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Read full article about: Anthropic will Wissensarbeitern den Wechsel zwischen Excel und PowerPoint ersparen und verbindet beide Apps

Finanzmodell in Excel bauen, Ergebnis in PowerPoint einfügen, alles in einem Gespräch in der jeweiligen Microsoft-App: Anthropic rückt Claude näher an den Arbeitsalltag in Microsoft 365.

Anthropic erweitert seine Add-ins Claude for Excel und Claude for PowerPoint um drei Funktionen. Erstens teilen sich beide Add-ins nun den Gesprächskontext: Claude kann in einer durchgehenden Sitzung Zellwerte lesen, Formeln schreiben und Folien bearbeiten, ohne dass Nutzer Informationen wiederholen müssen.

Zweitens führt Anthropic sogenannte Skills ein – wiederverwendbare Arbeitsabläufe, die Teams als Ein-Klick-Aktionen teilen können, etwa für Finanzmodell-Prüfungen oder Deckanalysen. Ein vorinstalliertes Starter-Set deckt gängige Anwendungsfälle ab.

Drittens sind beide Add-ins nun über Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry verfügbar, sodass Unternehmen den für sie passenden Cloud-Anbieter wählen können. Alle Funktionen stehen für zahlende Nutzer auf Mac und Windows bereit.

Viele dieser Funktionen sind bereits fester Bestandteil der Claude-App, insbesondere im Cowork-Modus - der jetzt auch Teil von Microsofts Copilot ist.

Read full article about: Microsoft integriert Anthropics Claude-Cowork-Technologie in Copilot für eigenständigere Büroarbeit

Microsoft hat Anthropics Claude-Cowork-Technologie in Copilot integriert. Das neue Feature namens "Copilot Cowork" soll Aufgaben in Microsoft 365 eigenständiger ausführen. Nutzer beschreiben ein gewünschtes Ergebnis, und Cowork erstellt daraus einen Plan, der im Hintergrund abläuft. Dabei greift es auf E-Mails, Meetings, Dateien und Daten aus Outlook, Teams und Excel zu. Beispiele sind Kalenderbereinigung, Meeting-Vorbereitung, Unternehmensrecherche und Produktlaunch-Planung. Bei Unklarheiten fragt Cowork nach und wartet auf Freigabe, bevor Änderungen umgesetzt werden.

Cowork läuft innerhalb der Sicherheits- und Compliance-Grenzen von Microsoft 365. Die Funktion befindet sich derzeit in einer eingeschränkten Research Preview und soll Ende März 2026 breiter im Frontier-Programm verfügbar sein.

Bemerkenswert ist die zunehmende Öffnung Microsofts gegenüber anderen KI-Anbietern neben OpenAI: Claude Cowork basiert auf den Prinzipien von Anthropics Claude Code, das im Programmierumfeld große Erfolge feiert. OpenAI bietet bislang keine vergleichbare Software, arbeitet allerdings mit Frontier ebenfalls an einem agentischen B2B-Framework, das auf bessere Integration in Unternehmens-IT abzielt.

Read full article about: Trotz Pentagon-Bann: Google, AWS und Microsoft halten an Anthropics KI-Modellen fest

Google, Amazon und Microsoft versichern Kunden, dass Anthropics KI-Technologie weiterhin außerhalb von Verteidigungsprojekten verfügbar bleibt. CNBC beruft sich dabei auf Angaben von Unternehmenssprechern. Öffentliche Stellungnahmen der drei Unternehmen liegen nicht vor.

Microsoft teilte mit, die eigenen Anwälte hätten die Einstufung geprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass Anthropic-Produkte einschließlich Claude weiterhin über Plattformen wie M365, GitHub und Microsofts AI Foundry verfügbar bleiben können, ausgenommen das US-Kriegsministerium. Google bietet Claude weiterhin über Vertex AI an, Amazon über Bedrock und GovCloud.

Hintergrund ist der Streit zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, das Anthropic als Lieferkettenrisiko eingestuft hat. Anthropic-CEO Dario Amodei erklärte, sein Unternehmen halte die Einstufung für rechtlich nicht haltbar und werde dagegen klagen. Einige Rüstungsfirmen haben Mitarbeiter bereits angewiesen, auf Alternativen wie OpenAI umzusteigen.

Dennoch wurde Claude trotz der Einstufung als Lieferkettenrisiko beim jüngsten US-Angriff auf den Iran eingesetzt. Die Umstellung auf andere KI-Modelle soll in den nächsten sechs Monaten erfolgen. Einer der neuen Partner: OpenAI.

