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Google konsolidiert seine generative KI-Teams unter der Leitung von DeepMind, um die Entwicklung fortschrittlicherer Modelle zu beschleunigen. Diese Entscheidung baut auf früheren Konsolidierungsbemühungen wie der Zusammenlegung von DeepMind und Brain im vergangenen Jahr auf. Alle Teams, die an KI-Modellen arbeiten, sind nun unter einem Dach vereint, einschließlich des Responsible AI Teams, das eine größere Rolle bei der Entwicklung neuer Modelle spielen soll. Google will auch die Anforderungen für die Einführung von KI-Funktionen standardisieren und mehr in Tests investieren, um sicherzustellen, dass die Antworten der Modelle korrekt und angemessen sind. Die Konsolidierungsbemühungen erstrecken sich auch auf die Entwicklung von KI-Hardware, wobei die Teams für Plattformen und Ökosysteme sowie die Teams für Geräte und Dienste in einer neuen Gruppe namens Platforms and Devices zusammengefasst werden.

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Google Deepmind präsentiert ALOHA Unleashed, eine neue Generation von KI-gesteuerten Robotern mit beeindruckender Fingerfertigkeit. In einer Reihe von Videos zeigen die Roboter, wie sie selbstständig Hemden aufhängen, präzise Zahnräder einsetzen und sogar Schnürsenkel binden können. Die Roboter sind sogar in der Lage, auf untrainierte Objekte wie Pullover zu verallgemeinern. Die Videos wurden in einem Durchgang ohne Schnitte gefilmt, die Roboter agieren völlig autonom. Mit ALOHA Unleashed will Google Deepmind nach eigenen Angaben die Grenzen der Geschicklichkeit kostengünstiger Roboter erweitern. Die Technologie könnte in Zukunft in der Industrie und im Alltag zum Einsatz kommen.

Video: Google Deepmind

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Demis Hassabis, Gründer des KI-Labors DeepMind, ist angeblich "tief frustriert" über die Zusammenlegung mit Google und dem Fokus auf die Kommerzialisierung von KI, berichten Insider gegenüber The Information. Hassabis habe sogar darüber nachgedacht, Google zu verlassen, bevor die KI-Einheiten zu einem neuen Labor zusammengelegt wurden. Einem Kollegen soll er auch gesagt haben, dass es für Google schwierig werden könnte, OpenAIs Video-KI Sora einzuholen. Hassabis habe einige organisatorische Änderungen vorgenommen, um die Bedeutung der reinen KI-Forschung bei Google wiederherzustellen. Die Fusion von Google Brain und DeepMind sei nicht reibungslos verlaufen und es gebe weiterhin Spannungen. Hassabis beklagte sich auch über die Abwanderung von Mitarbeitern zu OpenAI und die Berichterstattung darüber. Der Druck, KI-Fortschritte zu zeigen, habe möglicherweise dazu geführt, dass die Fähigkeiten der DeepMind-Systeme übertrieben dargestellt worden seien. Er sei jedoch nach wie vor davon überzeugt, dass eine allgemeine künstliche Intelligenz in greifbare Nähe gerückt sei.

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Microsoft hat Mustafa Suleyman, Mitbegründer von Googles KI-Labor DeepMind, als CEO eines neuen Teams eingestellt, das für die KI-Produkte des Unternehmens für Verbraucher wie Copilot, Bing und Edge verantwortlich ist. Suleyman wird zudem als Executive Vice President von Microsoft AI tätig sein und dem Führungsteam angehören, das direkt an den CEO Satya Nadella berichtet. Suleyman war Mitbegründer von Deepmind im Jahr 2010 und verließ das Unternehmen im Jahr 2019. Anschließend stellte ihn Google für das Produktmanagement und die KI-Politik ein, bevor er das Unternehmen im Jahr 2022 verließ, um das LLM-Start-up Inflection AI mitzugründen. Suleyman nahm einige Mitarbeiter seines Inflection-Teams mit zu Microsoft. Inflection AI besteht mit einem neuen CEO weiter und bringt seine Modelle in die Azure Cloud, darunter das kürzlich vorgestellte Inflection 2.5.

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Drei ehemalige Forscher von Google DeepMind haben das Unternehmen kürzlich verlassen, um ihr eigenes KI-Start-up namens Uncharted Labs zu gründen. Das Team besteht aus David Ding, Charlie Nash und Yaroslav Ganin, die zuvor an Googles generativen KI-Systemen für Bilder und Musik wie Imagen und Lyria gearbeitet haben, berichtet The Information. Ding leitete ein 30-köpfiges Forschungsteam bei Deepmind. Uncharted Labs, mit Sitz in New York, hat bereits 8,5 Millionen Dollar von seinem Ziel von 10 Millionen Dollar eingesammelt. Laut The Information hängt der Abgang mit Googles langsamer Produktisierung der KI-Forschung und bürokratischen Hürden innerhalb des Technologiekonzerns zusammen, die sich mit der Deepmind-Fusion noch verschärft hätten. Weitere Start-ups mit Google-Ehemaligen sind Character AI, das französische LLM-Phänomen Mistral, Sakana AI und Reka AI.

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