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Read full article about: Meta will neue KI-Modelle doch teilweise als Open Source veröffentlichen

Meta plant, Versionen seiner neuen KI-Modelle als Open Source zu veröffentlichen. Das berichtet Axios. Die Modelle sind die ersten, die unter der Leitung von Alexandr Wang entwickelt wurden, der 2025 im Rahmen eines knapp 15-Milliarden-Dollar-Deals mit Scale AI zu Meta kam.

Allerdings will das Unternehmen anders als bei den Llama-Modellen einige Teile proprietär halten und vor der Freigabe Sicherheitsrisiken prüfen. Die größten Modelle sollen ebenfalls nicht offen verfügbar sein.

Wang sieht Meta laut dem Bericht als Gegenpol zu Anthropic und OpenAI, die sich stärker auf Regierungen und Unternehmen konzentrieren. Meta setzt auf Verbreitung im B2C-Bereich über WhatsApp, Facebook und Instagram. Laut den Quellen von Axios weiß Meta bereits, dass die neuen Modelle nicht in allen Bereichen mit der Konkurrenz mithalten werden.

Read full article about: Tokenmaxxing im Silicon Valley: Meta-Mitarbeiter jagen Highscore beim KI-Verbrauch

Meta hat ein internes Rangsystem, bei dem Mitarbeiter um den höchsten KI-Token-Verbrauch wetteifern. Tokens sind Dateneinheiten, die KI-Modelle im Betrieb verarbeiten. Ein Mitarbeiter erstellte im Intranet eine Rangliste namens "Claudeonomics", die den Verbrauch von mehr als 85.000 Beschäftigten misst, berichtet The Information. In 30 Tagen wurden 60 Billionen Tokens verbraucht. Der Spitzenreiter nutzte durchschnittlich 281 Milliarden Tokens.

Die Gamifizierung mit Ranglisten und Titeln wie "Token Legend", "Model Connoisseur" und "Cache Wizard" soll Mitarbeiter motivieren, KI-Tools in ihren Arbeitsalltag einzubauen. Allerdings zeigt die Praxis auch Schwächen: Einige Mitarbeiter lassen KI-Agenten stundenlang laufen, nur um ihren Verbrauch zu steigern.

"Tokenmaxxing" gilt im Silicon Valley derzeit als Produktivitätsmaß: Nvidia-Chef Jensen Huang sagte, er wäre "zutiefst beunruhigt", wenn ein Ingenieur mit 500.000 Dollar Gehalt nicht mindestens 250.000 Dollar an Tokens jährlich verbrauche. Meta-CTO Andrew Bosworth berichtete laut Forbes, ein Top-Ingenieur gebe sein Gehaltsäquivalent für Tokens aus und steigere seine Produktivität angeblich um das Zehnfache.

Konkrete Zahlen, die solche Thesen stützen, hat bislang allerdings kein Unternehmen vorgelegt. Das dürfte auch daran liegen, dass die Messung von gesteigerter Einzelproduktivität und deren Auswirkung auf den Unternehmenserfolg schwierig ist.

Read full article about: Klage gegen Perplexity AI: Tracker sollen Nutzergespräche an Meta und Google übermitteln

Perplexity AI sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, persönliche Nutzerdaten aus Chats an Meta und Google weiterzugeben, berichtet Bloomberg. Die Klage wurde am Dienstag vor einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht.

Demnach werden beim Einloggen auf der Perplexity-Startseite Tracker auf die Geräte der Nutzer geladen. Das ist bei vielen Websites zunächst nichts Ungewöhnliches. Brisant ist der weitergehende Vorwurf: Die Tracker sollen Meta und Google Zugriff auf Gespräche mit der KI-Suchmaschine verschaffen. Laut Klage gelte das auch dann, wenn Nutzer den "Incognito"-Modus verwenden.

Eingereicht wurde die Klage im Namen eines Mannes aus Utah, der nach eigenen Angaben Finanz- und Steuerinformationen mit dem Chatbot geteilt hatte. Sollte sie zugelassen werden, können weitere Kläger teilnehmen. Meta verwies auf seine Richtlinien, wonach Werbetreibende keine sensiblen Daten übermitteln dürfen. Perplexity-Sprecher Jesse Dwyer erklärte, dem Unternehmen sei keine entsprechende Klage zugestellt worden. Google äußerte sich zunächst nicht.

Metas eigenes Aufsichtsgremium warnt: Community Notes sind KI-Desinformation nicht gewachsen

Das Oversight Board von Meta hat die geplante weltweite Ausweitung von Community Notes untersucht. Das Ergebnis: Das System ist zu langsam, zu dünn besetzt und anfällig für Manipulation, besonders angesichts der wachsenden Flut KI-generierter Desinformation. In bestimmten Ländern sollte Meta das Programm gar nicht erst einführen.

