Webinar: Raus aus dem Chat, rein in wiederverwendbare Prompts
heise KI Pro bietet am 1. September 2026 von 16 bis 17 Uhr ein Webinar zum Aufbau wiederverwendbarer Prompt-Bibliotheken an. Für 99 Euro lernen Teilnehmende, wie sie aus einmaligen KI-Anfragen modulare Vorlagen für Teams und wiederkehrende Aufgaben entwickeln – vom Chat-Template bis zum Custom GPT oder als Bausteine in KI-gestützten Workflows.
Anthropic will KI-Agenten aus der digitalen Welt in Labore und Fabriken bringen
Anthropic will mit dem Model-Hardware-Standard (MHS) KI-Agenten eine einheitliche Schnittstelle zu physischen Geräten wie Roboterarmen und Laborinstrumenten geben. In ersten Tests sank die Integrationszeit von Wochen auf Stunden. Doch Claude scheiterte teils an physikalischen Zusammenhängen. Menschliche Aufsicht bleibt daher zunächst unverzichtbar.
OpenAI erzielt Etappensieg im Urheberrechtsstreit gegen Indiens größte Nachrichtenagentur
Das Hohe Gericht von Delhi hat OpenAI im Urheberrechtsstreit mit der Nachrichtenagentur ANI einen wichtigen Sieg beschert: KI-Training wurde erstmals von einem Gericht als private Nutzung eingestuft. ANI untergrub die eigene Klage, indem es Artikel vorlegte, die nach dem Training der Modelle erschienen waren. Das Hauptverfahren steht noch aus.
Update
Kimi K3 rückt an Fable 5 und GPT-5.6 Sol heran, doch die Zeit der Billig-KI aus China ist vorbei
Kimi stellt mit K3 ein multimodales Open-Weight-Modell mit 2,8 Billionen Parametern und einer Million Token Kontext vor. In eigenen Benchmarks nähert es sich Claude Fable 5 und GPT 5.6 Sol, übertrifft aber Opus 4.8 und GLM 5.2, zum Teil deutlich. Die vollständigen Gewichte sollen bis zum 27. Juli erscheinen, unabhängige Vergleiche stehen noch aus. Und: Das Modell ist deutlich teurer als der Vorgänger.
Führende KI-Unternehmen unterstützen Initiative gegen KI-bedingte Jobverluste
Gina Raimondo, ehemalige US-Handelsministerin, gründet mit „Raise Us“ eine überparteiliche Organisation, die amerikanische Arbeitskräfte auf den KI-Wandel vorbereiten soll. Amazon, Anthropic, Microsoft und die OpenAI Foundation finanzieren die Initiative erstmals gemeinsam. Dass ausgerechnet jene Konzerne zahlen, die den Umbruch vorantreiben, dürfte Fragen nach der Unabhängigkeit aufwerfen.