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Read full article about: Klage gegen Perplexity AI: Tracker sollen Nutzergespräche an Meta und Google übermitteln

Perplexity AI sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, persönliche Nutzerdaten aus Chats an Meta und Google weiterzugeben, berichtet Bloomberg. Die Klage wurde am Dienstag vor einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht.

Demnach werden beim Einloggen auf der Perplexity-Startseite Tracker auf die Geräte der Nutzer geladen. Das ist bei vielen Websites zunächst nichts Ungewöhnliches. Brisant ist der weitergehende Vorwurf: Die Tracker sollen Meta und Google Zugriff auf Gespräche mit der KI-Suchmaschine verschaffen. Laut Klage gelte das auch dann, wenn Nutzer den "Incognito"-Modus verwenden.

Eingereicht wurde die Klage im Namen eines Mannes aus Utah, der nach eigenen Angaben Finanz- und Steuerinformationen mit dem Chatbot geteilt hatte. Sollte sie zugelassen werden, können weitere Kläger teilnehmen. Meta verwies auf seine Richtlinien, wonach Werbetreibende keine sensiblen Daten übermitteln dürfen. Perplexity-Sprecher Jesse Dwyer erklärte, dem Unternehmen sei keine entsprechende Klage zugestellt worden. Google äußerte sich zunächst nicht.

Metas eigenes Aufsichtsgremium warnt: Community Notes sind KI-Desinformation nicht gewachsen

Das Oversight Board von Meta hat die geplante weltweite Ausweitung von Community Notes untersucht. Das Ergebnis: Das System ist zu langsam, zu dünn besetzt und anfällig für Manipulation, besonders angesichts der wachsenden Flut KI-generierter Desinformation. In bestimmten Ländern sollte Meta das Programm gar nicht erst einführen.

Read full article about: Meta testet neue Arbeitsweise: "KI-native Pods" sollen Produktivität steigern

Meta organisiert Teile seiner Reality-Labs-Sparte in einem Pilotprogramm in sogenannte "KI-native Pods" um, wie Business Insider aus einem internen Memo berichtet. Rund 1000 Angestellte der Abteilung für Entwickler-Tools erhalten neue Titel: "AI Builder", "AI Pod Lead" oder "AI Org Lead".

Die Pods sind kleine, fachübergreifende Teams, die auf bestimmte Ergebnisse hinarbeiten. Ingenieure könnten dabei etwa Designaufgaben übernehmen. Ziel sei ein großer Sprung bei der Produktivität und Produktqualität, heißt es im Memo. Meta verwies in einer Stellungnahme auf Aussagen von CEO Mark Zuckerberg, wonach KI 2026 die Arbeitsweise grundlegend verändern werde und Projekte, die bisher große Teams erforderten, künftig von einzelnen Personen umgesetzt werden könnten.

Meta betonte, dass die gleichzeitig stattfindenden Entlassungen bei Reality Labs nicht mit der Reorganisation zusammenhängen. Die Teamgröße soll trotz der Umstrukturierung gleichbleiben. Am Mittwoch wurden angeblich einige Hundert Stellen gestrichen; das könnte nur der Anfang einer größeren Entlassungswelle sein, bei der bis zu 20 Prozent der Stellen wegfallen könnten, angeblich wegen hoher Infrastrukturkosten für den KI-Ausbau.

Read full article about: Arm stellt erstmals eigenen Chip her und entwickelt mit Meta eine CPU für KI-Rechenzentren

Arm hat erstmals in seiner 35-jährigen Geschichte einen eigenen Chip hergestellt und damit sein bisheriges Geschäftsmodell erweitert, bei dem das Unternehmen nur Chip-Designs an Firmen wie Apple oder Nvidia lizenzierte. Die neue CPU namens "Arm AGI" wurde gemeinsam mit Meta entwickelt und soll KI-Arbeitslasten in Rechenzentren unterstützen.

Der Chip verfügt über bis zu 136 Kerne, läuft mit bis zu 3,7 GHz und wird in TSMCs 3-nm-Verfahren gefertigt. Laut Arm-CEO Rene Haas soll der Chip leistungsstarkes, energieeffizientes Rechnen für KI-Infrastruktur ermöglichen. Meta will die CPU zusammen mit seinem eigenen MTIA-Beschleuniger einsetzen, wie Metas Infrastruktur-Chef Santosh Janardhan erklärte.

Weitere Partner sind unter anderem OpenAI, Cerebras, Cloudflare und Lenovo. Erste Systeme sind bereits verfügbar, breitere Verfügbarkeit wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Read full article about: Meta stärkt Agenten-Fokus mit indirekter Übernahme des KI-Startups Dreamer

Dreamer, ein KI-Startup für persönliche Software-Erstellung, schließt sich mit dem gesamten Team den Meta Superintelligence Labs an. Das gab einer der Gründer, David Singleton, auf X bekannt. Dreamer ermöglicht es Nutzern, mit einfacher Sprache individuelle KI-Agenten zu bauen, etwa für E-Mail, Kalender, Reiseplanung oder Lernhilfen. Die Beta wurde vor einem Monat veröffentlicht und wird laut Singleton von Tausenden genutzt.