Read full article about: Meta testet neue Arbeitsweise: "KI-native Pods" sollen Produktivität steigern

Meta organisiert Teile seiner Reality-Labs-Sparte in einem Pilotprogramm in sogenannte "KI-native Pods" um, wie Business Insider aus einem internen Memo berichtet. Rund 1000 Angestellte der Abteilung für Entwickler-Tools erhalten neue Titel: "AI Builder", "AI Pod Lead" oder "AI Org Lead".

Die Pods sind kleine, fachübergreifende Teams, die auf bestimmte Ergebnisse hinarbeiten. Ingenieure könnten dabei etwa Designaufgaben übernehmen. Ziel sei ein großer Sprung bei der Produktivität und Produktqualität, heißt es im Memo. Meta verwies in einer Stellungnahme auf Aussagen von CEO Mark Zuckerberg, wonach KI 2026 die Arbeitsweise grundlegend verändern werde und Projekte, die bisher große Teams erforderten, künftig von einzelnen Personen umgesetzt werden könnten.

Meta betonte, dass die gleichzeitig stattfindenden Entlassungen bei Reality Labs nicht mit der Reorganisation zusammenhängen. Die Teamgröße soll trotz der Umstrukturierung gleichbleiben. Am Mittwoch wurden angeblich einige Hundert Stellen gestrichen; das könnte nur der Anfang einer größeren Entlassungswelle sein, bei der bis zu 20 Prozent der Stellen wegfallen könnten, angeblich wegen hoher Infrastrukturkosten für den KI-Ausbau.

Read full article about: Arm stellt erstmals eigenen Chip her und entwickelt mit Meta eine CPU für KI-Rechenzentren

Arm hat erstmals in seiner 35-jährigen Geschichte einen eigenen Chip hergestellt und damit sein bisheriges Geschäftsmodell erweitert, bei dem das Unternehmen nur Chip-Designs an Firmen wie Apple oder Nvidia lizenzierte. Die neue CPU namens "Arm AGI" wurde gemeinsam mit Meta entwickelt und soll KI-Arbeitslasten in Rechenzentren unterstützen.

Der Chip verfügt über bis zu 136 Kerne, läuft mit bis zu 3,7 GHz und wird in TSMCs 3-nm-Verfahren gefertigt. Laut Arm-CEO Rene Haas soll der Chip leistungsstarkes, energieeffizientes Rechnen für KI-Infrastruktur ermöglichen. Meta will die CPU zusammen mit seinem eigenen MTIA-Beschleuniger einsetzen, wie Metas Infrastruktur-Chef Santosh Janardhan erklärte.

Weitere Partner sind unter anderem OpenAI, Cerebras, Cloudflare und Lenovo. Erste Systeme sind bereits verfügbar, breitere Verfügbarkeit wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Read full article about: Meta stärkt Agenten-Fokus mit indirekter Übernahme des KI-Startups Dreamer

Dreamer, ein KI-Startup für persönliche Software-Erstellung, schließt sich mit dem gesamten Team den Meta Superintelligence Labs an. Das gab einer der Gründer, David Singleton, auf X bekannt. Dreamer ermöglicht es Nutzern, mit einfacher Sprache individuelle KI-Agenten zu bauen, etwa für E-Mail, Kalender, Reiseplanung oder Lernhilfen. Die Beta wurde vor einem Monat veröffentlicht und wird laut Singleton von Tausenden genutzt.

Die Gründer zeigten Dreamer Mark Zuckerberg und Nat Friedman, die die Vision teilten: Milliarden Menschen sollen Software für ihre Bedürfnisse erstellen können. Dreamer lizenziert seine Technologie an Meta, wahrscheinlich um eine direkte Übernahme wegen kartellrechtlicher Bedenken zu umgehen. Letztlich dürfte Meta primär das Talent wollen.

Die Übernahmesumme ist nicht bekannt. Dreamer erhielt Ende 2024 56 Millionen Dollar bei einer Bewertung von einer halben Milliarde Dollar. Hugo Barra, einer der Gründer, leitete zuvor als Vice President die Oculus-Sparte bei Meta, bevor er das Unternehmen verließ. Nun kehrt er mit Dreamer zu Zuckerberg zurück.

Für Meta ist der Dreamer-Deal nach der möglichen Manus-Übernahme die zweite Akquisition im Bereich agentischer KI im Jahr 2025. Meta will in diesem Jahr bei KI wieder angreifen, nachdem es zuletzt zurückgefallen war.