OpenAI-Präsident sieht radikalen Wandel durch KI und warnt vor disruptiven Folgen für Jobs
KI-Arbeit soll künftig nicht mehr bedeuten, sich an den Computer anzupassen. Der Computer passt sich an den Menschen an, sagt OpenAI-Präsident Greg Brockman. „Das ist disruptiv. Institutionen werden sich verändern.“
Google führt mit "Skills" eine neue Funktion in Chrome ein, mit der Nutzer häufig verwendete KI-Prompts speichern und per Klick wiederverwenden können. Bisher musste man denselben Prompt jedes Mal neu eingeben, etwa um Rezepte vegan umzuschreiben. Mit Skills lässt sich ein solcher Prompt direkt aus dem Chatverlauf speichern und über einen Schrägstrich ( / ) oder das Plus-Zeichen ( + ) in Gemini in Chrome aufrufen. Die Funktion arbeitet auch über mehrere Tabs hinweg. Google stellt zusätzlich eine Bibliothek mit fertigen Skills bereit, etwa für Produktvergleiche, Mahlzeitenplanung oder Geschenkauswahl. Nutzer können diese anpassen oder eigene erstellen.
Skills nutzen laut Google die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzfunktionen von Chrome und fragen vor bestimmten Aktionen wie dem Versenden von E-Mails um Erlaubnis. Die Funktion ist ab sofort auf Mac, Windows und ChromeOS verfügbar, allerdings nur für Nutzer, deren Chrome-Sprache auf Englisch (US) eingestellt ist.
Anthropic hat für Claude Code sogenannte "Routines" vorgestellt, also automatisierte Abläufe, die eigenständig Fehler beheben, Pull Requests prüfen oder auf Ereignisse reagieren können. Routines werden einmal konfiguriert und laufen dann zeitgesteuert, per API-Aufruf oder als Reaktion auf GitHub-Ereignisse auf Anthropics Web-Infrastruktur, unabhängig vom eigenen Rechner.
Typische Anwendungen sind etwa das nächtliche Sortieren und Zuweisen neuer Fehlerberichte, automatische Code-Reviews nach teamspezifischen Checklisten, das Portieren von Änderungen zwischen Programmiersprachen oder das Prüfen von Deployments auf Fehler. Routines greifen auf bestehende Repository-Anbindungen und Konnektoren zu. Die Funktion ist als Forschungsvorschau für die Tarife Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar, mit täglichen Limits von 5 bis 25 Ausführungen je nach Plan. Weitere Webhook-Quellen neben GitHub sollen folgen.
Nutzer vergeben einen Namen, beschreiben die Aufgabe, wählen einen Trigger (Zeitplan, GitHub-Event oder API) und verbinden externe Dienste wie Slack oder Asana.
Ukrainische Bodenroboter erobern erstmals feindliche Stellung ohne einen einzigen Soldaten
Präsident Zelenskyy verkündet einen historischen Meilenstein: Eine russische Position wurde ausschließlich von unbemannten Systemen eingenommen. Ein CSIS-Bericht zeigt, wie KI die ukrainische Kriegsführung bereits verändert und wo (noch) die Grenzen liegen.
KI-Cybersecurity: Anthropics Claude Mythos kann autonom Unternehmensnetzwerke hacken
Das britische AI Security Institute, eine Behörde der britischen Regierung, hat Anthropics Claude Mythos Preview auf Cyber-Fähigkeiten getestet. Das Modell konnte erstmals eine vollständige Angriffssimulation auf ein Unternehmensnetzwerk autonom durchführen. Es gibt aber viele Einschränkungen.
Das KI-Startup Hiro, das einen persönlichen KI-Finanzberater entwickelt hat, stellt seinen Dienst ein. Das Team wechselt zu OpenAI, zur Übernahmesumme sind keine Details bekannt.
Hiro ermöglichte Nutzern, Gehalt, Schulden und monatliche Ausgaben einzugeben. Das System berechnete daraus verschiedene Finanzszenarien und erklärte die Ergebnisse. Laut eigenen Angaben hat Hiro Kunden bei der Verwaltung von mehr als einer Milliarde Dollar an Vermögenswerten geholfen. Die Vision sei ein "persönlicher KI-CFO" (Chief Financial Officer).
Der Wechsel zu OpenAI gleicht einem sogenannten Acqui-Hire, also einer Übernahme, bei der es vor allem um das Team geht. Dafür spricht: Hiro nimmt keine neuen Anmeldungen mehr an, das Produkt wird am 20. April 2026 abgeschaltet. Nutzer können ihre Daten bis zum 13. Mai 2026 exportieren, danach werden alle persönlichen Daten gelöscht. Nutzerdaten werden nicht an OpenAI übertragen.
OpenAIs neues KI-Modell "Spud" soll Grundlage für Super-App werden
OpenAIs Umsatzchefin Denise Dresser legt in einem internen Memo fünf strategische Prioritäten für das Enterprise-Geschäft dar. Darin finden sich interne Codenames für neue Produkte, eine Plattform-Strategie rund um KI-Agenten und der Vorwurf, Anthropic blähe seine Umsatzzahlen um Milliarden auf.