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Read full article about: Meta kauft das soziale Netzwerk für KI-Agenten Moltbook und holt die Gründer in sein Superintelligence Lab

Meta hat Moltbook übernommen. Moltbook ist eine Art Reddit, das speziell für KI-Agenten entwickelt wurde. Die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr wechseln laut Axios zu Metas Superintelligence Labs (MSL), geleitet von Ex-Scale-AI-Chef Alexandr Wang. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, der Abschluss wird für Mitte März erwartet.

Moltbook wurde Ende Januar als experimenteller Raum gestartet, in dem KI-Agenten sich vernetzen und Aufgaben koordinieren können. Schlicht baute die Plattform großteils mit Hilfe seines eigenen KI-Assistenten. Zwei Studien zeigten seitdem, dass der aufgekommene Sci-Fi-Hype ("Agenten gründen neue Zivilisation") ungerechtfertigt ist: Die Agentenzahl soll deutlich geringer sein als angegeben, und es gibt keinen echten sozialen Austausch.

Was interessiert Meta an Moltbook? Metas Vishal Shah schreibt in einem Axios vorliegenden Blogpost, das Moltbook-Team habe "Agenten eine Möglichkeit gegeben, ihre Identität zu verifizieren und sich im Auftrag ihrer Menschen miteinander zu verbinden". Damit entstehe "ein Register, in dem Agenten verifiziert und an menschliche Besitzer gebunden sind".

Bestehende Moltbook-Kunden könnten die Plattform vorerst weiter nutzen, allerdings nur vorübergehend. Zuvor hatte OpenAI Peter Steinberger, den Entwickler des verwandten Agenten-Frameworks OpenClaw, eingestellt.

Read full article about: Tech-Giganten versprechen im Weißen Haus, Stromkosten für KI-Rechenzentren selbst zu tragen

Google, Microsoft, Meta, Amazon, Oracle, xAI und OpenAI haben im Weißen Haus eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, die Stromkosten für ihre Rechenzentren selbst zu tragen. Die Zusage ist nicht rechtlich bindend. Damit soll verhindert werden, dass der hohe Energiebedarf von KI-Rechenzentren die Stromrechnungen von Haushalten und kleinen Unternehmen in die Höhe treibt, berichtet Reuters.

Präsident Trump hatte die sogenannte "Ratepayer Protection Pledge" erstmals in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt. Die Unternehmen verpflichten sich, eigene Stromquellen zu beschaffen oder bestehende Kraftwerke auszubauen und Netzausbaukosten zu übernehmen.

Kritiker wie Jon Gordon von Advanced Energy United bezweifeln laut Reuters, dass neue Kraftwerke schnell genug gebaut werden können, um die Netze zu entlasten – zumal die Regierung auf Erdgas statt auf schneller realisierbare Solar- und Windenergie setze. Die Initiative fällt in die Vorwahlzeit der US-Zwischenwahlen im November, in der steigende Energiekosten ein zentrales Wählerthema sind.

Read full article about: Meta schließt Millionen-Deal mit News Corp für KI-Training und Inhalte

Meta hat einen mehrjährigen KI-Lizenzvertrag mit News Corp abgeschlossen, der dem Eigentümer des Wall Street Journal bis zu 50 Millionen Dollar pro Jahr einbringt. Der Vertrag läuft mindestens drei Jahre und gibt Meta Zugriff auf Inhalte aus den USA und Großbritannien, berichtet das Wall Street Journal. Meta darf damit aktuelle Informationen für seine KI-Produkte abrufen und ältere Inhalte wie Artikelarchive für das Training nutzen. News Corp hatte bereits 2024 einen Vertrag mit OpenAI über mehr als 250 Millionen Dollar in fünf Jahren geschlossen. Meta hat zuvor auch Deals mit CNN, Fox News und anderen Medien abgeschlossen.

Für die Medienbranche sind diese Deals ein zweischneidiges Schwert: Kurzfristig bringen sie den beteiligten Verlagen Einnahmen in unsicheren Zeiten. Langfristig tragen sie dazu bei, die Medienvielfalt zu verringern, da nichtbeteiligte Verlage aus dem Markt gedrängt werden. Gleichzeitig stärken sie die Marktmacht der Plattformen, die über die Zeit zunehmend die Bedingungen diktieren können. Zudem spalten die Einzelverträge die Verlagslandschaft, sodass diese nicht geschlossen bessere Konditionen für die gesamte Branche aushandeln kann.

