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In China wird eine Autobahn eröffnet, die von Grund auf für autonom fahrende Vehikel konzipiert wurde. Wie sieht der Robo-Auto-Highway aus?

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China hat den Bau der ersten Schnellstraße für autonom fahrende Vehikel abgeschlossen. Ende des Monats soll die Nord-Süd-Autobahnverbindung der Wufengshan-Jangtse-Flussbrücke in der Provinz Jiangsu für den Verkehr freigegeben werden.

Ein 33 Kilometer langer Daten-Highway

Acht Fahrspuren mit einer Gesamtlänge von 33 Kilometern umfasst der Robo-Auto-Highway. Die gesamte Strecke wurde mit einem 5G-Netzwerk ausgestattet, damit der enorme Datenanfall durch Cloud Computing, Big Data und vor allem die Vehicle-to-Everything-Verbindungen verarbeitet werden kann.

Die chinesische Großstadt Guangzhou.
Chinas Metropolen, wie hier Guangzhou, wollen mit intelligenten Straßen und autonomem Fahren das steigende Verkehrsaufkommen in den Griff bekommen. | Bild: Huramaul (Pixabay)

Für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Fahrbahn wurde ein holografisches System zur Erfassung und Übertragung von Sensordaten eingerichtet. Dieses „Fahrzeug-Straßen-Koordinierungssystem“ besteht unter anderem aus Antennen entlang der Strecke, die Straßeninformationen in Echtzeit mit Onboard-Terminals austauschen. Damit soll das Fahrverhalten der autonom fahrenden Vehikel kontrolliert und fahrerloses Fahren unterstützt werden.

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Am 18. Juni bestand die smarte Autobahn laut der Lokalzeitung Jiangsu News den Abnahmetest. Die Strecke beginnt am Knotenpunkt Zhengyi an der Kreuzung der Hochgeschwindigkeitsstraßen Peking-Shanghai und Shanghai-Shaanxi. Sie überquert den Jangtse-Fluss Richtung Süden über die Wufeng Mountain Yangtze River Bridge und endet am Knotenpunkt Dagang an der Kreuzung der Hochgeschwindigkeitsstrecken Taizhen und Jiangyi.

China wird zum Smart-City-Land

Mit dem Bau des ersten Highways für autonomes Fahren macht China einen weiteren Schritt in seiner Transformation zum Smart-City-Land. Anfang Mai wählte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnik eine Handvoll der größten Städte des Landes aus, um Vorreiter im staatlichen Smart-City-Programm zu werden. Sie sollen anderen chinesischen Städten als Vorbild für den landesweiten Ausbau der Informationsinfrastruktur dienen.

Städte wie Shanghai, Peking oder Chengdu setzen schon heute auf Big Data, Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren. Chinas Smart Citys ermöglichen etwa die Bezahlung per Gesichtserkennung, sammeln personenbezogene Daten in digitalen Bürger-Clouds, um Behördengänge zu minimieren oder vernetzen Straßen für einen KI-optimierten Verkehrsfluss.

In Alibabas „City Brain“ wird so der gesamte Verkehr von Videokameras aufgezeichnet und analysiert. Das KI-System optimiert anschließend das Timing von Ampeln in Echtzeit und soll für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Das ermöglicht laut Alibaba unter anderem schnellere Anfahrten von Polizei oder Krankenwagen.

Titelbild: JSTV, Quelle: Synced,CNEV Post

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Josef schreibt für THE DECODER über Robotik, autonomes Fahren, vernetzte Städte und smarte Geräte. Träumt von einem Smart Home, in dem sämtliche Sprachassistenten friedlich koexistieren.
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