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China will Nvidias H200-Chips angeblich nur noch in nicht definierten Ausnahmefällen zulassen

Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China schränkt die Käufe offenbar auf Sonderfälle ein. Peking will die eigene Chipindustrie schützen.

Read full article about: Salesforce veröffentlicht neuen KI-Slackbot auf Basis von Anthropics Claude

Salesforce hat den neuen Slackbot veröffentlicht, der auf Anthropics KI-Modell Claude basiert. Das Unternehmen testet laut Mitgründer und Technikchef Parker Harris aber auch Alternativen. Der KI-Assistent ist direkt in Slack eingebaut und kann Daten in Slack, Salesforce, Google Drive, Box und Atlassians Confluence durchsuchen. Er nutzt den Kontext aus Gesprächen, Dateien und Kanälen, um Fragen zu beantworten, Inhalte zu erstellen und Meetings vorzubereiten. Dabei respektiert er Zugriffsrechte und Berechtigungen.

Salesforce

Slackbot ist ab sofort für Business+- und Enterprise+-Kunden verfügbar und wird bis Februar schrittweise ausgerollt. Künftig soll Slackbot auch mit Agentforce und anderen KI-Agenten zusammenarbeiten können.

Read full article about: OpenAIs KI-Wearable "Sweetpea" soll Apples Airpods Konkurrenz machen

Es gibt neue Gerüchte zu OpenAIs geplanter Hardware, die in erster Linie wohl Konkurrenz zu Apples Airpods werden soll. Laut dem X- und Weibo-Leaker "Smart Pikachu" arbeitet OpenAI an einem Audio-Gerät mit dem Codenamen "Sweetpea". Das Projekt hat Priorität, da Designer Jony Ive beteiligt ist. Der Marktstart ist für September geplant, mit 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr.

Das ovale Metallgehäuse enthält zwei kapselförmige Teile, die hinter dem Ohr getragen werden. Als Prozessor ist ein 2nm-Chip vorgesehen, wobei Samsung Exynos favorisiert wird. Ein weiterer Chip soll die iPhone-Steuerung via Siri ermöglichen. Die Materialkosten liegen angeblich nahe Smartphone-Niveau.

Die Komponenten von "Sweetpea": ein EMG-Signalfenster zur Erkennung von Muskelsignalen, ein Keramik-Hautkontaktfenster, Hauptplatine mit Lithium-Ionen-Akku sowie ein Ultraschall-Sende-/Empfangsmodul. | Bild: via zhihuipikachu
"Sweetpea" wird angeblich hinter dem Ohr getragen und verfügt laut Beschriftung über EMG-Sensoren zur Erfassung von Muskelströmen, Ultraschall-Sender sowie eine keramische Kontaktfläche. | Bild: via zhihuipikachu

Foxconn soll bis 2028 insgesamt fünf OpenAI-Geräte produzieren, darunter auch einen Stift mit dem Codenamen Gumdrop. Der Auftragsfertiger sieht darin eine Chance, nachdem er alle Airpods-Programme an Luxshare verloren hat. OpenAI soll zuvor Luxshare bevorzugt haben, wechselte aber zu Foxconn, um eine Produktion außerhalb Chinas zu ermöglichen.

Read full article about: Microsoft macht Zugeständnisse bei Rechenzentrums-Ausbau

Microsoft kündigt eine neue Initiative für KI-Rechenzentren an, mit der der Konzern auf den wachsenden Widerstand in US-Gemeinden reagieren will. Das Unternehmen verpflichtet sich, die vollen Stromkosten seiner Rechenzentren selbst zu tragen, damit Anwohner keine höheren Stromrechnungen zahlen müssen. Microsoft will außerdem keine lokalen Steuervergünstigungen mehr beantragen, den Wasserverbrauch bis 2030 um 40 Prozent senken und mehr Wasser zurückführen als es nutzt.

Präsident Brad Smith sagte gegenüber GeekWire, die Branche habe früher anders gearbeitet und müsse sich nun ändern. Trump hatte die Ankündigung vorab auf Truth Social erwähnt. In Rechenzentrumsgebieten wie Virginia, Illinois und Ohio stiegen die Strompreise zuletzt 12-16 Prozent schneller als im US-Durchschnitt. Microsoft will zudem lokale Arbeitskräfte ausbilden und in KI-Bildungsprogramme investieren.

