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KI bei der Bundeswehr und der BWI | DEEP MINDS #16

Laut Bloomberg befindet sich Mistral AI in Investitionsgesprächen mit dem Tech-Investor Andreessen Horowitz und könnte bald eine Bewertung von fast 2 Milliarden US-Dollar erreichen.

Das französische KI-Start-up Mistral AI hat in einer Finanzierungsrunde unter der Leitung des Tech-Investors Andreessen Horowitz rund 450 Millionen Euro (487 Millionen US-Dollar) erhalten. Nvidia und Salesforce sind ebenfalls an der Runde beteiligt. Diese Finanzierung würde das Unternehmen, das in direkter Konkurrenz zu OpenAI steht, mit rund 2 Milliarden US-Dollar bewerten.

Laut Bloomberg umfasst die Finanzierung mehr als 325 Millionen Euro Eigenkapital von Investoren, wobei Andreessen Horowitz selbst 200 Millionen Euro investieren will. Nvidia und Salesforce haben sich verpflichtet, weitere 120 Millionen Euro in Form von Wandelanleihen beizusteuern. Einige Details des Deals könnten sich jedoch noch ändern.

Mistral AI wurde von ehemaligen KI-Forschern von DeepMind und Meta gegründet und hat sich zu einem der führenden KI-Startups in Europa entwickelt.

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Mistral hat mit Mistral 7B ein erfolgreiches Open-Source-Sprachmodell veröffentlicht

Mistral AI, das früher bereits 105 Millionen Euro Finanzierung erhalten hatte, ohne ein Produkt vorzustellen, plant, OpenAI mit einem Open-Source-Ansatz für generative KI herauszufordern. Das Unternehmen konzentriert sich auf den europäischen Markt und legt den Schwerpunkt auf Datenschutz, Sicherheit und anpassbare Modelle für Unternehmen. Um mit den etablierten Unternehmen der Branche konkurrieren zu können, benötigt Mistral AI erhebliche finanzielle Mittel, um seine KI-Modelle weiterzuentwickeln und seine Präsenz in Europa auszubauen.

Im September veröffentlichte das Start-up sein erstes Sprachmodell Mistral 7B mit 7,3 Milliarden Parametern, das in Benchmarks größere Modelle wie Metas Llama 2 übertraf und unter der Apache 2.0-Lizenz verfügbar ist. Das Team plant, bis Ende 2023 eine Reihe von Textgenerierungsmodellen zu veröffentlichen, die leistungsfähiger als GPT-3.5 und Google Bard sein sollen.

Mistral könnte mit der Investition das deutsche Aleph Alpha vorerst abhängen

Mit der neuen Investition nähert sich Mistral AI laut Bloomberg einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar und liegt damit deutlich vor dem deutschen Start-up Aleph Alpha. Aleph Alpha hatte im November in einer Serie-B-Finanzierungsrunde mehr als 500 Millionen US-Dollar von Investoren wie dem Innovation Park Artificial Intelligence, Bosch Ventures, der Schwarz Gruppe und SAP erhalten. Die Finanzierung soll dem deutschen KI-Unternehmen helfen, seine Position als Anbieter von generativen KI-Anwendungen in Europa zu stärken, die Produktentwicklung und -skalierung zu beschleunigen und akademische Kooperationen aufzubauen.

Aleph Alpha konzentriert sich auf erklärbare und vertrauenswürdige Ansätze für generative KI und betreibt nach eigenen Angaben das schnellste kommerzielle KI-Rechenzentrum in Europa.

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Zusammenfassung
  • Das französische KI-Start-up Mistral AI soll laut Bloomberg in einer Finanzierungsrunde unter der Leitung von Andreessen Horowitz rund 450 Millionen Euro erhalten und könnte bald eine Bewertung von fast 2 Milliarden US-Dollar erreichen.
  • Mistral AI hat sein erstes Sprachmodell Mistral 7B veröffentlicht, das in Benchmarks größere Modelle wie Metas Llama 2 übertraf und unter der Apache 2.0-Lizenz verfügbar ist.
  • Mit der neuen Investition liegt Mistral AI deutlich vor dem deutschen Start-up Aleph Alpha, das im November in einer Serie-B-Finanzierungsrunde mehr als 500 Millionen US-Dollar erhalten hatte.
Quellen
Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
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