Die Gründer zeigten Dreamer Mark Zuckerberg und Nat Friedman, die die Vision teilten: Milliarden Menschen sollen Software für ihre Bedürfnisse erstellen können. Dreamer lizenziert seine Technologie an Meta, wahrscheinlich um eine direkte Übernahme wegen kartellrechtlicher Bedenken zu umgehen. Letztlich dürfte Meta primär das Talent wollen.

Die Übernahmesumme ist nicht bekannt. Dreamer erhielt Ende 2024 56 Millionen Dollar bei einer Bewertung von einer halben Milliarde Dollar. Hugo Barra, einer der Gründer, leitete zuvor als Vice President die Oculus-Sparte bei Meta, bevor er das Unternehmen verließ. Nun kehrt er mit Dreamer zu Zuckerberg zurück.

Für Meta ist der Dreamer-Deal nach der möglichen Manus-Übernahme die zweite Akquisition im Bereich agentischer KI im Jahr 2025. Meta will in diesem Jahr bei KI wieder angreifen, nachdem es zuletzt zurückgefallen war.

Read full article about: Meta-Chef Zuckerberg baut angeblich persönlichen KI-Agenten und plant flachere Hierarchien

Mark Zuckerberg baut sich einen persönlichen KI-Agenten, der ihm bei seiner Arbeit als Meta-CEO helfen soll. Das Tool befindet sich noch in der Entwicklung und hilft ihm laut Wall Street Journal derzeit dabei, schneller an Informationen zu kommen, für die er sonst mehrere Mitarbeiter-Ebenen durchlaufen müsste.

Das Projekt steht im Kontext eines größeren Umbaus bei Meta: Das noch 78.000-Mitarbeiter-Unternehmen will Hierarchien abbauen, Teams flacher aufstellen und mit KI-nativen Startups mithalten. Zuckerbergs Ziel ist es, dass langfristig jeder innerhalb und außerhalb von Meta einen eigenen KI-Agenten hat und dass das Unternehmen so effizient agiert wie ein KI-Start-up.

Dazu passt, dass Meta laut Reuters bis zu 20 Prozent seiner Belegschaft abbauen will. Der Stellenabbau hängt offenbar direkt mit den enormen Investitionen in KI-Infrastruktur zusammen. Ein Meta-Sprecher bezeichnete den Bericht als Spekulation.

Read full article about: Ungefragte Antwort eines KI-Agenten führt bei Meta zu Datenleck-Gefahr

Ein außer Kontrolle geratener KI-Agent hat bei Meta einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall ausgelöst, berichtet The Information.

Ein Meta-Ingenieur nutzte vergangene Woche ein internes Agenten-Werkzeug, um eine technische Frage zu analysieren, die ein anderer Mitarbeiter in einem internen Forum gestellt hatte. Der Agent veröffentlichte daraufhin ohne Genehmigung eine Antwort im Forum. Ein zweiter Mitarbeiter folgte dem Rat des Agenten, was eine Kettenreaktion auslöste: Fast zwei Stunden lang waren Systeme mit sensiblen Unternehmens- und Nutzerdaten für nicht autorisierte Mitarbeiter zugänglich.

Meta stufte den Vorfall als Sev 1 ein, die zweithöchste Sicherheitsstufe. Laut einem Meta-Sprecher seien keine Nutzerdaten missbraucht worden, und es gebe keine Hinweise, dass jemand den Zugang ausgenutzt oder Daten öffentlich gemacht habe. Der Beitrag des Agenten war immerhin als KI-generiert gekennzeichnet.

Der Fall steht nicht allein: Summer Yue, Leiterin für Sicherheit bei Metas KI-Abteilung, beschrieb im Februar auf X, wie ein OpenClaw-Agent trotz klarer Anweisung eigenständig E-Mails löschte und ihre Befehle zum Stoppen ignorierte. Auch Amazon Web Services hatte im Dezember einen 13-stündigen Ausfall eines Tools nach agentengestützten Codeänderungen.

Read full article about: Meta schließt 27-Milliarden-Dollar-Deal mit Nebius für KI-Infrastruktur ab

Meta hat einen Vertrag über bis zu 27 Milliarden US-Dollar mit dem niederländischen Cloud-Anbieter Nebius für KI-Infrastruktur abgeschlossen. Der Deal läuft über fünf Jahre und umfasst 12 Milliarden Dollar für dedizierte Kapazitäten an mehreren Standorten sowie bis zu 15 Milliarden Dollar für zusätzliche verfügbare Rechenleistung, wie CNBC berichtet.

Nebius wird dabei laut eigenen Angaben eine der ersten großen Installationen von Nvidias neuesten KI-Chips namens Vera Rubin betreiben. Nebius-Gründer und CEO Arkady Volozh sprach von einer Erweiterung der bestehenden Partnerschaft mit Meta, die den Ausbau des KI-Cloud-Geschäfts beschleunigen soll. Die Nebius-Aktie stieg nach der Ankündigung um 14 Prozent im vorbörslichen Handel.

Meta hatte im vergangenen November Investitionen über bis zu 600 Milliarden Dollar für KI-Technologie, Infrastruktur und den Ausbau der Belegschaft bis 2028 angekündigt. Aufgrund der hohen Kosten für KI-Infrastruktur soll angeblich beim Personal gespart werden. Konkrete Ergebnisse dieser Investitionen sieht man bei Meta bislang nicht: Derzeit teilen sich Google, OpenAI und Anthropic den KI-Markt auf. Meta und xAI sind nach anfänglichen Erfolgen zunächst abgehängt.