Anzeige
Skip to content
Read full article about: Deeptune erhält 43 Millionen Dollar für simulierte Arbeitsplätze, in denen KI-Agenten das Arbeiten lernen

Andreessen Horowitz investiert 43 Millionen Dollar in Deeptune, ein Startup, das KI-Agenten in simulierten Arbeitsplätzen trainiert.

Deeptune baut simulierte Arbeitsumgebungen, in denen KI-Agenten lernen, mehrstufige Aufgaben in Software wie Slack oder Salesforce zu erledigen. CEO Tim Lupo vergleicht das mit Flugsimulatoren für Piloten: Statt nur aus Texten zu lernen, üben KI-Modelle in realistischen Nachbildungen von Arbeitsplätzen - etwa denen von Buchhaltern, Anwälten oder Software-Ingenieuren. Laut Fortune hat Deeptune bereits Hunderte solcher Umgebungen für führende KI-Labore gebaut.

Dass Andreessen Horowitz nun eine 43-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde anführt, zeigt, wie wichtig die Branche diese Trainingsmethode einschätzt. Andreessen-Partner Marco Mascorro sagte Fortune, KI-Modelle lernten zunehmend durch Interaktion statt durch menschlich aufbereitete Daten. Der globale Markt für diese Art des KI-Trainings soll laut ResearchAndMarkets von 11,6 Milliarden Dollar (2025) auf über 90 Milliarden Dollar bis 2034 wachsen.

Vier Jahre Krieg, Millionen Stunden Drohnenmaterial: Ukraine teilt Daten für KI-Training

Der neue ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov kündigt ein System an, mit dem Verbündete ihre KI-Modelle auf ukrainischen Kriegsdaten trainieren können. Die Daten sollen als Verhandlungshebel dienen.

Read full article about: Amazon, Meta, Microsoft und mehr: Wikimedia Enterprise gewinnt KI-Riesen als zahlende Kunden

Die Wikipedia hat große KI-Unternehmen als Partner gewonnen: Amazon, Meta, Microsoft, Mistral AI und Perplexity sind dem Partnerprogramm Wikimedia Enterprise beigetreten. Bereits zuvor waren Google, Ecosia und weitere Unternehmen Partner. Die Firmen nutzen die Schnittstellen von Wikimedia Enterprise, um Wikipedia-Inhalte in ihre Produkte einzubinden.

Wikipedia gilt als einer der hochwertigsten Datensätze für das Training großer Sprachmodelle. Ihre Inhalte speisen zudem die Antworten von Chatbots, Suchmaschinen und Sprachassistenten. Entsprechend sieht die Wikimedia Foundation menschlich gepflegtes Wissen im KI-Zeitalter wichtiger denn je an. Ohne finanzielle Beiträge sei das offene Wissensmodell gefährdet.

Bereits Ende Oktober beklagte Wikipedia einen Besucherschwund durch KI-Systeme, die Inhalte ausspielen, ohne Nutzer auf die Webseite zu bringen, und forderte eine faire Lizenzierung über die dafür angebotene API.

Ähnliche Fälle dürfte es in Zukunft immer häufiger geben: Chatbots saugen das WWW leer, bei einer rechtlich nach wie vor ungeklärten Lage. Nicht alle Webseiten-Betreiber werden wie die Wikipedia oder die offene CSS-Bibliothek Tailwind verlorenen Umsatz durch Partner und APIs ausgleichen können.

Urheberrechtlich geschützte Romane lassen sich laut Studien fast komplett aus KI-Sprachmodellen abrufen

Harry Potter, Herr der Ringe, Game of Thrones: Forscher extrahieren ganze Romane aus kommerziellen Sprachmodellen. Zwei der vier getesteten Systeme leisteten nicht einmal Widerstand. Die Ergebnisse könnten laufende Urheberrechtsklagen gegen KI-Unternehmen beeinflussen.

Read full article about: Widerstand gegen Tech-Konzerne: Anwohner stoppen Milliarden-Projekte für KI-Infrastruktur

Tech-Unternehmen, die Milliarden in Rechenzentren für KI investieren wollen, stoßen zunehmend auf Widerstand in lokalen Gemeinden in den USA, berichtet die Los Angeles Times. Laut Data Center Watch wurden zwischen April und Juni 20 Projekte im Wert von 98 Milliarden Dollar in elf Bundesstaaten blockiert oder verzögert – das entspricht zwei Dritteln der verfolgten Vorhaben. Anwohner sorgen sich um steigende Stromkosten, Wasserverbrauch, Lärm und den Verlust von Farmland.

Immobilien- und Projektentwickler erwägen nun, Grundstücke zu verkaufen, weil sie Genehmigungsverfahren fürchten. Bürgermeister John Higdon aus Matthews, North Carolina, sagte der LA Times, Politiker, die solche Projekte genehmigen, würden abgewählt. In Indiana allein scheiterten laut Aktivist Bryce Gustafson mehr als ein Dutzend Projekte an Baugenehmigungen. Branchenvertreter wie Dan Diorio von der Data Center Coalition fordern bessere Kommunikation mit den Gemeinden.

KI-Firmen wie Google oder OpenAI haben gigantische Aufrüstungspläne bei Rechenleistung. Allein Google möchte seine Rechenleistung innerhalb von fünf Jahren um den Faktor 1000 steigern. OpenAI verfolgt mit dem Stargate-Projekt massive Ausbaupläne für Rechenleistung. Neben dem Widerstand der Gemeinden droht ein weiteres Problem: Das amerikanische Stromnetz kann mit der Nachfrage nicht Schritt halten.