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Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.

Read full article about: Moonshot AI sammelt 500 Millionen Dollar ein und steigert Bewertung auf 4,3 Milliarden

Das chinesische KI-Startup Moonshot AI, bekannt für seinen Chatbot Kimi, hat 500 Millionen Dollar in einer Series-C-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Bewertung liegt nun bei 4,3 Milliarden Dollar, berichtet LatePost exklusiv. IDG führte die Runde mit 150 Millionen Dollar an, bestehende Investoren wie Alibaba, Tencent und Wang Huiwen beteiligten sich ebenfalls.

CEO Yang Zhilin erklärte in einem internen Schreiben, das Unternehmen verfüge über mehr als 1,4 Milliarden Dollar Barreserven. Die Mittel sollen für den Ausbau der Rechenkapazität und die Entwicklung des K3-Modells verwendet werden. Laut eines Insiders habe es das Start-up daher nicht eilig mit einem Börsengang, anders als Zhipu und MiniMax, zwei andere chinesische KI-Start-ups, die an die Börse drängen. Im September startete Moonshot AI die Agent-Funktion "OK Computer" und ein Abo-Modell. Die Zahl der zahlenden Nutzer wächst laut Yang monatlich um 170 Prozent.

Moonshot AI verblüffte in diesem Jahr insbesondere mit dem Modell Kimi-K2-Thinking, das als Open-Source-Reasoning-Modelle mit proprietären Modellen Schritt halten konnte.

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Instagram-Chef warnt: Skepsis muss im KI-Zeitalter zur neuen Normalität werden

Instagram-Chef Adam Mosseri warnt: Die Anpassung an eine Welt voller KI-generierter Medien werde Jahre dauern und für alle extrem unbequem. Er gibt damit fast exakt die Worte wieder, die einer der Deepfake-Erfinder bereits 2017 von sich gab.

Read full article about: KI ersetzt Werbetexter und empfiehlt ihm dann Baumfällarbeiten

Brian Groh, ein Werbetexter aus dem US-Bundesstaat Indiana, beschreibt in einem Gastbeitrag für die New York Times, wie KI und Outsourcing seine Arbeit zerstörten. Marketingabteilungen stellten zunächst günstigere Auftragnehmer im Ausland ein, dann wandten sie sich der KI zu, die in Sekunden brauchbare Texte liefern konnte. Groh selbst hatte zuvor eine Transkriptionsarbeiterin durch KI ersetzt. Als er einen Chatbot um Rat fragte, empfahl dieser Baumfällarbeiten. Der 52-Jährige folgte dem Vorschlag und verdiente anfangs gut. Doch die körperliche Arbeit führte zu Verletzungen an Ellbogen und Rücken.

I hope I’ll be able to get back to cutting trees for longer hours. But I suspect I’ll soon face increasing competition, as many people — especially recent college graduates — look for ways to make money that A.I. can’t yet replace.

Groh sieht darin das gleiche Muster, das seine Nachbarn aus der Arbeiterklasse nach dem Verlust von Fabrikjobs in Verzweiflung trieb. Er warnt: Was einst Fabrikarbeiter traf, erreiche nun Büroangestellte. Politiker sollten sich vorbereiten, statt darauf zu hoffen, dass neue Jobs von selbst entstehen.

Read full article about: Alibabas neues offenes Qwen-Bildmodell soll deutlich natürlichere Bilder generieren

Alibaba hat Qwen-Image-2512 veröffentlicht, ein Update seines Text-zu-Bild-Modells. Das Modell erzeugt laut Alibaba realistischere Bilder von Menschen, mit mehr Gesichtsdetails und weniger künstlichem Aussehen.

Das Bildmodell-Update soll den "Plastik"-Look des Vorgängermodells ablegen. | Bild: Qwen

Zusätzlich verbessert sich die Darstellung von Text in Bildern, etwa bei Infografiken oder Präsentationen. Auch Landschaften, Tierfell und andere natürliche Elemente werden feiner dargestellt.

Auch beim Text-Rendering soll das neue Qwen-Modell bessere Ergebnisse erzielen. | Bild: Qwen

In mehr als 10 000 Blindtests auf der Alibaba-Plattform AI Arena erreichte Qwen-Image-2512 den vierten Platz und ist damit laut Alibaba das stärkste Open-Source-Modell in diesem Bereich. Es konkurriert mit offenen Modellen wie HunyuanImage-3.0, Z-image oder Flux.2.

Qwen-Image-2512 ist auf Hugging Face und ModelScope verfügbar und kann über Qwen Chat getestet werden. Weitere Informationen bieten der Tech Report und der Blog.

