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Read full article about: Manus Agents: Neue Funktion ermöglicht komplexe KI-Aufgaben per Chat-App

Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.

Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.

Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.

Read full article about: Tech-Giganten planen 2026 Rekordausgaben von 610 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur

Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft wollen 2026 zusammen rund 610 Milliarden Dollar für Rechenzentren und KI-Infrastruktur ausgeben – etwa 70 Prozent mehr als 2025, berichtet Bloomberg. Amazon plant 200 Milliarden, Microsoft 180, Meta 125 und Alphabet 105 Milliarden Dollar. Pro Unternehmen übersteigt das fast die Budgets der letzten drei Jahre zusammen.

Trotz guter Geschäftszahlen verloren die vier Unternehmen nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse zusammen über 950 Milliarden Dollar an Börsenwert. Invstoren sind unsicher, ob und wann sich die hohen Investitionen auszahlen.

Unternehmen 2025 (Mrd. $) 2026 (Mrd. $) Veränderung
Amazon 132 200 +51,5%
Alphabet 92 180 +97,8%
Meta 71 125 +76,1%
Microsoft 65 105 +61,5%
Gesamt 360 610 +69,9%

Gleichzeitig entsteht ein Kreislauf: Ein großer Teil des Börsenwerts basiert auf dem Versprechen künftiger KI-Gewinne. Weniger Ausgaben könnten als fehlendes Vertrauen in KI gedeutet werden – und die Kurse einbrechen lassen. Start-ups wie OpenAI profitieren von dieser Zirkularität: Die Investitionen von Big Tech werden zu Ausgaben bei eben diesen Unternehmen und treiben so deren Wachstum und damit Börsenwert.

Read full article about: Meta Superintelligence Labs hat erste interne KI-Modelle fertiggestellt

Metas neues KI-Team "Meta Superintelligence Labs" hat diesen Monat intern die ersten wichtigen KI-Modelle fertiggestellt. Das sagte Chief Technology Officer Andrew Bosworth am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber Reuters. Die Modelle seien "sehr gut", obwohl das Team erst seit etwa sechs Monaten arbeite. Bosworth nannte keine Details zu den Modellen. Medienberichten zufolge arbeitet Meta an einem Text-Modell mit dem Codenamen "Avocado" und einem Bild- und Video-Modell namens "Mango". Nach der Kritik an Metas Llama-4-Modell hatte CEO Mark Zuckerberg die KI-Führung umstrukturiert und ein neues Labor gegründet. Bosworth bezeichnete 2025 als "enorm chaotisches Jahr" für den Aufbau der neuen Infrastruktur.

Zur KI-Entwicklung insgesamt sagte Bosworth bei einer Axios-Veranstaltung, dass bei alltäglichen Anfragen die Verbesserungen zwischen Modellgenerationen wie GPT-4 zu GPT-5 abnehmen. Spezialisierte Anwendungen wie Rechts- oder Gesundheitsanalysen und Personalisierung würden jedoch weiterhin deutlich besser. Die hohen Brancheninvestitionen in KI sieht er daher langfristig als gerechtfertigt an.

Read full article about: Chinas Handelsministerium prüft Metas Milliarden-Kauf des KI-Startups Manus

Chinas Handelsministerium prüft Metas zwei Milliarden Dollar schweren Kauf des KI-Startups Manus auf mögliche Verstöße gegen Exportkontrollen. Das berichtet die Financial Times. Die Behörden untersuchen, ob die Verlegung von Manus-Mitarbeitern und Technologie nach Singapur sowie der anschließende Verkauf an Meta eine Exportlizenz erfordert hätte. Das Kernteam zog im Sommer 2025 nach Singapur, um geopolitische Risiken im Zusammenhang mit China zu minimieren. Die Pekinger Büros stehen seitdem leer. Auch die drei Gründer Red Xiao, Peak Ji und Tao Zhang verlegten ihren Wohnsitz von China nach Singapur.

Die Verlagerung folgte auf eine Finanzierungsrunde der US-Firma Benchmark über 75 Millionen Dollar. Schon diese Investition löste Anfragen des US-Finanzministeriums aus – allerdings aus umgekehrtem Grund: Washington prüfte, ob US-Gelder unerlaubt in eine chinesische KI-Firma fließen. Laut Meta waren bei Abschluss der Transaktion keine chinesischen Eigentumsanteile an Manus mehr vorhanden. Die Gründer lehnten zuvor Investitionen von lokalen Regierungen in China ab.

Meta kauft KI-Agenten-Startup Manus für 2,5 Milliarden US-Dollar nach Distanzierung von China

Meta kauft das KI-Agenten-Startup Manus AI und integriert damit ausgerechnet ein System, das auf Konkurrenzmodellen basiert. Der Deal zeigt, wie sehr der Konzern trotz Milliarden-Investitionen bei KI-Agenten und -Modellen hinterherhinkt. Dennoch könnte sich die Übernahme als wertvolle Abkürzung erweisen. Manus musste sich dafür von seinen chinesischen Wurzeln lösen.

Metas Pixio lernt durch Pixel-Rekonstruktion und übertrifft aufwendigere KI-Modelle

Weniger ist mehr: Metas neues Bildmodell Pixio schlägt komplexere Konkurrenten bei Tiefenschätzung und 3D-Rekonstruktion, obwohl es weniger Parameter hat. Die Trainingsmethode galt eigentlich als überholt.

Metas neues KI-Modell SAM Audio lässt Nutzer Töne in Videos anklicken

Hundegebell aus dem Straßenlärm filtern oder per Mausklick im Video eine Tonquelle isolieren: Mit SAM Audio bringt Meta sein bewährtes visuelles Segmentierungskonzept in die Audiowelt. Das Modell vereinfacht Audio-Bearbeitung durch Text, Klicks oder Zeitmarkierungen. Code und Gewichte sind frei verfügbar.