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Deepmind-Pionier David Silver sucht mit eigenem Start-up nach neuen Wegen zur Super-KI

David Silver, einer der wichtigsten KI-Forscher hinter großen Deepmind-Projekten wie AlphaGo und AlphaZero, verlässt die Google-Tochter und gründet ein eigenes Superintelligenz-Start-up. Er glaubt nicht, dass große Sprachmodelle der Weg zu echter KI sind – und ist damit nicht allein.

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Demis Hassabis (Google DeepMind) und Dario Amodei (Anthropic) sehen erste Anzeichen für Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Beim Weltwirtschaftsforum sagte Hassabis, dass in diesem Jahr Einstiegsjobs und Praktika betroffen sein könnten; das bemerke er bei Deepmind. Kurzfristig könnten zwar neue, möglicherweise sinnvollere Jobs entstehen, aber nach Erreichen von AGI (künstlicher allgemeiner Intelligenz) betrete man Neuland. Er kritisierte, dass Regierungen und Ökonomen das Ausmaß der Veränderungen nicht ausreichend erfassen.

Amodei hält an seiner Prognose fest, dass die Hälfte der Bürojobs für Berufseinsteiger in ein bis fünf Jahren wegfallen könnte. Er beobachte dies bereits bei Anthropic, wo künftig weniger Mitarbeiter auf Junior- und mittlerer Ebene gebraucht würden. KI könnte in ein bis zwei Jahren in allem besser sein als Menschen, aber der Arbeitsmarkt reagiere verzögert. Seine Sorge: Die exponentielle Entwicklung werde unsere Anpassungsfähigkeit überfordern.

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Demis Hassabis, CEO von Google Deepmind, erwartet in den nächsten zwölf Monaten Fortschritte bei der Konvergenz multimodaler Modelle, interaktiven Videowelten und verlässlichen KI-Agenten. Besonders die Multimodalität von Gemini ermögliche neue Anwendungen, erklärte Hassabis auf dem Axios AI+ Summit. Als Beispiel nannte er eine Szene aus dem Film "Fight Club", in der die KI das Ablegen eines Rings philosophisch als Symbol für den Verzicht auf den Alltag deutete. Auch das neueste Bildmodell von Google nutzt diese multimodalen Fähigkeiten, um visuelle Inhalte präzise zu verstehen und etwa Infografiken zu erstellen.

Zudem arbeitet Google Deepmind weiter an "Weltmodellen" wie Genie 3, die interaktive, begehbare Videoräume erzeugen. Hassabis prognostiziert auch, dass KI-Agenten in einem Jahr "nahe dran" sein werden, komplexere Aufgaben verlässlich und eigenständig zu erledigen. Ziel sei ein universeller Assistent, der Nutzer über verschiedene Geräte hinweg im Alltag begleitet.

Google erweitert Earth AI: Neue KI-Funktionen für Katastrophenhilfe und Umweltüberwachung

Google verknüpft seine geospatiale KI Earth AI mit Gemini-Sprachmodellen und macht sie breiter zugänglich. Das System soll helfen, Überschwemmungen, Dürren und Krankheitsausbrüche schneller zu erkennen und gezielter darauf zu reagieren.

Read full article about: Google verarbeitet fast eine Billiarde Token - mehr als doppelt so viele wie im Mai

Google hat laut Produktmanager Logan Kilpatrick im Juni über 980 Billionen Token über seine KI-Produkte und APIs verarbeitet, mehr als doppelt so viele wie im Mai. Auch Deepmind-CEO Demis Hassabis meldet, dass die Systeme von Google im selben Monat fast eine Billiarde Token verarbeitet hätten. Token sind Textbausteine, die als Recheneinheit für KI-Modelle dienen.

Bild: via X

Die stark gestiegene Tokenzahl dürfte jedoch nicht allein auf eine höhere Nutzung zurückgehen. Wahrscheinlicher ist, dass vermehrt Reasoning-Modelle wie Gemini Flash 2.5 eingesetzt werden, die vor einer Antwort deutlich mehr Token erzeugen, um genauere Ergebnisse zu liefern. Laut einer Analyse von Artificial Analysis verbraucht Flash 2.5 circa 17-mal mehr Token und ist damit 150-mal teurer als sein Vorgänger.