Read full article about: Software schreibt Software: Claude Code programmiert Claude Cowork in 1,5 Wochen

Laut Anthropics Claude-Code-Erfinder hat sein Tool fast den kompletten Code für Claude Cowork geschrieben. Claude Cowork ist ein frisch vorgestelltes KI-Tool von Anthropic, das auf Claude Code basiert, aber mit einer nutzerfreundlichen Oberfläche für Nicht-Programmierer kommt. Laut Claude-Code-Erfinder Boris Cherny wurde "so ziemlich" der gesamte Code mit Claude Code generiert.

Screenshot via X

Fertig war die App laut Produktmanager Felix Rieseberg angeblich innerhalb eines Sprints von anderthalb Wochen. Allerdings habe es vorab schon einige Prototypen und Ideen gegeben, und die Anwendung sei derzeit eine Forschungsvorschau mit noch einigen Ecken und Kanten. Zudem existierte mit Claude Code bereits eine umfangreiche Basis; Rieseberg dürfte sich hier in erster Linie auf das Frontend beziehen.

Read full article about: Wer von Sprachmodellen Widerspruchsfreiheit erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage

Wer von Sprachmodellen innere Kohärenz erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage.

"Warum sagt Seite fünf eines Buches, das beste Essen sei Pizza, und Seite 17, das beste Essen sei Pasta? Was denkt das Buch wirklich? Und du sagst: 'Es ist ein Buch!'", erklärt Josh Batson, Research Scientist bei Anthropic, in einem lesenswerten Artikel über Methoden zur Interpretierbarkeit von LLMs im MIT Technology Review.

Die Analogie stammt aus Experimenten zur internen Verarbeitung von Fakten. Anthropic fand heraus, dass Claude unterschiedliche Mechanismen nutzt, um zu wissen, dass Bananen gelb sind, und um zu bestätigen, dass der Satz "Bananen sind gelb" wahr ist. Diese Mechanismen sind nicht miteinander verbunden. Wenn ein Modell widersprüchliche Antworten gibt, greift es auf verschiedene Teile seiner selbst zurück – ohne zentrale Instanz. "Es könnte sein, dass du mit Claude redest und es dann abdriftet", sagt Batson. "Und jetzt redest du nicht mehr mit Claude, sondern mit etwas anderem." Die Implikation: Die Annahme, Sprachmodelle besäßen mentale Kohärenz wie Menschen, könnte ein Kategorienfehler sein.

Basecamp Research kartiert eine Million Spezies für KI-gestützte Medikamente

Das britische Unternehmen Basecamp Research hat gemeinsam mit Forschern von Nvidia und Microsoft KI-Modelle entwickelt, die aus einer Datenbank von über einer Million Spezies potenzielle neue Therapien gegen Krebs und multiresistente Bakterien generieren sollen. Die Forscher selbst mahnen jedoch zur Vorsicht.

Read full article about: Medizinisches Gedächtnis für KI: OpenAI übernimmt Startup Torch für personalisierte Gesundheit

OpenAI kauft die KI-Gesundheits-App Torch für rund 100 Millionen Dollar in Firmenanteilen. Der Deal umfasst 60 Millionen Dollar sofort und den Rest als Anteile zur Mitarbeiterbindung, berichtet The Information. Torch vereint verstreute Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen zu einem einheitlichen Bild – die Gründer nennen es ein "medizinisches Gedächtnis für KI". Nutzer können so Zusammenhänge erkennen und sicherstellen, dass keine wichtigen Informationen verloren gehen. Die App nutzt OpenAI-Modelle für personalisierte medizinische Einblicke. Alle vier Torch-Mitarbeiter, einschließlich CEO Ilya Abyzov, wechseln zu OpenAI.

Die Übernahme soll OpenAIs Pläne für einen personalisierten Gesundheitsassistenten in ChatGPT stärken. Vergangene Woche führte OpenAI einen ChatGPT-Health-Bereich ein sowie ein Angebot an Healthcare-Unternehmen. Auch Anthropic stellte kürzlich Gesundheitsfunktionen für seinen Chatbot Claude vor. Dahinter liegt die Vermutung eines Milliardenmarktes: Hunderte Millionen der wöchentlichen Konversationen mit Chatbots drehen sich um Gesundheitsthemen.