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Mehr als Fake-News? Zuckerberg will Deepfakes definieren

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Wo verläuft die Grenze zwischen einem gewagten Schnitt, einem vorgespulten Video und einem Deepfake? Facebook will sie definieren.

Kürzlich wurde Facebook-Chef Mark Zuckerberg selbst Opfer eines Deepfakes: Ein Instagram-Nutzer legte Zuckerberg ein Geständnis über Datendiebstahl in den Mund. Die Bilderplattform ließ das Video online - obwohl offensichtlich KI-gefälscht.

Die Begründung: Ein Deepfake wird bei Instagram so behandelt wie andere irreführende oder gefälschte Inhalte. Gelöscht wird nicht, nur die Distribution wird eingeschränkt.

Denn wo verläuft die Grenze zwischen Fälschung und Wahrheit? Ein zu früher Schnitt im Video, gilt das schon als Fälschung? Oder wenn die Geschwindigkeit manipuliert wird, damit die Protagonisten blöd aussehen oder aggressiv?

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Facebook weiß: Wenn es mögliche Fake-Inhalte auf Verdacht von der Plattform löscht, wird das Massen an Löschanträgen und Beschwerden zur Folge haben. Diese Zensurdebatte will sich das soziale Netzwerk ersparen.

Sind Deepfakes mehr als eine Fälschung?

Offenbar hat der Zuckerberg-Deepfake dann doch zu einer internen Debatte geführt, ob nicht zumindest Deepfake-Videos zukünftig gelöscht werden sollen, wenn sie als solche erkannt werden.

Man müsse hinterfragen, ob Deepfakes nicht eine komplett neue Kategorie seien im Vergleich zu "normalen falschen Statements", sagt Zuckerberg bei einem Interview auf dem Aspen Ideas Festival in Colorado. "Und ich denke, wahrscheinlich ist das so."

Laut Zuckerberg wird intern an einer Strategie zum Umgang mit Deepfakes gearbeitet. "Sind Deepfakes KI-manipulierte Medien oder manipulierte Medien, die mit KI Menschen Dinge sagen lassen, die sie nicht gesagt haben?" Letztgenannte Beschreibung sei aus seiner Sicht passender.

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Für die Zukunft sei eine präzise Definition von Deepfakes notwendig. "Wir müssen sicher sein, dass wir keine Gründe oder Präzedenzfälle liefern, entlang derer Leute die Löschung von Inhalten fordern, die ihnen nicht gefallen oder in denen die Bedeutung etwas verändert wurde."

Quelle: The Atlantic

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