20 000 Menschen hatten Petitionen gegen die Abschaltung unterzeichnet.

Read full article about: Google Deepmind rüstet Denkmodus "Gemini 3 Deep Think" für komplexe Aufgaben auf

Google Deepmind hat seinen spezialisierten Denkmodus "Gemini 3 Deep Think" aufgerüstet und stellt ihn über die Gemini-App sowie als API über ein Vertex AI-Frühzugangsprogramm bereit. Das Upgrade soll bei komplexen Aufgaben in Wissenschaft, Forschung und Ingenieurwesen helfen. Die Gemini-App steht Google AI Ultra-Abonnenten zur Verfügung, Entwickler und Forscher können sich für das API-Programm anmelden.

Laut Google Deepmind erreicht Deep Think Bestwerte auf mehreren Benchmarks: auf ARC-AGI-2 (einem Test für logisches Denken), auf "Humanity's Last Exam" (schwierige Aufgaben aus Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwesen) sowie einen Elo-Wert von 3455 auf der Programmierplattform Codeforces.

Benchmark Deep Think Claude Opus 4.6 GPT-5.2 Gemini 3 Pro Preview
ARC-AGI-2 84.6% 68.8% 52.9% 31.1%
Humanity's Last Exam 48.4% 40.0% 34.5% 37.5%
Codeforces 3,455 2,352 - 2,512

Zudem erzielte das Modell bei den Physik- und Chemie-Olympiaden 2025 Ergebnisse auf Goldmedaillen-Niveau. Beispiele für den Einsatz von Deep Think in der Wissenschaft stehen hier.