Anzeige
Skip to content
Read full article about: OpenAI startet Codex Security zur Erkennung von Sicherheitslücken in Software-Projekten

OpenAI startet "Codex Security", einen KI-gestützten Sicherheitsagenten, der Schwachstellen in Software-Projekten aufspüren soll. Das Tool, früher unter dem Namen "Aardvark" bekannt, ist ab sofort als Forschungsvorschau für ChatGPT-Enterprise-, Business- und Edu-Kunden verfügbar – im ersten Monat kostenlos. Codex Security analysiert Code-Repositories, erstellt ein projektspezifisches Bedrohungsmodell und prüft gefundene Schwachstellen in isolierten Testumgebungen.

Laut OpenAI konnte das System in der Betaphase Fehlalarme um über 50 Prozent und überflüssige Meldungen in einem Fall um 84 Prozent reduzieren. In den vergangenen 30 Tagen scannte es über 1,2 Millionen Commits und fand dabei 792 kritische Schwachstellen. OpenAI hat zudem Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie OpenSSH, GnuTLS, GOGS, Thorium sowie Chromium gemeldet; 14 CVEs wurden bisher vergeben. Ein Programm für Open-Source-Maintainer soll ausgebaut werden. Weitere Informationen zur Einrichtung finden sich in der Dokumentation.

Auch Anthropic startete kürzlich ein eigenes Tool für Cybersecurity, und beförderte damit Cybersecurity-Aktien ins Minus.

Read full article about: Softbank will Rekordkredit von bis zu 40 Milliarden Dollar für OpenAI-Beteiligung aufnehmen

Wer eine KI-Bubble befürchtet, der darf noch etwas mehr fürchten: Softbank will laut Bloomberg einen Kredit von bis zu 40 Milliarden Dollar aufnehmen, um vor allem seine Beteiligung an OpenAI zu finanzieren. Es wäre die größte reine Dollar-Kreditaufnahme in der Geschichte des japanischen Konzerns. Der Überbrückungskredit soll eine Laufzeit von etwa zwölf Monaten haben, vier Banken, darunter JPMorgan Chase, sollen ihn zeichnen. Die Verhandlungen laufen noch.

SoftBank-Gründer Masayoshi Son setzt massiv auf KI: Neben den 30 Milliarden Dollar für OpenAI hat der Konzern bereits über 30 Milliarden in das Startup gesteckt und hielt Ende Dezember rund elf Prozent der Anteile. Dafür wurden unter anderem Nvidia-Aktien verkauft.

Insgesamt haben OpenAI-Partner laut Financial Times rund 96 Milliarden Dollar Schulden angehäuft. Die fünf großen Tech-Konzerne nahmen laut Bank of America 121 Milliarden Dollar an neuen Schulden auf – das Vierfache des Üblichen. Die Bank of England warnte Ende 2025 vor wachsenden Risiken, da bisher nur drei Prozent der Verbraucher für KI-Dienste zahlen.

Anzeige
Read full article about: Anthropic offiziell als Lieferkettenrisiko eingestuft, CEO Amodei kündigt Klage an

Das Pentagon hat Anthropic am Mittwoch offiziell mitgeteilt, dass das Unternehmen und seine Produkte als Risiko für die US-Lieferkette eingestuft werden. Anthropic-CEO Dario Amodei kündigte darauf hin nun an, die Einstufung vor Gericht anzufechten. Laut Amodei betrifft die Maßnahme nur die Nutzung von Claude im Rahmen direkter Verträge mit dem Verteidigungsministerium, nicht alle Kunden.

Der Streit eskalierte, nachdem Anthropic Zusicherungen verlangt hatte, dass seine KI nicht für Massenüberwachung von US-Bürgern oder autonome Waffen eingesetzt wird. Claude ist derzeit das einzige KI-System, das in der geheimen Cloud des Pentagons läuft, und wird aktiv im Iran-Einsatz genutzt.

Amodei entschuldigte sich in der Ankündigung auch für einen internen Beitrag, der an die Presse weitergegeben wurde. Der Beitrag "spiegelt nicht meine sorgfältig abgewogenen Ansichten wider", so Amodei. Dieser sei unter dem Eindruck des Trump-Posts auf Truth Social, der Ankündigung von Kriegsminister Hegseth auf X und eines OpenAI-Deals mit dem Pentagon innerhalb weniger Stunden entstanden.

Anthropic bietet an, seine Modelle dem Militär weiterhin zu minimalen Kosten bereitzustellen, bis ein Übergang abgeschlossen ist. Das Unternehmen wird aktuell mit 380 Milliarden Dollar bewertet und nähert sich einem Jahresumsatz von 20 Milliarden Dollar.

