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Volkswagen China will selbstfliegende Passagierdrohnen entwickeln und autonome Mobilität vorantreiben. Wann ist die Technik marktreif?

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In einem Gespräch zwischen Volkswagen-Chef Herbert Diess und dem CEO der Volkswagen Group China, kam das Thema autonomes Fahren auf. Der Konzern will den Wachstumsmarkt China für sich nutzen, um zukünftige Mobilitätstechnologien schneller voranzutreiben. Dazu zählt auch das Thema autonomes Fliegen.

Chinesischer NEV-Markt kann 2021 bis zu 50 Prozent zulegen

In der Serie „Diess spricht“ unterhält sich der VW-Chef mit Kollegen aus der Führungsriege des eigenen Konzerns. In den Gesprächen geht es um innovative Projekte wie E-Mobilität, Erfolge und Ziele der Volkswagen-Gruppe. Gast in der aktuellen Folge ist Stephan Wöllenstein, CEO der Volkswagen Group China.

https://www.youtube.com/watch?v=dpAk5DU69YY

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Die beiden Führungskräfte wagen unter anderem einen Ausblick auf das Jahr 2021 und unterhalten sich über die Wachstumschancen der Volkswagen Gruppe in China. Wöllenstein geht davon aus, dass der Markt in China für Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnik, also Elektroautos, Plug-in-Hybride und reine Brennstoffzellenfahrzeuge, im kommenden Jahr um bis zu fünfzig Prozent zulegen wird.

VW in China: Autonomes Fahren in zwei bis drei Jahren

Der Konzern will den wachsenden und Technologie-affinen chinesischen Markt für sich nutzen, um sein Angebot für E-Mobilität schneller auszubauen. Gemeinsam mit Audi werde man Entwicklungskapazitäten zusammenlegen und wesentliche Themen zukünftiger Mobilität vorantreiben, so Wöllenstein.

Zu diesen Themen gehören neben elektrischen Antrieben auch Konnektivität und automatisiertes Fahren. Letzteres soll laut Wöllenstein in zwei bis drei Jahren fester Bestandteil der dann neuen Fahrzeuggeneration sein. Kunden werden in den relativ beherrschten Verkehrssituationen auf den chinesischen Highways und großen Zufahrtsstraßen autonom fahren können.

In China ist autonomes Fahren schon heute ein Milliarden-Markt. Beinahe jeder große Tech-Konzern investiert in Robo-Autos. Der chinesische Suchmaschinen-Gigant Baidu arbeitet seit Jahren an KI-Systemen und besitzt eine eigene Plattform für autonomes Fahren namens „Apollo“. Die IT-Firmengruppe Alibaba investiert in AutoX. Das Start-up schickt seit 2019 Robo-Taxis durch die chinesische Großstadt Shenzhen.

VW-CEO: „Wir wollen eine zulassungsfähige Drohne entwickeln“

Selbststeuernde Vehikel sind allerdings nicht nur ein Thema für den Verkehr auf den Straßen. Auf der CES 2021 stellte General Motors ein Flugtaxi vor. Das Konzept eines Cadillac eVTOL soll Passagiere selbstständig auf Kurzstrecken durch Großstädte transportieren. Hyundai und Fiat-Chrysler planen ebenfalls eigene Flugtaxi-Linien.

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Ein Flugtaxi-Konzept von Audi, Airbus und Italdesign.
Audi stellte 2018 ein mittlerweile wieder eingestelltes Flugtaxi-Konzept vor. | Bild: Audi

Audi stellte 2018 ein Flugtaxi-Konzept vor, das gemeinsam mit Airbus und Italdesign entwickelt wurde. Das Experiment wurde allerdings kurze Zeit später beendet. Gut möglich, dass Audis Erfahrungen in der angekündigten Zusammenlegung von Entwicklungskapazitäten in ein kommendes VW-Projekt fließt.

Laut Wöllenstein befindet sich die VW Group China mit einem Unternehmen in Gesprächen, das elektrische Flugtaxis herstellt. Er habe dort selbst schon einen Testflug gemacht: „Man hat keinen Steuerknüppel, sondern muss sich darauf verlassen, dass die Leute im Steuerzentrum keinen Blödsinn machen.“

Wöllenstein will eine Drohne entwickeln, die zulassungsfähig ist und dem Konzern die Chance eröffnet, in diesem Zukunftsmarkt der individuellen Mobilität mitzumischen: "Das ist ein Thema, das wir als Konzern nicht aus dem Auge verlieren sollten."

Titelbild: Audi, Quelle: Volkswagen

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Josef schreibt für THE DECODER über Robotik, autonomes Fahren, vernetzte Städte und smarte Geräte. Träumt von einem Smart Home, in dem sämtliche Sprachassistenten friedlich koexistieren.
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