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Die New York Times hat ihre Nutzungsbedingungen aktualisiert, um die Verwendung ihrer Inhalte für das Training von KI-Modellen zu verbieten.

Die Publikation verlangt auch eine schriftliche Genehmigung für automatisierte Tools wie Website-Crawler, um auf ihre Inhalte zuzugreifen oder diese zu sammeln. Der Grund für die Aktualisierung ist nicht eindeutig, aber sie kommt, nachdem Google sich selbst die Erlaubnis erteilt hat, KI-Dienste auf öffentlichen Webdaten zu trainieren.

Die aktualisierten Bedingungen könnten sich auch gegen andere Unternehmen wie OpenAI und Microsoft richten. Sie besagen, dass es niemandem ohne schriftliche Genehmigung gestattet ist, "die Inhalte für die Entwicklung von Softwareprogrammen zu verwenden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Training eines Systems für maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz (KI)."

Die New York Times hat ihre robots.txt-Datei, die den Crawlern von Suchmaschinen und KI-Modellen mitteilt, auf welche URLs sie zugreifen dürfen, noch nicht geändert. OpenAI bietet diese Option für den GPT-Crawler-Bot.

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Verlage bereiten sich auf das KI-Zeitalter vor

Der Medienmogul Barry Diller hat sich Berichten zufolge mit führenden Verlagen, darunter die New York Times und Axel Springer, zusammengeschlossen, um eine mögliche Klage gegen KI-Entwickler anzustrengen, die urheberrechtlich geschützte Inhalte für das Training von KI-Systemen verwenden.

Technologieriesen wie Google, Microsoft und OpenAI führen bereits Gespräche mit Verlegern, um Urheberrechtsprobleme durch Optionen wie Abonnementmodelle für Inhalte zu lösen. Sowohl Satya Nadella von Microsoft als auch OpenAI haben bereits angedeutet, dass sie ihre Einnahmen mit den Verlegern teilen wollen, wenn ihre KI-Systeme erfolgreich sind.

OpenAI hat vor kurzem seine Webbrowsing-Funktion in ChatGPT eingestellt, nachdem es entdeckt hatte, dass diese Funktion Inhalte hinter Bezahlschranken abgreifen konnte. Das Unternehmen erklärte, es wolle sich gegenüber den Eigentümern dieser Inhalte fair verhalten. OpenAI hat jedoch zuvor Unmengen von Inhalten derselben Eigentümer ungefragt für das Training seiner Modelle verwendet.

In der Zwischenzeit arbeiten OpenAI und Associated Press (AP) zusammen, um das Potenzial von generativer KI für Nachrichtenprodukte und -dienste zu erforschen. Im Rahmen der Zusammenarbeit lizenziert OpenAI einen Teil des Textarchivs von AP und AP nutzt die Technologie und das Produkt-Know-how von OpenAI.

AP setzt bereits KI ein, um Aufgaben wie Unternehmensberichte und Audiotranskriptionen zu automatisieren. Die Nachrichtenagentur stellt jedoch klar, dass sie keine generative KI für Nachrichten einsetzt und dies auch nicht plant.

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Zusammenfassung
  • Die New York Times hat ihre Nutzungsbedingungen aktualisiert, um die Verwendung ihrer Inhalte für das Training von KI-Modellen zu verbieten und eine schriftliche Genehmigung für den Zugriff auf oder das Sammeln von Inhalten durch automatisierte Tools zu verlangen.
  • Der Medienmogul Barry Diller hat sich Berichten zufolge Verlagen wie der New York Times und Axel Springer angeschlossen, um KI-Entwickler zu verklagen, die urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne Erlaubnis verwenden.
  • Technologieriesen wie Google, Microsoft und OpenAI sind in Gesprächen mit Verlegern, um Urheberrechtsfragen zu klären, während OpenAI mit der Associated Press zusammenarbeitet, um das Potenzial generativer KI für Nachrichtenprodukte und -dienste zu erkunden.
Quellen
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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