Read full article about: Meta gründet neue KI-Abteilung für angewandtes Engineering

Meta baut laut einem internen Memo, das dem Wall Street Journal vorliegt, eine neue Organisation für angewandtes KI-Engineering auf. Die neuen Teams werden von Maher Saba geleitet, derzeit Vizepräsident in der Reality Labs Abteilung, und berichten an Technikchef Andrew Bosworth.

Die Struktur soll extrem flach sein: Bis zu 50 Mitarbeiter kommen auf einen Manager. Die neue Abteilung soll mit Metas Superintelligence Lab zusammenarbeiten und die „Daten-Engine" aufbauen, die Metas KI-Modelle schneller verbessert.

Laut Saba bestehe die Organisation aus zwei Teams: eines für Schnittstellen und Werkzeuge, eines für Aufgaben, Datengewinnung und Auswertungen.

Meta hatte seine KI-Aktivitäten im vergangenen Sommer umstrukturiert und das Superintelligence Lab unter der Leitung des früheren Scale AI Chefs Alexandr Wang gegründet. CEO Mark Zuckerberg kündigte im Januar an, in den kommenden Monaten neue Modelle und Produkte zu veröffentlichen.

Read full article about: Meta testet Shopping-Funktion in seinem KI-Chatbot

Meta testet eine Shopping-Recherche-Funktion in seinem KI-Chatbot Meta AI, die mit ähnlichen Tools von OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini konkurrieren soll. Das berichtet Bloomberg. Die Funktion ermöglicht es Nutzern, nach Produktvorschlägen zu fragen. Der Chatbot antwortet mit einer Bilderleiste von Produkten, die Angaben zu Marke, Website und Preis enthalten. Dazu liefert er eine kurze Erklärung seiner Empfehlungen in Stichpunktform.

Die Funktion wird derzeit einigen US-Nutzern des Meta-AI-Webbrowsers zur Verfügung gestellt. Ein Meta-Sprecher bestätigte den Test, gab aber keine weiteren Details bekannt.

Read full article about: Meta steckt 65 Millionen Dollar in US-Wahlkampf, um KI-Regulierung zu verhindern

Meta investiert 65 Millionen Dollar in die Beeinflussung von Wahlen auf US-Bundesstaatsebene, um KI-freundliche Politiker zu unterstützen. Das ist die bisher größte politische Investition des Unternehmens, berichtet die New York Times.

Meta hat dafür vier Super PACs gegründet: Zwei neue Gruppen – "Forge the Future Project" für Republikaner und "Making Our Tomorrow" für Demokraten – ergänzen zwei bereits bestehende. Die Ausgaben starten diese Woche in Texas und Illinois. In Texas, wo Meta drei KI-Rechenzentren baut, soll das Geld republikanische Kandidaten stärken. In Illinois fließt es in mindestens vier Rennen um Sitze im Staatsparlament.

Hintergrund soll Metas Sorge vor einem Flickenteppich an Gesetzen in den Bundesstaaten sein. Staatswahlkämpfe sind vergleichsweise günstig, weshalb 65 Millionen Dollar dort große Wirkung entfalten können.

Read full article about: Manus Agents: Neue Funktion ermöglicht komplexe KI-Aufgaben per Chat-App

Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.

Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.

Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.

Read full article about: Tech-Giganten planen 2026 Rekordausgaben von 610 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur

Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft wollen 2026 zusammen rund 610 Milliarden Dollar für Rechenzentren und KI-Infrastruktur ausgeben – etwa 70 Prozent mehr als 2025, berichtet Bloomberg. Amazon plant 200 Milliarden, Microsoft 180, Meta 125 und Alphabet 105 Milliarden Dollar. Pro Unternehmen übersteigt das fast die Budgets der letzten drei Jahre zusammen.

Trotz guter Geschäftszahlen verloren die vier Unternehmen nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse zusammen über 950 Milliarden Dollar an Börsenwert. Invstoren sind unsicher, ob und wann sich die hohen Investitionen auszahlen.

Unternehmen 2025 (Mrd. $) 2026 (Mrd. $) Veränderung
Amazon 132 200 +51,5%
Alphabet 92 180 +97,8%
Meta 71 125 +76,1%
Microsoft 65 105 +61,5%
Gesamt 360 610 +69,9%

Gleichzeitig entsteht ein Kreislauf: Ein großer Teil des Börsenwerts basiert auf dem Versprechen künftiger KI-Gewinne. Weniger Ausgaben könnten als fehlendes Vertrauen in KI gedeutet werden – und die Kurse einbrechen lassen. Start-ups wie OpenAI profitieren von dieser Zirkularität: Die Investitionen von Big Tech werden zu Ausgaben bei eben diesen Unternehmen und treiben so deren Wachstum und damit Börsenwert.