Read full article about: OpenAI integriert ChatGPT direkt als Add-in in Microsoft Excel

OpenAI bringt ChatGPT als Add-in direkt in Microsoft Excel. Die Beta-Version namens "ChatGPT for Excel" ermöglicht es, Tabellen per Texteingabe zu erstellen, zu bearbeiten und zu analysieren. Das Tool wird vom neuen Modell GPT-5.4 angetrieben, das laut OpenAI speziell für Finanzaufgaben wie Modellierung, Szenarioanalysen und Datenauswertung optimiert ist.

ChatGPT als Add-in in Microsoft Excel: Links eine Bilanz mit Finanzdaten von 2020 bis 2023, rechts das ChatGPT-Panel, das auf eine Frage zur Cashflow-Analyse antwortet und Änderungen direkt im Arbeitsblatt vornimmt. | Bild: OpenAI

OpenAI testete die eigenen Modelle und Opus 4.6 in einem internen Benchmark für diesen Use Case, der reale Investment-Banking-Aufgaben wie das Erstellen eines Three-Statement-Modells mit korrekter Formatierung und Quellenangaben bewerten soll.

Modell Average Score (higher is better)
GPT-5 0,437
GPT-5.2 Thinking 0,684
GPT-5.2 Pro 0,717
GPT-5.4 Thinking 0,873
Opus 4.6 0,641

Zudem führt OpenAI Finanzdaten-Anbindungen für Anbieter wie FactSet, Moody's, S&P Global und LSEG ein. ChatGPT for Excel ist zunächst in den USA, Kanada und Australien für Business-, Enterprise-, Pro- und Plus-Nutzer verfügbar. Eine Version für Google Sheets soll folgen.

Read full article about: Oracle streicht tausende Stellen wegen hoher KI-Kosten

Oracle plant die Streichung tausender Stellen, um die hohen Kosten für den massiven Ausbau seiner KI-Rechenzentren zu bewältigen, berichtet Bloomberg. Die Kürzungen betreffen mehrere Abteilungen und könnten noch im März umgesetzt werden. Teils zielen sie auf Jobkategorien, die durch KI weniger gebraucht werden. Oracle hatte Ende Mai 2025 rund 162.000 Mitarbeiter weltweit. Unter Chairman Larry Ellison investiert Oracle massiv in Rechenzentren für KI-Kunden wie OpenAI.

Analysten erwarten, dass der freie Cashflow des Unternehmens in den kommenden Jahren negativ wird, bevor sich die Ausgaben ab 2030 auszahlen. Im Februar kündigte Oracle an, dieses Jahr bis zu 50 Milliarden Dollar über Schulden und Aktien aufzunehmen. Die Aktie ist seit September 2025 um 54 Prozent gefallen. Oracle hatte bereits im September eine Restrukturierung mit Kosten von bis zu 1,6 Milliarden Dollar angekündigt – die größte in der Firmengeschichte.

Anzeige

KI-Modelle können ihre eigenen Gedanken kaum kontrollieren, und OpenAI hält das für eine gute Nachricht

Mit GPT-5.4 Thinking berichtet OpenAI erstmals über die „CoT-Kontrollierbarkeit“ eines Modells. Eine begleitende Studie zeigt: Reasoning-Modelle scheitern fast durchgängig daran, ihre Gedankenketten gezielt zu manipulieren. Für die KI-Sicherheit ist das eine gute Nachricht.

Read full article about: KI-Adoption steigt rasant: Claude verzeichnet massives Nutzerwachstum

Mehr als eine Million Menschen melden sich täglich für Claude an, den KI-Chatbot von Anthropic. Das gab Mike Krieger bei X bekannt. Instagram-Mitgründer Krieger ist seit 2024 bei Anthropic tätig, zuerst als Chief Product Officer, heute im KI-Labor für neue Experimente.

Anthropic

Das Wachstum dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen profitiert Anthropic im kommerziellen Segment von der Debatte rund ums Pentagon, bei der das Unternehmen im Vergleich zu OpenAI als moralischer Sieger wahrgenommen wird.

Zum anderen steigt die KI-Adoption insgesamt: Seit Oktober 2025 soll sich der Jahresumsatz bei beiden Unternehmen etwa verdoppelt haben – bei OpenAI von 13 auf 25 Milliarden US-Dollar, bei Anthropic von 7 auf 19 Milliarden US-Dollar. Diesen Umsätzen stehen allerdings weiter massive Kosten und Verbindlichkeiten entgegen.

Anzeige