Read full article about: Tech-Giganten versprechen im Weißen Haus, Stromkosten für KI-Rechenzentren selbst zu tragen

Google, Microsoft, Meta, Amazon, Oracle, xAI und OpenAI haben im Weißen Haus eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, die Stromkosten für ihre Rechenzentren selbst zu tragen. Die Zusage ist nicht rechtlich bindend. Damit soll verhindert werden, dass der hohe Energiebedarf von KI-Rechenzentren die Stromrechnungen von Haushalten und kleinen Unternehmen in die Höhe treibt, berichtet Reuters.

Präsident Trump hatte die sogenannte "Ratepayer Protection Pledge" erstmals in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt. Die Unternehmen verpflichten sich, eigene Stromquellen zu beschaffen oder bestehende Kraftwerke auszubauen und Netzausbaukosten zu übernehmen.

Kritiker wie Jon Gordon von Advanced Energy United bezweifeln laut Reuters, dass neue Kraftwerke schnell genug gebaut werden können, um die Netze zu entlasten – zumal die Regierung auf Erdgas statt auf schneller realisierbare Solar- und Windenergie setze. Die Initiative fällt in die Vorwahlzeit der US-Zwischenwahlen im November, in der steigende Energiekosten ein zentrales Wählerthema sind.

Read full article about: OpenAI baut eigene Code-Plattform als Alternative zu Microsofts GitHub

OpenAI arbeitet laut The Information an einer eigenen Alternative zu GitHub, Microsofts weit verbreiteter Plattform für Code-Verwaltung und Zusammenarbeit. Auslöser waren zunehmende Ausfälle bei GitHub in den vergangenen Monaten, die auch OpenAI-Entwickler betrafen. Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium und dürfte erst in einigen Monaten fertig sein.

Intern wird laut dem Bericht diskutiert, das Produkt auch externen Kunden anzubieten – was OpenAI in direkte Konkurrenz zu Microsoft bringen würde, einem seiner größten Investoren. GitHub führte die Ausfälle teils auf Probleme mit Microsofts Azure-Cloud zurück, auf die der Dienst derzeit migriert wird. Auch Google und Meta betreiben eigene Code-Plattformen, bieten diese aber nicht extern an. OpenAI, Microsoft und GitHub lehnten eine Stellungnahme ab.

Read full article about: Tech-Giganten planen 2026 Rekordausgaben von 610 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur

Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft wollen 2026 zusammen rund 610 Milliarden Dollar für Rechenzentren und KI-Infrastruktur ausgeben – etwa 70 Prozent mehr als 2025, berichtet Bloomberg. Amazon plant 200 Milliarden, Microsoft 180, Meta 125 und Alphabet 105 Milliarden Dollar. Pro Unternehmen übersteigt das fast die Budgets der letzten drei Jahre zusammen.

Trotz guter Geschäftszahlen verloren die vier Unternehmen nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse zusammen über 950 Milliarden Dollar an Börsenwert. Invstoren sind unsicher, ob und wann sich die hohen Investitionen auszahlen.

Unternehmen 2025 (Mrd. $) 2026 (Mrd. $) Veränderung
Amazon 132 200 +51,5%
Alphabet 92 180 +97,8%
Meta 71 125 +76,1%
Microsoft 65 105 +61,5%
Gesamt 360 610 +69,9%

Gleichzeitig entsteht ein Kreislauf: Ein großer Teil des Börsenwerts basiert auf dem Versprechen künftiger KI-Gewinne. Weniger Ausgaben könnten als fehlendes Vertrauen in KI gedeutet werden – und die Kurse einbrechen lassen. Start-ups wie OpenAI profitieren von dieser Zirkularität: Die Investitionen von Big Tech werden zu Ausgaben bei eben diesen Unternehmen und treiben so deren Wachstum und damit Börsenwert.

Read full article about: Perplexity schließt 750-Millionen-Dollar-Deal mit Microsoft

Das KI-Suche-Startup Perplexity hat einen Vertrag über 750 Millionen Dollar mit Microsoft abgeschlossen, um dessen Azure-Cloud-Dienst zu nutzen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Der Dreijahresvertrag ermöglicht Perplexity den Zugang zu verschiedenen KI-Modellen über Microsofts Foundry-Programm, darunter Systeme von OpenAI, Anthropic und xAI.

Ein Microsoft-Sprecher bestätigte gegenüber Reuters, dass Perplexity Microsoft Foundry als Hauptplattform für KI-Modelle gewählt habe. Ein Perplexity-Sprecher erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Partnerschaft den Zugang zu führenden Modellen von X, OpenAI und Anthropic ermögliche. Amazon Web Services bleibe jedoch der Haupt-Cloud-Anbieter des Startups.

Amazon hatte Perplexity im vergangenen Jahr wegen einer Shopping-Funktion verklagt, die automatisch Bestellungen für Nutzer aufgibt.