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Read full article about: Gehälter-Rekord: OpenAI entlohnt Angestellte so hoch wie kein Tech-Startup zuvor

OpenAI zahlt seinen Mitarbeitern so viel wie kein anderes Tech-Startup zuvor. Die aktienbasierte Vergütung liegt im Schnitt bei 1,5 Millionen Dollar pro Mitarbeiter, verteilt auf rund 4000 Beschäftigte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Finanzdaten, die Investoren gezeigt wurden. Das ist etwa 34-mal so viel wie der Durchschnitt von 18 großen Tech-Firmen im Jahr vor ihrem Börsengang und mehr als siebenmal so viel wie Google 2003 zahlte.

Aktienbasierte Vergütung als Anteil am Jahresumsatz

Unternehmen Anteil am Umsatz
OpenAI 46,2 %
Palantir 32,6 %
Alphabet (Google) 14,6 %
Meta (Facebook) 5,9 %
Durchschnitt (18 Tech-Firmen) ~6 %

Quellen: Wall Street Journal, Equilar-Analyse. Alle Werte beziehen sich auf das Jahr vor dem jeweiligen Börsengang (außer OpenAI: Prognose 2025).

Die hohen Gehälter sollen OpenAI im KI-Wettbewerb vorn halten, treiben aber die Verluste in die Höhe. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte den Druck erhöht, indem er Spitzenkräften Pakete im Wert von Hunderten Millionen Dollar anbot und über 20 OpenAI-Mitarbeiter abwarb. OpenAIs Vergütungskosten sollen bis 2030 jährlich um drei Milliarden Dollar steigen.

Read full article about: Nvidia verhandelt offenbar über Milliarden-Übernahme von KI-Start-up AI21 Labs

Nvidia will angeblich das israelische KI-Start-up AI21 Labs übernehmen. Laut einem Bericht von Calcalist befinden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium. Der Deal könnte zwischen zwei und drei Milliarden Dollar wert sein. Bei der letzten Finanzierungsrunde 2023 wurde AI21 noch mit 1,4 Milliarden Dollar bewertet. Zu den Investoren zählen unter anderem Google und Nvidia.

Nvidia interessiert sich offenbar, ähnlich wie beim Groq-Deal, vor allem für die rund 200 Mitarbeitenden von AI21, die größtenteils über höhere akademische Abschlüsse und seltene Expertise in der KI-Entwicklung verfügen. Pro Mitarbeiter würde Nvidia damit etwa zehn bis 15 Millionen Dollar zahlen.

AI21 mit Sitz in Tel Aviv wurde 2017 von Professor Amnon Shashua, Professor Yoav Shoham und Ori Goshen gegründet. Das Unternehmen entwickelt große Sprachmodelle, bietet aber auch Software wie einen Agent Builder an. Die Angebote richten sich primär an Geschäftskunden, der geschätzte Jahresumsatz liegt bei etwa 50 Millionen Dollar.

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Read full article about: Nvidia verhandelt mit TSMC über Millionen H200-Chips für China

Nvidias China-Geschäft läuft wieder an. Der Chipkonzern verhandelt laut Reuters mit dem Auftragsfertiger TSMC über eine Ausweitung der Produktion seiner H200-KI-Chips, um die starke Nachfrage aus China zu bedienen. Chinesische Technologieunternehmen haben demnach mehr als zwei Millionen H200-Chips für 2026 bestellt, während Nvidia nur 700.000 Einheiten auf Lager hat.

Die Produktion bei TSMC soll im zweiten Quartal 2026 starten. Nvidia will die Chips für rund 27.000 Dollar pro Stück verkaufen. Allein ByteDance, der Mutterkonzern von TikTok, plant laut South China Morning Post rund 100 Milliarden Yuan (etwa 14 Milliarden Dollar) für Nvidia-Chips im Jahr 2026 auszugeben.

Die US-Regierung unter Trump hat den Export der H200-Chips nach China kürzlich mit einer 25-Prozent-Gebühr erlaubt. Allerdings hat China die Einfuhr bisher noch nicht genehmigt. Dort wird noch diskutiert, ob der Zugang zu fortschrittlichen ausländischen Chips die heimische Chipindustrie bremsen könnte. Unter anderem wird ein Vorschlag geprüft, nach dem jede H200-Bestellung mit einem bestimmten Anteil in China produzierter Chips gebündelt werden muss.

China plant zudem eine Vorschrift für heimische Chip-Hersteller, dass diese mindestens 50 Prozent einheimisches Equipment nutzen müssen.